Fay Winterberg , Barbara Brosowski Utzinger Wien - Stadt der Vampire

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Inhaltsangabe zu „Wien - Stadt der Vampire“ von Fay Winterberg

2090, das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen.

Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights.

Band 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg legt die Weichen in eine fantasievoll gestaltete Zukunft, deren Frieden jedoch sehr fragil ist.

der andere Vampirroman. Extrem gut.

— Sandra1978

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  • Wundervoller, erfrischend anderer Vampirroman erster Güte

    Wien - Stadt der Vampire

    Sandra1978

    05. March 2016 um 18:14

    Inhalt : Deutschland / Österreich, um 2200. Vampire existieren. Dies ist zwischenzeitlich allgemein bekannt und nach den Jahren der Jäger Ende des 22. Jahrhunderts auch weitestgehend akzeptiert. Vampire, Halbvampire und Menschen leben in mehr oder weniger friedlicher Koexistenz. Eines Tages erhält die Archäologin und Halbvampirin Lilith Euthalia Avant-Garde eine Einladung nach Wien, wo Sie am Debütempfang des neuen Prinz-Vampirs Phineas teilnehmen soll. Da Ihr Vater ein hohes politisches Tier ist, ist ihr zwar klar, dass dies mehr ein politischer Schachzug ist als Interesse an ihrer eigenen Person. Dennoch fährt sie hin – und ist sofort fasziniert von dem Vampirprinz Phineas, mit dem sie sich auf sehr eigenartige Weise verbunden fühlt. Doch Phineas hat als Neuling noch mit den Altlasten seines Vorgängers zu kämpfen : Illegale Werwolffights, die unerlaubterweise immer wieder organisiert und durchgeführt werden. Phineas versucht, den Kopf hinter der ungesetzlichen Organisation festzusetzen – dabei geraten er und Lilith in tödliche Gefahr…. Zum Buch : Ich bin überhaupt kein Freund von Vampirgeschichten. Absolut nicht – und bis heute habe ich mich im übrigen auch erfolgreich geweigert, die Twilight-Saga zu lesen, vermutlich als letztes Wesen zwischen 10 und 99 Jahren auf dieser Welt. ABER : DIESER Vampirroman ist anders. Absolut so gar kein Vergleich zu den uns allen bekannten Vampirgeschichten. Für mich war das Buch viel zu kurz und ich war hin und weg ! Nichts von dem üblichen Geschnulze und einer 08/15 Lovestory, keins der üblichen Vampirklischees kommt hier zum Tragen. Die Autorin schafft es in diesem Roman, Steampunkfeeling aus dem frühen 20. Jahrhundert mit Science Fiction und aufgeklärten Vampirmythen völlig in Einklang zu bringen. Eine wunderbar kurzweilige Erzählung, sympathische Charaktere, eine lebendige Schilderung der Orte und Gegebenheiten, die man sofort bildlich vor sich sieht, und Vampire, die sehr wohl im Tageslicht wandeln können, über Kreuze meistens lachen und sich nicht für Knoblauch interessieren. Auch für Nicht-Vampirfans wie mich ein überaus gelungenes Werk und ich würde mich sehr freuen, wenn es hier eine Fortsetzung gäbe oder weitere Werke dieser Autorin, die uns so mühelos für kurze Zeit aus unserem Alltag entführt. Großes Lob für dieses Buch – da gibt es nichts hinzuzufügen !

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  • Eine ungewöhnliche Zukunft

    Wien - Stadt der Vampire

    Isabelle86

    29. May 2015 um 19:46

    Klappentext Ich bin ein Teil von beiden Welten und doch gehöre ich zu keiner dazu. 2090 – Das Jahr in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen. Die Halb Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur eine neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights.   Rezension Die Idee der Autorin war gut, aber an der Umsetzung hat es leider noch gehapert. An vielen Stellen muss die Autorin viel Zeit damit verbringen, die Welt zu erklären, in der Lilith lebt. Gleiches gilt auch für die Personen und ihre Beziehungen zueinander. Lilith ist eine Herumtreiberin. Sie hat keinen Wohnsitz und in jeder größeren Stadt in Europa mehrere Freunde, bei denen sie unterkommen kann. Auch das Cover ist etwas unglücklich gelungen. Ebenso die Beziehung zwischen Lilith und Phineas, dem Prinz von Wien. Es kommen zu wenige Emotionen durch, die wirkliche Gefühle vermuten lassen. Die Steampunk Elemente machten die Geschichte jedoch sehr reizvoll. Alles in allem hat die Geschichte viel Potential, die allerdings auf viel zu wenige Seiten zusammengequetscht wurde. Etwas mehr länge hätte dem Buch gut getan.   Fazit In dieser Geschichte wird zu viel erklärt, weil die Hintergründe so umfangreich sind, das die Autorin viel Zeit damit verbringen muss, diese Welt zu erklären. Viele dieser Informationen hätten auch in einen kleinen Prolog, oder ein Vorwort gepasst, dass vor der Geschichte angebracht wird. So könnten die Leser sich ein Bild von der Welt machen und sich dann auf die Geschichte konzentrieren. Zuerst habe ich mich gewundert, dass das Buch so dünn ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte länger wäre. Der Spannungsbogen wird nicht richtig aufgebaut und ich hatte oft das Gefühl, das die Autorin nur von einer schönen Kulisse zur nächsten springt. Lilith selbst kommt mir vor wie eine Wanderin, die nirgends zu Hause zu sein scheint, aber Gott und die Welt kennt. Für sie hätte ich mir etwas mehr Bodenständigkeit gewünscht. Gefallen hat mir aber, das die Geschichte mal in Deutschlang und Europa spielt. Ich finde, es gibt viel zu wenige Bücher die das tun. „Wien, Stadt der Vampire“ ist das erste Buch der Autorin. Ich hoffe sehr, dass es noch einmal eine Überarbeitung erhält oder dass die Fortsetzung mehr ausgebaut wird.

