Federico Axat Die Verwandlung des Schmetterlings

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Inhaltsangabe zu „Die Verwandlung des Schmetterlings“ von Federico Axat

Eine große Freundschaft und ein noch größeres Geheimnis. Sam und Billy freuen sich auf den langen Sommer: Der Bau ihres Baumhauses und ausgedehnte Fahrradtouren stehen auf dem Plan. Doch plötzlich zieht ein neues Mädchen in die Nachbarschaft und mischt ihre Freundschaft gehörig auf – aus dem Duo wird ein Trio. Gemeinsam wollen sie nicht nur die Ferien genießen, sondern auch Abenteuer erleben und ein großes Geheimnis aufdecken: Was geschah vor über zehn Jahren, als Sams Mutter nach einem Autounfall spurlos verschwand? Für Sam, Miranda und Billy ist es der Sommer ihres Lebens und das Ende ihrer Kindheit.

In der unverbrüchlichen Freundschaft zwischen drei Kindern besteht das zutiefst Berührende des Buches.

— Claddy
Claddy

Ein Buch über eine Freundschaft, die mir aber an manchen Stellen zu langatmig war.

— claudi-1963
claudi-1963

Eine berührende Geschichte mit überraschendem Ende. Sehr gut erzählt!

— -nicole-
-nicole-

Ich bin einfach nur begeistert

— Anneja
Anneja

In großen Teilen ein fantastisches Buch!

— Charlea
Charlea

Ein Roman über die Metamorphose der Seele, nicht mehr und nicht weniger! Großartig!

— Edelstella
Edelstella

Sprachlich und inhaltlich etwas außergewöhnlich, aber sehr unterhaltsamer Lesespaß!

— Lilith79
Lilith79

Starker Anfang, aber zum Ende hin leider stark nachlassend

— Soeren
Soeren

Überraschendes Leseerlebnis!

— Ekcnew
Ekcnew

Dieses Buch hat mir vor Augen geführt, wie leicht ein Autor seine Leser zu manipulieren vermag.

— Barbara62
Barbara62

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    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Claddy

    Claddy

    05. September 2016 um 22:18

    Als Mrs. Jackson nach einem Autounfall leblos aus dem Wrack gezogen wird, sitzt ihr einjähriges Kind Sam auf dem Rücksitz. Die Mutter bleibt seither spurlos verschwunden.  Elf Jahre später erforschen Sam und Billy die Wälder rund um ihren Wohnort Carnival Falls. In diesem Sommer zieht Miranda Matheson mit ihrer reichen Familie in den Ort. Die Kinder freunden sich an und machen sich auf die Suche nach der Lösung von Sams Geheimnis. Sam erzählt aus der Ichperspektive. Das ist gewagt, insbesondere im Prolog, als Sam erst ein Jahr alt ist, und gerät zwangsläufig falsch. Obgleich die Geschichte im Präsens steht, zeigt gelegentliches Vorgreifen, dass sie erinnert wird. Dem widerspricht  allerdings der Detailreichtum, die Genauigkeit der Schilderungen, die vielen Dialoge.  Federico Axat verzeiht man das. Denn seine Sprache geht unter die Haut. Nachdenkliche, kluge und reife Protagonisten, die plastisch und einprägsam wirken, wachsen dem Leser schnell ans Herz.  Es ist zu spüren, dass Sam sich in einem Netz aus Beziehungen befindet und sowohl guten wie schlechten Absichten ausgesetzt ist. Das wird zwar zügig und deutlich, dennoch aber auch behutsam angelegt und ausgelotet. Wo die Geschichte hinführen wird, ist zunächst sehr offen. Die jungen Detektive tragen Informationen aus allen Richtungen zusammen. Dabei zeigt sich insbesondere Billy einfallsreich und mutig. Gleichzeitig lauert eine Gefahr, die übermächtig und bedrohlich scheint und den Zusammenhalt zur Überlebensstrategie werden lässt.  In der unverbrüchlichen Freundschaft, an deren Entwicklung und Tiefe die Leser teilhaben dürfen, besteht das zutiefst Berührende des Buches. Der Autor weiß nicht nur zu unterhalten, sondern auch Sehnsüchte zu wecken. Kunstvoll konstruierte Überraschungen, Entdeckungen, die alles ändern, sogar radikal den Blickpunkt verschieben, lassen nachdenklich zurück. Nicht alles findet am Ende eine Erklärung, Fragen bleiben offen. Doch vermag man sich trotz kleiner Ungereimtheiten dem Zauber und der Großartigkeit des Romans nicht zu entziehen.  Als zauberhaft und großartig darf auch die atemberaubende Stimmigkeit von Cover, Titel und Inhalt angesehen werden.

