Panterra Nova: Die Suche

von Farina Eden 
3,4 Sterne bei9 Bewertungen
Panterra Nova: Die Suche
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Positiv (5):
Lena_Sophies avatar

Gute Idee, auch wenn mir nicht alle Charaktere gefielen..

Kritisch (2):
Lales avatar

Eine super Idee - von einer dystopischen Erde und Menschen mit besonderen Fähigkeiten - die an der Umsetzung leider scheitert.

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Inhaltsangabe zu "Panterra Nova: Die Suche"

Trilogie-Auftakt: Fesselnde Dystopie vom Feinsten: Ein Wettlauf gegen die Zeit zur Rettung der Welt
Mai 2041: Chris weiß nicht, dass er ein Wunschdenker ist. Als sich mit 17 seine Gabe entfaltet, andere Menschen manipulieren zu können, stürzt er in eine Parallelgesellschaft, in der Menschen wie er von Hütern beschützt und von Jägern gehetzt werden. Er gerät in die Fänge des Fanatikers Andreas Autenburg, der von seiner größenwahnsinnigen Idee besessen ist, eine neue, bessere Welt – Panterra Nova – zu erschaffen. Und dabei geht er über Leichen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Welt vor einer geologischen Katastrophe zu retten. Dabei kommt Chris nicht nur seiner Hüterin näher, sondern sieht auch seine beste Freundin plötzlich in einem ganz anderen Licht ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522506236
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:334 Seiten
Verlag:Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:17.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor 14 Stunden
    Tolle Dystopie

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Bei diesem Buch hat mich nicht nur der Klappentext angesprochen, sondern auch das Cover. Ich finde das Cover sieht einfach nur interessant aus und mach Lust darauf, die Story zu lesen. Nachdem ich dann auch die ersten paar Seiten gelesen habe, konnte ich damit auch nicht mehr aufhören. Man lernt am Anfang Chris kennen, der ein Wunschdenker ist. Wunschdenker können mit ihren Gedanken Menschen manipulieren und sie dazu bringen, gegen ihren Willen Dinge zu tun, die sich der Wunschdenker wünscht. Bis zu seinem 17. Geburtstag wusste er noch nichts davon. Erst mit diesem Geburtstag wird die Gabe aktiviert. Jeder Wunschdenker hat einen Hüter oder eine Hüterin, weil Wunschdenker wegen ihrer Gabe gejagt werden. Chris möchte endlich wissen, wer sein Vater ist, besonders nachdem er erfährt, dass er diese Gabe von ihm geerbt haben muss. 

    Mir hat der Protagonist Chris wirklich gut gefallen. Er war ein Rebell in der Schule, der auch immer zur Direktorin gerufen wird. Die Schule wird dabei wirklich toll beschrieben und man merkt sofort, dass die Story in der Zukunft spielt. Aber nicht nur Chris hat eine große Rolle in der Story. Neben ihm gibt es auch Selene und Jenna die an seiner Seite stehen. Die zwei tauchen allerdings etwas später in der Story auf, da man zuerst viel über Chris Leben erfährt. Aber sobald die zwei Charakter auftauchen, beginnt die Story wirklich spannend zu werden. Ab da beginnt auch das Abenteuer für Chris. Den sein Vater nutzt die Gabe, um die Menschheit ins Unglück zu stürzen. Nun ist es Chris aufgabe, die Menschheit zu retten. 

    Ich fand den Schreibstil von Farina Eden wirklich flüssig und leicht zu lesen. Ich lese selbst nicht so oft Dystopien, aber dieser konnte mich wirklich begeistern. Allerdings merkt man, dass diese Geschichte eher etwas für jüngere Leser ist. Aber nicht nur Action und Spannung gibt es in der Story. Es gibt auch ein paar Szenen in der es mal romantisch zu geht und auch mal etwas sexuell. Ich fand aber leider, das die Sexszenen etwas platt waren und einfach nur schnell dahingeklatscht geschrieben sind. Da hätte ich mir etwas mehr vorstellen können. Trotzdem war die Story spannend und ich bin schon gespannt auf den nächsten Band. Dieser Teil endet nämlich mit einem leichten Cliffhanger. Aber ein gutes hat die Story auch. Nachdem auch so viele Fragen aufgekommen sind, wurden auch zu 99% die Fragen beantwortet. Auch die Wunschdenker wurden sehr gut beschrieben und auch kurz, sodass man weiß wer und was sie sind und nicht mit informationen überschüttet wird. Ich bin echt gespannt und freue mich schon auf den nächsten Band.