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  • Wientastisch ;-)

    Wien - Stadt der Vampire

    MoonlightBN

    30. August 2014 um 00:31

    Klappentext: 2090 - das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen. Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights. Band 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg legt die Weichen in eine fantasievoll gestaltete Zukunft, deren Frieden jedoch sehr fragil ist. Quelle: Art Skript Phantastik Meine Meinung:  Als kleine Information vorab: Das Buch ist nicht sehr dick. Die Geschichte umfasst etwas mehr als 100 Seiten und ist für mich somit eine längere Kurzgeschichte. Grundsätzlich bin ich nicht so ganz der Kurzgeschichten-Typ, aber ein netter Mensch hat mich regelrecht beschwört es doch noch mal zu versuchen. Was soll ich sagen?! Ich wurde nicht enttäuscht! =) Die Autorin Fay Winterberg beschreibt eine wirklich andere Welt. Fantasy gemischt mit Steampunk in einem Wien der Zukunft - sehr interessant und gut beschrieben. Allerdings wird auch nicht zu viel auf das Drumherum eingegangen. Dadurch, dass das Buch eben so "kurz" ist, muss sich schließlich auf das Wesentliche konzentriert werden und das hat die Autorin wunderbar geschafft. Die Handlung geht insgesamt somit zügig voran, wir kommen schnell zum Kern der Geschichte und die Beziehungen entwickeln sich nicht allzu lange. Hinzu kommen aber auch Sprünge, die wir nicht komplett miterleben. Alles in einem wirklich guten Rahmen und ich konnte zwischenzeitlich auch ordentlich mitfiebern. Spannung war also auch vorhanden ;-). Die Protagonistin Lilith lernen wir am besten kennen. Aus der allwissenden Erzählperspektivekommen wir der Halbvampirin sehr nahe und man kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Sie ist stark, eigenwillig, klug und hat Humor. Ihr kann so schnell keiner was und das merkt man von Anfang an. Sie war mir direkt sympathisch und diese Sympathie blieb auch während des ganzen Buches bestehen. Sie wird nach Wien eingeladen von einem Vampir. Eher DEM Vampir von Wien - dem Prinzen. Er ist praktisch für die Vampirsachen in seinem Bereich verantwortlich - eventuell vergleichbar mit einem Bürgermeister...naja, oder eben einem Prinzen ^^. Phineas heißt der Gute und wir lernen ihn im Laufe der Geschichte auch ein wenig kennen. Lilith hat von Anfang an Vermutungen, was ihn bewegte sie zu sich einzuladen, ob sie damit recht hat, verrate ich natürlich nicht ^^. Nur so viel sei gesagt: Er ist ein wirklich interessanter Charakter und ich kann es kaum erwarten ihn in den Folgebänden mal wieder zu treffen! =) Die Beziehung zwischen Lilith und Phineas ist sehr speziell, auch wenn der Leser mit diesem Teil noch etwas im Nebel stehen gelassen wird. Die Beziehung ist besonders, aber wie besonders... darüber kann vorerst nur spekuliert werden ^^. Eine weitere besondere Beziehung haben Josie und James. Bei ihnen kommt Lilith während ihres Wienaufenthalts unter. Er ein Vampir, sie ein Mensch und zusammen so ziemlich ein perfektes Paar. Allerdings tatsächlich eher eine Ausnahme, denn... nun ja... Menschen haben leckeres Blut, aber ansonsten sind sie doch eher langweilig, wenn ihr versteht ;-). Und trotzdem verbindet die beiden ein inniges Band und es hat immer wieder Spaß gemacht von den beiden zu lesen. Ich konnte sie mir wirklich gut vorstellen und fühlte mich sogar in ihrer Bar wohl - obwohl ich doch eher kein Bartyp bin ^^. Neben Vampiren und Menschen hält diese Geschichte noch Werwölfe bereit. Inwiefern diese nun in die Geschichte reinspielen verrate ich schon wieder nicht (*böses Lachen*), aber wie ich finde haben sie eine besonders interessante Rolle bekommen, ich bin gespannt wie es mit ihnen weitergeht! (Na gut, im Klappentext lest ihr ja schon das Wort "Werwolf-Fights", aber pssst! Insider-Info! ^^) Das ganze Gerüst der Geschichte ist ein Leben in Akzeptanz. Vampire leben mit Menschen und diese eben mit Vampiren (naja und die Werwölfe darf ich nicht vergessen ^^). Ja, Vampire sind mächtiger und können Menschen auch manipulieren. Aber es gibt Gesetze, die die Menschen schützen und trotzdem brodelt da etwas... Fazit:  "Wien - Stadt der Vampire" konnte mich wirklich gut unterhalten und ich fühlte mich in dieser Wienversion sehr wohl! Die Charaktere waren lebendig, alles war wirklich schön beschrieben und trotz der Länge (bzw. Kürze) gab es spannende Momente. Der Schreibstil passte zum Buch und hat die ganze Story schön umrahmt, sodass diese nur so dahinflog. In der Kürze liegt die Würze! Und hier wurde genau richtig gewürzt. Somit die Nachricht an euch: Lesen! Punkt. =D 5 von 5 Pfotenherzen von mir!

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  • kleiner feiner Blutgenuss