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  • Eine innige Freundschaft einen Sommer lang

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    claudi-1963

    claudi-1963

    25. August 2016 um 18:54

    1974: In der Nacht, kommt ein Pinto bei schlechtem Wetter von der Straße ab, man findet am Unfallort nur den einjährigen Sohn, von der Mutter fehlt jede Spur. 1985: Der 12- jährige Sam Jackson verbringt sein Sommer auf einer Farm bei der Pflegefamilie Carroll mit noch anderen Kindern, u.a. auch Orson ein Junge der wohl als schwer erziehbar gilt und alle anderen Kinder teils schwer schikaniert. Doch da gibt es Billy mit dem er sich immer die Brote teilt und ein Baumhaus baut und beide verlieben sich Hals über Kopf in Mirinda. Mirinda die Tochter eines Millionärs freundet sich mit den beiden an und in diesem Sommer wird aus dem Trio eine eingeschworene Gemeinschaft, die durch dick und dünn gehen. Gleichzeitig wollen sie herausfinden, wie Sams Mutter damals bei dem Unfall verschwand und ob sie vielleicht noch lebt? Aber auch Orsen scheint ein Geheimnis zu hüten dem die drei immer näher kommen und sie hoffen damit ihn in Schacht zu halten. Doch leider geht das alles schief und es kommt zur Katastrophe, das ihre Zukunft für immer verändern soll. Meine Meinung: Das Buch konnte mich leider nicht 100 % überzeugen, da es stellenweise viel zu weit ausholt dann wieder in eine ganz andere Zeit rutscht um dann wieder in die vorherige zurückzukehren. Das Ende war dann am spannendsten geschrieben und hat mich dann durch den Nachspann bzw. den Epilog sehr überrascht, da ich damit nicht gerechnet hatte. Wer also die Pointe nicht vorher wissen will, der sollte auf alle Fälle nicht hinten nachlesen. Die Sprache und der Schreibstil waren sehr gut, nur eben die Geschichte selbst war mit in der Mitte des Buches einfach zu langweilig ermüdend. Meiner Ansicht nach hätte man diese Sommergeschichte auch ein wenig straffen können, dann wäre sie immer noch interessant gewesen. Sicher kann man dieses Buch etwas mit "Stand by me" vergleichen, aber ich fand diese Geschichte interessanter als Axats Roman. Spannend wie ein Thriller kann ich von diesem Buch nun nicht gerade behaupten und deshalb leider auch nur 3 von 5 Sterne von mir.

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  • Eine berührende Geschichte, sehr gut erzählt