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    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor 11 Tagen
    Ohne Gefühl …

    Farina Edens Werk ist im Loom Light Verlag by Thienemann Esslinger erschienen. „Panterra Nova – Die Suche“ trägt den Leser in eine dystopische Welt.


    Chris entdeckt mit 17 Jahren, dass Wünsche manchmal wahr werden können. Auch wenn man anderen damit schaden kann. Gerade in einer Zeit in derer die Technik das Leben der Menschen in den Besitz nimmt, wird Andreas Autenberg groß. Doch seine Visionen einer neuen Zeit werden Menschenleben kosten …


    Ich muss gleich zu Beginn meiner Rezension gestehen, dass mich dieses Werk absolut nicht mitnehmen konnte. Auch wenn die Idee der Autorin wirklich sehr veranschaulicht wurde, so haperte es doch an der Umsetzung.

    Gerade die Gefühle spielen immer eine große Rolle in allen Büchern. Hier kamen absolut keine auf, da man kein Lesegefühl bekam.

    Es hatte eher den Anschein, dass man einer Rohfassung des Werkes unterlag und noch kräftig daran gefeilt wird. Leider ist dem nicht so und so muss man einem strukturierten und überaus langwierigen Ablauf folgen.

    Gerade weil es ein Jugendbuch ist, hätte man sich hier ordentlich austoben können und mit dieser tollen Grundidee spielen können.

    Dies alles passierte hier nicht und ich war wirklich enttäuscht, ob der vertanen Chance der Autorin.


    „Panterra Nova – Die Suche“ folgt nur einem roten Faden, ohne jegliche Gefühle beim Leser zu hinterlassen und diesen mitzunehmen.


    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog


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    Lena_Sophies avatar
    Lena_Sophievor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Idee, auch wenn mir nicht alle Charaktere gefielen..
    Komplett neue Welt

    „'Weißt du, sobald ihr das siebzehnte Lebensjahr erreicht, ist es nur eine Frage der Zeit,

    dass solche Dinge passieren.'
    'Wer ist ihr?', will ich wissen.
    'Wunschdenker wie du.'“


    Um 2040 herum hat sich die Erde bereits beträchtlich verändert. Technik gilt als verzichtbar, ja sogar unerwünscht, das hat die MEO, eine weltweite Organisation in Gange gebracht. Chris lebt währenddessen das Auf und Ab eines normalen 17-Jährigen Teenagers, bis er feststellt, dass er besondere Fähigkeiten hat, die nicht nur Vorteile mit sich bringen. Er gerät zwischen die Fronten aus Hütern, die Leute wie ihn beschützen, und Jägern, die seinesgleichen nach dem Leben trachten. Als er auch noch in den Händen eines fanatischen Aktivisten landet, der Chris' Besonderheit missbrauchen will, steht die Welt des Jungen endgültig Kopf. Platz für Mädchen sollte er in seinen Gedanken bei dem Durcheinander eigentlich nicht mehr haben.. oder doch?


    Die Geschichte um Chris wird abwechselnd aus seiner Ich-Perspektive in der Gegenwart im Jahr 2041 erzählt und aus der Sicht auf Andreas Autenburg ab 2026, wo man die Anfänge von MEO miterlebt. Besonders, dass aus der Sicht von einem Jungen erzählt wird, gefällt mir, das sehe ich persönlich ziemlich selten und empfinde es jedes Mal als willkommene Abwechslung.

    Der Schreibstil ist locker und jugendlich, wenn Chris beschreibt, was passiert, und man kann sich gut in seine Gedanken hineinversetzen und mit ihm mitfühlen. Es wird häufig Slang und Umgangssprache benutzt, nicht nur von Chris und seinen Freunden, sondern auch unter den Anhängern und Handlangern von Andreas Autenburg.


