Federica De Cesco Mondtänzerin

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Inhaltsangabe zu „Mondtänzerin“ von Federica De Cesco

Eine tragische Liebesgeschichte vor der atemberaubenden Kulisse Maltas!

Einst waren Alessa, Viviane, Peter und Giovanni beste Freunde und schworen sich in den Katakomben von Malta ewige Treue. Zwei von ihnen, Alessa und Giovanni, wollten sich für immer lieben – bis Giovanni verschwand. Jahre später ist Alessa auf ihrer Heimatinsel zurück. Sie ist ihren eigenen Weg gegangen, aber sie hat Giovanni nie vergessen. Als er eines Morgens vor ihrer Tür steht, lodert die nie erloschene Leidenschaft wieder auf. Doch das Glück währt nur kurz, und die Schatten der Vergangenheit drohen, alles zu zerstören. Werden sie einen Weg finden, um für immer zusammenbleiben zu können?

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  • Rezension zu "Mondtänzerin" von Federica De Cesco

    Mondtänzerin

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    12. January 2012 um 07:36

    Vier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein können, verleben ihre Kindheit auf Malta. Alessa - Tochter eines Regierungsbeamten und einer Schneiderin, Viviane - deren trinkende und kiffende Eltern betreiben eine kleine Pension und überlassen sie sich selbst Peter - Sohn eines Arztes, der große Erwartungen an seinen Sohn stellt, Giovanni - der jüngste Sohn einer verkommenen Familie, die sich durch Straftaten auszeichnet. Sie halten zusammen und durchstreifen die Insel zu Zeiten, wo diese noch nicht den Touristenzulauf hat wie heute und wo die geschichtlichen Denkmäler noch nicht touristisch erschlossen waren. So erkunden sie eine unterirdische Grabstätte, auf die sie bei ihren Streifzügen gestoßen sind. Die Eltern von Alessa und Peter sehen es nicht gern, dass die Kinder mit Giovanni befreundet sind, denn seine älteren Brüder sind immer wieder wegen Straftaten im Gespräch. Giovanni ist anders, er will lernen und distanziert sich von seinem Vater und seinen Brüdern. Sein Onkel Don Antonio holt ihn da raus und bringt ihn bei sich unter, in der Hoffnung, dass er sich genau wie er selbst zum Priester ausbilden lässt. Alessa und Giovanni verlieben sich ineinander und hoffen, dass sie immer zusammenbleiben können, wissend, dass alles gegen ihre Liebe spricht. Eines Tages wird Giovanni gezwungen, die Insel klammheimlich zu verlassen, niemand weiß, wo er geblieben ist und ob er noch lebt. Die drei anderen Freunde beenden ihre Schule, lassen sich ausbilden und gehen ihren Weg. Ab und an kreuzen sich ihre Wege und immer steht die Frage - was macht Giovanni? Nach 11 Jahren steht ganz plötzlich Giovanni wieder vor Alessas Tür. Sie merken, dass noch immer die Anziehungskraft zwischen ihnen da ist. Aber wird es ein Happy End für sie geben? Federica de Cesco hat hier ein Werk geschaffen, in dem es um Freundschaft geht. Eine Freundschaft von 4 Einzelgängern, die sich gefunden haben und die einen Teil ihrer Kindheit und Jugend gemeinsam gehen. Schwerwiegende Umstände zwingen sie, sich zu trennen, obwohl sie nach wie vor eng befreundet bleiben, bis auf Giovanni, der für 11 Jahre spurlos verschwindet. Als Leser erfährt man sehr einfühlsam beschrieben die Gedanken, die die Protagonisten bewegen, ihre Sehnsüchte und Wünsche, die man als Leser gut nachvollziehen kann. An den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen. Die Handlung erschien mir zuerst ein wenig konfus, so wurden viele Ereignisse schon vorab angedeutet, die ich lieber erst später erfahren hätte, wenn sie zeitlich gepasst hätten. So konnte ich mir viele Dinge schon denken, bevor sie geschehen sind. Das hat mich zugegebenerweise sehr gestört. Gefallen hat mir die Beschreibung der Insel, die die Autorin sehr bildhaft widergegeben hat. Auch ein kurzer Abriss über die Geschichte Maltas und seinem Malteser Ritterorden fehlt hier nicht. Es ist keine leichte Lektüre, auch schon vom Lesen her nicht, da die Absätze teilweise einfach zu lang sind und sich nicht flüssig lesen lassen. Ein sehr schön gewähltes Thema, das nichts beschönigt oder offen lässt.

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