    Wien - Stadt der Vampire

    Wuerfelheld

    29. August 2014 um 11:26

    Ich lese ja selten Romane aus dem Vampir-Genre, wobei mich hier der Sinn nach so einem Lesestoff wieder gepackt hatte und Dank der Kompaktheit, 120 Seiten, kann man mal einen Blick riskieren. Klappentext: 2090 – das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen. Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights. Die Story: Lilith geht am Anfang ihren Job als Verbindungsperson zwischen Menschen und Vampiren nach und hält an einer Universität einen Vortrag über die geschichtlichen Ereignisse zwischen diesen Parteien, wobei sie besonders auf die Kriegsjahre eingeht. Nach dem Vortrag, trifft Lilith auf Balthasar, einen guten alten Bekannten und macht sich mit diesem auf zu ihrem Vater, welcher der Prinz (Obervampir) von Dresden ist, um ein paar Dinge klären zu können. Bei ihrem Besuch stellt sich heraus, dass der neue Prinz von Wien, zu seinem Debüt, der erste öffentliche Ball nach Amtsantritt, auch Lilith Vater eingeladen hatte, dieser hat aber vor lauter Lustlosigkeit abgesagt. Nun liegt es an Lilith die Familie zu repräsentieren und den gesellschaftlichen Gepflogenheiten nachzukommen. Als Lilith sich in Wien bei Freunden einquartiert hat, begibt sie sich zu einen Treffen mit dem Stadtprinzen, worum dieser sie im Vorfeld extra gebeten hatte. Bei diesem Treffen sprühen die Funken zwischen den beiden, aber keiner weiß genau warum. Nach dem ersten Treffen ist es für Lilith klar, dass sie auf dem Debüt erscheinen sollte und dort einfach mal schaut was der Abend so bringen wird. Gesagt getan! Nach einiger Zeit auf dem Debüt begibt sich Lilith an die frische Luft und beobachtet dort dann etwas ungewöhnliches. Als Sie der Sache auf den Grund gehen will, gehen bei Ihr die Lichter aus. Als sich ihre Sicht wieder klärt, kann Lilith das ihr gebotene kaum verstehen noch glauben. Das Setting: Die Story spielt in Dresden und Wien des Jahres 2207. Vampire, Werwölfe und Menschen leben nach einen schrecklichen Krieg nun in einer friedlichen Co-Existenz. Die gebotene Technik befindet sich ungefähr auf dem Stand Ende des 20. bis Mitre 21. Jahrhunderts. So befindet sich ein geregelter Flugverkehr, mit Luftschiffen, wieder im Aufbau. Für die Fortbewegung per Pkw benötigt man Sondergenehmigungen und modisch ist es ein sehr großer Mix aus Barock bis Klassisch. Magische Elemente werden zum Teil angeschnitten oder finden kurz Erwähnung. Die Charaktere: Lilith ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte. So finden wir Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Einen Einblick in das Leben eines Dhampire, eines Halb-Vampirs. Der zweite Protagonist, der Prinz von Wien wird auch mit all seinen Schattenseiten beschrieben und man findet hier Einblicke in fiktionale Vampir Politik. Die anderen Charaktere reichern die Story gut an und bieten genügend Züge um deren Rollen in der Geschichte zu erkennen. Mein Fazit: Es finden ja selten Romane mit Kroppzeugs wie Vampire, Werwölfe oder Zombies den Weg auf meinen Lesestapel. Da ich derzeit aber viel Steampunk konsumiere und mich hier vom Buchdeckel die Worte New-Steampunk-Age angelächelt haben, dachte ich mir, ich gebe diesem 120seitigen Buch eine Chance. In der Story war ich dann auch sehr schnell drin und die Anfangsszene macht einen dann auch neugierig auf mehr. Die im weiteren Verlauf gebotenen Szenen ließen mein Kopfkino weiter laufen und boten einen schönen zügigen Konsum, sodass das Buch in einem Rutsch weggelesen war. Leider nutzt das Buch das Steampunk-Element so gut wie gar nicht und man erfährt in ein paar Nebensätzen von einigen technischen Errungenschaften oder Änderungen. Nimmt man dieses Nebensätze raus, könnte die Story sowohl 1950, 2030 oder wie gehabt in 2207 spielen. Ein weiterer Aspekt, der mir ein wenig auf den Keks ging, ist die etwas jugendhaft anmutende Romanze, die nicht nur Klischeehaft ist, sondern man auch zig mal so schon gelesen hat. Ich muss aber feststellen, das mich dieses Buch am Ende doch sehr gut unterhalten hat und ich es mit einem guten Gefühl ins Regal gestellt habe.

