Fanny Lasalle Die Gespielin

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Inhaltsangabe zu „Die Gespielin“ von Fanny Lasalle

Sie ist die geheime Mätresse des Königs. Doch ihr wahres Verlangen gilt einem anderen Die junge Waise Suzanne d’Aubry hat keine Wahl: Ohne Mitgift muss sie die Geliebte eines reichen Adeligen werden. In Paris lernt die lebenshungrige junge Frau die freizügigen Spiele der Aristokraten kennen und verbringt sinnliche Nächte als geheime Mätresse des Königs. Doch Suzanne treibt ein gewagtes Spiel: Unter falschem Namen will sie am Hof von Versailles herausfinden, wer schuld am Tod ihres Vaters ist, und bringt sich dadurch in große Gefahr. Womit sie nicht gerechnet hat, ist die Liebe. Der ebenso attraktive wie unverschämte Alexandre de Bournonville erobert ihr Herz, aber er scheint unerreichbar für sie …

ein wirklich niveauvolles und gelungenes Buch eingebettet in eine spannende historische Kulisse und Geschichte.

— Hikari

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Vicky209

    15. February 2013 um 18:35

    Leidenschaftlich, überzeugend und stimmig, ein Roman, der die 5 Sterne definitiv verdient hat und besonders zu empfehlen ist! Frankreich 1730 (lasst euch nicht von der Zeit abschrecken!) Suzanne hat vom geistlichen und strengen Leben hinter den Mauern des Klosters die Nase voll. Sie ist eine reife und erwachsene Frau, die wissen möchte, was sie draußen im Leben verpasst. Um aus dem Kloster entfliehen zu können, provoziert sie ein Techtelmechtel mit einem jungen Boten, was zum Rausschmiss führte. Da sie weder Mutter noch Vater hat, kommt ihr Vormund Hector ins Spiel. In Suzannes Augen ist er zunächst ihr Retter - bis sie kurze Zeit später seine wahren Absichten erkennt. Suzannes attraktive Weiblichkeit soll ihm den Weg zum Versailler Hof ebnen! Für alle, die sich bereits mit dem Erotik-Genre angefreundet haben, oder sich vielleicht etwas neues Literarisches wagen wollen, ist Fanny Lasalles Roman besonders zu empfehlen. Die Autorin beschreibt sehr niveauvoll und entbehrt jede Obszönität, alle Formulierungen sind mit Bedacht gewählt und wirkt konstruiert oder plastisch. Von Anfang an wirkte das Buch sehr authentisch angefangen bei den Charakteren bis hin zu den Schauplätzen. Die dargestellten Gefühle lassen einen in das Innenleben der jeweiligen Figur schauen und machen somit auch das Handeln und Vorgehen transparent. Jeder der erotischen Szene lassen es gewaltig knistern und die Experimentierfreude der Versailler Höflinge wirken nahezu anregend und dennoch real. Tja, und wer jetzt glaubt, es sei ein reiner Erotikroman, der irrt, denn Franny Lasalle lässt ihre Hauptfigur zur Heldin werden, die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und gewinnt! Es ist der beste Roman dieses Genres, den ich gelesen habe - sollte es sich irgendwann ändern, informiere ich euch darüber ;)

