Silbermuschel

von Federica De Cesco 
3,8 Sterne bei31 Bewertungen
Silbermuschel
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Ein fabelhaftes Buch, besonders für Japan-Fans. Ich liebe es, man sollte jedoch eine Vorliebe für detailreiche Formulierungen haben.

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Inhaltsangabe zu "Silbermuschel"

Um den Fesseln ihrer unglücklichen Ehe zu entfliehen, unternimmt die junge Französin Julie eine Reise ins ferne Japan. Die Begegnung mit der fremden Kultur wird für sie zu einer Offenbarung. Als sie ein japanisches Theater besucht und dort den Künstler und Regisseur Ken trifft, springt sofort der Funke über: Julies Leidenschaft entzündet sich wie ein trockenes Bündel Stroh. Und Ken, der Trommler, der Heiler, der Schamane, wird Julies Liebhaber …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442380503
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:768 Seiten
Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:01.10.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 3 Jahren
    Ach du liebe Zeit ...

    Bei diesem Buch habe ich richtig tief in den SUB gegriffen, das Buch schlummerte schon so lange in meinem Regal. Nun hat es sich ausgeschlummert. Nachdem nach knapp 300 Seiten des fast 800 Seiten dicken Schmökers nicht viel passierte, außer dass die Protagonistin Julie sich mit ihrer Freundin zickt und weinerlich und immer schläfrig von einem Bett ins nächste hüpft, habe ich mich selbst erlöst.

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    marilynmysterys avatar
    marilynmysteryvor 6 Jahren
    Rezension zu "Silbermuschel" von Federica de Cesco

    Federica de Cesco ist eine grossartige Schriftstellerin, von der ich schon viele Bücher gelesen habe. Bei diesem Buch musste ich allerdings passen. Es war das erste Buch seit langen, das ich nicht bis zu Ende geschafft habe. Nicht weil die Geschichte oder die Thematik an sich langweilig wären. Die Autorin zieht in diesem Buch alle Register in Sachen Tiefenpsychologie und Esoterik, Erotik und Exotik. Sie KANN defintiv schreiben. Aber in diesem Roman ist alles einfach zu viel des Guten, es ist zu langatmig. Sie will viel sagen, aber am Ende habe ich mich einfach "übersättigt" gefühlt. Auch im Bezug auf die immer wieder kehrenden und ausführlich beschriebenen Liebesszenen. Irgendwann wurde es einfach nervig und anstrengend, und jegliche Neugier auf die weitere Handlung war bei mir verflogen. Vielleicht schaffe ich es mal, das Buch zu Ende zu lesen. Aber momentan verspüre ich keine grosse Lust dazu. Von mir deshalb leider nur zwei gut gemeinte 2 Sterne.

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    cleo4711s avatar
    cleo4711vor 8 Jahren
    Rezension zu "Silbermuschel" von Federica De Cesco

    Die Französin Julie hatte eine extrem schwere Kindheit. Um daraus zu entfliehen stürzte sie sich in eine lieblose Ehe mit einem Schweizer Unternehmer. Ihre furchtbare Vergangenheit hat Narben auf ihrer Seele hinterlassen und verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Ihre Fähigkeit zu lieben ist fast völlig abgetötet. Julies Freundin überredet sie irgendwann, für zwei Wochen mit nach Japan zu reisen. Julie stimmt zu und kommt mit. Die Begegnung mit der fremden Kultur wird für sie zu einer Offenbarung. Sie saugt alles auf und ist mehr als fasziniert. Das Land öffnet sie wieder für Gefühle, die sie längst für abgestorben hielt.

    Eines Abends besucht sie ein japanisches Theater und begegnet dort dem Künstler und Regisseur Ken. Ken ist Trommler (er spielt die große Trommel in dem Ensemble, unten habe ich ein you-tube Video zu Yamato verlinkt, das einen Eindruck verschafft um was für ein Ensemble es sich bei Kens Theatertruppe handelt), Heiler, Schamane und Julie bewegt etwas in ihm, das er tief in sich vergraben hat. Denn auch er trägt die Wunden seiner nicht gerade glücklichen Kindheit mit sich und für beide beginnt eine Zeit der Heilung und des sich Öffnens. Der Leser begleitet die beiden dabei auf intimste Weise. Man ist Zeuge wie sie sich psychisch und physisch einander öffnen, begegnen und versuchen ihre jew. Vergangenheit zu bewältigen und zu verarbeiten. Es entfaltet sich eine Geschichte über zwei Seelenpartner, die große Liebe, Heilung, Sinnlichkeit und Spiritualität.
    Nebenbei gibt es einen Einblick in die japanische Kultur, den ich sehr spannend und nicht zu überladen fand. de Cesco ist mit einem Japaner verheiratet, von daher denke ich hat sie das Aufeinanderprallen der westlichen und der östlichen Kulturen innerhalb einer Beziehung sicherlich aus dem perfekten Blickwinkel beschrieben.

    Auf über 750 Seiten begleitet man Julie und Ken bei ihrer Geschichte. Und die geht unter die Haut.

    Vielen Liro-Lesern ist das Buch damals durch die Lappen gegangen - was ich superschade finde. Es wurde nicht als Liebesroman vermarktet und die "normalen Romanleser"-Reaktionen waren entsprechend zwigespalten. Silbermuschel war mMn seiner Zeit voraus. Heute wäre es vermutlich ein weiterer paranormaler Liebesroman, oder eher gesagt ein Liebesroman mit paranormalem und mystischem Touch. Vielleicht traute man Liro-Lesern nicht zu ein Buch zu mögen, zu verkraften oder zu akzeptieren, in dem ua. auch der Atombombenabwurf auf Hiroshima ein Thema ist. Das Buch greift Thematiken auf, die nicht trivial sind, hat einen sehr eindringlichen Stil, eine blumige, schöne und ehrliche Sprache aber auch viele erotische Szenen und obendrein noch einen paranormalen Touch. Ich glaube die Leute wussten nicht so recht wo sie es hinstecken sollten. Anscheinend teilt man einfach gerne was in Schubladen ein und lässt sich ungern überraschen. ;) Wie dem auch sei, Silbermuschel saß damals etwas zwischen den Genre-Stühlen, aber ich bin der Ansicht, die moderne Leserschaft von Liebesromanen wüsste das Buch heute sehr zu schätzen.

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    Nirus avatar
    Niruvor 9 Jahren
    Rezension zu "Silbermuschel" von Federica De Cesco

    Die Geschichte an sich find ich gar nicht mal schlecht, aber sie ist sooooo lang gezogen. Viel langweiliges drumherum...

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    mayurivor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fabelhaftes Buch, besonders für Japan-Fans. Ich liebe es, man sollte jedoch eine Vorliebe für detailreiche Formulierungen haben.
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    PapierSchaf
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