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  • Überrascher des Jahres

    Wien - Stadt der Vampire

    inflagrantibooks

    27. September 2013 um 18:53

    Fay Winterberg beschäftigte sich schon früh mit Vampir-Geschichten, bald wuchs in ihr der Wunsch, selbst zu schreiben. Sie probierte verschiedene Genres aus, wobei sich die Vampire immer wieder herauskristallisierten und schließlich zu ihrem bevorzugten Thema wurden. Wien, Stadt der Vampire ist der Auftakt ihrer New-Steampunk-Age-Reihe. 2090, das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen. Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights. Band 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg legt die Weichen in eine fantasievoll gestaltete Zukunft, deren Frieden jedoch sehr fragil ist. Das Cover spiegelt perfekt die Protagonistin wieder. Es passt zu dem gesamten Stil, den der Verlag an den Tag legt und die einzige Frage, die ich mir stellte, war: Hat die Autorin ihre Protagonistin an das Cover angepasst, oder das Cover an die Protagonistin?   Die Geschichte beginnt in einer Universität. Lilith Avant-Garde hält einen Vortrag über Vampire und den Krieg, nachdem sie sich an die Oberfläche gewagt hatten. Als Lilith mit einem Bekannten bei ihrem Vater eintrifft, rät er ihr von dem geplanten Besuch beim Prinzen von Wien ab. Da die Vampire ihre eigenen Machtstrukturen haben und der Vater sich auskennt, findet er es keine gute Idee. Lilith lässt sich nicht beirren und macht sich auf den Weg nach Wien. Der Prinz von Wien hinterlässt ungewollt Eindruck bei ihr. Sie fühlt sich ihm verbunden und kann sich dieses Gefühl nicht erklären. Kann sie ihm tatsächlich vertrauen? Und wer ist für die Werwolf-Kämpfe verantwortlich? Ehe Lilith sich verssieht, steckt sie mitten in einem Kampf um Macht und Stärke. Besonderheit Qindiezertifiziert! Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das QindieSiegel!     „Wien, Stadt der Vampire“ ist der Auftakt einer neuen Vampirgeschichten-Reihe, genannt: New-Steampunk-Age-Reihe. Genau diesen Aspekt sollte man während des Lesens immer im Hinterkopf behalten, damit sind einige vielleicht auftretende Anmerkungen schon geklärt. Außerdem möchte ich gleich sagen, dass ich bewusst auf tiefgreifende Details verzichtet habe. Das Buch ist so dünn, wenn ich da jetzt noch viel vom Inhalt verraten würde, bräuchte es keiner mehr lesen. Aber fangen wir am Anfang an. Fay Winterberg überrascht mit einem flüssigen, lebhaften und durchweg spannenden Schreibstil, der es ohne Weiteres schafft, den Leser in den Bann der Geschichte zuziehen. Es gab keinen Punkt, an dem ich gedanklich abdriftete oder abgelenkt hätte werden können. Die Beschreibungen der Orte, Kleidung und Menschen sind genau richtig und wirken niemals von Adjektiven erschlagen. Auch wenn hier, und da ein paar kleine Vertipper zu finden waren, so haben diese mich beim Lesen rein gar nicht gestört. Die Protagonistin ist Lilith Avant-Garde. Eine junge, taffe Halb-Vampirin, die als Bindeglied zwischen den Menschen und Vampiren fungiert. Im Klappentext heißt es, sie sei Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, was im ersten Band leider nicht gänzlich rüber kommt. Es wird zwar erwähnt, dass sie aufgrund ihrer Arbeit viel Reisen muss und daher auch schon viele Länder gesehen hat, aber das war es auch schon. Wir lernen sie kennen, als sie einen Vortrag über das „Outing“ der Vampire an einer Hochschule hält. Lilith macht durchweg einen souveränen Eindruck und war mir von Anfang an sympathisch. Auch wenn mir der Name als solcher zuerst ein genervtes Luftholen entlockt hat, passt er doch irgendwie zu ihr. Es gab bis zum Ende keine Handlung, die ich nicht nachvollziehen konnte oder die Lilith unglaubwürdig dargestellt hätte. Ihr augenscheinlicher Gegenpart Phineas, seines Zeichen neuer Prinz von Wien, ist am Anfang wirklich sehr einschmeichelnd. In meinen Augen ist er bis zum Ende hin undurchschaubar und schmiedet mir zu viele politische Ränke, um irgendwie aus ihm schlau zu werden. Zwar ist er der Gentleman schlechthin in Bezug auf Lilith und auch er spürt diese seltsame Anziehung zwischen den beiden, aber dennoch … er hält mit irgendetwas Großem hinter dem Berg. Dass, und den Umstand das er ohne zu zögern zugibt, weshalb er Lilith auf dem Ball haben wollte, macht ihn in meinen Augen äußerst glaubhaft. Ich bin mir sicher, dass Phineas uns in den Folgebänden noch überraschen wird. Ob gut oder böse, wage ich nicht zu raten. Ich war während des Lesens immer wieder beeindruckt vom stilistischen Erscheinungsbild aller Figuren. Die Autorin ist auf die Beschreibungen des Kleidungsstils mit sehr viel Herzblut eingegangen und hat in meinen Augen damit wirklich ins Schwarze getroffen. Ohne das es überladen wirkt, bekommt der Leser ein Bild von dem doch recht eigenen Stil der Charaktere und von dem gesamten Flair der New-Steampunk-Age-Reihe. Genauso wenn es darum geht, das die Vampire sich den Menschen gezeigt haben. Sind wir mal ehrlich, wenn man an Vampirgeschichten denkt, hat man doch meistens ein vorprogrammiertes Bild im Kopf und muss sich schon fast zwingen, die Lektüre in die Hand zu nehmen. Fay Winterberg ist es ohne Probleme gelungen eine neue Sicht auf die Vampire zu werfen, deren „Outing“ bis ins Detail nachvollziehbar ist. Ihr ist es gelungen, eine Welt zu erschaffen, die trotz der von Vorurteilen belasteten Vampire neu ist und neugierig auf mehr macht. Es sind nicht die üblichen Vampire, auf die man hier trifft. Die Vampire sind charismatisch, stellenweise wirklich witzig, aber sie laufen niemals Gefahr, zu menschlich zu wirken. Die Autorin baut genug kleine Informationen in den laufenden Text ein, damit der Leser immer vor Augen hat, dass es eigentlich Vampire sind, von denen man hier liest. Natürlich sind die Geschöpfe der Nacht nicht die Einzigen, die wir hier präsentiert bekommen. Von blutrünstigen Werwölfen bis hin zu geheimnisvollen Nachtalben ist so einiges dabei und ich bin der festen Überzeugung, das Fay Winterberg noch einige andere Wesen in ihrem Repertoire hat. Gekonnt wird auf 120 Seiten ein Spannungsbogen aufgebaut, der auch bis zum Ende hin gehalten wird. Das schafft bei der geringen Seitenanzahl nicht jeder. Aber auch wenn meine Rezension bisher sehr positiv ist, gibt es natürlich ein paar Sachen, die mir ins Auge gefallen sind und die ich auch noch erwähnen möchte. Das Erste wäre die Frage, wo diese Geschichte eigentlich anfängt? Lilith fährt von ihrem Vortrag direkt zu ihrem Vater nach Dresden. Da sie aber anscheinend länger unterwegs ist, war mir nicht klar, von wo sie losfährt. Wo genau hält sie ihren Vortrag? (Ich würde mich hier wirklich über eine Aufklärung vonseiten der Autorin freuen. Vielleicht habe ich es auch überlesen?) Seite 44, Wiederholung in den Satzanfängen: „Er hatte noch schneller reagiert …“ „Er schaute sie ungläubig an, …“ „Er lächelte hilflos, …“ (Copyright Text: Autor/ Fay Winterberg, Verlag/ Art Skript Phantastik Verlag)  Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Autorin ihre Leser manchmal (unbeabsichtigt) verwirrt. Zwischendurch war mir manchmal nicht klar, in welcher Tageszeit wir uns eigentlich befinden. Da Vampire einen anderen Rhythmus haben, haben sich die Einkaufsläden daran angepasst, was wirklich wehr gut ausgearbeitet ist. Aber gerade in den Szenen, in denen Lilith das erste Mal auf Phineas trifft, dann in der Bar ist, Shoppen geht und dann (schon?) beim Ball ist, war das Herausfinden der Tageszeit für mich nicht leicht, weil alles recht fließend ineinander übergeht. Aber das ist nur meine Meinung und für andere kann das durchaus logisch sein. Ich empfand es nur als verwirrend und finde, hier hätte ein bisschen mehr Information und Ausarbeitung nicht geschadet. Das Ende geht in meinen Augen gar nicht. Wie kann die Autorin noch ruhig schlafen, wenn sie ihre Leser mit so einem Cliffhanger zurücklässt? ^^ Nein, im ernst. In meinen Augen wurden alle aufkommenden Fragen, die wichtig für den ersten Teil waren, aufgelöst und dennoch sind genug Ansätze für den nächsten Teil offen, die man problemlos aufnehmen und weiterführen kann. Und genau das meinte ich mit einem Satz vom Anfang. New-Steampunk-Age ist eine Reihe. Das nicht alle Fragen im ersten Teil geklärt werden, ist wohl logisch. Solange das Kernproblem (in dem Fall die Werwolf-Kämpfe) gelöst wurde, hat die Autorin alles richtig gemacht. Die Charaktere entwickeln sich weiter, vertiefen Verbindungen und begehen Fehler. Sicherlich könnte man über fehlende Figurentiefe schimpfen, was aber bei einer Reihe vollkommen unangebracht ist.  Fay Winterberg hat mich als skeptische Vampir-Roman-Leserin von Anfang an begeistern können und ich habe den ersten Band ihrer Reihe in einem Rutsch durchgelesen. In der heutigen Zeit, in der Vampirgeschichten wie die Blätter an den Bäumen in Buchläden herumliegen, ist es schwer, eine neue Idee unter das lesende Volk zu bringen. Jeder, der offen ist für die etwas andere Geschichte um Vampire und deren alltägliche Belange wird hier fündig werden. Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus. „Wien, Stadt der Vampire“ ist meine persönliche Leseüberraschung des Jahres und ich bedauere es zutiefst, diese Geschichte nicht schon eher gelesen zu haben.  Ich vergebe hier mit Freuden 5/5 Punkten. Auch wenn ich zwei, drei Meckerei-Anmerkungen hatte, so hat Fay Winterberg und vor allem ihre Geschichte doch die volle Punktzahl verdient, da sie mich auf ganzer Länge und von Anfang an vollkommen überzeugen konnte. Und zu guter Schluss bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei fictionfantasy.de für das Rezensionsexemplar.