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    AusZeit-Mag

    17. February 2012 um 15:39

    Inhalt: . Frankreich 1733: Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Suzanne d'Aubry wohlbehütet in einem Kloster auf, wo sie kurz vor ihrem 21ten Lebensjahr und nach einer bewusst inszenierten Liebelei mit einem Stallburschen, von ihrem Vormund abgeholt und in die Nähe von Paris gebracht wird. Für Suzanne sollte ab nun ein völlig neues Leben beginnen. Sie sehnt sich nach Heirat und einem liebevollen Mann, doch bis es soweit ist, weiß sie die Vorzüge außerhalb der Klostermauern zu genießen. . Bald schon offenbaren sich ihr die wahren Absichten ihres Vormundes, der Suzanne keineswegs zu sich geholt hat, um ihr ein angenehmes und sorgloses Leben zu bereiten - oder gar, um ihr einen passenden Ehemann an die Seite zu stellen. Eine Heirat erfordert eine finanzielle Mitgift, doch gerade an Geld mangelt es Héctor de Gouzon und zwar ganz gewaltig. . Für seine jahrelange finanzielle Unterstützung, die es erst ermöglichte, Suzanne in der Klosterschule unterzubringen, erwartet Héctor de Gouzon nun von seinem Mündel, dass es sich Mühe gibt, seine Ausgaben wieder einzuspielen und ihn damit gleichzeitig vor dem Ruin zu bewahren. Unter falschem Namen soll Suzanne sich unter die Höflinge von Versailles mischen und sich als Gespielin den reichen Adeligen an den Hals werfen. Suzanne willigt ein, jedoch nur, weil sie hofft, in Versailles mehr über ihren Vater zu erfahren, dessen Tod ein dunkles Geheimnis zu überschatten scheint. . Suzanne hat großes Glück. Sie wird die Mätresse des Königs, doch schon bald muss sie erkennen, dass Neid Menschen zu grässlichen Handlungen treibt und die Liebe immer und überall ihre eigenen Wege geht ... . Einschätzung: . Mit "Die Gespielin" präsentiert Fanny Lasalle ihren Debütroman und überzeugt damit bereits auf ganzer Linie! Mit einem sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil, dazu prickelnde, niveauvolle Erotik und Romantik vom Feinsten, schaffte sie es, mich schnell für ihre Geschichte zu begeistern. . Ehrlich gesagt lese ich eher selten historisch erotische Liebesromane, einfach, weil solche Geschichten meist überladen wirken und mich durch zu viele Details schnell langweilen. Dem ist hier nicht so. Die Autorin legt zwar großen Wert auf einen gut recherchierten geschichtlichen Hintergrund, dennoch steht ganz klar die Gefühlswelt der jungen Suzanne im Vordergrund, die mit ihrer Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit voll punkten konnte. Ihre Lebensfreude hat etwas erfrischend Natürliches, ebenso ihre Neugierde in Liebesdingen. Darüber hinaus schneiderte ihr die Autorin sehr liebenswerte Marotten auf den Leib, die es unmöglich gemacht hätten, Suzanne nicht auf Anhieb zu mögen. Egal ob im Umgang mit ihrer Zofe, mit dem königlichen Gefolge oder dem König selbst, zeigt sich Suzanne stets freundlich, verständnisvoll und überaus herzlich, wenn ihr nicht gerade mal wieder etwas Freches oder ganz und gar Unpassendes über die Lippen flutscht. Die Geschichte lebt ganz klar von dieser jungen Frau und macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, wie ich finde. . Neben Suzanne schließt man jedoch auch alle anderen Figuren schnell ins Herz. Ob es nun Yvette, die Zofe, mit ihrem herrlich losen Mundwerk ist; der König Louis, der sich als gefühlvoller, charmanter Liebhaber entpuppt und der Suzanna auf Händen trägt; oder Alexandre, der bei seinem ersten Auftritt bereits mit seinem dunklen Charme viele Pluspunkte bei mir sammelte. Im weiteren Verlauf habe ich mich mit Haut und Haaren in den kecken, großmütigen und oft unverschämten Herzog Alexandre verliebt! . Aber nicht nur die vielen verschiedenen und gut gezeichneten Persönlichkeiten hauchen der Story enorm viel Leben ein. Die Autorin würzt die Geschichte mit witzig spritzigen Dialogen und ausreichend Situationskomik, was mich des Öfteren herzhaft zum Lachen brachte. Aber auch mit gefühlvollen Momenten, die mir das eine oder andere Tränchen abverlangt haben, wird hier nicht gegeizt! . Auch die Erotik kann sich sehen lassen. Dauert es gute 40 Seiten, bis man sich darüber im Klaren ist, es hier tatsächlich mit einem erotischen Roman zu tun zu haben, zweifelt man später keine Sekunde mehr daran, dass der Vermerk "Erotischer Roman" ganz zurecht auf dem Einband steht. Aber Erotik ist nicht gleich Erotik, wie man weiß, wenn man in diesem Genre schon das eine oder andere Buch gelesen hat. Die Autorin legt hier ganz klar großen Wert auf Romantik und das macht die erotischen Szenen zu einem wahren Genuss. Spätestens wenn Suzanne im Schloss des Königs ihr Zimmer bezieht, sprüht jede einzelne Szene nur so vor Gefühlen, was keine Leserin kalt lassen kann. zwinker . Fazit: . Erotisch, prickelnd, romantisch! . "Die Gespielin" bringt alles mit, was ich mir von einem erotisch historischen Liebesroman wünsche: Figuren, die man schnell lieb gewinnt; tiefgehende Gefühle, die jede Erotikszene zu einem feurigen Vergnügen machen und einen spannenden Plot, der neben der Verwicklung in Liebesdingen noch genug Raum für die Suche nach der Wahrheit über den Tod von Suzannes Vater zulässt. . Da es für mich rein gar nichts an diesem Roman zu bemängeln gibt, sondern ich noch weitere 100 Zeilen schwärmen könnte, vergebe ich volle 5 von 5 Punkten und ein Amazing für dieses erotische Lesevergnügen! (PH)

