Das Vermächtnis der Wölfe - Zähmung

von Farina de Waard 
4,2 Sterne bei99 Bewertungen
Das Vermächtnis der Wölfe - Zähmung
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Positiv (79):
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Alles in allem eine sehr spannende Geschichte, in wunderbaren Worten erzählt

Kritisch (8):
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durch zu viele Details, wurde die Geschichte fast vergessen

Alle 99 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Vermächtnis der Wölfe - Zähmung"

Die gelb glühenden Augen eines riesigen Mannes sind das Letzte, was Sina sieht, bevor sie das Bewusstsein verliert. Verschleppt in eine fremde, von erbitterten Kriegen und Leid gezeichnete Welt entdeckt sie Kräfte in sich, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern sollen. Doch die Tyrannin Zayda, deren dunkle Magie ganze Kulturen in den Abgrund stürzte, macht erbarmungslos Jagd auf sie. Als Sina endlich die Gründe für ihre Lage erfährt, ist sie bereits in eine Spirale aus Geschehnissen verwickelt, die ihr Schicksal und das der magischen Dimension Tyarul bald durch ausweglos scheinende Prüfungen zerren werden. Zähmung. Der Debutroman von Farina de Waard und Auftakt zur Buchreihe „Das Vermächtnis der Wölfe“.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945073001
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:792 Seiten
Verlag:Fanowa Verlag
Erscheinungsdatum:18.03.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Nicoles-Leseeckes avatar
    Nicoles-Leseeckevor 2 Tagen
    Ich bin geflasht - Lese-Highlight

    Danke an die Autorin für das bereitstellen des Rezensionsexemplars.


    Ich als eingefleischter Fantasy-Fan, dachte ja es kann fast nichts mehr kommen, was das schon gelesene noch toppt - doch da hatte ich auch noch nicht das Buch der Autorin in den Händen. Es war einfach "WOW", es hat mich total geflasht. Die Autorin hat einen Schreibstil, der es einem leicht macht mal eben 800 Seiten weg zu lesen. Sie schreibt fesselnd und spannend. Ihre Charaktere hat sie mit viel Liebe ausgearbeitet - jeder für sich mit seinen Eigenarten dargestellt. Was ich hier besonders schön fand, dass auch die Nebencharaktere nicht zu kurz kommen. Mit ihrer Hauptprotagonistin Sina fühlte ich mich von Anfang an verbunden - ich hätte ihr ab und an gerne unter die Arme gegriffen. Auch die Geschehnisse sind allesamt so gut nachvollziehbar, wie ich es kaum von einem anderen Buch kenne - nichts kommt Durcheinander - alle Ereignisse sind schlüssig. Dieses Buch lebt man mit.

    Fazit
    Für mich ein absolutes Lese-Highlight, für das ich gerne mehr als 5 Sterne geben würde. Meine 5 gebe ich daher voller Überzeugung und mit einer lauten Lese-Empfehlung.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ist es schon eine Kunstform, den Inhalt von 200, maximal 300 Seiten auf knapp 800 aufzublähen?
    Laaaaaaangatmig

    Mit »Zähmung«, dem ersten Band ihrer »Das Vermächtnis der Wölfe«-Reihe, schaffte Farina de Waard als Selfpublisherin ihren Durchbruch. Der Roman ist mit dem Indie-Autor-Preis gekrönt und konnte sich mittlerweile eine durchaus sehenswerte Fanbase aufbauen.

    Sina wird völlig unerwartet von fremdartigen Wesen aus einer anderen Dimension entführt, gefangen gehalten und sogar gefoltert. Unerwartet erhält sie jedoch bei der Flucht Hilfe und kommt in einem kleinen abgelegenen Dorf unter, wo sie sich vor den Schergen der bösen Königin Zayda verstecken kann. Dort erfährt sie, dass sie eigentlich gar nicht aus Deutschland stammt, sondern aus Tyarul – und dass in ihr besondere Kräfte schlummern, die ihr im Kampf gegen Zayda helfen können.

    Ich stehe dem Buch etwas ambivalent gegenüber. Ich las das Buch zusammen mit Anja von Mein Bücherregal und ich, und wir beide waren uns in vielen Punkten eigentlich sehr einig. Im Gegensatz zu ihr hat mich die Welt aber genug interessiert, dass ich mich durch gut dreiviertel unnützes Zeug durchkämpfte und die Reihe fortsetzen will.

    Denn ja: Ich denke, man hätte locker dreiviertel des Romans quasi ersatzlos streichen können. Der Roman fängt superspannend und sehr rasant an: aus der Sicht der Gegenspieler, die Sina entführen wollen. Auch im Laufe der Geschichte erhalten wir immer wieder Gesichtspunkte aus Sicht Zaydas und ihrer Handlanger, was natürlich sehr interessant ist, wenn man beide Seiten sehen kann! Dann geht es weiter mit der Gefangenschafft und der spannenden Flucht. Und dann … versandet der Roman quasi bis zum Schluss völlig. Die Autorin nimmt komplett den Wind aus den Segeln und entfernt jegliche Dynamik, die den Lesefluss bisher vorangetrieben hat. Daran krankte auch schon Eragon 2, da hatten wir aber wenigstens noch Roran, der einen spannenden Plotverlauf hatte. Hier gibt es einen solchen Charakter nicht.

    Stattdessen versacken wir knapp 500 Seiten lang in Ornanung, einem kleinen abgelegenen Dorf, wo Sina zufällig auf einen der letzten Magier stößt, der sie auch noch ausbilden kann, damit sie als Auserwählte der Prophezeiung gerecht werden und Zayda besiegen kann. Dabei erfahren wir, wie tollig Sina Steine mit ihrer Magie bewegen kann, und überhaupt ganz arg großartig ist, wie sie alles immer gleich und sofort und viel schneller als alle anderen kann. Aber damit sie nicht auf den allerersten Blick wie der Inbegriff der Mary Sue wirkt, hat sie natürlich auch »Fehler« und zwar solche, die so dämlich sind, dass man sich fragt, ob da zwischen ihren Ohren Hirnmasse oder doch nur Stroh ist. Da ist die Dorfgemeinde nämlich ziemlich gegen sie aufgebracht, und um sie sich wieder gewogen zu machen, hilft Sina jemandem, den die Dorfbewohner nicht leiden können. Sicher! Voll schlaue Idee!

    Nein, ich mochte Sina nicht, und das ganze pupertäre Rumgezicke hat mich ebenfalls null interessiert. Abgesehen davon: Sie ist, wenn ich mich recht entsinne, 17 Jahre alt. Sollte man da nicht schon gerade darüber hinweg sein, wie ein frisch pupertierender Teenager alle anzuzicken und zu bocken wie ein kleines Kind?