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    Sylence

    22. February 2013 um 16:54

    Die Offenbarung, dass Vampire existieren, hat die Welt in einen Krieg gestürzt. Viele Jahre später hat sich eine neue Kultur gebildet, die sich als New-Age-Steampunk bezeichnet. Genau in dieser Zeit lebt Lilith, die Tochter des Prinzen von Dresden, dem aktuellen politischen Oberhaupt der deutschen Vampire. Als der neue Prinz von Wien Lilith zu seinem Debüt einlädt, kann sie förmlich riechen, dass es nur ein politischer Schachzug ist. Trotzdem folgt sie der Einladung. Der alte Prinz von Wien hat seinem Nachfolger keine einfache Aufgabe überlassen, denn auf den Straßen Wiens treiben die Werwölfe ihr Unwesen. Und plötzlich sind wackelige Schritte auf politischem Parkett nicht Liliths einzige Sorge. Steampunk! Ich liebe Steampunk! Dampfmaschinen, Luftschiffe, tolle Kleider, Gaslicht-Romantik. Das ist einfach mal was anderes. Diese Genre ist schon alt, wird aber leider nicht oft bedient und manchmal auch nicht unbedingt gut. Dort kann man noch viel rausholen und deswegen habe ich mich um so mehr gefreut, einen Steampunkroman in den Fingern zu halten. Leider war es dann doch zu wenig Steampunk. Für meinen Geschmack! Das Genre bricht hauptsächlich in der Mode durch – Corsagen, Zylinder, Stiefel, Gehstock und so. Das ist auch wirklich schick und einen gewissen Charme. Alles andere kommt mir irgendwie zu kurz. Die meisten Elemente einer typischen Steampunkwelt werden nur angerissen – wie Flugschiffe zum Beispiel, aber auch generell Einrichtungen oder Bauten. Das besondere kam nicht immer durch. Schade! Da es sich allerdings um einen Mehrteiler handelt, kann ich da ja noch hoffen. Und positives gibt es schließlich auch noch genug zu erzählen. Die Geschichte ist flott und frech. Lilith ist eine tolle Frau mit lockeren Sprüchen und steht mit beiden Beinen im Leben. Sie ist mutig und abenteuerlustig und dem Leser direkt sympathisch. Man wird zu Beginn langsam an die Welt, bzw. die Ereignisse bis 2090 herangeführt. Hier und da bekommt man immer mehr dieser Infos eingestreut und bunte Charaktere kreuzen den Weg von Lilith – jeder von denen mit eigenem Hintergrund. Phineas – der Prinz von Wien – erinnert mich einwenig an Lestart aus den Vampirchroniken von Anne Rice, nur (leider) nicht so böse. Ich mag ihn. Leser, die Cliffhanger hassen, werden mit dem Buch nicht glücklich sein. Es ist als Mehrteiler gedacht und da der Roman nur etwas mehr als 100 Seiten hat, rollt die Geschichte gerade erst so richtig an. Also vor allem gegen Ende wird es sehr spannend. Es bleiben unheimlich viele Fragen offen, auch wenn die Autorin für die Handlung erstmal einen kleinen Abschluss fand. Trotzdem fühlt man sich teilweise unbefriedigt, weil man einiges noch wissen will und die Antworten noch nicht bekommen kann, da Teil 2 noch nicht raus ist. Aber das ist ja oft das Laster einer Reihe. Im positiven Sinne erinnert es an eine Reihe wie John Sinclair, ein spannender, kurzer, knackiger Episodenroman. Mal sehen was draus wird. Fazit: Der Roman ist für Leute, die sich mal an Steampunk herantesten wollen, sehr geeignet, da diese Welt recht handzahm daher kommt. Leider ist der Roman viel zu kurz und zu schnell vorbei. Auf 100 Seiten passiert halt nicht viel. Ein paar Seiten mehr hätten mir sehr gefallen und mir vielleicht auch die fehlenden Beschreibungen geliefert. Oder mehr Story, denn ich will wissen, wie es weiter geht. Ich glaube, aus der Reihe könnte was werden. Kleine Schwächen, kleine Abzüge und die Hoffnung, dass es sich noch deutlich steigert. Für mich solide 3 ½ Sterne.

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    tasmanischer-teufel

    12. February 2013 um 17:21

    Die Rezension ist unter
    http://pudelmuetzes-buecherwelten.de
    zu lesen. Ich bin der tasmanische Teufel