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  • Leserunde zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Fanny_Lasalle

    Leserunde ab 2. Januar 2012; Anmeldung bis 23. Dezember Ich möchte alle, die erotische, aber niveauvolle Romane mit einer guten Handlung lieben, zu dieser Leserunde einladen. Das Beste: Der Goldmann-Verlag stellt mir zehn Freiexemplare zu Verfügung, die ich an euch verlosen darf! "Die Gespielin" ist ein erotischer Roman vor historischem Hintergrund und entführt euch in die galante Zeit des Rokoko. Die junge Waise Suzanne d’Aubry hat keine andere Wahl, als Mätresse eines reichen Adeligen zu werden - und landet im Bett des Königs selbst. Am intriganten Hof von Versailles muss sie sich behaupten und versucht herauszufinden, wer für den Tod ihres Vaters verwantwortlich war. Immer an ihrer Seite: Der ebenso unverschämte wie attraktive Kommandant der königlichen Leibwache, Alexandre de Bournonville, der Suzannes Leidenschaft und ihr Herz gleichermaßen entfacht … und in der Liebe keine Tabus kennt. Wenn ihr Lust habt, mit mir die erotischen Abenteuer von Suzanne zu lesen udn darüber zu diskutieren, meldet euch bis zum 23. Dezember hier an. Die zehn Freiexemplare werden unter allen Anmeldungen verlost, von mir signiert und gleich nach den Weihnachtsfeiertagen verschickt. Am 2. Januar legen wir dann los mit der Leserunde, bei der ihr mich alles fragen könnt, was euch noch nie ein Erotikautor zu beantworten wagte ... ;) Ich bin schon sehr gespannt, wie euch mein Roman gefällt!

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Leela

    26. January 2012 um 22:45

    Frankreich 1733: Suzanne wächst nach dem Tod ihrer Eltern im Kloster auf, kann sich jedoch mit dem Leben dort nicht anfreunden. Als ihr Vormund sie zu sich holt, freut sie sich erst auf ein besseres Leben - dieser jedoch hat bereits Pläne mit Suzanne, nämlich, sie zur Mätresse eines Adligen zu machen, um selbst Einfluß am versailler Hof zu bekommen. Trotz anfänglichem Widerwillen fügt sich Suzanne letztendlich, denn das Leben am Hof von Versailles, so hofft sie, würde ihr sicher dabei helfen, etwas über den Tod ihres Vaters herauszufinden. Der Plan geht auf und letztendlich wird Suzanne sogar zur Mätresse des Königs ... nur unglücklicherweise hat sie sich unterdessen in jemand ganz anderen verliebt. "Die Gespielin" ist mein erster erotischer Roman - bisher habe ich nur Erfahrungen mit allerhand "Erotikfantasy" (ich nenne das jetzt mal so) sammeln können, was zu 90% wirklich nicht mein Ding ist, da die erotischen Szenen oft künstlich in die Handlung integriert wirken und ein breites Spektrum von "lächerlich" bis "peinlich" abdecken. Entsprechend gespannt war ich, wie denn ein Roman funktioniert, bei dem das "Erotik" direkt vorne auf dem Einband steht ... und ich muss sagen: Ich wurde angenehm überrascht. Erotische Szenen gibt es in diesem Buch wirklich einige, sie werden jedoch alle ansprechend beschrieben und wirken überhaupt nicht peinlich - schmunzeln ist allerdings erlaubt und ich habe mich über manche Stellen herrlich amüsiert. Abgesehen davon ist aber auch die Handlung des Buches lesenswert, denn sie strotzt vor Humor und interessanten Charakteren. Wirklich überraschend fand ich vieles in der Geschichte zwar nicht, aber das Buch hat man dennoch durchweg super unterhalten und vor allem die historische Kulisse ist sehr stimmig. "Die Gespielin" war für mich nicht nur ein interessantes Experiment, sondern auch ein wirklich unterhaltsames, spannendes Buch, das ich auch allen empfehlen kann, die normalerweise keine Erotikromane lesen. Vielleicht werde ich mich irgendwann mal wieder in diesem Genre umsehen.