    Autenburg wirkt anfangs noch wie ein engagierter junger Mann, der die Welt einfach ein bisschen besser machen will. Im Laufe der Zeit entwickelt er sich jedoch zu einem kalten, egoistischen, gewissenlosen Idealisten, der seine Ziele um jeden Preis durchsetzen will und dafür große Opfer in Kauf nimmt.

    Chris trifft seine neue Fähigkeit wie ein Schlag. Erst später wird ihm klar, dass sie, wenn er nicht vorsichtig ist, auch eine akute Gefahr für ihn darstellt, und er begibt sich auf die Flucht, begleitet von seiner besten Freunden Jenna. Am Anfang mimt er noch den harten Kerl, doch im Laufe des Buches wird er mit immer neuen Geheimnissen konfrontiert, die ihm zunehmend zu schaffen machen und ihn in die Knie zwingen. Dazu kommt noch seine Freundschaft zu Jenna, die sich zunehmend schwieriger gestaltet, denn eigentlich ist er ja in eine andere verliebt..

    Für meinen Geschmack waren die meisten Charaktere gut ausgearbeitet. Andreas Autenberg fasziniert mich am meisten, auch wenn er sozusagen der „Böse“ ist, Chris gibt sich zwar mutig, hat für einen so harten Typen allerdings einen sehr schwachen Magen, wenn es mal brenzlig wird.

    Jenna ist mir mit ihrem vorlauten, frechen Mundwerk ebenfalls sympathisch, auch sie sich die Angewohnheit, nach ihrer Ponysträhne zu pusten, definitiv abgewöhnen sollte, wenn es sogar beim Lesen schon nervt.


    Die Idee mit der Organisation, die solch drastische Ziele verfolgt, habe ich so noch nie gesehen. Natürlich gibt es in vielen Geschichten verrückte Wissenschaftler, die Menschen mit Besonderheiten für ihre Zwecke einspannen möchten, doch ein Ziel wie das von Andreas Autenburg, war neu für mich. Es ist faszinierend, wie MEO die Welt verändert hat, auch wenn ich das für unsere Zukunft für unwahrscheinlich halte. Bei einigen der Technologien bin ich mir nicht sicher, ob man sie in dem Maße tatsächlich bauen und einsetzen könnte, ich habe es während des Lesens einfach hingenommen. Im Nachhinein fragt man sich aber doch: „Ginge das tatsächlich oder ist das alles Fiktion?“

    Die Liebesgeschichte spielt zu Beginn keine nennenswerte Rolle und das gefällt mir tatsächlich sehr gut. Es war nie kitschig, aber dass Chris später derart in Probleme verstrickt, hätte ich nicht erwartet, vor allem da ich seinen Charakter nicht mal für so begehrenswert halte.


    Mein Fazit:

    Faszinierende Idee einer Panterra Nova – komplett neuen Welt. Die Charaktere konnten mich nicht komplett überzeugen, doch die Technologie hat mich begeistert und nachdenklich gemacht. Wie wird unsere Welt wohl in Zukunft aussehen? Nun, hoffentlich nicht wie in diesem Roman, denn das könnte uns in Schwierigkeiten bringen.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 2 Monaten
    Leider wurde ich mit den Charakteren nicht warm

    Ich mochte bisher die Bücher aus dem Loomlight Imprint vom Thienemann/Esslinger Verlag. Ich habe daher nicht lange überlegt und gedacht, ich probiere es einfach mal wieder mit einer Dystopie. Das Cover ist okay, es passt zu einer Dystopie.

    Der Tag von Chris verläuft alles andere als gut, und zu allem Übel springt sein Lehrer auch noch aus dem Fenster. Das ist der Punkt, an dem das Leben von Chris sich verändert. Er erfährt, dass er ein Wunschdenker ist. Recht schnell muss Chris feststellen, dass diese Gabe mehr ein Fluch ist, als ein Segen. Er wird plötzlich gejagt und das, obwohl er nur seinen Vater finden will. Er wird in eine Welt gerissen, die ihre eigenen Spielregeln hat und muss plötzlich entscheiden zwischen Gut und Böse.

