Federica Bosco

 3.5 Sterne bei 30 Bewertungen

Lebenslauf von Federica Bosco

Federica Bosco arbeitet als Autorin und Drehbuchautorin und hat schon zahlreiche Bestseller veröffentlicht. In »Und vor uns liegt das Glück« erzählt sie von einer wunderbaren Freundschaft, der großen Liebe und dem Schicksal, das alles verändern kann. Sie lebt in Mailand.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Federica Bosco

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Buchformat:
Cover des Buches Und vor uns liegt das Glück9783328104094

Und vor uns liegt das Glück

 (20)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Ein Mann für gewisse Sünden9783442542420

Ein Mann für gewisse Sünden

 (6)
Erschienen am 09.10.2006
Cover des Buches Es kann nur einen geben9783442470099

Es kann nur einen geben

 (3)
Erschienen am 14.04.2009
Cover des Buches Happy End mit kleinen Fehlern9781477824382

Happy End mit kleinen Fehlern

 (1)
Erschienen am 21.02.2017
Cover des Buches Beim Nächsten klappt's bestimmt!9783442472147

Beim Nächsten klappt's bestimmt!

 (0)
Erschienen am 11.08.2010
Cover des Buches Verfluchte Helden9783725210480

Verfluchte Helden

 (0)
Erschienen am 01.11.2019
Cover des Buches Les flics, ces héros maudits9783725210497

Les flics, ces héros maudits

 (0)
Erschienen am 01.11.2019

Neue Rezensionen zu Federica Bosco

Neu

Rezension zu "Und vor uns liegt das Glück" von Federica Bosco

Glück
Anni_Booklovervor 20 Tagen


 

Die Fakten:

 

 Titel: Und vor uns liegt das Glück

 

Autor: Federica Bosco

Reihe: 

Verlag: Penguin

Seiten: 416

 

Klappentext:

„Ludo und Cate sind beste Freundinnen, seit sie damals auf dem Schulhof ihre Pausenbrote getauscht haben. Dabei könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein: Ludo ist still und zurückhaltend, Cate laut und voller Energie. Als Cate nach einem Jahr in Australien schwanger und ohne den Vater ihres ungeborenen Kindes zurückkehrt, ist Ludo da, um ihr zu helfen. Doch dann erkrankt Cate an Leukämie und bittet Ludo, in Australien den Vater ihres Kindes zu suchen. Ludo findet Matt, und obwohl sie sich dagegen wehrt, verliebt sie sich in ihn. Was Ludo jedoch nicht weiß: Cate hat gehofft, dass genau das passieren wird.“

 

Rezension:

Der Roman behandelt die Themen Freundschaft, Liebe und tödliche Krankheit. 

 

Bei der Charakterisierung der Protagonisten fällt auf, dass diese von mangelnden Tiefgang geprägt ist, auch die Freundschaft der beiden Protagonistinnen ist nicht überzeugend beschrieben worden. So ist Ludo eine kleine graue Maus und in vielen Szenen oft in sich gekehrt und schüchtern wirkt, wodurch sie sich regelmäßig ihrer Chancen im Leben beraubt. Cate hingegen ist ein bunter Vogel. Sie wirkt aufgekratzt und eigensinnig. In so manchen Situationen lassen ihre Aktionen den Leser mit einem Fragezeichen über den Kopf zurück. Cat ist eine gute Freundin, welche immer Ludo helfen möchte.

Die Orte der Handlung werden, ganz im Kontrast zu der Charakterisierung, durchaus gelungen dargestellt. Negativ fällt auf, dass die Handlung nicht immer logisch und von Tiefgang geprägt ist. Auch baut sich die Spannung nur schleppend auf. Bei dem Schreibstil der Autorin ist zu bemängeln, dass ihr die gewisse Leichtigkeit fehlt. In der Summe fällt es dem Leser schwer, dieses Buch ohne Unterbrechung zu lesen. 

 

Fazit: 

 

Dieses Buch hatte durch aus etliche Hänger und lies den nötigen Tiefgang vermissen. Dennoch kann es den Lesern empfohlen werden, welche einen Roman welcher die Themenkomplexen Freundschaft, Liebe und tödliche Krankheit thematisiert, lesen möchten. 