    Darüber hinaus gibt es noch ein paar Ungereimtheiten, über die ich nicht hinweg sehen kann. Fangen wir mit Zayda an. Ich hoffe von ihr, dass sie irgendwann in den nächsten Büchern noch mehr Tiefe bekommen soll; wie ich da so sehe, soll ohnehin ein Prequel zu ihr erscheinen. Denn eigentlich sind es doch die Bösewichte einer Geschichte, die die spannendsten Charaktere sind. Das Problem hier: Sie ist wie die rote Herzkönigin aus »Alice im Wunderland«. Stichwort: »AB MIT SEINEM KOOOOOPF!!!« Sie ist grausam, willkürlich und kommandiert alle herum, ohne selbst auch nur den kleinsten Finger krumm zu machen. Das ist einfach noch viel zu flach. Wenn man schon einen Roman, der auf 300 Seiten gepasst hätte, auf knapp 800 Seiten aufbläht, hätte man da sicher doch noch etwas mehr machen können, statt sich nur darauf zu fokussieren, wie voll toll Sina alles kann und wie speschölig sie ist.

    Das führt zum nächsten Punkt: Zayda übt enormen Druck auf die Bevölkerung aus. Die Abgaben sind extrem hoch, die Bauern müssen beinahe zu viel abdrücken, als dass es noch für ihren Eigenbedarf reicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ewig ohne Revolution so weitergeht. Sicher, jetzt kommt der Stein ins Rollen. Aber eben erst jetzt, warum nicht schon viel eher? Nimmt man den Menschen ihre Lebensgrundlage, und das geschieht hier, wehren sie sich. Sollten sie jedenfalls. Hier jedoch halten alle den Kopf unten und sagen: »Ball flach halten und sich einfügen, dann passiert mir nichts.« Aber es passiert dir sehr wohl was! Dir wird deine Existenzgrundlage genommen! Und du willst den Ball flach halten und dich einfügen? Kann mir keiner erzählen, dass das Sinn macht!

    Abgesehen davon sind das trotzdem sehr reiche Bauern, denn die haben anscheinend alle Schwerter und können kämpfen und haben überhaupt voll die Skills, um aus dem Nichts eine Revolution gegen Zayda aus dem Nichts zu stampfen. Welch Zufall!

    Und dann noch die Sache mit der Prophezeiung. Ich mag Prophezeiungen nicht, weil sie meiner Meinung nach einfach nicht in einer guten Geschichte funktionieren können. So, Sina ist also die Auserwählte, die Zayda zu Fall bringen soll. So, und warum sollte ich den Roman jetzt weiterlesen? Weiß doch jetzt, wie es ausgeht. Das ist das Problem mit Prophezeiungen: Sie nageln die Geschichte zu sehr fest. Wenn es so eine Sache in einem Nebensatz wie bei Glorfindel und dem Hexenkönig ist*, okay. Aber einer Prophezeiung einen so zentralen Raum zu geben, halte ich einfach für keine gute Idee, da sie einer Erzählung den Wind aus den Segeln nimmt – Wind, der hier ohnehin schon eher einer Flaute gleicht als alles andere.

    Apropos Flaute: Normalerweise geschieht im, sagen wir mal, ersten Drittel eines Romans das, was den Plot so richtig zum Laufen bringt. Das passiert hier literally auf den letzten Seiten. Entführung schön und gut, aber das allein ist nicht der Plot. Der Plot soll sein, dass Zayda gestürzt wird, und dahingehend passiert in diesem Roman quasi nichts, das von sonderlich großem Interesse ist. Ausbildung Sinas hin oder her, aber es liest sich nun mal einfach nicht spannend.

    Und trotzdem hat der Roman etwas an sich, der mich hoffen lässt, dass das alles noch mehr Substanz bekommt, besonders in Bezug auf Zayda und Sina. Ich will irgendwie nicht glauben, dass Zayda wirklich nur die platte Bösewichtin ist, die sich nur darüber definiert, dass sie alles kaputt machen will. Da hat auch Sauron mehr Substanz (lest das Silmarillion, Leute! Sauron ist cool!). Und bei Sina will ich nicht wahr haben, dass sie nun die Auserwählte ist und deswegen alles rockt und damit endet die Geschichte. Sie hat nämlich durchaus ihre guten Momente. Auch ihre schlechten, das auf jeden Fall, und die nerven echt total! Aber mir gefällt es nämlich durchaus, wie sie auf die Erkenntnis reagiert, dass sie die Auerwählte sein soll. Sie zeigt zunächst durchaus depressive Symptomatik deswegen und will nicht einsehen, dass sie ihr Leben für ein für sie wildfremdes Land wegwerfen soll. Man muss bedenken: Sie kommt aus Deutschland und führte bis dahin ein völlig normales Leben wie du und ich. Jetzt stell dir vor, du wirst in eine Fantasywelt entführt, bekommst ein Schwert in die Hand gedrückt und sollst die böse Königin töten, die das ganze Land unterjocht. Nicht so geil, oder? Und das hat die Autorin durchaus sehr gut dargestellt. 

    Ich lese an und für sich sehr gern Settings, in denen unsere Realität auf ein beliebiges Fantasysetting trifft, weil das immer sehr spannende Kulturfragen aufwirft. Ich vermisse jedoch grundsätzlich, und so auch hier, die Sprachproblematik. Stell dir vor, du fährst über die Grenze deines Heimatlandes. Die Allermeisten werden sich nicht so ohne weiteres verständigen können, da es mehr oder minder große Sprachdifferenzen gibt, sei es, weil man die Landessprache nicht oder nicht fließend beherrscht, sei es, weil das gegenüber die eigene Sprache nicht oder nicht fließend beherrscht oder sei es, weil die im Gespräch Beteiligten die Lingua Franka nicht beherrschen. Kommunikation wird meist möglich sein, aber es ergeben sich doch Sprachbarrieren. Und das sind meist Sprachen, die seit vielen Generationen miteinander im Kontakt standen und gegenseitigen Einfluss aufeinander ausübten! Schaut man sich einmal einen beliebigen Text aus dem deutschsprachigen Mittelalter oder der frühen Neuzeit an, sieht man, was nur wenige Hundert Jahre mit der eigenen Sprache machen. Der letzte Kontakt zwischen Tyarul und unserer Welt ist mehrere hundert Jahre her, der Austausch also sogar nur von begrenzter Dauer und das zudem in einer Zeit, in der sich die jeweiligen Sprachen zudem merklich von der zurzeit gesprochenen unterscheiden dürften. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich durchdenke das alles wieder einmal zu sehr und wünsche mir wenigstens die Grundlagen der Linguistik in Fantasy-Romane. Warum stößt Sina auf keinerlei Sprachprobleme und kann sich problemlos mit allen verständigen? Bis auf gelegentliche Ausbrüche von »okay« und »cool«, die mir passend erscheinen, merkt man anhand der Sprache kein bisschen, dass da zwei völlig unterschiedliche Sprachsysteme aufeinander prallen.