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    -nicole-

    -nicole-

    24. August 2016 um 13:00

    Ein Sommer, der alles verändert... Im Jahr 1985: Die beiden 12- jährigen Freunde Billy und Sam freuen sich auf einen unbeschwerten, schönen Sommer. Lange Fahrradtouren und abenteuerliche Streifzüge durch den Wald stehen an. Bald lernen sie auch das Mädchen kennen, dass mit ihrer Familie in die verlassene Villa eingezogen ist. Schnell freunden sich die beiden mit Miranda an und sind fortan immer gemeinsam unterwegs. Doch die Vorfreude auf dem Sommer ist etwas getrübt: Der Grund ist der Junge Orson, der zusammen mit Sam und weiteren Adoptivkindern auf einem Hof lebt. Er macht Sam das Leben schwer. Bis das Trio ein dunkles Geheimnis aus Orsons Vergangenheit aufdeckt... Und noch etwas beschäftigt sie, insbesondere Sam: Was geschah wirklich vor zehn Jahren mit seiner Mutter, die nach einem Autounfall auf mysteriöse Weise verschwand? Für Sam, Billy und Miranda wird der Sommer schließlich anders als gedacht... "Du versteckst dich nicht vor der Wirklichkeit - Es mussten noch einige Jahre vergehen, bis ich die wahre Bedeutung hinter den Worten verstand. Aus einem Grund, der mir in diesem Augenblick noch nicht bewusst war, bewegte mich dieser Satz dazu, meine selbst gesetzten Grenzen zu überschreiten." - Seite 185 Bei diesem Buch fällt einem als erstes das schöne Cover ins Auge. Schlicht gehalten, und genau deshalb so auffallend. Und genau so wie der Junge auf dem Bild stellt man sich auch den 12-jährigen Sam Jackson vor, der in diesem Roman die Hauptrolle spielt. Als Erwachsener erzählt er (geschrieben in der Ich-Perspektive) die Geschehnisse des Sommers 1985, der einiges in seinem Leben veränderte. Gemeinsam mit seinem besten Freund Billy und der gleichaltrigen Miranda, verbringt er schöne, aber auch sehr bedrückende Momente, die das zukünftige Leben des Trios prägen. Immer wieder gibt es Zeitsprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, die aber sehr gut gesetzt sind. "Selten habe ich mich in meinem Leben so gefürchtet, wie in diesem Augenblick, auf diesem Dachboden voller staubiger Monster. Ich umarmte mich selbst und verlor plötzlich das Bewusstsein." - Seite 232 Mein Fazit: Die Verwandlung des Schmetterlings ist ein ganz besonderer Roman. Die vielschichtige und sehr berührende Geschichte ist wirklich gut erzählt. Die einzelnen, manchmal so verschiedenen Momente werden vom Autor mit dem nötigen Feingefühl wiedergegeben. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Eine große Überraschung hält das Ende bereit, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Mein Tipp: Unbedingt auch das Nachwort lesen. Auch wenn einzelne Fragen ungeklärt bleiben (daher ziehe ich einen halben Stern ab), ist es doch ein sehr beeindruckendes Buch, das mit seinem Schreibstil überzeugt. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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    • 2
  • unvergessliche Sommerferien