  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    Steffi_Muehlsteph

    31. December 2012 um 14:13

    Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg Broschiert: 120 Seiten , 8,70€ Verlag: Art Skript Phantastik Verlag; Auflage: 1. (28. Juli 2012) ISBN-13: 978-3981509243 Genre: Fantasy Über die Autorin: Fay Winterberg beschäftigte sich schon früh mit Vampir-Geschichten, bald wuchs in ihr der Wunsch, selbst zu schreiben. Sie probierte verschiedene Genres aus, wobei sich die Vampire immer wieder herauskristallisierten und schließlich zu ihrem bevorzugten Thema wurden. Wien, Stadt der Vampire ist der Auftakt ihrer New-Steampunk-Age-Reihe. Klappentext: 2090, das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen. Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights. Band 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg legt die Weichen in eine fantasievoll gestaltete Zukunft, deren Frieden jedoch sehr fragil ist. Rezension: In einer Welt, in der es Facebook, Wikipedia und Luftschiffe sowie Vampire und Menschen gleichermaßen gibt, ist Lilith Euthalia Avant-Garde, ihres Zeichens Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, eine Halbvampirin – ein Dhampir. Nach einem langen, unerbittlichen Krieg zwischen Menschen und Vampiren, herrscht seit 2207 endlich Frieden zwischen den verschiedenen Gruppen. Zwar ist Misstrauen weiterhin allgegenwärtig, doch gibt es Halbvampire, wie Lilith, die Brücken zwischen Menschen und Vampiren bauen wollen und zur „geschichtlichen Aufklärung“ beitragen. Nachdem Balthasar, ein Freund ihres Vaters Elias (der Prinz von Dresden und einer der ältesten Vampire), aus seinem langjährigen Schlaf erwacht ist, bekommt Lilith eine Einladung zum Debüt des Prinzen von Wien, dem attraktive Phineas Sevilian. Der Prinz ist die oberste Instanz der jeweiligen Vampir-Gemeinde. Der Prinz einer Hauptstadt hat damit nicht nur die Stadt, sondern auch alle Prinzen und Gemeinden aus der Umgebung als Untertan. Aus diesem Grund bleibt Lilith nichts Anderes übrig, als der Einladung von Phineas zu folgen. Und außerdem sind da noch diese illegalen Werwolf-Fights, denen Lilith auf die Spur kommen soll… Lilith Avant-Garde ist eine zielstrebige, junge Frau, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat eine Brücke zwischen Menschen und Vampiren zu schlagen. Aus diesem Grund reist sie durch die Welt und doziert an Schulen und Universitäten gleichermaßen. Mit ihrer archäologische Abschlussarbeit, die sich mit der Menschheitsgeschichte aus der vampirischen Perspektive beschäftigt, errang sie auch schon einen hohen Bekanntheitsgrad. Lilith ist die Heldin der Geschichte und mit so viel Glanz und Glorie gepudert, dass man meinen möchte, sie glitzert – was hier nicht der Fall ist. Jeder scheint sie zu kennen und sie hat überall Verbündete und Freunde, die erwähnt werden, aber nicht wirklich etwas zur Geschichte beisteuern, außer einer Überzahl von Namen, die sich der Leser nicht merken kann. Auf den ersten knapp über 70 Seiten (von 113) wird Lilith als Charakter eingeführt. Der Leser erfährt, wie sie sich kleidet, dass sie kein Blut trinkt und welche Vorlieben die Halbvampirin noch hegt. Die Autorin verbringt sehr viel Zeit damit dem Leser die Welt, in der Lilith lebt, zu erklären. Auch mit Hilfe von Elias - Liliths Vater- , Balthasar – der ihr Onkel zu sein scheint – und vielen weiteren Nebencharakteren, die sich nur als ‚Mittel zum Zweck‘ anfühlen. Nur leider ist dieses viele tell Infodump, der auf den ersten 18 Seiten mit gefühlten 200 Jahren Geschichte schier zu explodieren scheint. Es wäre besser gewesen, hätte Frau Winterberg mehr Aufmerksamkeit dem Spannungsbogen zugestanden – was die Begegnung mit Phineas und die Werwolf-Fights hätte sein sollen -, als sich auf historische Geschichte zwischen Mensch und Vampir zu versteifen. Der Kleidung der Leute, besonders Liliths Kleidung und ihr kunstvoll gewickeltes Haar, wurde besonders betont und beschrieben. Leider wurde dadurch der Welt –Liliths Umwelt – viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es wird zwar erzählt, dass Luftschiffe am Himmel schweben und es keine Autos mehr gibt, aber Pferdeomnibusse, Droschken oder ein grauer Himmel voller Luftschiffsbäuche, wird hier nicht beschrieben. Frau Winterberg erzählt viel, doch zeigt dem Leser erstaunlich wenig von dieser steampunkigen Welt. Der Stil von Frau Winterberg (der ein an eine Fanfiction erinnert) ist leicht zu lesen, jedoch schreibt sie nicht wirklich nahe an ihren Protagonisten. Liliths Gefühle bleiben ein Buch mit Sieben Siegeln. Aus diesem Grund ist es für den Leser schwer eine Verbindung zur Protagonistin aufzubauen oder sich gar mit ihrem Verhalten zu identifizieren. Durch die große Anzahl von Nebencharakteren kann sich der Leser durchaus erschlagen fühlen. Denn auch wenn sie nichts zur Geschichte zusteuern, werden sie namentlich erwähnt (wie die Chauffeurin). Hier hätte Frau Winterberg eher auf Klasse, statt Masse setzen sollen. Gerade ein kleiner Cast an Figuren kann eine gewaltige Geschichte stemmen, wenn die Spannungselemente zwischen den Figuren gut aufgeteilt sind. Der Spannungsbogen der Geschichte, der eigentlich gleich am Anfang greifen sollte, fühlt sich schwerfällig an. Die Geschichte um Lilith tröpfelt vor sich hin, ohne erkennbaren roten Faden oder einer wirklichen Forderung der Protagonistin. Erst ab Seite 92 kam eine gewisse Spannung auf, als Lilith ihre vampirischen Fähigkeiten aktiviert. Dies hätte in den vorherigen Seiten besser aufgeführt werden und – vielleicht – als Schwerpunkt der Geschichte genutzt werden können, denn Lilith scheint mit ihrem vampirischen Ich ein Identifikationsproblem zu haben. Was sehr positiv hervorsticht ist die Liebesgeschichte zwischen Phineas und Lilith, die sich zart und gleichzeitig sehr intensiv entwickelt. Sie scheinen ein Band, eine Art Blutband, zu besitzen, das sie unweigerlich zueinander hinzieht. Außerdem scheint Phineas Dinge über Liliths Familie zu wissen, die ihr Vater ihr bisher verschwiegen hatte. Leider hat das Ende einen faden Beigeschmack, da der Roman die besagten illegalen Werwolf-Fights unbefriedigend auflöst. Das Lektorat und Korrektorat hätten außerdem ordentlicher arbeiten sollen, denn etliche Druck- oder Schreibfehler sind in diesen 113 Seiten zu finden. Was besonders hervorzuheben ist, sind die liebevollen Details im Cover, sowie in der Setzung. Die filigranen Ornamente, mit denen jedes Kapitel bedacht ist, sind verspielt und im Jugendstil gehalten, der diese „Steampunk“-Epoche vom 19. Jahrhundert, genauer gesagt um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, sehr genau trifft. Der Text ist genau in die Mitte zentriert worden. Dadurch muss man den Buchrücken nicht stark auseinander drücken oder hat das Gefühl, dass sie Seiten an den Rand „gequetscht“ sind. Fazit: „Wien, Stadt der Vampire" ist das Debüt der Autorin Fay Winterberg und der Auftakt einer New-Age-Steampunk Reihe, die mit einem neuem Vampirmythos und vielen Kuriositäten aufwartet, allerdings auch mit allerlei Klischees, unrunden Dialogen und Anfängerfehlern. Pro & Kontra: + die Liebesgeschichte fügt sich angenehm in die Geschichte ein + interessante Ideen o sehr viele Cliffhanger o unbefriedigendes Ende o viel tell, wenig show o Rechtschreibfehler - schwach gezeichnete Charaktere - unpersönliche Erzählperspektive - Schwacher Spannungsbogen Wertung:

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    Readandbeyourself

    29. August 2012 um 10:50

    Wir haben das Jahr 2207. Seit gut 200 Jahren haben sich die Vampire den Menschen offenbart, was jedoch auch zu heftigen Kriegen geführt hat. Doch nach und nach konnten die Menschen sich mit den andersartigen Wesen einigen und heute leben Vampire und Menschen Seite an Seite, ebenso wie mit Werwölfe. Dabei werden sogar Kinder gezeugt, halb Mensch, halb Vampir. Die junge Halbblüterin Lilith erforscht die Vampirgeschichte und das Verhalten von Werwölfen. Dank ihres berühmten Vaters wird sie zum Debüt des Prinzen von Wien eingeladen - doch dort erwartet sie mehr als ein entspannter Ball und Gespräche über ihre Forschung... "Wien, Stadt der Vampire" ist der Auftakt einer neuen Reihe, die der blutjunge Art skript Phantastik Verlag herausgibt. Damit wagt die Verlegerin ganz schön viel, dann in dem Roman werden zwar unzählige Fragen und Anknüpfpunkte für Fortsetzungen aufgeworfen, aber so ganz kommt die Geschichte noch nicht in Schwung. Schön war, dass zu Beginn gleich eine geschichtliche Einleitung den Leser in die Geschichte brachte. Die Protagonistin Lilith hält einen Vortrag über die Vampir-Historie an der Uni, und so startet sich der Roman viel besser. Allerdings habe ich mich mit dem gestalteten New-Steampunkt-Age nicht ganz zurecht finden können. Die Zukunftsvision war mir nicht immer gut genug erklärt, aber ich finde die Idee an sich recht faszinierend. Die Menschen besinnen sich auf alte Werte, werden Umweltbewusster - finde ich gut. Mir erschloss sich nur nicht, warum das mit dem Krieg zwischen Menschen und Vampiren kam. Ich konnte es mir denken, aber im Buch wurde es leider recht nachlässig behandelt. Das Buch ist recht dünn, aber wundervoll gestaltet. Kräftige rostrote Farben verraten schon, dass es sich um Steampunk handelt, und verschlungene Ornamente zieren den Titel und jedes neue Kapitel. Trotz der geringen Seitenzahl sind die Seiten aber sehr gut gefüllt, weil das Buch etwas quadratischer ist, als wir es von manchen Taschenbüchern kennen. Die Schreibart der Autorin ist locker, und sie findet Kleidung eindeutig sehr faszinierend. Wenngleich die Handlung manchmal etwas oberflächlich war, wusste ich doch immer, wie Lilith angezogen war... Insgesamt finde ich das Buch als eines der ersten aus dem Art skript Phantastik-Verlag gelungen, und freue ich mich auf Folgebände. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    lord-byron

    11. August 2012 um 21:14

    Zuerst möchte ich mich noch ganz herzlich beim Art Skript Phantastik Verlag bedanken, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Nun zu der Rezension: Man schreibt das Jahr 2090. Vor einiger Zeit hatten sich die Vampire an die Öffentlichkeit gewandt. Sie wollten nicht mehr versteckt im Dunkeln leben und das löste bei vielen Menschen Angst und Hass aus und war für die großen Vampirkriege verantwortlich, die sehr vielen Vampiren und Menschen das Leben kostete. Durch die Kriege wurden die Ölreserven aufgebraucht und die uns bekannte Welt änderte sich grundlegend. Alte Technologien finden plötzlich wieder Verwendung und werden gemeinsam mit den modernen Errungenschaften wie z.B. dem Handy genutzt. In dieser Zeit lebt die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde. Von Beruf ist sie Archäologen für magische Artefakte und bereist die ganze Welt. Nachdem sie von einem Auftrag nach Dresden, dem Stammsitz ihres Vaters einem Vampirprinz zurückgekehrt ist, erhält sie eine Einladung vom Prinzen von Wien. Sie soll zu seinem Debüt erscheinen. Was will dieser Vampir von ihr? Und was hat es mit den illegalen Werwolf-Fights auf sich? "Wien, Stadt der Vampire" ist das Debüt der Autorin Fay Winterberg und umfasst gerade einmal 120 Seiten. Auch wenn es der 1. Teil einer Serie ist, kann man da natürlich keine großen Erklärungen erwarten. Aber meiner Meinung nach hätte man die Seiten besser zur Erklärung verschiedener Ereignisse genutzt und nicht mit ausführlichen Beschreibungen der Kleidung verschwendet. Der Grundgedanke des Romans ist unglaublich interessant aber die Geschichte wirkt teilweise abgehackt und unvollständig. Ich möchte wirklich niemanden zu Nahe treten, aber ich denke das Lektorat hätte besser arbeiten können, denn viele Wortwendungen klangen geradezu Kindlich. Außerdem waren etliche Druck- oder Schreibfehler zu finden. Doch trotz alldem fand ich die Geschichte recht angenehm zu lesen. Die Figuren sind sehr sympatisch und ich konnte mich gut in Lilith hineinversetzen. Gerne hätte ich mehr über die schöne Stadt Wien gelesen, aber vielleicht kommt das ja noch im 2. Teil. Ich denke die Geschichte hat sehr viel Potential und vielleicht wird der nächste Band ja ausführlicher. Freuen würde es mich jedenfalls und ich werde dem nächsten Band auf jeden Fall eine Chance geben.

