Die Tibeterin

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Inhaltsangabe zu „Die Tibeterin“ von Federica De Cesco

Immer wieder erscheint Chodonla ihrer Zwillingsschwester Tara im Traum, seitdem sie als Kind bei der Flucht aus ihrer Heimat Tibet den Chinesen in die Hände fiel. Mehr als zwanzig Jahre sind seither vergangen, aber Tara spürt, dass ihre Schwester in Lebensgefahr ist. Als sie erfährt, dass Chodonla im tibetischen Untergrund gegen die Chinesen kämpft, handelt Tara. Sie kündigt in der Schweiz ihren Job als Ärztin und tritt eine gefährliche Odyssee in ihre einstige Heimat an.

sehr spannend, traurig und romantisch zugleich.

— koebi72
koebi72

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  • Die Tibeterin

    Die Tibeterin
    Samtpfote

    Samtpfote

    22. September 2014 um 22:29

    Beschreibung: Immer wieder erscheint Chodonla ihrer Zwillingsschwester Tara im Traum, seitdem sie als Kind bei der Flucht aus ihrer Heimat Tibet den Chinesen in die Hände fiel. Mehr als zwanzig Jahre sind seither vergangen, aber Tara spürt, dass ihre Schwester in Lebensgefahr ist. Als sie erfährt, dass Chodonla im tibetischen Untergrund gegen die Chinesen kämpft, handelt Tara. Sie kündigt in der Schweiz ihren Job als Ärztin und tritt eine gefährliche Odyssee in ihre einstige Heimat an. Inhalt: Tara ist eine erfolgreiche Ärztin und lebt in der Schweiz ein glückliches Leben. Sie kommt ursprünglich aus Tibet, von wo sie mit ihrer Familie flüchten musste. Ihre Zwillingsschwester Chodonla wurde bei der Flucht zurück gelassen und wurde dann chinesisch erzogen. Der Kontakt zur Familie ist seit Jahren abgeschlossen. Aber Tara träumt sehr intensiv und seit einiger Zeit taucht Chodonla in ihren Träumen auf. Diese Träume lassen Tara spüren, dass sie sich ernsthafte Sorgen um ihre Schwester machen muss. Als dann auch noch ihr Vater in seltsamen Rätseln zu sprechen beginnt, weiss sie, dass sie keine Zeit mehr verlieren darf und ihre Schwester sofort suchen muss. Sie kündigt ihre Stelle und macht sich auf nach Tibet, auf eine gefährliche Reise mit ungewissem Ausgang. Unterwegs macht sie die Bekanntschaft von Atan, der sich selber als Reiter und einsamer Wolf bezeichnet und der ebenfalls aus Tibet stammt. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit und nach ihrer Schwester. Meine Meinung: Schon als Kind habe ich die Bücher von Federica de Cesco verschlungen und als ich dieses Buch für nur drei Franken in einer Badeanstalt entdeckte, musste ich es natürlich sofort kaufen. Am Anfang habe ich nicht so richtig ins Buch hinein gefunden. Federica de Cesco hat einen ganz eigenen Erzählstil, der keine Action sondern viele ausschweifende Erklärungen und lange Beschreibungen beinhaltet. Ich mag diese Art zu erzählen sehr, nur fällt es dann ab und zu schwer, nach einem typischen zeitgemässen und somit eher schnellen Unterhaltungsroman wieder in diese mystische Ruhe und die meditative Sprache hinein zu finden. Schon nach kurzer Zeit jedoch hatte mich die Geschichte von Tara gefangen. Diese Geschichte ist zugleich die Geschichte von Tibet, von Taras Familie und die Geschichte einer grossen Liebe. Es ist von de Cesco absolut raffiniert gestaltet, dass dieser Roman eigentlich nur an drei Orten spielt. Dies wäre die Schweiz, vor Taras Aufbruch, eine Höhle mitten auf der Reise und Tibet. Der Schwerpunkt der Handlung passiert aber in dieser Höhle und ich bewundere es, wie die Autorin während so langer Zeit den Spannungsbogen aufrecht erhält. In der Höhle müssen Tara und Atan nämlich vor einem Schneesturm Zuflucht suchen und um sich die Zeit zu verkürzen, erzählt Atan seine und Chodonlas Geschichte, alle Fäden laufen in dieser Erzählung innerhalb der Erzählung zusammen und dieser von einem Protagonisten erzählte Rückblick macht eigentlich den grössten Teil des Buches aus. Der Leser erfährt alles über die historische Vergangenheit von Tibet, die Kindheit und Jugend der Protagonisten und die momentane politische Situation in Tibet. Alle Unklarheiten werden in dieser Höhle aufgeklärt und für alle Fragen werden Antworten gefunden oder zumindest angeboten. Es leuchtet ein, dass in diesem Roman kein gutes Haar an den Chinesen gelassen wird. Trotzdem ist der Roman keine Anklage sondern einfach nur eine Beschreibung. Missstände werden nicht angeprangert, sondern aufgezeigt, die Opfer erzählen und die Täter kommen nicht zu Wort. Wem aber die Vergangenheit von Tibet und China bekannt ist, wird erkennen, dass die teilweise äusserst brutalen Schilderungen sehr wohl der Wahrheit entsprechen. Fazit: Ich empfehle dieses Buch allen, welche sich für die Kultur und Geschichte von Tibet interessieren und welche Freude an detailreichen und tiefgründigen Erzählungen haben. Zusätzliche Infos: Autorin: Federica de Cesco Fester Einband: 560 Seiten Verlag: Marion von Schröder Verlag Sprache: Deutsch ISBN 9783547717648