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Anneja

    Anneja

    19. August 2016 um 19:35

    Was macht ein Buch zu einem guten Buch? Abenteuerliche Welten,fantastische Wesen und Tiere oder futuristische Begebenheiten? Das man all dies nicht braucht, um trotzdem ein spannendes Buch zu schreiben zeigt "Die Verwandlung des Schmetterlings". Dieses Werk sog mich ab der ersten Seite förmlich in sich und ließ mich so schnell nicht wieder los. Was mir so gut und auch weniger gut an dem Buch gefiel, beschreibe ich euch jetzt. Die Geschichte handelt, wie im Klappentext zu lesen, von Sam, Billy und Miranda welche alle 12 Jahre alt sind und in Carnival Falls leben. Die Hauptgeschichte dreht sich allerdings um Sam welcher von der Familie Carroll adoptiert wurde als er gerade einmal 1 Jahr alt war.Dort lebt er mit vielen weiteren Kindern zusammen welche allesamt auch adoptiert wurden. Besonders stolz ist er darauf das einzige Einzelzimmer zu haben,um das ihn einige der Kinder beneiden. Weitere Charaktere wären z.B. Billy, sein bester Freund, welcher mit seiner Mutter zusammenlebt und dessen Vater sich schon vor längerer Zeit eine jüngere Frau gesucht hat. Die beiden sind unzertrennlich und verbringen die meiste Zeit im nahe gelegenen Wald.Und auch die Gedanken und Gefühlswelt, gerade von Sam und Billy, wurde sehr ausführlich umschrieben. Man merkt den beiden an das sie kurz davor sind Teenager zu werden und das sie nicht mehr lange einfach nur Kinder sind. Und was passt besser zum Teenager werden, als das erste Mal verliebt sein. Genau dies passiert auch Sam,später auch Billy,nachdem er Miranda gesehen hat.Die 3. im Bunde ist wie bereits gesagt, Miranda,welche erst mit ihrer Familie nach Carnival Falls gezogen ist und welche nun das alte Familienanwesen bewohnen.Wer nun glaubt das die Gedanken, Gefühle oder die Erlebnisse von 3 Kindern keine 480 füllen können, der täuscht. Da wir das 1985 schreiben verbringen die 3 ihre Zeit nicht zuhause sondern streifen oftmals durch den Wald in dem sie ein Baumhaus bauen wollen. Die Beschreibungen des Waldes und der anderen Orte waren dabei so lebendig beschrieben das ich oftmals dachte auch dort zu sein. Ich hätte nie gedacht das man einen Sumpf, welchen man sich nun wirklich nicht schön vorstellt, in einen der schönsten Orte verwandeln kann.Schlechtes kann ich über das Buch einfach nicht sagen, da es mich einfach so mitgerissen hat. Gerade etwas über die Jugend zu lesen die wir heute so garnicht mehr kennen war ein spannendes Unterfangen und spiegelte deutlich wieder was gerade heutigen Kindern oftmals fehlt. Bewegung an frischer Luft, feste Freundschaften und Ideenreichtum sind Sachen die nicht mehr jedes Kind zu schätzen weiß und welche nach und nach verloren gehen. Das Ende ist einfach mal ein Ende und spielt im Jahre 2010, genau wie zwischendurch ein Abschnitt. Jeder der 3 hat seine Geschichte gelebt und sie zu erfahren ist amüsant und rührend zu gleich, auch zu erfahren was mit Sam´s Mutter geschah ließ mir den Atem stocken. Was genau geschah und was Mirandas Vater damit zutun hat und was am Ende alles geschieht verrate ich natürlich nicht. Lasst euch überraschen. Ich werde dieses Buch nach Möglichkeit bestimmt noch einmal lesen und spreche hiermit eine Empfehlung aus.Denn gedanklich bin ich immer noch in Carnival Falls.

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  • In großen Teilen ein fantastisches Buch!

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Charlea

    Charlea

    18. August 2016 um 17:17

    Cover / Artwork / Romanaufbau Der Junge, der mich vom Cover des Buches anschaut, hatte mich sofort und als ich dann bei Lesen des Klappentextes an den Film „stand by me“ erinnert wurde, musste ich es lesen. Schriftbild, Aufmachung des Buches und Einband finde ich ebenfalls sehr gelungen. Inhalt Sam wächst in den 70ern auf und verbringt einen Großteil seiner Zeit Billy – dem absolut weltbesten Freund, den man sich vorstellen kann. Am liebsten sind sie auf ihren Rädern unterwegs und erkunden den Wald. Sams Vergangenheit liegt im Dunkeln und gemeinsam mit Miranda, einem Mädchen, das mit ihrer Familie zurück in den Ort gezogen ist, decken die drei eine große Geschichte aus Sams Leben auf. Fazit Bewusst habe ich mich bei der Wiedergabe des Inhalts sehr zurück gehalten, um hier nicht den interessierten Lesern etwas vorweg zu nehmen und auch beim Fazit möchte ich mich hier ein wenig kürzer halten. Die Assoziation mit dem Film oder auch dem Buch „Stand by me“, die mich ursprünglich bewogen hat, das Buch zu lesen, war durchaus berechtigt. Drei Freunde auf der Suche nach einem großen Geheimnis, spannungs- aber auch emotionsgeladene Momente haben vor allem das erste Drittel des Buches zu einem absoluten Lesegenuss gemacht. Der Roman wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt, was dem Autor auch in meinen Augen sehr gut gelungen ist, da man dem Ganzen wirklich gut folgen konnte. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass er durch den Wechsel der Zeitebenen der ursprünglichen Geschichte die Spannung genommen hat, was wirklich sehr sehr schade ist, denn das Buch hatte absolutes Potential, zu den besten Büchern zu zählen, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Dennoch ist das Buch und auch das Ende absolut lesenswert, am Ende wird man als Leser noch überrascht und ich wünschte, den Autor fragen zu können, wie er das Ende des Protagonisten gemeint hat. War es schon immer so? Oder war es eine Entscheidung, die zur Mitte des Lebens getroffen wurde? Das Buch hat sich super gelesen, da die Schreibe sehr flüssig und sehr bildlich war. Gerne würde ich noch ein weiteres Buch des Autors lesen.