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    conneling

    14. January 2012 um 21:00

    Suzanne wächst im Kloster auf, aber irgendwie scheint sie nicht so richtig reinzupassen. Und sie beschließt ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Eines Tages lässt sie sich beim Liebesspiel innerhalb der Klostermauern erwischen und beschleunigt damit, dass sie von ihrem Vormund abgeholt wird. Er hat jahrelang ihre Ausbildung und ihre Unterkunft im Kloster nach dem Tod ihres Vaters bezahlt. Er war der beste Freund ihres Vaters und dann dr Vormund von Suzanne nachdem ihr Vater umgekommen war und nachträglich der Hof niedergebrannt wurde und sein Name einen schlechten Ruf bekommen hatte. Suzanne wird schnell klar dass er nicht uneigennützig handelt und fügt sich, da sie so die Chance bekommt mehr über ihren Vater zu erfahren, wie es damals dazu kommen konnte. Sie soll die Mätresse eines reichen Mannes am Hof von Versailles werden, um ihren Vormund in diese Kreise zu bringen, doch schließlich landet sie im Bett des Koenigs. Ich wusste nicht so genau, was auf mich zukommt, denn erotische Romane waren so weit noch nicht in meinem Bücherregal, allerdings bin ich nun sehr froh Die Gespielin gelesen zu haben. Fanny Lasalle schreibt sehr angenehm, man kann der Geschichte gut folgen und ganz besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte durch das ganze Buch hindurch nicht verloren ging und aufgelöst wurde. Die erotischen Szenen sind reichlich und detailliert dargestellt aber werden nicht billig oder langweilig, die Spannung bleibt erhalten und man fühlt sich, wie wenn man selber bei einem Maskenball am Hof von Versaillles dabei waere. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Toxicity74