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  • Rezension zu "Die Tibeterin" von Federica De Cesco

    Die Tibeterin
    Vrenili

    Vrenili

    26. May 2011 um 18:14

    Tara musste als Kind mit ihrer Familie aus ihrem Heimatland Tibet flüchten; auf der Flucht ging die Zwillingsschwester Chodonla verloren. Um Kontakt mit ihr aufzubauen und um traditionelle Heilmethoden zu erlernen, geht Tara 30 Jahre später nach Nepal in ein Flüchtlingslager. Dort lernt sie den Tibeter Atan kennen; einen rebellischen, willensstarken und intelligenten Freiheitskämpfer. Mit ihm zusammen reist sie über Schleichwege nach Tibet, um ihre von den Chinesen überwachte und schwer kranke Schwester und deren kleine Tochter zu finden - zu Pferd quer über den Himalaya.

    "Die Tibeterin" ist ein Roman, der Emotionen zu wecken versteht. Obwohl die Geschichte bedächtig erzählt wird und gerade der Beginn nicht unbedingt spannend zu nennen ist, hat es mich von Anfang an mitgerissen. Insbesondere Atans Erzählungen von der Geschichte seines Volkes haben mich völlig fasziniert. Unverblümt und schonungslos wird von Grausamkeiten erzählt, die eigentlich undenkbar scheinen; Tara muss diese als Realität annehmen lernen, Atan hat (in gewisser Weise) längst resigniert. Für uns Europäer bietet es eine Möglichkeit, Tibet und seine Geschichte in all seiner Faszination kennen zu lernen, dabei werden allerdings auch viele Mythen explizit entzaubert. Vielleicht können Bücher wie dieses ein Stückchen dazu beitragen, dass die Zukunft besser aussieht - für die Tibeter und für die ganze Welt!

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  • Rezension zu "Die Tibeterin" von Federica de Cesco

    Die Tibeterin
    LizBenet

    LizBenet

    02. February 2010 um 14:47

    Die Protagonistin Tara auf der Suche nach ihrer Schwester in Tibet.
    Klingt eigentlich ganz spannend, ist es aber leider meistens nicht. Langatmige Handlungsführung und eine allzu obligatorische Liebesgeschichte haben mir das Buch leider gründlich vermießt. Fazit: thematischer Ansatz top, die Umsetzung leider nicht.

  • Rezension zu "Die Tibeterin" von Federica de Cesco

    Die Tibeterin
    Bibliophil

    Bibliophil

    26. July 2009 um 18:20

    Die Exiltibeterin Tara kündigt ihre Stelle als Ärztin in der Schweiz,entschlossen mehrere Jahre bei ihrer Kusine in Nepal zu verbringen, um die tibetischen Heilmethoden zu erlernen. In dem Flüchtlingslager, in dem sie arbeitet, lernt sie Atan kennen, ein Tibeter, der als Halbnomade in der Steppe aufwuchs. Mit ihm zusammen macht sie sich auf die Reise nach Lhasa um ihre Zwillingsschwester Chodonla zu suchen. Als Tara als kleines Mädchen zusammen mit ihrer Familie aus dem von den Chinesen unterdrückten Tibet flüchtet, verlieren sie Chodonla. Später erfährt die Familie, dass Chodonla in einem chinesischen Waisenhaus aufwächst. Trotz den überschwänglichen, manchmal zu langen Beschreibungen, typisch für de Cesco, hat mich das Buch gepackt. Es war spannend, Atan und Tara auf ihrer gefährlichen Reise nach Lhasa zu begleiten. In dieser Geschichte erfährt man viel über die Geschichte Tibets und über die Greueltaten der Chinesen. Das hat mich sehr beschäftigt. Ich werde in Zukunft "Made in China"-Produkte wohl noch konsequenter meiden.

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  • Rezension zu "Die Tibeterin" von Federica De Cesco

    Die Tibeterin
    charlotte

    charlotte

    04. March 2008 um 11:10

    Federica de Cesco war meine absolute Lieblingsschriftstellerin als ich jünger war. Deshalb war ich unheimlich gespannt auf das Buch. Ich bin masslos enttäuscht. Klar, das Thema ist topaktuell und die Hintergundinformationen sicher sehr gut, aber irgendwann hab ich angefangen nur noch drüberzulesen, weil mich das Buch so gelangweilt hat. Zwei Sterne für die Grundidee.