    Abgesehen davon finde ich aber, dass es sehr schön umgesetzt wurde, wie da die beiden Kulturen aufeinander prallen. Leider artet so etwas auch oft in Fremdschämen aus, was hier aber damit umgangen wurde, dass Sina durch die Folter einen Gedächtnisverlust erlitt (ob der nur temporär ist? Soll es ja geben), sodass sie sich kaum an ihr Leben in unserer Welt erinnern kann. Dadurch sind Differenzen der Kulturen eher dezent gehalten, was sich angenehm in den Roman einfügt.

    Zusammengefasst heißt das: Ich habe durchaus Hoffnung, dass sich das alles gut entwickeln kann. Der erste Teil hätte jedoch eine radikale Kürzung gut vertragen können, mit dem neben der extremen Langatmigkeit auch viele seiner weiteren Schwächen beseitigt worden wären. So zum Beispiel der plakative Charakter von Zaydas Boshaftigkeit oder Sinas offensichtlichen Dasein als Mary Sue. Alles in allem fühlt sich das alles mehr wie der Auftakt zu einem Roman an statt dem Auftakt einer Reihe und einem vollständigen ersten Roman.


    *Glorfindel, ein Elbenfürst aus Tolkiens Mittelerde, prophezeite beim Fall des Hexenreiches von Angmar, dass der Hexenkönig von keines lebenden Mannes Hand getötet werden könne, was dann auch so kam. Éowyn ist schließlich kein Mann. Diese Prophezeiung ist ein Detail, das nur ganz am Rande erwähnt wird und wer die Anhänge nicht kennt, weiß auch gar nicht, dass diese Prophezeiung überhaupt existiert.

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    Annejas avatar
    Annejavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: durch zu viele Details, wurde die Geschichte fast vergessen
    Konnte mich leider nicht überzeugen

    Im Rahmen einer Lesechallenge freute ich mich darauf dieses Buch mit einer anderen Bloggerin zu lesen. Wo sie allerdings durchhielt, brach ich nach 310 Seiten das Buch ab und verfolgte den Rest der Geschichte nur über ihre Angaben. Um es kurz zu machen, ja, es tat mir leid dieses Buch vorzeitig zu beenden, da ich mit vielen Erwartungen an die Geschichte ging. 

    Warum es zum Abbruch kam, erfahrt ihr jetzt.

    Die Idee zum Buch klang vielversprechend und lockte mich mit seiner Kurzbeschreibung . Wo allerdings die Kurzbeschreibung mit ihrer kurzen und klaren Darstellung der Erlebnisse im Buch punktete, schaffte die Geschichte dies nicht. Tatsächlich befand ich mich trotz 300 gelesener Seiten eigentlich immer noch am Anfang. 

    Die ersten Seiten las ich weg wie nix, da spannungstechnisch so einiges geboten wurde. Als dann aber die ersten Hindernisse überwunden waren, wurde man förmlich in eine Art Lethargie gezogen, da absolut nix mehr passierte. Besonders schlimm empfand ich den Umstand das jedes auch noch so kleine Detail regelrecht auseinander genommen wurde. So durfte man sich seitenweise durch Beschreibungen von Nebel, Schnee und Regen kämpfen, die nicht unbedingt dafür sorgten das man in der Story voran kam. 

    Wurde mir durch die viel zu ausgeprägten Beschreibungen der Wind schon aus den Segeln genommen, lag die Hoffnung nun auf den Charakteren und den Umstand das in dieser Welt Magie gewirkt werden konnte. Leider konnten mich auch diese Bereiche nicht überzeugen, da man ebenso viel Wert auf eine ausführliche Berichterstattung setzte, wie bei den Pflanzen und Wettererscheinungen. Die Hauptprotagonistin Sina machte hierbei wohl die schlechteste Form, da sie durchweg wie ein kleines Kind agierte. Man konnte sich einfach nicht vorstellen das dieses Mädchen Folterungen überstanden hat und nicht daran zerbrach, obwohl in späteren Beschreibungen ihre Foltermale gerade zu erschreckend beschrieben werden. Das sie dazu auch noch schnell Magie erlernen konnte, wirkte dabei genauso unglaubhaft, da man das Gefühl bekam das sie kein Interesse daran habe. 

    Aber auch die restlichen Personen glänzten nicht durch Vielschichtigkeit. Das Volk der Ratken, welche halb Mensch halb Ratte sind, folgte einer Tyrannin, die kein Problem damit hatte jeden den schnellen Tod zu bringen, der nicht bei 3 seine Aufgabe erzielte. Dadurch kam es zu so vielen Toden, das man sich fragte wo sie überhaupt noch Volk her bekommen sollte. 

    Die Magie im Buch hätte viel stärker untergebracht werden müssen. Ich bekam ehr das Gefühl, das man die Krankengeschichte von Sina erzählen wollte, als wie sie die Magie in sich entdeckte, sie zu beherrschen lernte und schließlich mit ihr in den Kampf zu ziehen. 

    Auch wenn ich nur knapp die Hälfte des Buches gelesen habe und die andere Hälfte durch meine Mitlerserin erfuhr, merkte ich einfach das diese Reihe nix für mich ist. Ich muss allerdings gestehen, das ich es mir gerne andersherum gewünscht hätte, da die Autorin sehr viel Herzblut in ihre Welt steckte.

    Gerade das Cover zog mich zum Buch, da es professionell erarbeitet war und man viel Wert auf Details legte. Der Wolfskopf in der Mitte war hierbei ein wahres Highlight.

    Zudem harmonierte der Autorenname und der Buchtitel sehr gut mit dem Hintergrund.

     Ab und an liegt in der Kürze die Würze. Die ausufernden Beschreibungen sorgten dafür dass das Buch sehr schnell an Spannung verlor und man das Gefühl bekam, auf der Stelle zu treten.

