Eine an die Nieren gehende Geschichte eines kleinen kurdischen Mädchens, das mit 11 Jahren endlich zu ihren Eltern nach Deutschland nachreisen darf, nachdem es, in Kurdistan zurückgelassen, von Verwandten ausgenutzt und drangsaliert worden war. Doch in Deutschlad kommt sie mit dem despotischen Vater in Konflikt, soll an einen Vetter zwangsverheiratet werden, flieht, wird mit Morddrohungen belegt ... alles authentisch erlebt, was da geschildert wird.
Aber wie es geschildert wird, das passt irgendwie nicht zu der Ich-Erzählerin, das ist zu glatt, zu sehr mit der westeuropäischen Brille gesehen und in Worte gepresst, als dass man es als authentisch empfinden könnte. Hat da etwa eine deutsche Mentorin den Griffel geführt? So möchte es scheinen, und deshalb kann ich nur 3 Sterne vergeben, schade!
Rezension zu "Hennamond" von Fatma B.