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  • Das Wachsen der Seele!

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Edelstella

    Edelstella

    17. August 2016 um 10:38

    Es ist sehr schwer, sich von diesem intensiven Blick auf dem Cover zu lösen. Fast zwingend fängt mich der eindringliche, klare Blick dieses jungen Menschen ein, der fast alles in sich hat, was das Leben lehrt. Fast automatisch lese ich den Text auf der Rückseite und damit hat mich Frederico Axat am Haken: “Sam und Billy freuen sich auf den langen Sommer: Der Bau ihres Baumhauses und ausgedehnte Fahrradtouren stehen auf dem Plan. Doch plötzlich zieht ein Mädchen in die Nachbarschaft und mischt ihre Freundschaft gehörig auf – aus dem Duo wird ein Trio. Gemeinsam wollen sie nicht nur die Ferien genießen, sondern auch Abenteuer erleben und ein großes Geheimnis aufdecken: Was geschah vor über zehn Jahren , als Sams Mutter nach einem Autounfall spurlos verschwand? Für Sam, Miranda und Billy ist es der Sommer ihres Lebens und das Ende ihrer Kindheit.” Mit dieser Geschichte hat der Autor einen grandiosen Entwicklungsroman vorgelegt, der seinesgleichen sucht. Er bedient sich vieler Tonarten und alle sind miteinander verwoben und verknüpft. "Ich wusste, dass ich sein Vertrauen gewinnen und stärken konnte, indem ich von Zeit zu Zeit meinen Namen erwähnte. Ein natürliches Bedürfnis, das durch das Leben in einer Gemeinschaft über Generationen hinweg verloren gegangen war. Es lag irgendwo in der Tiefe verborgen, vielleicht nur, um in Menschen wie Joseph wieder aufzuflackern. Indem ich ihm Zuneigung und Sicherheit gab, konnte ich dieses schlummernde Urvertrauen in den Nächsten wecken." Ob es die ersten Kontakte tiefer Freundschaften sind, die Hilfe bei der Betreuung des demenzkranken alten Joseph durch Sam, Machtdemonstrationen innerhalb der Pflegekinder auf der Farm, Freiheit unter Freunden.....Federico Axat lehrt uns die genaue Beobachtung, das Lesen zwischen den Zeilen und schickt uns immer wieder neue Erkenntnisse, die uns berühren, in Atem halten bis zum Schluß, der völlig unvorhergesehen ist. Noch nie habe ich so ein Buch gelesen, es ist eines, das man nicht nur ein Mal liest! Es ist außergewöhnlich und unberechenbar, wunderschön und angsteinflößend, wunderbar geschrieben und ganz schön faszinierend. Ich hoffe, der Autor hat für uns noch ein paar Ideen. Dieses Buch bekommt 5 Sterne, für ein Erlebnis der besonderen Art.Danke dafür Federico Axat!