    12. January 2012 um 15:47

    Ich hatte Glück und war einer der glücklichen Gewinner eines Leseexemplares von "Die Gespielin" von Fanny Lasalle. Mit einer gehörigen Portion Neugier, aber ehrlicherweise auch mit einer gewissen Skepsis ließ ich mich auf den erotischen Roman, der zur Rokoko-Zeit Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich spielt, ein. Zum Inhalt: Die junge Klosterschülerin Suzanne hat längst genug von braven Leben mit den ehrwürdigen Schwestern im Kloster. Viel mehr lockt sie das Leben jenseits der Klostermauern. Bei einer kurzen Liebelei mit einem der Küchenboten lässt sie sich bewusst erwischen, um so endlich den Verweis aus dem Kloster zu erwirken. Viel leichter als gedacht, gelingt ihr dieses auch und schon bald wird sie von Ihrem Vormund, der ihren Aufenthalt bei den Schwestern jahrelang finanziert hat, aus dem Kloster abgeholt, um sie zu sich in die Nähe von Paris zu mitzunehmen. Ihr Vater kam früh zu Tode, über die genauen Umstände wollte bisher allerdings nie jemand mit Suzanne sprechen. Ihr großes Ziel wird es, mehr darüber zu erfahren, warum ihr Vater starb, unter welchen Umständen und warum er enteignet wurde und sein Anwesen nieder gebrannt wurde. Das Leben außerhalb des Klosters weiß sie schnell schon in vollen Zügen zu geniessen. Doch muss sie bald erfahren, was Ihr Vormund tatsächlich mit ihr vorhat. Mit ihrer Hilfe will er sich Zutritt zum erlesenen Kreis der Höflinge in Versailles verschaffen. Suzannes besonders ansehnliche äußere Reize sollen ihm die Türen öffnen. Bis zu den ersten etwa 25 Seiten dachte ich noch, dass sich das erotische Element des Romans im überschaubaren Rahmen hält und der Schwerpunkt doch eher auf der Historie liegt. Da sollte ich bald schon eines besseres belehrt werden. In sehr angenehmer Weise und zu keinem Zeitpunkt plump schafft Fanny Lasalle es, äußerst reizvolle erotische Szenen in den historischen Kontext einzubetten. Tatsächlich nimmt die Erotik mit all ihren Facetten einen großen Raum ein, ohne das dabei aber die Stimmigkeit der Geschichte aus den AUgen verloren wurde. Die Figuren sind sehr treffend dargestellt und beim Lesen meint man förmlich selber zu spüren, wie es vor Leidenschaft und sexueller Experimentierfreude nur so knisterte am Hofe von Versaille. Bis zur letzten Seite bleibt es, nicht zuletzt auch dank des Spannungsbogens, der um die Vergangenheit von Suzannes Vater aufgebaut wird, eine interessante und lebendige Lektüre. Ich bin nach dem Lesen des Buches sehr froh, an dieser Leserunde teilgenommen zu haben und bin mit Der Gespielin auf ein mir bislang fast unbekanntes Genre neugierig gemacht worden. Besonders der rege Austausch mit Fanny Lasalle und den anderen Teilnehmern der Leserunde hat mir großen Spaß gemacht und die Lektüre zusätzlich bereichert. Vielen Dank an Fanny Lasalle für das tolle Buch und die Teilnahme an der Leserunde! Ich bewerte das Buch mit vier Sternen und kann jedem, dem erotische Literatur bislang unbekannt ist, nur wärmstens empfehlen sich mit diesem Buch auf die Entdeckung dieses Genres zu machen. Man wird auf den Geschmack kommen!

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Die junge Waise Suzanne d'Aubry wächst in einem Kloster auf. Ihr Vormund, der beste Freund ihres verstorbenen Vaters, interessiert sich keineswegs für die junge Frau und bezahlt lediglich die Kosten, die für die schulische Ausbildung Suzanne's anfallen. Eines Abends jedoch beschließt sie aus einer Laune heraus, dem Klostenleben zu trotzen. Die heckt eine fiese Idee aus, welche dann auch gelingt und die Oberin lässt sie ohne große Umschweife direkt von ihrem Vormund abholen. Als dies geschehen war, weiht ihr Vormund; Hector de Gouzon; sie in seine Pläne ein und Suzanne bleibt nichts anderes übrig als sich dem Willen des Vicomte zu beugen. Am Hof von Versailles soll die die Mätresse eines reichen Adligen werden und landet dabei im Bett des Königs selbst. Was jedoch noch keiner ahnt; Suzanne's Herz schlägt für einen ganz anderen Mann. Meine Meinung: Zugegeben; ich wäre niemals selbst auf die Idee gekommen, mir dieses Buch zu kaufen. Nicht weil es ein erotischer Roman ist, sondern weil ich bereits mehrere erotische Romane hinter mir habe, die allesamt Schrott waren. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass ich dieses Werk von Fanny Lasalle und dem Goldmann Verlag zugestellt bekommen habe. Ich war von Anfang an voll in der Geschichte drin und auch die pikanten Szenen sind im Gegensatz zu anderen erotischen Romanen, perfekt in die Story eingebaut und sind weder plump noch peinlich beschrieben. Der Autorin gelingt es wahrhaftig, eine erotische Spannung aufzubauen und den Leser diese auch vollends auskosten zu lassen. Auch die Ideen, die Frau Lasalle in dieses Buch eingebracht hat, finde ich lobenswert! Es sind nicht immer die selben Bettszenen, sondern jedes Mal doch ein wenig anders und darum wird es auch nie langweilig. Ausserhalb der Erotik weisst das Buch ebenfalls viel Tiefe und Gefühl auf, ebenso wie die ganzen Charaktere darin auch ausgearbeitet sind. Jeder hat seine speziellen Eigenschaften, Ecken und Kanten und jeder ist quasi auf seine ganz eigene Art liebenswert. Natürlich gibt es auch hier die Figuren, die auf den Leser keinen sympathischen Eindruck machen dürfen und auch das kommt glaubwürdig und ehrlich rüber. Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden und bringt gegen allen Erwartungen auch nicht ab! Es zieht sich nicht unnötig in die Länge, sondern jede Szene und jeder Satz ist genau da, wo er hin gehört. Für mich war dieses Buch definitiv ein Highlight und es hat mir obendrein auch noch die Augen geöffnet, dass nicht alle erotischen Romane völliger Schrott sein müssen, sondern es auch noch welche gibt, die tatsächlich Niveau aufweisen und spannend sind! Daumen noch oben für Fanny Lasalle!