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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alles in allem eine sehr spannende Geschichte, in wunderbaren Worten erzählt
    High Fantasy mit kleinen Länger aber schön erzählt

    Siebzehn Jahre verbrachte Mazuk auf der Suche nach dem Mädchen Sina. Er erwartete, eine starke Magierin zu finden, eine kaum zu überwältigende Feindin. Doch alles, was er findet. ist eine verängstigte junge Frau, die eine behütete Jungend hatte und nicht verstehen kann, was da so plötzlich in ihr Leben tritt. Sie wird in ihrem Elternhaus überwältigt.Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich in einem Verlies und kann sich an ihr vorheriges Leben kaum noch erinnern. Nur das Bild ihrer Eltern, blutüberströmt, steht ihr vor Augen. Sie wird gefoltert und befragt aber sie versteht nicht, was ihre Peiniger von ihr wollen. Königin Zayda glaubt, dass Sina die Magierin ist, von der die Prophezeiungen berichten. Die einzige Frau, die mächtig genug werden kann, die unterdrückten Völker zu einen und die Ratkenkönigin zu vernichten. Als Zayda  Sina sieht, kann sie es kaum glauben. Dieses  armselige, verängstige, wimmernde und schwache Wesen soll ihr Untergang sein? Lachhaft, denkt sie. Aber sie ist nicht die einzige Person, welche an die Prophezeiung glaubt. Sina wird aus den Verliesen befreit und kann entkommen.  Als ihr Befreier bei einem Überfall stirbt und sie scheinbar tot zurückgelassen wird, findet man sie und bringt sie in das Dorf Ornanung zu jemandem, der sich um die Toten kümmert.   Shetan, der Bestatter ist ein alter Mann, der mit seinem Enkel Tarek etwas abseits des Dorfes lebt. Er heilt das junge Mädchen und  erkennt schon bald das Potenzial von Sina. Er beginnt, sie als Magierin auszubilden, während Tarek sie in den Kampfkünsten unterrichtet. Das Leben von Sina verändert sich von Grund auf, doch wird sie je die Stärke und den Mut haben, gegen die Ratkenkönigin anzutreten? Kommentar: Sina ist eine junge Frau, die bisher in unserer Welt gelebt hat, zur Schule ging, Freunde hatte und ein alltägliches Leben lebte. Nichts wies darauf hin, dass sie aus einer anderen Welt stammte. Diese Welt nennen die Bewohner Tyarul. Die Welt, in der Sina aufwächst, wird Lyrra genannt. Früher gab es Portale zwischen den Welten, doch als die Ratken ihren Eroberungs-und Vernichtungsfeldzug begannen, wurden immer mehr Tore zerstört oder gelangten in die Herrschaft Zaydas.  Ein Wechsel zwischen den Welten ist seither nicht mehr ohne Weiteres möglich. Sina erfährt nach und nach mehr über die Welt, in der sie gestrandet ist. Ihre Erinnerungen an Lyrra verblassen bald und wirken wie ein Traum. In Tarek und Shetan findet sie einen Anker, der sie in der neuen Welt hält. Die beiden Männer geben ihr Schutz und Freundschaft. Allerdings muss sie vor den übrigen Dorfbewohner verheimlichen, dass sie eine Magierin ist. Magier werden von den Ratken verfolgt und eliminiert, wer einen Magier beherbergt, wird zum Tode verurteilt und als Abschreckung wird gleich das ganze Dorf vernichtet. Zayda ist eine unbarmherzige Tyrannin, die schon viele Völker vernichtet hat und keine Konkurrenz duldet. Sina wird von Unsichert, Zweifeln und Ängsten geplagt und will ihre Rolle in der Geschichte Tyaruls nicht anerkennen. Kämpfen und Töten ist für sie unvorstellbar. Nur sehr zögerlich lässt sie sich von Tarek im Schwertkampf unterweisen. Als seine Freunde hinter das Geheimnis von Sina kommen, helfen sie Tarek bei ihrer Ausbildung. Und gegen ihren Willen ist die junge Frau bald fasziniert von ihren neuen Kräften. Da sie über eine rasche Auffassungsgabe verfügt, lernt sie schnell und bald kann Shetan ihr kaum noch etwas beibringen. Während Sina also in Ornanung ein neues Leben beginnt und langsam zu einer starken Magierin heranreift, geben die Ratken die Suche nach ihr nicht auf. Wie ein Damoklesschwert hängt der Befehl Zaydas über Sinas Haupt: Sie finden und töten. Mir hat diese, von Farina de Waard geschaffene Welt, sehr gut gefallen. Das Ratten als Vorbild für die Ratken stehen, ist leicht erkennbar. Sie verfügen über rasiermesserscharfe Krallen und gelbglühende Augen und wenn sie reden, ähnelt es mehr einem Zischen. Die Autorin hat dies sehr gut beschrieben. Tarek und Shetan gehören dem Volk der Miakoda an, welches stark mit dem Wolf verbunden ist. Vieles erinnert an alten Legenden der Indianer, etwas mystisch und geheimnisvoll. Es gibt weitere Völker, die mit anderen Tieren verbunden sind, doch die meisten wurden fast vollständig ausgerottet. Die Autorin verfügt über eine sehr schöne Sprache. Die Welt, ihre Geschichte, die Legenden, alles wird sehr detailliert beschrieben, so dass man sich als Leser eine gutes Bild über Tyarul und die Bewohner machen kann. Man erlebt fast körperlich die Verwirrung und die Angst der jungen Frau mit, die in einer ihr völlig fremden Welt strandet, ohne jegliche Technik, fast wie im finstersten Mittelalter. Der Kontrast zwischen Lyrra und Tyarul könnte nicht größer sein. Obwohl mir die Geschichte sehr gut gefallen hat und ich auch schon Band zwei gekauft habe, ist mir das Buch mit 790 Seiten definitiv zu lang gewesen. Nicht, dass ich keine dicken Bücher mag, im Gegenteil, ich liebe sie. Aber die Ausbildung Sinas wird wirklich sehr umfangreich beschrieben und das zieht sich etwas hin. Ich habe zum Schluss häufiger einige Seiten überblättert, wenn wieder einmal alle in den Wald gingen, um zu trainieren. Natürlich bekommt man so den Fortschritt Sinas mit und ihre Entwicklung von einer schüchternen jungen Frau zu einer Kämpferin und Magierin wird glaubhaft aber es war doch etwas zu viel. ich denke jedoch, andere Leser werden dies lieben, denn es verleiht den Personen eine gewisse Tiefe und Charakter. Natürlich darf auch die Romantik in so einer schönen Geschichte nicht fehlen, es ist herzerwärmend zu lesen, wie sich Tarek und seine Freunde um die hilflose Sina kümmern, sie unterstützen und ihr Mut machen. Trotz der drohenden Gefahr einer Entdeckung. Immer wieder wechselt die Autorin in ihrer Erzählung zwischen Ornanung und der dunklen  Festung Mazmorra. So bekommt man als Leser mit, inwieweit die Bemühungen Zaydas voranschreiten, ihren Flüchtling zu finden. Das erhöht die Spannung ungemein, denn wir Leser erfahren stets, wo die Agenten der Königin sind, während Sina unwissend ist. Ein guter Kniff der Autorin. Das Cover besticht mit seinen warmen Brauntönen und die Skizze des Wolfs sieht wunderschön aus. Im Inneren findet wir eine kleine Karte der Welt, die es dem Leser erleichtert, sich in Tyarul zurecht zu finden. Alles in allem eine sehr spannende Geschichte, in wunderbaren Worten erzählt, mit tollen Ideen, die zu fesseln vermögen, nur ein winziges bisschen zu lang. ( Das ist aber rein subjektiv!)