    Die Geschichte spielt in der Zukunft. Eine große Firma mit dem Namen MEO, mit dem Vorsitzenden Andreas Autermann, will die Welt verändern, indem sie die technischen Errungenschaften wie das Smartphone abschafft. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Andreas Autermann und Chris. Ich empfand die Grundidee als interessant. Plötzlich wieder auf die Technik zu verzichten und zurück zum Ursprung ist eine Idee, die mich packen konnte.

    Der Stil der Autorin war für mich gewöhnungsbedürftig. Der Spannungspegel war hoch, aufgrund der Erzählart, aber ich muss sagen, die Gefühle blieben für mich völlig auf der Strecke. Die Charaktere wirkten platt und die Gefühle kamen zwar zur Sprache, aber bei dem Leser kommen die wirklich nicht an. Im Grunde ist alles sehr sachlich erzählt. Das ist sehr schade, denn die Geschichte an sich hat wirklich Potenzial.

    Chris als Protagonist erzählt seine Geschichte rasant und für mich vor allem mit Tatsachen. Seine Gefühle kommen zwar zur Sprache, aber das geht alles sehr schnell und oberflächlich. Was sehr schade ist, denn Chris ist als Protagonist sonst wirklich stark. Er ist klug und witzig, er ist bemüht das richtige zu tun, aber das wird nur schwer an den Leser transportiert.

     

    Fazit 

    Die Grundidee hat mir gut gefallen, sie regt zum Nachdenken an. Leider empfand ich die Charaktere als oberflächig und vor allem die Gefühle der einzelnen Charaktere blieben sehr auf der Strecke. Hier wäre definitiv noch Potenzial für mehr gewesen.


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    Kathrin_Schroeders avatar
    Kathrin_Schroedervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine zukünftige Welt bedroht von den Fähigkeiten der Menschen, die sich Wünsche erfüllen lassen können + einem größenwahnsinnigen Fantasten
    Wenn Wünsche wahr werden....

    Panterra Nova, Die Suche - von Farina Eden

    Erscheinungstermin: 18.05.2018 gelesen dank Netgalley als ebook (kindle)

    Genre: Dystopie, Jugendbuch

    Ausgewählt habe ich das Buch wegen des Genres Dystopie, weil ich sehr gerne gut gemachte Dystopien lese. Ein wenig ins Hintertreffen bei meiner Lesereihenfolge geriet mir dieses Buch, weil der Klappentext eine Liebesgeschichte, vermutlich als Dreiecksgeschichte andeutete. Liebesgeschichten lese ich aber eher ungern, besonders welche mit sehr jungen Protagonisten. Wahrscheinlich bin ich da thematisch allein altersmäßig zu weit weg.

    Nun zur Geschichte: Wir befinden uns in einer Zukunft, in der die Nutzung digitaler Mobilgeräte (Smartphone/Tablet usw.) wieder auf das reine Telefonieren zurückgegangen ist. Dies entstand durch die Ideologie, die die Firma MEO (Mother Earth Origin) weltweit vermittelte: zurück in die vortechnische Welt.

    Dieser Ideologie wird in einigen Bereichen radikal, in anderen eher punktuell gefolgt.

    Darüber hinaus sind die Unterschiede zur heutigen Gesellschaft im Alltag gering.

    Der größte Unterschied zu unserer Welt ist eine Gruppe von "Wunschdenkern", die anderen Menschen Befehle auf Gedankenebene erteilen können. Diese Fähigkeit ist durch Mord übertragbar, weswegen Wunschdenker Beschützer an ihrer Seite haben. Insgesamt wird die erdachte Welt über diese Informationen hinaus kaum beschrieben, auch die Frage woher die Wunschdenker und ihr Umfeld kommen, wird nicht einmal angerissen.

    Soweit so gut, ein interessantes Szenario, das flüssig erzählt, mit zum Glück nicht zu viel Romantik (danke, für mich genau die richtige Menge) ein Gefahrenszenario für die gesamte Menschheit aufbaut.