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Deli

    10. January 2012 um 15:48

    Inhaltsangabe Sie ist die geheime Mätresse des Königs. Doch ihr wahres Verlangen gilt einem anderen Die junge Waise Suzanne d’Aubry hat keine Wahl: Ohne Mitgift muss sie die Geliebte eines reichen Adeligen werden. In Paris lernt die lebenshungrige junge Frau die freizügigen Spiele der Aristokraten kennen und verbringt sinnliche Nächte als geheime Mätresse des Königs. Doch Suzanne treibt ein gewagtes Spiel: Unter falschem Namen will sie am Hof von Versailles herausfinden, wer schuld am Tod ihres Vaters ist, und bringt sich dadurch in große Gefahr. Womit sie nicht gerechnet hat, ist die Liebe. Der ebenso attraktive wie unverschämte Alexandre de Bournonville erobert ihr Herz, aber er scheint unerreichbar für sie … Meine Meinung Ehrlich gesagt, wäre ich von selbst kaum auf die Idee gekommen, mir je einen "erotischen Roman" aus der Buchhandlung mit zu nehmen, habe dafür aber auch keine wirklich triftigen Gründe. Lediglich Vorurteile hatte ich, davon dann auch jede Menge. Ich dachte an ramschige, platte Bettszenen da ich mir wirklich nicht vorstellen konnte solche Dinge zu beschreiben ohne das sie peinlich bis lächerlich daher kommen. Als das Buch dann zum testlesen angeboten wurde, mit dem Versprechen es wurde Wert auf geschmackvolle erotische Szenen gelegt, fragte ich mich warum ich es nicht einfach mal probieren sollte. Und: ich war begeistert ! Die erotischen Szenen wurden sehr stimmig in eine wirklich schöne Geschichte um Suzanne, die im Kloster aufgewachsen ist, eingebettet. Suzanne beschließt mit Hilfe ihres einzigen Verwandten und Vormundes heraus aus dem Kloster und hinein in die Welt rund um das Schloß Versailles zu tauchen. Ihr Antrieb ist das Geheimnis um ihren verstorbenen Vater, da sie hinter der offiziellen Geschichte einen Komplott vermutet und die Wahrheit herausfinden will. Unter falschem Namen versucht sie ihr Glück bei den Männer am Hofe und nicht zuletzt als Mätresse des Königs. Abschließende Empfehlung Ausprobieren ! Unbedingt ! Auch wenn man zuerst denken mag "das ist nix für mich", diese Geschichte ist unterhaltsam, mitreißend und romantisch. "Die Gespielin" ist geschmackvoll geschrieben und hat einen guten Anteil Spannung und Gefühl. 4 von 5 Sternen Vielen Dank an Fanny Lasalle und den Goldmann Verlag welche mir das Buch zum testen zur Verfügung gestellt haben.