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    Maxi2011s avatar
    Maxi2011vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach nur Fantastisch!
    Fantastisch

    Nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, war mir als erstes „Fantastisch“ durch den Kopf gegangen.

    „Zähmung“ hat mich von der ersten Seite bis zur letzten absolut in seinen Bann gezogen. Wenn man denkt, das dieser Wälzer von fast 800 Seiten, künstlich in die Länge gezogen worden ist oder an manchen Stellen Langweilig sein könnte – Pustekuchen! Es hat genau die richtige Länge, denn die Geschichte um Sina wird mit so viel Tiefgang, Emotionen, Beschreibungen und Hintergrundwissen erzählt, das wirklich keine störenden Fragen offen bleiben und trotzdem eine Unvorhersehbarkeit in den Handlungen der Charaktere bleibt. Einfach wahnsinnig gut gemeistert von Farina.

    Wenn ich bedenke dass dies erst der Auftakt der Reihe sein sollte, dann bin ich umso mehr begeistert von dieser Geschichte.

     

    Sina wird in die magische Welt Tyarul entführt, gefoltert und gefangen gehalten ohne zu wissen warum dies gerade ihr passieren musste. Nach einem langen Martyrium wird sie von geheimnisvollen Verbündeten befreit. Auf der Flucht vor den Häschern der tyrannischen Königin Zayda verliert sie nach einem Kampf ihr Gedächtnis und wird in einem abgelegenen Dorf von Tarik und Shetan wieder gesund gepflegt. Hier lernt sie einiges über sich selbst, dem Land Tyarul, der Königin Zayda und ihre wahre Bestimmung kennen. Auch muss sie lernen, wie sie überleben kann, denn in dieser Welt lauern überall Feinde.

     

    Was mich außer der Geschichte selbst sonst begeisterte waren die vielen unterschiedlichen Charaktere. Es wurde ihnen mit viel Liebe zum Detail Leben eingehaucht, das man sich wirklich in jede Person hineinversetzen konnte. Wie sie fühlen, denken, reagieren und sich weiter entwickeln. Einfach großartig wie Farina das so toll umsetzen konnte.

     

    Fazit:

    Eine klare Kaufempfehlung für alle die High Fantasy auf hohem Niveau und mit viel Tiefgang lieben und nicht etwas für Zwischendurch suchen. Ich konnte wunderbar in die Welt von Tyarul eintauchen und kann kaum erwarten die nächsten Bände zu verschlingen.

     

    5 von 5 Goldenen Herzen für dieses Megatolle Buch!

     

    Lg eure Tanya

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    Szeraphines avatar
    Szeraphinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut toller Fantasy Roman und sehr zu empfehlen. Kommt mit auf die Reise :)
    Zähmung: Das Vermächtnis der Wölfe - Teil 1 von Farina de Waard

    Zähmung: Das Vermächtnis der Wölfe - Teil 1 von Farina de Waard

     

    Klappentext "Zähmung":

    verschleppt - gefoltert - verloren
    ... findet Sina sich in einer fremden, von erbitterten Kriegen und Leid gezeichneten Welt. Nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis der Unterdrücker entdeckt sie Kräfte in sich, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern sollen. Doch die Tyrannin Zayda macht erbarmunglos Jagd auf sie.
    Als Sina endlich die Gründe für ihre Lage erfährt, ist sie bereits in Geschehnisse verwickelt, die ihr Schicksal und das der magischen Dimension Tyarul bald durch ausweglos scheinende Prüfungen zerren werden.
    Zähmung. Der Debütroman von Farina de Waard und Auftakt zur Buchreihe "Das Vermächtnis der Wölfe".

     

    Ich bin auf „Zähmung“ aufmerksam geworden, weil ich auf Facebook an dem Titelbild WOLF hängen geblieben bin. Der Klappentext hat mich sofort gefesselt und ich musste mir das Buch sofort bestellen.

    Als ich das Exemplar endlich in den Händen hielt war ich sofort versunken in der Welt um Tyraul und ich musste einfach wissen, wie es mit Zenay und ihren Freunden weitergeht.

    In der fiktiven Welt erleben Zenay und ihre Freunde viele Situationen, die sie gemeinsam bewältigen müssen. Die Dorfbewohner bringen ihnen erst Freundschaft, Vertrauen im Laufe der Handlung aber auch Misstrauen und Angst entgegen.

    Zenay wird von der grausamen Tyrannin Zayda verfolgt. Schnell wird klar, dass es sich bei Zenay um die Auserwählte handelt, die der Schreckensherrschaft um Zayda ein Ende setzen soll. Dafür muss sie aber zunächst einmal die Magie die ihr innewohnt akzeptieren, Kämpfen lernen und selbstsicherer werden.

    Die Welt in Tyraul wird sehr detailliert und bildlich beschrieben, man denkt, dass man direkt im Geschehen involviert ist.

    Die Charaktere sind mit vielen Facetten ausgestattet du werden dem Leser sehr gut nähergebracht. Durch die Erzählung von Farina fiebert man der Geschichte mit. Ich kann die Angst, die Verzweiflung und auch die Hoffnung sehr gut nachempfinden, was mich auch immer zum weiter lesen gebracht hat.

     

    „Zähmung: Das Vermächtnis der Wölfe“ ist ein Fantasyroman, der in meinen Augen seinem Genre absolut gerecht wird. Der Debütroman von Farina de Waard verdient volle Aufmerksamkeit und ist sehr zu empfehlen!