    Der Erzählstil ist ansprechend, die Personen wirken stimmig, der Roman passt zielgruppenbezogen. Für mich war es stellenweise ein wenig zu leicht geschrieben, das Buch hat mich zwar interessiert, aber nicht wirklich hineingesogen. Es war eines der Bücher, die man gut lesen, aber auch gut mal zur Seite legen kann. Die Personen, auch die Erwachsenen waren mir teilweise zu farblos und oberflächlich oder alternativ zu irre.

    Für ein Buch für Erwachsene, bzw. ein All-Age-Buch hätte ich ein paar inhaltliche Kritikpunkte. So finde ich die besonderen Fähigkeiten durch die besondere Abstammung so aufgebaut, dass ich fast erwarte, dass jemand mit ähnlicher Konstellation und anderen Fähigkeiten Held in einer Fortsetzung sein könnte. In diesem Buch ist Chris der weltweit Einzige, der mit einem Zusatztalent/fluch geschlagen ist. Irgendeinen Überbau im Zusammenhang zur Panflöte hätte ich mir auch da gewünscht.

    Die geologischen Zusammenhänge und den Geologen, der mitmacht: "Um so etwas mit eigenen Augen zu sehen" finde ich ein wenig gewagt zugespitzt, aber das sei der Unterhaltung zugerechnet.

    Insgesamt war das Buch recht gut zu lesen, besonders geeignet für Dystopiefans, die jugendliche Protagonisten mögen. Der Bereich Romantik ist enthalten, altersgerecht, d.h. inklusive der entsprechenden gefühlsmäßigen Verwirrungen, wird aber nicht so in den Vordergrund geschoben, dass die Rettung der Welt dadurch ins Hintertreffen gerät.

    Mir hat dieses Buch deutlich besser gefallen als das Zigeunermädchen, obwohl dieses Buch für mich eindeutiger für junge Leser geschrieben ist.
    #PanterraNova:dieSuche #NetGalleyDE #FarinaEden #KathrinliebtLesen

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    J
    JennBeevor 3 Monaten
    Eine dystopische Welt

    Mit "Panterra Nova" hat Farina Eden eine dystopische Welt geschaffen, die sehr realitäts nah geschrieben ist. Ebenso authentisch sind die jugendliche Hauptfigur, der Wunschdenker Chris, der im Alter von 17 Jahren erstmalig feststellt, dass er andere Menschen mit seinen Wünschen manipulieren kann, und der beinharte Antagonist Andreas Autenburg. Die Spannung, der Stil der Autorin ließen mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Existenz von Hütern, Wunschdenkern und Jägern würzt diese actionreiche Dystopie mit fantastischen Elementen. Dabei zeigt Farina Eden auf, wohin eine solch außergewöhnliche Gabe in den falschen Händen führen kann.

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    Steffinitivs avatar
    Steffinitivvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, jedoch leider oftmals sehr wirr.
    Panterra Nova

    Warum wollte ich dieses Buch lesen?

    Die Idee, dass man seine Wünsche wahr werden lässt, ist doch eigentlich echt schön. Dazu noch ein wenig Beschützerinstinkt in Bezug auf die Hüter und ein wenig Action mit den Jägern, das passt doch gut. Ein wenig Liebesgeschichte, vorallem gleich zu zweit, das macht es nochmal ein wenig interessanter. Auch das Cover find ich persönlich ansprechend, auch wenn ich das Buch nur als eBook gelesen habe. (Ist ja auch als Print Version noch nicht erschienen)

    Was ich zu dem Buch sagen möchte:

    Leider muss ich sagen, dass die Geschichte auf mich ein wenig wirr wirkte. Das mag gewollt sein, da es sich ja um einen etwas irren Herrn Autenburg geht, jedoch war es meinem Geschmack nach zu viel. Im gleichen Atemzug muss ich aber sagen, dass eben dieses Wirrwarr an Personen, Konstellationen und Verhalten die Geschichte unvorhersehbar gemacht haben. Dadurch war das Buch spannend und kurzweilig zu lesen.