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Hikari

    07. January 2012 um 19:03

    Das ist mein erster erotischer Roman gewesen, den ich in einer sehr tollen Leserunde hier lesen konnte. Die Sprache ist niveauvoll, die erotischen Szenen sind gut eingebetten in eine spannende historische Epoche. Eine junge Waise muss sich am Hof als Mätresse anbieten. Doch dabei versucht sie auch mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihres Vaters herauszufinden. Sie wird die inoffizielle Mätresse des Königs. Der erfrischende Charakter von Suzanne lockert das Buch. Das verschwenderische und sexuell-aufgeheizte Leben in Versailles geben passende Szenen vor, ohne dass die Geschichte gekünstelt wirkt. Es ist amüsant, spannend und gut zu lesen und bleibt dabei niveauvoll in Sprache und Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Charlousie

    05. January 2012 um 22:22

    „Ich verspreche dir, dass du nie allein sein wirst, Kätzchen. Wenn du Hilfe brauchst, werde ich da sein. Wenn du traurig bist, werde ich da sein. Wenn du dich einsam fühlst oder dich langweilst, oder auf jemanden wütend sein willst, werde ich da sein.“ S. 224 Der Inhalt: Frankreich 1733: Suzanne d’Aubry hat das Leben im Kloster satt. Als sie ein kleines Mädchen war, wurde ihr Vater als Verräter in die Bastille geworfen und starb und sie hat seitdem einen neuen Vormund, der ihr im Kloster eine Erziehung angedeihen ließ. Jetzt ist sie Volljährig und sehnt sich nach Heirat. Also fädelt sie etwas ein, um dem Kloster zu entkommen und wird wenig später von ihrem Vormund abgeholt. Was sie zunächst nicht wahrhaben will, er hat weniger ehrenhafte Pläne für sie vorgesehen. Héctor de Gouzon versinkt in Schulden und kann ihr keine angemessene Mitgift für ihre erwünschte Heirat ermöglichen. Also muss sie für das finanzielle Sorgen, indem sie sich in Paris einem reichen Adeligen an den Hals wirft und als Mätresse das Geld einbringt. Sie willigt ein, denn so bekommt sie möglicherweise die Gelegenheit Details über den Verrat ihres Vaters herauszufinden. Wie kann Suzanne ahnen, dass sie auf diesem Weg die dunkelsten Leidenschaften und Begehrlichkeiten der Menschheit kennenlernen wird? Sie schafft es sogar bis nach ganz oben und plötzlich hat König Louis selbst ein Auge auf sie geworfen und sie könnte die offizielle Favoritin am Versailler Hof werden. Doch wer mächtige Freunde hat, hat umso mächtigere Feinde und die Neider und Intriganten, die sie gestürzt sehen wollen, lassen nicht lange auf sich warten… Das Reizvolle am Historischen, kombiniert mit Erotischem Seit jeher habe ich gerne jedwede Lektüre verschlungen, die im 18. Jahrhundert Frankreichs spielt. Ist es der glamouröse Flair, der da aus den Buchseiten herauszuschwappen scheint? Die uns heute fremden Sitten und Gebräuche, das einengende Hochzeremoniell? Oder wirken Liebesgeschichten hinter dieser strengen Kulisse einfach eleganter und dramatischer? Deswegen dachte ich mir, warum nicht einmal einen erotische Roman in dieser Materie ausprobieren? So kam ich zu Fanny Lasalles „Die Gespielin“ und wurde nicht enttäuscht. Neben historischen Elementen, die eine untergeordnetere Rolle spielen, versteht die Autorin das Leidenschaftliche mit einer glaubwürdigen und fesselnden Handlung zu verbinden. Anfangs gab es vielleicht einige Schwierigkeiten, die mich jedoch nicht störten und der Mittelteil war einfach nur atemberaubend. Fanny Lasalles Roman beginnt schleichend und schwingt sich dann in unermessliche Höhen hinauf „Die Gespielin“ fängt auf einem normalen bis niedrigerem Level an und steigert sich dann in extreme Höhen. Ich vermute, dass diese Höhen durch Perspektivenwechsel entstehen; außerdem durch ein Intrigennetz, das sich immer enger um die Protagonistin Suzanne zieht. Natürlich ist es auch hilfreich, dass