 

 

Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm.

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P

Rezension zu "Und vor uns liegt das Glück" von Federica Bosco

Bewertung: 4,5 Sterne // Das Glück liegt oft so nah
Prinzeravor 23 Tagen

Ich habe mir dieses Buch beim Bloggerportal Randomhouse als Rezensionsexemplar angefragt, weil mich Cover und Klappentext in Kombination, sehr angesprochen haben.

Das Cover ist sehr auffallend in pink gestaltet, mit blauen Elementen, wie einem Baum und einem Heißluftballon. 


Das Buch "Und vor uns liegt das Glück" spielt in meinem persönlichen Lieblingsland, Italien. Dementsprechend war es für mich ein richtig perfektes Setting. Ich liebte den italienischen Flair, welcher in dem Buch immer wieder zum Vorschein kommt. Ein kleiner Teil des Buches spielt auch in Australien und auch in diesen Kapiteln, hat Frederica die Landschaft so schön und gut beschrieben, dass bei mir richtiges Urlaubsfeeling zum Vorschein kam.


Hauptperson in Fredericas Roman ist Ludo, eine bodenständige und Frau und ihre beste Freundin Cate, welche mit ihrer verrückten und spontanen Art, das komplette Gegenteil zu Ludo bildet. Ludo und auch Cate machen während der Geschichte eine sehr große Verwandlung durch. Die ruhige und organisierte Ludo, lernt das es gut tut auch mal die Zügel aus der Hand zu geben und sich fallen zu lassen. Im Gegenzug dazu lernt Cate, durch ihre Krankheit, die Vorzüge einer gefestigten Beziehung und eines liebevollen Zuhauses. 

Mir tat Gabriel, der Sohn von Cate, sehr Leid, der trotz seines jungen Alters, schon so erwachsen sein und, durch die schwere Krankheit seiner Mutter, viel Trauer erleben und kämpfen muss. Glücklicherweise ist Ludo für ihn immer zugegen, wie als wäre sie seine zweite Mutter.


Frederica hat mich mit ihrem Roman gleichermaßen zum Lachen und auch zum Weinen gebracht. Die Geschichte war herzzerreißend schön aber auch, durch den Leidensweg von Cate, sehr traurig. Das Buch hat mir wieder gezeigt, wie wichtig Familie und Freunde sein können. Gerade in den schlimmsten Momenten ist es wichtig nicht alleine zu sein, sondern Menschen an der Seite zu wissen, die für einen und die Hinterbliebenen sorgen.

Das Ganze wurde noch gekrönt durch eine einzigartige Liebesgeschichte, die mir sehr schöne Lesemomente beschert hat.


Fazit:

Freude und Trauer liegt bei diesem Buch sehr nahe aneinander. Es ist schnell und flüssig zu lesen und ich fand es herzzerreißend schön. Außerdem vermittelt es wichtige Aspekte, wie zum Beispiel, dass man immer man selbst und sich nicht verbiegen lassen soll. 


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Rezension zu "Und vor uns liegt das Glück" von Federica Bosco

Und vor uns liegt das Glück von Federica Bosco
Xanessa93vor einem Monat

In dem Roman Und vor uns liegt das Glück von Federica Bosco geht es um die zwei Freundinnen Cate und Ludo, die beide in Genua leben und dort zusammen aufwachsen. Die Geschichte beginnt mit der Schulzeit der beiden. Sie freunden sich an, weil sie die Pausenbrote tauschen. Ludo ist das sprichwörtliche Mauerblümchen. Sie wird zu Partys eingeladen, weil Cate eingeladen wird und hat eigentlich nur eine Freundin. Cate ist das genaue Gegenteil. Sie ist wild, spritzig und jeder mag sie und sie befreundet sich sofort mit jedem.

Nach der Schule leben die beiden sogar für einige Jahre zusammen, aber da sie sehr unterschiedliche Erwartungen vom Zusammenleben haben, kommt es irgendwann zu Streit, in dessen Folge Cate nach Australien geht und Ludo alleine zurückbleibt. Ein Jahr später kommt Cate zurück und ist schwanger. Ludo nimmt sie wieder auf, doch schon bald entschieden sich die Freundinnen für getrennte Wohnungen. Dennoch unterstützt Ludo Cate und hilft ihr mit dem Baby wo sie nur kann. Gabriel „Gab“ wird zu ihrem Patensohn und sie wird zu Tante Ludo.