     

     

    Bereits erschienen (Reihe Vermächtnis der Wölfe):

    Zähmung (2014)

    Zorn (2015)

    Zwang (2017)

     

    https://www.fanowa.de/

     

    Verlag: Fanowa Verlag (2014)  

    Titel: Zähmung

    Das Vermächtnis der Wölfe 1

      Broschiert: 788 Seiten

    Auflage: 6. Auflage (mit Prägung)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-13: 978-3-945073-00-1

    Größe: 18,8 x 13 x 4,4 cm

    Gewicht: 600g

     

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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor einem Jahr
    Sinas magisches und gefährliches Abenteuer beginnt in Tyarul - Zähmung

    Aufmachung des Buches
    Auf dem Cover des ersten Teiles der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ sieht man einen gedruckten Wolf auf einer Holzwand. Hält man das Buch in den Händen, kann man auch die eingestanzten Rillen des Holzes fühlen. Mir gefällt die Aufmachung des Buches gut.

    Inhalt
    Sina wird in eine fremde Welt entführt und in einem Verließ mit Foltermethoden eingesperrt. Sie verliert jegliche Erinnerung an ihr altes Leben, nur Eindrücke daraus sind ihr noch verlieben als sie aus dem Gefängnis der bösen Herrscherin Zayda gerettet wird. Selbst ihre Rettung hat Sina vergessen als sie in dem Dorf Ornanung erwacht. Doch warum wurde sie in eine Parallelwelt verschleppt und von Zayda eingesperrt? Sina hat keine Erklärung dafür. Erst bei dem Magier Shetan und seinem Enkel Tarek erfährt Sina die Wahrheit: Sie ist eine Magierin und hat eine Bestimmung.

    Meine Meinung
    Auf der Frankfurter Buchmesse wurde ich auf die Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ aufmerksam als wir zufällig auf die Autorin Farina de Waard trafen. Nach einem sympathischen Gespräch musste ich mir das erste Buch „Zähmung“ dann auch einfach kaufen. Nun, ein paar Monate später, bin ich auch endlich dazu gekommen die Geschichte zu lesen. 

    Mit seinen fast 800 Seiten ist das erste Buch der Reihe schon einmal sehr umfassend und dementsprechend habe ich auch eine Zeit gebraucht die Geschichte zu lesen. Es passiert zwar viel, aber hin und wieder ging es auch mal sehr langsam in der Handlung voran. Beispielsweise wird sehr umfangreich erklärt, wie Sina ihre magischen Kräfte und Fähigkeiten erlernt. Dabei wird sehr ins Detail gegangen. Einerseits ist dies sehr interessant, aber auf Dauer hat es meine Lesegeschwindigkeit etwas beeinträchtigt. 

    Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, der noch viele Fragen offen lässt. Anschließend lernt man zunächst einen bösen Charakter kennen, der Sina schließlich aus ihrer Welt (unserer gleich zu setzen) in die Parallelwelt namens Tyarul entführt. Dort wird sie mit Foltermethoden in einem Verließ der Festung Mazmorra, auf Befehl der tyrannischen Herrscherin Zayda, festgehalten. Sina verliert wesentliche Erinnerungen an ihr früheres Leben. Als Leser erfährt man auch nur nach und nach, warum Zayda Sina als eine Gefahr für ihre Macht sieht. 

    Die Parallelwelt kann man sich wie das Mittelalter vorstellen. Der Fortschritt ist noch nicht so weit vorangeschritten wie in Sinas Welt, in der sie aufgewachsen ist.

    Sina wird schließlich aus ihrem Gefängnis befreit und landet letztendlich in dem Dorf Ornanung bei dem Magier Shetan und seinem Enkel Tarek. Diese nehmen sich Sina an und erkennen bald, was es mit der Entführung auf sich hat. Sina hat magische Kräfte und Shetan lehrt sie ab sofort in der Magie. Es ist interessant Sinas Fortschritte mit zu erleben, doch zeitweise hat es sich dann auch etwas gezogen. 

    In Ornanung entwickeln sich für Sina Freundschaften und auch eine Liebesbeziehung, aber auch Feindschaften. Das macht die Geschichte spannend. Nicht alle Leute in dem Dorf sind positiv gegenüber Sina eingestellt. So muss diese sich immer wieder in acht nehmen.

    In Tyarul gibt es verschieden Bevölkerungsgruppen, darunter die Ratken. Diese sind der tyrannischen Herrscherin Zayda, bis auf Ausnahmen, zugetan. Sie haben Merkmale die einer Ratte ähneln.
    Außerdem gibt es die Miakoda, die den Wölfen nahe gestanden haben. Doch das Volk hat seit zahlreiche Kriegen ihre Kultur fast aufgegeben. In Ornanung erfährt Sina, dass sie zu den Miakodas gehört und wird dies auch bald selbst durch Erlebnisse feststellen.
    Es gibt noch weitere Gruppen, die bis jetzt noch keine große Rolle in der Reihe spielen, aber am Rande erwähnt werden. Ich bin gespannt, ob diese vielleicht in den nächsten Büchern ein Thema werden.


    Es bleiben noch viele Fragen offen. Beispielweise hoffe ich, dass man noch mehr darüber erfahren wird bei wem Sina aufgewachsen ist. Vielleicht kommen da noch ihre Erinnerungen zurück oder andere es gibt auf andere Weise Erklärungen.

    Der Schreibstil von Farina de Waard ist angenehm und flüssig. Ich habe mich sehr wohl gefühlt beim Lesen. Die Handlung hat viele spannende Momente mit Schreckensszenen bei der man mitzittern kann.

    Toll finde ich, dass zu Beginn des Buches eine Karte von Tyarul zu finden ist. So etwas mag ich sehr gerne.

    Ich habe bereits Teil 2 „Zorn“ zum Lesen hier liegen und freue mich auf das weitere Abenteuer von Sina oder auch Zenay…

    Mein Fazit
    „Das Vermächtnis der Wölfe – Zähmung“ von Farina de Waard ist ein gelungener Einstieg in die Reihe. Spannung ist garantiert. Von mir erhält das Buch vier Sterne samt Leseempfehlung.
    Schaut auch mal auf Farinas Homepage vorbei, dort kann man viele Hintergrundinformationen zu der Reihe entdecken.

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    GrueneRonjas avatar
    GrueneRonjavor einem Jahr
    lesenswert

    Sina weiß gar nicht, wie ihr geschieht. Erst wird sie entführt, dann gerettet, um dann ohne Erinnerungen bei Tarek und seinem Großvater Shetan aufzuwachen. Doch obwohl sie sich sehr verloren fühlt, findet sie bei den beiden schnell ein neues Zuhause.