    Der Schreibstil von Farina ist abgesehen von der wirren Konstellation flüssig und schön lesbar. Nicht zu lahm und nicht zu hochgestochen, nicht zu erwachsen, jedoch auch nicht zu kindlich. Man kann also sagen, dass es der Altersgruppe super entspricht.

    Von den Charakteren und deren Ausarbeitung war mir sofort, also im Grunde bereits ab dem zweiten Auftritt, der liebe Herr Autenburg unsympathisch. Fanatisch, einfach krass. Seine Frau erschien mir ein wenig abweisend zu Beginn, jedoch hatte sie ja den richtigen Riecher im Bezug auf ihren Mann. Leider war mir auch Chris nicht ganz so sympathisch. Er hat Phasen, da mag ich ihn, aber dann gibt es wiederum Momente, da könnte ich ihn für seine Naivität ohrfeigen. Bei den Zwillingen find ich deren Motive in manchen Szenen fragwürdig und auch ein wenig naiv – aber ich möchte nun nicht zu viel verraten.

    Das Thema, das aufgegriffen wird, unsere immer schneller wachsende Technologie. Der Zweifel bzw. das Abwägen von Nutzen und Gefahren war ja auch bei Cassandra und Pandora schon ein bisschen Thema. Ich muss sagen, ich mag dieses weiter denken, ein wenig in Richtung Science Fiction. Zugleich macht es mir aber auch ein wenig Angst. Was passiert, wie weit geht die Technik, inwieweit haben wir als Menschen irgendwann noch die Oberhand?!

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    Lales avatar
    Lalevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine super Idee - von einer dystopischen Erde und Menschen mit besonderen Fähigkeiten - die an der Umsetzung leider scheitert.
    Gute Idee, aber ausbaufähig!

    Panterra Nova

    - Die Suche 

    von Farina Eden




    Inhalt:


    Eine Welt, in der Technik das Leben der Menschen bestimmt. Doch dank der Organisation Mother Earth Origin, verschwindet immer mehr davon aus dem alltäglichen Leben. Der Kopf der Organisation ist der Fanatiker Andreas Autenburg, der die Welt vor dem scheinbaren Untergang retten will. Um dieses Ziel zu erreichen, tut er alles. Auch über Leichen gehen...

    Der einzige der ihn aufhalten kann, ist der 17-jährige Chris, der gerade entdeckt hat, dass er eine besondere Fähigkeit besitzt. Als er von seiner gefährlichen Aufgabe, den größenwahnsinnigen Andreas Autenburg aufzuhalten, erfährt, erlebt er schnell am eigenen Leib, dass es sich dabei um einen Wettlauf gegen die Zeit handelt...



    Meine Meinung:

    Eine Parallelwelt, in der Macht, Manipulation und Wünsche dominieren und ein größenwahnsinniger Fanatiker, der aufgehalten werden muss!

    Bis zu seinem 17. Lebensjahr wusste Chris nicht, dass er mithilfe seiner Gabe, andere Menschen manipulieren und ihnen seine Wünsche auferlegen kann. Plötzlich findet er sich einer Parallelwelt wieder und erfährt schnell, dass diese Gabe so nützlich sie sein kann, vor allem eines birgt - große Gefahr. Als Wunschdenker ist er nahezu ständig auf der Flucht vor den Jägern. Dabei an seiner Seite ist Selene, seine Hüterin. 
    Als Chris erfährt, was der Fanatiker Andreas Autenberg vorhat, beschließt er ihn aufzuhalten. Dabei wird er nicht nur von Selene, sondern auch seiner besten Freundin Jenna unterstützt. 
    Neben den gefährlichen Abenteuern die sie erleben müssen, entfacht sich in Chris ein Gefühlschaos, um das was richtig oder falsch ist und welches Mädchen, die Richtige für ihn ist...

    Das eindrucksvolle Cover hat mich sofort in den Bann gerissen, sodass ich mich in die Inhaltsangabe vertieft habe. Diese hat mich sehr angesprochen, weshalb ich mich entschlossen habe, dieses Buch zu lesen.

