Fanziska Franke Sherlock Holmes und die schwarze Kobra

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und die schwarze Kobra“ von Fanziska Franke

Der Meisterdetektiv im Land der tanzenden Schlangen Sherlock Holmes reist mit dem Ehepaar Tristram nach Indien, wo David ein Stück Land geerbt hat. Auf dem Weg dorthin will er in Bombay im Auftrag seines Schwagers eine Büste bei Konsul McGregor abliefern. Doch der reiche Schotte erinnert sich nicht mehr daran, Modell für dieses Kunstwerk gesessen zu haben. Das weckt natürlich Holmes' Neugier. Während eines Empfangs im Hause des Konsuls stirbt ein Diener, der dem Meisterdetektiv geheime Informationen angeboten hat, am Biss einer Brillenschlange. Nur kurze Zeit später wird in der Bibliothek der Asiatic Society ein wertvolles Kultgefäß für den Schlangenkult gestohlen und Holmes erhält den Auftrag, es wiederzubeschaffen. Dieser Fall führt ihn und seinen zeitweiligen britischen Assistenten auf die geheimnisvolle Insel Elephanta, an den Hof des Raja von Adipur und mitten hinein in die angsteinflößende Finsternis der Hindu-Tempel.

Schön, dass diesmal auch aus der Perspektive von Violetta Tristram Boldoni berichtet wird.

— mainzblick
mainzblick

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  • Wundervolle Szenen, etwas zu Lang

    Sherlock Holmes und die schwarze Kobra
    Franzis2110

    Franzis2110

    23. May 2017 um 19:38

    Ein neuer Fall für Sherlock Holmes und David Tristram aus der Feder von Franziska Franke – den musste ich natürlich lesen. Diesmal ist das Duo aber ein Trio, denn Tristram hat in der Zwischenzeit seine Violetta geheiratet, die aus Florenz stammt. Durch einen Auftrag für einen Verwandten von Violetta schlittert Tristram dann auch direkt in den nächsten Fall für sie hinein. Alles beginnt, als die Drei nach Indien reisen. In Bombay soll David im Auftrag seines Schwagers eine Büste an den Konsul McGregor abliefern. Doch als Tristram bei ihm vor der Tür steht, kann sich dieser überhaupt nicht mehr daran erinnern, jemals eine Büste bestellt zu haben und seine Reaktion ist sehr verwirrend und verdächtig. Zurück im Hotel erzählt David von den eigenartigen Gegebenheiten und Holmes wird sofort neugierig. Er nimmt die Ermittlungen auf, die ihn, gemeinsam mit Violetta, zu einem Empfang im Hause des Konsuls führen. Warum verhielt sich dieser nur so eigenartig? David soll erst einmal untertauchen. Auf dem Empfang stirbt der Diener des Konsuls an einem Schlangenbiss. Und Holmes Vermutungen dunkler Machenschaften scheinen sich zu bestätigen. Und dann wird kurze Zeit später auch noch ein Kultgefäß aus der Bibliothek der Asiatic Society gestohlen. Ein Zusammenhang zwischen dem Tod des Dieners, vielen weiteren Gegebenheiten und dem Diebstahl scheint zu bestehen. Zu dritt nehmen sie die Fährte auf…nein..sagen wir, eher Holmes, während die anderen beiden absolut im Dunkeln tappen und damit auch ich als Leser. Wir reisen durch halb Bombay, lernen lauter verquere, schrullige und zwielichtige Charaktere kennen, landen auf der geheimnisvollen Insel Elephanta und auf dem Hof des Raja von Adipur. Dank Franziskas wundervoller Szenenbeschreibungen fühlen wir uns als wären wir direkt vor Ort. Der Fall war spannend, aber zu lang. Wie Tristram tappen wir zulange vollkommen im Dunkeln und werden dorthin geführt und dorthin geführt, ohne dass es so richtig vorangeht. Ich hatte Spaß beim Rätseln, aber leider haben mir dieses Mal die kleinen Hinweise und Details gefehlt, die mir zwar nichts verraten, dank denen man aber erfährt, auf welcher Spur Holmes da gerade ist. Hinweise, mit denen ich selber Nebenei hätte rätseln können. Ich hatte zwar Spaß mit Sherlock, Tristram und auch Violetta, deren Kapitel Abwechslung brachten. Insgesamt habe ich zwischendurch aber etwas die Lust und den Faden verloren. Zwei, drei Gegebenheiten und Wendungen weniger, etwas mehr Einblicke in Holmes Erkenntnisse und Sherlock und die schwarze Kobra wäre wieder fast perfekt gewesen. So jedoch habe ich zwar den Ausflug nach Indien genossen und hatte meinen Spaß mit einigen Protagonisten, war vom Fall selbst jedoch nicht ganz so gepackt wie sonst.

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