    Sina ist ein wirklich sympathischer Charakter. Gerade bei weiblichen Helden denke ich mir oft, wie krass sie eigentlich drauf sind. Auf Anhieb stark, ihre Aufgabe annehmend, bloß keine Schwäche zeigen. Da ist mir Sina gleich menschlicher vorgekommen, denn als sie von ihrem vermeintlichen Schicksal erfährt, gerät sie in Panik. Genau so würde ich vermutlich auch reagieren. Außerdem plagen sie Selbstzweifel, wie jeden „normalen“ Menschen auch. Trotzdem stellt sie sich allen Aufgaben, arbeitet an sich und ihrer Kraft, in jeder Hinsicht, und gibt nicht auf. Das ist fast schon verbissen.

    Tarek ist dagegen ihr Gegenpol, oder auch ihr größer Fan. Er lehrt sie nicht nur in Schwertkampf und Bogenschießen, sondern baut sie auch auf, wo er nur kann. Klar gibt es auch kleine Reibereien, aber im Großen und Ganzen ist er für sie da.

    Trotz allem lauert die Tyrannin Zayda über ihrem Leben, denn sie trachtet Sina nach eben diesem, und jagt sie durch ganz Tyarul.

    Alles in allem ist das Buch zwar ein ganz schöner Wälzer, aber die Welt Tyarul lohnt einfach dort länger zu verweilen. Und Sina, Tarek und deren Freunde werden auch ganz schnell zu den eigenen Freunden. Hier also eine klare Leseempfehlung!



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    buecher_bewertungen1s avatar
    buecher_bewertungen1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auch wenn ich es anfangs sehr verwirrend fand, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen!
    Auch wenn ich es anfangs sehr verwirrend fand, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen!

    Zusammenfassung
    verschleppt - gefoltert - verloren

    ... findet Sina sich in einer fremden, von erbitterten Kriegen und Leid gezeichneten Welt. Nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis der Unterdrücker entdeckt sie Kräfte in sich, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern sollen. Doch die Tyrannin Zayda macht erbarmunglos Jagd auf sie.

    Als Sina endlich den Grund für ihre Lage erfährt, muss sie eine Entscheidung treffen, die sie in tödliche Gefahr bringen und die Rettung unzähliger Menschen bedeuten könnte. Dafür muss sie jedoch lernen, ihre magischen Kräfte zu kontrollieren ...

    Zähmung. Der Debütroman von Farina de Waard und Auftakt zur Buchreihe "Das Vermächtnis der Wölfe". 

    Cover
    Ein wunderschönes Cover mit einem indianischen oder auch keltischen Motiv, welches einen Wolfskopf wie ins Holz geschnitzt ist darstellt. Da ich Wölfe sehr mag, war es für mich schon ein Pluspunkt. Selbst ohne den Untertitel vermutet man den Zusammenhang zwischen dem Haupttitel und der Figur auf dem Cover. Es macht einen neugierig in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird und wie werden die Wölfe hier eingebunden.


    Lanas Meinung

    Schreibstil

    Das Buch ist in einer flüssigen und angenehmen Sprache geschrieben. Die Details sind sehr bildhaft und die Beschreibung ist sehr lebendig. Dies lässt die fantastische Welt von Tyarul vor dem geistigen Auge auferstehen. Man braucht gar nicht so viel Fantasie, um in dieses Buch und die Geschichte vollkommen einzutauchen.

    Inhalt
    Hier muss ich ein wenig meckern. Anfangs dachte ich, dass ich ein Drehbuch zu einem Actionfilm lese. Das Buch eröffnet mit einer Verfolgungsjagd, die dann in eine weitere, ohne großartiger Erklärung, übergeht. Hier hat mir die typische Liste von Charakteren und Erklärungen etwas gefehlt. Es kommen viele Nebenhandlungen immer wieder dazu. Die ungewöhnlichen Namen und Orten machen das Verfolgen der Handlung auch nicht einfacher. Man wird mehr oder minder in das Geschehen hingeworfen. Allerdings, hier muss man etwas Geduld haben, da ca. ab der Mitte des Buches fügen sich die Puzzlestücke zusammen. Nichts desto trotz man wird regelrecht von dem Buch gefesselt, was natürlich an dem Schreibstil der Autorin liegt.

    Eine ganz andere Geschichte sind die Charaktere. Diese sind sehr genau ausgearbeitet, mit vielen Details, sehr facettenreich und einfach wundervoll.

    Sina- die Hauptfigur in dieser Geschichte. Ein normales Mädchen, das sich plötzlich in einer anderen Welt, voller Gefahren, Verfolgung und Folter. Es gab genug Momente, in denen ich sie am liebsten geschüttelt hätte, weil sie nur im Selbstmitleid und Selbstzweifel versunken war.

    Aber nicht alles verläuft so schlimm für sie. Hier findet sie auch Liebe und Glück. Ein junges, modernes Mädchen, dass mit dem Mittelalter konfrontiert wird. Sie muss sich erst finden und ihrer Berufung bewusstwerden.

    Tarek - der stetige Begleiter von Sina seit deren Bekanntmachung. Er hat sich zu einem sehr interessanten Charakter entwickelt. Anfangs etwas scheu, schüchtern und zurückhaltend, mit der Zeit aber viel offener. Sein schwieriges Schicksal erklärt auch seine Charakterzüge, die ihn zugleich ziemlich früh verantwortungsbewusst, fleißig und sehr hilfsbereit werden lassen. Genau diese Eigenschaften bringen ihn und Sina näher, das wächst später wegen gegenseitiger Anziehung zuerst zu einer Freundschaft und danach entwickeln sich auch die Gefühle.

    Es gibt noch eine weitere Besonderheit die absolut erwähnenswert ist - die Völker vom Tyarul: die Ratken, Feliden und viele anderen. Hier kommt endlich die Erklärung des Emblems auf dem Cover. Das Volk Miakoda - wahre Wolfsmenschen mit dem Wolf als Idol oder Volksgeist.

    Fazit
    Das war ein toller Debütroman. Ich bereue nicht dieses Buch gelesen zu haben. Auch wenn ich es anfangs sehr verwirrend und geringfügig nervig fand, zog mich dieses Buch völlig in den Bann. Dieses Buch zusammen mit denen, die noch kommen, hat ein großes Potenzial ein großartiges Werk zu werden. Für alle Fantasyfans ein absolutes Must-Have, das in sich moderne und mittelalterlich Welt vereint. Ich freue mich schon auf das nächste Band!

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    CookiesLeseweltvor 2 Jahren
    Sehr langatmig

    Ich weiß garnicht wie ich anfangen soll. Für mich war dieses Buch ziemlich schwer einzuchätzen. Nicht nur weil ich es lange Zeit unterbrochen hatte, sondern auch weil ich mit dem Buch nicht so zufrieden war.