    Die Handlung beginnt mit einer Einführung zu Chris und seinem Leben. Schnell werden seine Lebensumstände klar und mit der Entdeckung seiner Gabe beginnt auch schon das Abenteuer. Zwischendurch erfährt man durch Rückblicke aus der Vergangenheit von Andreas Autenburg, wie sich die Situation so entwickelt hat.

    Die Darstellungsweise der Handlungen sind sehr anschaulich, aber ebenso emotionslos. Tatsächlich erfolgt die Geschichte zum Großteil nach einem rationalen und struktuierten Ablauf. Meiner Meinung nach, kommen die Gefühle, Emotionen und Tiefe viel zu kurz. Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm und fand sie zum Großteil unsympathisch. Selbst mit dem Protagonist Chris, ist es mir nicht gelungen, ihn mir als eine glaubhaft realistische Person vorzustellen und mit ihm mitzufühlen.

    Die Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut, man erhält einen düsteren Blick in eine dystopische Zukunft, wie die Welt aussehen könnte. Die enthaltenen Themen, vorwiegend die Rettung der Menschheit, aber auch Fantasy und die Liebesgeschichte waren gut angedacht, sind meines Erachtens nach, aber an der Umsetzung gescheitert. Einige Themen, wie die Liebesgeschichte, wurden  relativ schnell abgehandelt - ohne das groß Gefühle und Glaubhaftigkeit bei mir ankam. Generell kam mir einiges etwas widersprüchlich und oberflächlich vor, wie eben die Entscheidung zwischen Selen und Jenna.

    Spannung war durch die abenteuerlichen Situationen vorhanden. Zwischendurch ist sie immer mal wieder gesunken, da die Handlung nicht ganz auf den Punkt kam - aber war alles in allem da.


    Fazit:
    Eine super Idee - von einer dystopischen Erde in ein paar Jahren und Menschen mit besonderen Fähigkeiten - die an der Umsetzung leider scheiterte. Die angedachte Zielgruppe liegt eher bei Lesern ab dem Jugendalter.
    Mich konnte das Buch leider nicht packen.


    💛💛       /💛💛💛💛💛
    (2 von 5 Sternen)


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    winniehexs avatar
    winniehexvor 4 Monaten
    Wünsche werden wahr

    Mai 2041: Chris weiß nicht, dass er ein Wunschdenker ist. Als sich mit 17 seine Gabe entfaltet, andere Menschen manipulieren zu können, stürzt er in eine Parallelgesellschaft, in der Menschen wie er von Hütern beschützt und von Jägern gehetzt werden. Er gerät in die Fänge des Fanatikers Andreas Autenburg, der von seiner größenwahnsinnigen Idee besessen ist, eine neue, bessere Welt – Panterra Nova – zu erschaffen. Und dabei geht er über Leichen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Welt vor einer geologischen Katastrophe zu retten. Dabei kommt Chris nicht nur seiner Hüterin näher, sondern sieht auch seine beste Freundin plötzlich in einem ganz anderen Licht ...

    Chris hat wie jeder Schüler Blödsinn im Kopf und deswegen ist er auch öfters beim Direktor als ihm lieb ist. Als er diesmal wieder einmal hinmuss, hat er nur einen Wunsch. Problem an der Sache diesmal, dass der Wunsch auch noch in Erfüllung geht. Kurz danach wird Chris klar er ist ein Wunschdenker, aber damit gerät er auch in Lebensgefahr, denn die Jäger wollen alle Wunschdenker töten. Chris und seine beste Freundin Jenny müssen fliehen, dabei kommt Ihnen Selene zur Hilfe, Sie ist Hüterin und dafür da Wunschdenker wie Chris zu beschützen. Nach und nach kommen Chris und seine Freundinnen hinter das Geheimnis der Gabe und warum Sie gejagt werden.

    Eigentlich gefiel mir das Buch ganz gut, aber es hat mir einfach zu viele Fragen offengelassen. Natürlich wird es sicherlich eine Fortsetzung dazu geben, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Extra zu der Geschichte. Deswegen kann ich hier nur 3,5 von 5 Sternen geben.

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