Fatima Mirembe , Jutta Oster Fatima

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Inhaltsangabe zu „Fatima“ von Fatima Mirembe

Misshandelt, verfolgt - gerettet Flughafen Frankfurt: Frierend und mit ihrem halb toten Baby im Arm kommt Fatima Mirembe an einem grauen Wintertag in Deutschland an. Erschüttern kann die 16-Jährige kaum etwas - zu lange ist sie in ihrer afrikanischen Heimat durch die Hölle gegangen.Fatima wuchs glücklich in Uganda auf, doch mit neun Jahren änderte sich ihr Leben schlagartig: Ihr Vater wird ermordet, ihre Mutter von der Erstfrau aus dem Haus gejagt. Ihre drei Brüder kommen tragisch ums Leben, Fatima selbst wird von der Stiefmutter gedemütigt, beschimpft, geschlagen. Als sie 16 ist, wird sie verheiratet, doch ihr Ehemann, ein politisch Verfolgter, muss fliehen. Fatima kommt in ein Gefängnis, wo sie unter dramatischen Umständen ihr Kind zur Welt bringt ...
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  • Zu Tränen gerührt

    Fatima
    Booklovelyn

    Booklovelyn

    10. February 2014 um 21:15

    Ich habe heute das Buch "Fatima- Nehmt mir alles aber nicht mein Kind" beendet und will sofort die Rezension abtippen, wenn die Erinnerungen noch frisch sind. :) Seit ich einmal einen Vortrag in Sozialkunde über Migration halten musste, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ich interessiere mich für das Thema und vergebe deshalb schon mal einen Stern. Der Schreibstil ist einfach, anschaulich, flüssig. Ergo: Stern. Was soll ich zu den Personen sagen, sie sind real und entweder man mag sie oder nicht. Sie entspringen nicht der Fantasie der Autorin. Ich beschreibe deshalb die Darstellung dieser Personen, wie die Beziehungen untereinander herausgearbeitet wurden. Dies geschah ganz ausführlich aber dennoch nicht zu langatmig.  Die Hintergründe der einzelnen Personen wurden beleuchtet und dadurch konnte der Leser Handlungen besser verstehen, teilweise sogar tolerieren, weshalb ich einen Stern gebe. Den letzten Stern vergebe ich, weil mir Fatimas Geschichte unter die Haut ging. Unvorstellbare Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten, die ihr in so jungen Jahren widerfahren sind, ließen mich immer wieder dankbar dafür sein, wohlbehütet in Deutschland aufgewachsen zu sein. An einer Stelle liefen mir sogar die Tränen. Ich bangte die ganze Zeit über mit ihr mit.  Dennoch musste ich einen Stern abziehen, aber das Gesamtwerk betrachtend sind das eigentlich nur Nebensächlichkeiten. Ich finde es schade, dass das Baby auf dem Foto nicht das Kind ist, mit dem sie damals aus Uganda geflohen ist, sondern ihr zweiter Sohn. Desweiteren finde ich den Titel, streng gesehen, unpassend. Ihr Kind bekommt sie erst zur Hälfte des Buches. Sie hat um ihr Kind gekämpft, wollte es auf gar keinen Fall verlieren aber das wurde zu wenig rausgearbeitet, als das es der Titel sein könnte. Außerdem ist der Klappentext verwirrend. Der Leser denkt, die Geschichte beginnt mit ihrer Ankunft in Deutschland, obwohl die Handlung ab ihrem dritten Lebensjahr beginnt. Von ihren drei Brüdern überlebt einer, es kommen also nicht alle drei ums Leben. Sie wird mit 15 verheiratet, nicht mit 16. Da frage ich mich, wer diese Inhaltsangaben schreibt?? 

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