    Ich hatte ungefähr bei der Hälfe des Buches abgebrochen und habe es ein halbes Jahr (glaube ich) nicht mehr angerühert. Ich wusste noch vieles was am Anfang passiert ist und somit ist mir der Einstieg nicht schwer gefallen. Was mich mehr gestört hat war eher, dass ich mich schwer getan habe das Buch überhaut weiter zulesen. Ich habe der Autorin immer wieder versprochen, dass ich es bald weiter lese aber nie den Mut gehabt es wirklich wieder anzufassen. Ich wollte nicht enttäuscht werden, da ich viel positives von dem Buch gehört habe.

    Am Anfang der Geschichte war ich hin und weg und konnte absolut nicht ans aufhören denken. Wie Farina die Charaktere zum Leben erweckte war einfach fantastisch und auch der Schreibstil der Autorin hat mit sehr gut gefallen. Sina war für mich eine absolute Heldin und eine starke Frau auch wenn sie sich in der neuen Welt ziemlich schwer getan hat. Aber mal ehrlich, wir hätten uns auch nicht besser angestellt.

    Als die Geschichte dann ihren Lauf nahm und wir weiter in die Welt eintauchen konnten, wurde es langsam etwas ruhiger. Sina wurde im Dorf aufgenommen und wurde nun auch in der Magie unterrichtet. Doch auf einmal machte das Buch so einen Knick und war für mich überhaupt nicht mehr spannend genug um es weiter zulesen. Das war der Grund warum ich aufgehört habe. Sina wurde unterrichtet und lernte auch verschiedene Kampfarten und das Tag für Tag. So wurde es auch im Buch beschrieben. Viele haben zu mir gesagt ich solle weiter lesen. Mich hatt dann irgendwann der Ergeiz gepackt und ich wollte dieses Buch dann endlich beenden.

    Nachdem ich wieder angefangen hatte, wurde es immer noch nicht besser. Ich war kurz davor es wieder wegzulegen aber mein Freund hielt mich davon ab, da ich nur noch 100 Seiten hatte. Ich war einfach an meinem Ego angekratzt und habe es dann beendet.

    Das klingt nun alles als hätte mir das Buch so null gefallen. Es ist richtig, dass ich mich teilweise durch das Buch quälen musste aber nicht weil es mir nicht gefallen hat, sondern weil mir einfach die Spannung gefehlt hat und mir dann einfach beim lesen langweilig wurde. Bei einem so dicken Buch kann das aber passieren. Man versuch dem Leser die Welt so nahe wie möcglich zu bringen und will bestimmte Teile einfach nicht weglassen. So lernt man immerhin Sina noch besser kennen und wird bei ihrer Entwicklung mitgenommen. Das ist nichts schlimmes.

    Von mir bekommt das Buch dennoch 4 von 5 Cookie´s. Aber ich möchte die jenigen warnen die Spannung lieben. Lest das Buch dennoch zuende es lohnt sich wirklich. Aber mit Band 2 werde ich dennoch noch etwas warten, da Band 3 noch nicht erschienen ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    verschleppt - gefoltert - verloren

    ... findet Sina sich in einer fremden, von erbitterten Kriegen und Leid gezeichneten Welt. Nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis der Unterdrücker entdeckt sie Kräfte in sich, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern sollen. Doch die Tyrannin Zayda macht erbarmunglos Jagd auf sie.

    Als Sina endlich den Grund für ihre Lage erfährt, muss sie eine Entscheidung treffen, die sie in tödliche Gefahr bringen und die Rettung unzähliger Menschen bedeuten könnte. Dafür muss sie jedoch lernen, ihre magischen Kräfte zu kontrollieren ...

    Zähmung. Der Debütroman von Farina de Waard und Auftakt zur Buchreihe "Das Vermächtnis der Wölfe".

    Du möchtest diesen faszinierenden Fantasy-Roman lesen?
    Dann beantworte ganz einfach folgende Frage: was für Erwartungen hast du bei diesem Cover an die Geschichte?

    Mit etwas Glück gewinnst du eines von zehn ebook-Exemplaren.

    Und das beste? Autorin Farina de Waard wird ebenfalls an der Leserunde teilnehmen.
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    Adventskalender-Gewinnspiele!

    Wie einige vielleicht schon wissen, habe ich für dieses Jahr einen Adventskalender auf meiner Seite (https://www.facebook.com/PiaHepkeAutorin) geplant.

    Unter anderem gibt es auch dieses Buch hier zu gewinnen. Die Bewerbungsphase startet heute und endet am 17.12.
    Wer sein Glück versuchen möchte, braucht nur dem Link folgen und einen Kommentar hinterlassen, was ihr an Wölfen mögt oder eben nicht.

    Eine längere Leseprobe gibt es übrigens auch ;)

    Viel Spaß und viel Glück!
    Eine schöne Adventszeit noch!


    https://www.facebook.com/PiaHepkeAutorin/photos/a.368828199953927.1073741834.159189954251087/375942832575797/?type=1
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    Adventskalender-Gewinnspiele!


    Wie einige vielleicht schon wissen, plane ich für dieses Jahr einen Adventskalender auf meiner Seite (https://www.facebook.com/PiaHepkeAutorin). Gewinne sind bereits in den imaginären Türchen (und ja auch dieses hübsche Büchlein wird dabei sein :) ) verstaut, Autoren informiert, Texte geschrieben, Bilder erstellt. Es kann also losgehen!

    Ursprünglich hatte ich angedacht an den Adventssonntagen immer eine kleine Geschichte hinter dem jeweiligen Türchen zu verstecken. Jetzt haben am Ende aber so viele Autoren zugesagt, dass ich meine Türchen ein bisschen voller packen musste. Deswegen sind drei der Geschichten ohne Gewinne ausgelagert worden. Oder eigentlich nur zwei^^

    Na gut, machen wir es nicht komplizierter als es ist. Der Adventskalender startet am 28.November mit einer kleinen Geschichte. Am 29. und 30. November (1.Advent) wird es ebenfalls eine kleine Geschichte geben und bereits am 1.Dezember und hinter dem ersten Kalendertürchen wird sich dann ein Gewinn verstecken. Und dieses Buch eben hinter Türchen Nummer 15

    Ihr könnt schon mal anfangen die Tage zu zählen :)

    Und wer wirklich nichts verpassen möchte, der kann gerne der Veranstaltung beitreten, die ich für meinen Kalender erstellt habe:


    https://www.facebook.com/events/802409459819317/?context=create&previousaction=create&source=49&sid_create=62609445#

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