In den folgenden Jahren plätschert das Leben so dahin. Ludo arbeitet in der Bank und hat eine lose Beziehung mit Paolo und das über 20 Jahre hinweg. Nachdem Cate die Idee hat, ein Wellness-Center zu eröffnen und Ludo ihr das Startkapital von ihrem eigenen Geld leiht, entschließt sich Paolo, dass er nun bereit sei eine richtige Beziehung zu führen und macht Ludo Vorwürfe, dass sie das Geld, das für ihre Zukunft sein sollte, weggegeben hat. Ludo lernt eine andere Seite von Paolo kennen: er manipuliert und erpresst sie und setzt ihr Ultimaten.

Ludo ist zu verängstigt um sich von ihm zu trennen, denn schließlich arbeitet sie mit ihm zusammen, sodass ihr Vater und Cate zu einem Trick greifen müssen um Ludo vom Altar wegzuzerren.

Seit Gabs Geburt sind 15 Jahre vergangen und Ludo kann ihr Leben nach der Beinahe-Hochzeit wieder viel freier genießen. Sie und Cate sind sich wieder nahe und auch zu ihren Eltern verbessert sich das Verhältnis, weil Ludo erkennt, dass ihre Eltern sie sehr lieben, auch wenn sie manchmal Schwierigkeiten haben, es zu zeigen.

Paolo hat sie vor einigen Wochen zu einem Test gezwungen, um herauszufinden, warum Ludo nicht schwanger wird, und da sie heimlich die Pille weitergenommen hat, macht Cate für sie den Test. Dabei kommt heraus, dass Cate Leukämie hat und so muss Ludo ihrer besten Freundin schweren Herzens sagen, dass sie krank ist. Gemeinsam kämpfen sie gegen den Krebs und es scheint auch mehrere Mal so, als hätten sie ihren beinahe besiegt, doch er kommt immer wieder und Gab verzweifelt. Seine Noten werden schlechter und er vermisst seine Mutter während die zur Chemotherapie im Krankenhaus ist.

Als Cate merkt, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, schickt sie Cate nach Australien um dort nach Gabs Vater zu suchen und tatsächlich findet Ludo ihn nach ein paar anfänglichen Problemen. Matt ist toll und sie verliebt sich ziemlich schnell in ihn und er sich auch in sie. Eigentlich hatte sie vor, ihm am letzten Tag zu sagen, dass ihre beste Freundin seine Ex-Freundin ist und dass die beiden ein Kind miteinander haben und Matt also Vater ist, aber er hört es bei einem Streit mit Cate am Telefon. Er schickt Ludo weg und sie zieht sich traurig in sich selbst zurück.

Bei einem geplanten Gartenfest für Cate ist sie natürlich bei der Organisation dabei und kümmert sich um alles mögliche, hauptsächlich damit sie aufhört an Matt zu denken und ihn zu vermissen…

 

Und vor uns liegt das Glück von Federica Bosco verspricht einen Roman über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung. Doch leider sieht die Schwerpunktsetzung anders aus als erwartet.

Ludo ist keine besonders willensstarke Person und von ihrer Charakterstruktur grundsätzlich eher zurückhaltend. So ist die Figur entsprechend angelegt und wirkt auch über weite Strecken sympathisch, allerdings ändert sich das mit dem Zusammenkommen mit Paolo. Sie wird immer weniger selbstständig, lässt sich manipulieren, obwohl sie eigentlich weiß, dass sie manipuliert wird und lässt sich entsprechend verunsichern. Ich kann ja verstehen, dass eine Frau Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl hat und sich deshalb leicht beeinflussen lässt, aber bei Ludo wirkte es irgendwann nicht mehr glaubwürdig, weil man keine richtige Begründung für ihr passives Verhalten bekommen hat. Es hieß einfach, dass sie Angst hat, ihren Job zu verlieren und dass sie Angst hat, alleine zu enden, aber das war für mich keine Erklärung für ihr andauerndes Verhalten, vor allem, weil sie darüber reflektiert hat, dass es eigentlich auch keine Lösung ist Paolo einfach zu heiraten. Dennoch hat sich nichts getan und ist in ihrer Starre verharrt.