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    kleeblatt2012

    11. August 2012 um 08:50

    Lilith ist eine Halb-Vampirin und arbeitet als Archäologin. Als sie eine Einladung vom Prinzen von Wien erhält, macht sie sich aus Neugier auf, um diesen zu treffen. Gleich von Anfang an erliegt sie seinem Charme, will es ihm aber nicht zu einfach machen. Auf dem Debüt des Prinzen, einem Ball, auf welchem er quasi seinen Einstand in Wien gibt, wird Lilith entführt und wacht mitten in einem illegalen Werwolf-Fight auf. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, mag ich doch Steampunk besonders gerne und „New-Steampunk-Age“ hat mich dann doch interessiert. Allerdings muss ich sagen, dass mir das endgültige Resultat nicht so gut gefallen hat. Aufgrund der geringen Zahl der Seiten (120) ist es der Autorin, meiner Meinung nach, nicht gelungen, eine richtige Handlung aufzubauen. Es ist klar, dass erst die ganzen Figuren vorgestellt werden müssen, aber genau das hat eben 120 Seiten lang gedauert. Und doch kennt man die Charaktere nicht. Auf den letzten Seiten soll so etwas wie ein Spannungsbogen aufgebaut werden. Dies ist jedoch nicht gelungen, weil die Szene einfach zu schnell abgehandelt wurde. Wenn die Autorin dem Buch ein paar Seiten mehr gegeben hätte, wäre Platz für mehr Erklärungen gewesen und so auch mehr Platz für Fantasie. Auch wenn dieser Teil der Auftakt zu einer Serie ist, bleiben doch zu viele Fragen offen. Gut gelungen sind der Autorin jedoch die Figuren. Ich konnte mir sie sehr gut vorstellen und hatte auch gleich irgendwie einen Draht zu der Hauptperson Lilith. Der Schreibstil ist einfach und aufgrund dessen wunderbar lesbar. Sehr gut gefallen hat mir die Aufmachung des Buches. Auf dem Cover ist Lilith als Zeichnung abgebildet und entspricht der New-Steampunkt-Stimmung, die die Autorin verbreiten will. Fazit: Leider nicht überzeugend. Eine Serie, die ich nicht weiterverfolgen werde.

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    Christina_M_Fischer

    03. August 2012 um 20:42

    Wien, Stadt der Vampire war mein erstes New Age Steampunk-Buch und auch mein erstes Steampunk-Buch überhaupt, ich kann also keine Vergleiche ziehen. Worum geht es: Die Halbvampirin Lilith Avant-Garde wird von Prinz Phineas (Alle Anführer werden in der Geschichte Prinzen genannt, sogar weibliche) nach Wien eingeladen. Da ihr Vater, der mächtigste Prinz Deutschlands diese Einladung ausgeschlagen hat, dient diese Einladung an seiner Tochter vielmehr dazu, seinen Status als neuen Anführer zu stärken, da sein Vorgänger viel zu vieles vernachläsigt hat. Werwolfkämpfe machen ihm seinen Regierungsbeginn nciht gerade einfach. Und Lilith tut das schon mal gar nciht ---> Verweise auf Backpfeiffe ^^ Was ich von Lilith halte: Sie ist selbstbewusst und taff. Der Anfang des Buches hat mich regelrcht mitgerissen, obwohl sie nur einen Vortrag an der Uni über die früheren Kämpfe zwischen den Vampiren und den Vampirjägern hält. Wer neugierig darauf ist, auf Amazon oder auf der Verrlagsseite kann man die ersten Seiten per Klick ins Buch lesen) Als sie erfährt, dass Phineas sie mit Hintergedanken eingeladen hat, merkt man ihr gleich an, dass sie ihn das büßen lassen wird. Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen wie die Welt dargestellt wurde. Durch den Krieg wurden die Olreserven aufgebraucht, wodurch die Menschen wieder auf die altbewährten Mitteln zu reisen umsteigen mussten. Die Autorin hat es auch einwandfrei geschafft Dinge wie Handy oder Internet neben Luftschiffen zu integrieren. Ich hatte nicht einen Moment eines Zweifels, es klingt alles logisch. Womit ich Probleme hatte ist lediglich der Name Lilith, doch vielleichr liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit einige Bücher gelesen habe, deren Heldinnen diesen Namen für sich beansprucht haben. Ein weiterer Punkt ist die Länge. Manche Leser flüchten vor dicken Wälzern, mir waren die 120 Seiten definitiv zu wenig, vor allem weil mir die Welt sehr gefallen hat, in der mich die Autorin zu entführen vermochte. Die Dialoge zwischen Lilith und Phineas waren spritzig, das Ende der Geschichte so zufriedenstellend, dass ich begierigt auf das Erscheinen des zweiten Bandes warte. Meine Bewertung: 4,5 Sterne

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  • Rezension zu "New Steampunk Age / Wien, Stadt der Vampire" von Fay Winterberg

    Wien - Stadt der Vampire

    Carol-Grayson

    03. August 2012 um 16:05

    Ein gelungener Genre-Mix aus Steampunk, Science Fiction und Dark Fantasy erwartet den Leser mit diesem Buch. Die junge Halbvampirin Lilith Avant-Garde lebt im Jahre 2207. Die Welt hat sich gewandelt und nach einem blutigen Krieg zwischen Menschen und magischen Wesen zu einer friedvollen Koexistenz gefunden. Die Autorin läßt uns teilhaben an den Hierarchien und der jahrhundertealten Geschichte der Vampire. Wien scheint eine Hochburg für die Untoten zu sein, dort feiert gerade der neue Machthaber Phineas Bell-Carolinga seinen Antritt mit einem prächtigen Ball, zu dem auch Lilith, Tochter eines anderen mächtigen Vampirs, eingeladen ist. Natürlich ist die junge Frau mißtrauisch, da sie politische Interessen dahinter vermutet. Schon beim ersten Treffen verspüren die beiden so unterschiedlichen Wesen eine Verbindung zwischen ihnen, die auf uralter Magie beruht. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die Widersacher des neuen Herrschers auf. Das Buch selbst überzeugt durch eine wunderschöne Aufmachung, mit einer mangaähnlichen Illustration auf dem Cover, was besonders junge Leser ansprechen dürfte. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, an einigen Stellen sogar poetisch, und so liest man über die gelegentlichen kleinen Tippfehler hinweg, die sicher noch ausgemerzt werden. Dieser Band ist der erste einer New-Steampunk-Age Reihe und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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