es im Mittelteil am französischen Hof sehr viele neue Figuren gibt, die für Fallstricke und unaufgeklärte Fragen verantwortlich sein könnten. Für mich zeichnet sich der Mittelteil hauptsächlich darin aus, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen und unglaublich gebannt vom Geschehen war. Fabulöse Figuren in „Die Gespielin“ und ein überzeugender Handlungsaufbau Die Charaktere besitzen ihren Charme und Fanny Lasalle schafft es selbst der unsympathischsten Person eine Glaubhaftigkeit in ihrem Handeln und ihren Gefühlen anzuhängen. Auch König Louis erschien mir gut dargestellt. Die Protagonistin Suzanne erfährt eine enorme Entwicklung und vereint die schwachen Wesenszüge, die damals den Frauen angedichtet wurden mit denen, die uns Frauen heute so zu eigen sind. Das heißt, sie lässt sich nicht alles gefallen und hat ihren eigenen Kopf. Ebenso gelungen waren die Zeitpunkte, in denen Schlüsselfiguren in den Plot eingeführt wurden, was ebenfalls für den Aufbau der Handlung gilt. Denn auf diese Art und Weise entstanden parallel laufende Geschichten, die zum großen und ganzen zu Suzanne passten, aber auch einzeln eine gute Unterhaltung waren. Der Ausgang trübt den insgesamt positiven Gesamteindruck wieder etwas Leider sackte das Ende wieder ein wenig ab, weil sich manche Komplikationen zu leicht fügten oder plötzlich für mich etwas unverständlich, bzw. zu rasant abgehandelt wurde. Nichts desto Trotz hatte ich meinen Spaß beim Lesen und der Aussage Fanny Lasalles, es handele sich bei „Die Gespielin“ um eine niveauvolle erotische Lektüre, kann ich komplett zustimmen. Zum Schluss muss ich noch auf den wohl wichtigsten Aspekt bei erotischen Romanen eingehen, nämlich die erotischen Passagen selbst. Manche (wenige) entsprachen nicht meinem persönlichen Geschmack, was nicht die Schuld der Autorin ist. Insgesamt fügten sich die Szenen voller Feuer und Herzblut wunderbar in den Rest der Handlung und es wurde nicht wie wild und wie es gerade mal so passte „herumgehurt“. Leidenschaftliche und intensive Gefühle kamen auch bei mir auf und auch in Liebesdingen wusste „Die Gespielin“ mich zu überzeugen. Mein endgültiges Urteil: Eine leidenschaftliche Lektüre, die dem erotischen Genre viel Ehre einbringt, mit tollen Charakteren zu überzeugen weiß (Ich habe mich in Alexandre de Bournonville verliebt), einen rasanten Plot besitzt und bis auf einige Anfangsschwierigkeiten und einem etwas unausgereiftem Ende meine vollste Zustimmung genießt. Wer mal einen kleinen Ausflug in ein anderes Genre wagen möchte oder wirklich gute Unterhaltung sucht, kann mit „Die Gespielin“ wenig falsch machen!

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  • Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Djyeti

    04. January 2012 um 14:02

    Erotik im historischen Gewand. Die Gespielin ist das erste erotische Werk von Fanny Lassale. Der jungen Autorin ist dabei gleich ein spannender, historischer Roman geglückt bei dem die Lust nicht zu kurz kommt. Ihre Hauptfigur Suzanne muss sich nachdem sie Klosterschule hinter sich gebracht hat so manchem Abenteuer auf der Suche nach dem wahren Schicksal ihres Vaters stellen. Dabei entwickelt sie sich zu einer beeindruckenden Frau die ihre Lust auslebt. Fanny Lasalles Werk überzeugt durch eine stimmige Atmosphäre, flüssigen Schreibstil und einer anregenden Schilderung des Liebesspiels der unterschiedlichen Charaktere. Dabei werden nicht nur plump Bettgeschichten aneinander gereiht sondern es wird eine unterhaltsame Geschichte erzählt die mit Erotik gewürzt worden ist. Trotz ein paar kleiner Schwächen in Details, eine Empfehlung für jeden der anregenden Romane in historischer Kulisse zu schätzen weiß. Man darf auf weitere Werke der jungen Autorin gespannt sein.

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