Cate wird auch nicht ausschließlich positiv beschrieben. Ludo erzählt am Anfang des Romans von ihrer Kindheit und Jugend und den ersten Erwachsenenjahren mit ihrer besten Freundin und da kommt Cate auch nicht immer so super weg, aber diese Fehler haben die Figur beinahe schon greifbar gemacht, was mir sehr gut gefallen hat, gleichzeitig aber schwierig ist, weil man irgendwie eine der guten Figuren nicht uneingeschränkt positiv beschrieben bekommt.

Die Geschichte selbst hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber…und zu diesem Aber habe ich schon bei einigen anderen Rezensenten etwas gelesen. Die Inhaltsbeschreibung auf dem Umschlag suggeriert, dass Cate von ihrer Australienreise zurückkommt, schwanger ist, und kurz nach dem das Kind geboren wird, erfährt, dass sie Krebs hat und nun ihre beste Freundin schickt, um den Vater ihres Kindes zu informieren und sich Ludo und Matt dann in einander verlieben. Ich habe also die ganze Zeit gewartet, dass genau das passiert und währenddessen sind hunderte Romanseiten ins Land gezogen. Dazu noch zwei Dinge: Natürlich steht in der Beschreibung nichts falsches, aber es werden falsche Kausalitäten und Zeitintervalle suggeriert und zweitens ist der Aufbau des Romans natürlich insofern sinnvoll als dass Ludo erst einmal den Mist mit Paolo durchmachen musste um den Mut zu haben in ein fremdes Land zu reisen, das so weit von ihrer Heimat entfernt ist, alleine und ohne die Sprache wirklich flüssig zu sprechen. Das ergibt nur so richtig Sinn.

Und somit komme ich zu dem, was mir wirklich gut gefallen hat: Die Beschreibungen von Australien und die Beschreibung von Ludos Reise (auch zu sich selbst!). Ich mochte es wie Ludo in Australien herumgereist ist, um Matt zu finden, denn der Autor hat die Umgebung und die Sehenswürdigkeiten beschrieben, wenngleich man diese Beschreibungen noch etwas hätte ausweiten können und der Roman dadurch noch etwas mehr in Richtung Reiseroman gegangen wäre, dass meiner Ansicht nach gut gepasst hätte. Dennoch waren die Beschreibungen auch in der Form sehr schön

Auch die Reise, die Ludo zu sich selbst unternimmt, hat mir gut gefallen, wenngleich ich es schöner gefunden hätte, wenn nicht ein Mann derjenige gewesen wäre, der ihr sagt, wie toll sie ist, sondern wenn sie stattdessen einfach selbst erkannt hätte, dass sie toll ist. Dennoch war dieser Selbstfindungstrip in Australien sehr schön und hat eine neue Facette von Ludos Persönlichkeit gezeigt.

Schön wäre es gewesen, wenn man schon im Klappentext deutlich macht, dass es um eine Frau geht, die eben unter anderem von ihrem Partner emotional misshandelt wird und die daraus befreit wird und dann Mut schöpft und ihr Leben neu beginnt. Wenn es vorher klar gewesen wäre, wäre man als Leser mit einer anderen Erwartungshaltung rangegangen und die Thematik wäre auf jeden Fall auch wichtig und passend zum Geist des Romans gewesen. Eine andere Möglichkeit wäre es gewesen den Teil mit Paolo um 50 bis 100 Seiten zu kürzen, denn auch dann hätte der Roman noch einen guten Umfang und der Schwerpunkt würde eher auf der Reise zu sich selbst und dem Neubeginn liegen.

Insgesamt hat mir der Roman Und vor uns liegt das Glück von Federica Bosco aber dennoch sehr gut gefallen und vor allem das Ende war wirklich unglaublich schön, wenngleich es mir am Ende dann doch alles viel zu schnell ging und ich den Endzustand dann gerne noch ein paar Seiten länger genossen hätte.

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