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  • Leserunde zu "Die Verwandlung des Schmetterlings" von Federico Axat

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Herbig_Verlag

    Herbig_Verlag

    Hallo liebe Leseratten!Heute haben wir ein besonderes Schmankerl für euch:Wir verlosen 20 Bücher des neuen Sommerhits „Die Verwandlung des Schmetterlings“ von Federico Axat. Die Geschichte dreier Freunde, die einem großen Geheimnis auf der Spur sind und dabei das Ende ihrer Kindheit erleben.Voller kleiner und großer Überraschungen ist dieser Neulingsroman genau das richtige Buch für Tage am Strand oder Abende auf dem Balkon.Zum Inhalt des Buches:In einer stürmischen Nacht kommt ein Kleinwagen plötzlich von der Straße ab. Die junge Mutter verschwindet spurlos, das einjährige Kind auf dem Rücksitz kommt in eine Pflegefamilie. 10 Jahre später: Sam ist mittlerweile 12 Jahre alt und lebt mit vielen anderen Pflegekindern auf dem Hof der Carrolls. Gemeinsam mit Billy und Miranda streift Sam durch den Wald und erkundet die Umgebung der amerikanischen Kleinstadt Carnival Falls. Das Trio will aber auch einem Geheimnis auf die Spur kommen: Wie ist das mysteriöse Verschwinden von Sams Mutter zu erklären? Dabei entdecken sie, dass sie nicht die einzige Person ist, die in dem beschaulichen Ort spurlos verschwunden ist und wollen das dunkle Geheimnis lösen. Für Sam, Miranda und Billy wird der Sommer 1985 der Sommer ihres Lebens und zugleich das Ende ihrer Kindheit.Der Autor:Federico Axat wurde 1975 in Buenos Aires geboren. Seine Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt; „Die Verwandlung des Schmetterlings“ ist sein erstes Werk, das in Deutschland erscheint. Seine Romane spielen vornehmlich in den USA, die für mehrere Jahre seine Wahlheimat waren. Heute lebt er wieder in Argentinien.LangenMüller verlost 20 Exemplare von "die Verwandlung des Schmetterlings". Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich zum 14. Juli 2016. Am 15. Juli werden die Gewinner*innen dann benachrichtigt.Viel Spaß beim Mitmachen!

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    • 391
  • gerade noch 4 Sterne

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    brauchnix

    brauchnix

    11. August 2016 um 09:50

    Eine große Freundschaft und ein noch größeres Geheimnis. Sam, das Waisenkind, und Billy, der Nachbarsjunge,  planen zusammen den Bau eines Baumhauses. Es gelingt ihnen, die neu zugezogene Miranda für dieses Projekt zu begeistern. Außerdem wollen sie das Verschwinden von Sams Mutter aufklären und begeben sich wie Detektive auf die Suche nach der Wahrheit. Ich werde jetzt vom Inhalt mal nicht viel mehr schreiben, weil man sonst einfach zu viel über das größte Geheimnis dieses Buches verrät. Wie vom Autor gewollt, erinnert die Geschichte über weite Strecken an den alten Klassiker „Stand bye me“. Drei Kinder erleben jede Menge Abenteuer, durchschauen die Erwachsenen, bestehen gefährliche Situationen und kommen mehr als einem Rätsel auf die Spur. Es geht um den teils schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens, um erste Liebe und eine Freundschaft die alle Untiefen übersteht. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz. Die erste Hälfte des Buches baut eine Spannung auf, die leider in der Mitte plötzlich einen großen Dämpfer bekommt und dann eher zögerlich vor sich hinplätschert. Am Ende gibt es eine Art Showdown; spannend aber leider etwas überzogen. Für meinen Geschmack konnte der Autor den Plot nicht über die ganze Länge der Geschichte glaubwürdig rüberbringen und zum Schluss nicht jede Frage beantworten. Schade, denn wie gesagt, zu weiten Teilen fühlte ich mich wirklich gut unterhalten nur ging der Story irgendwann merklich die Lust aus. Der finale Kniff war für mich eine große Überraschung und ich frage mich, ob die Story diese Enthüllung wirklich gebraucht hätte, denn für mich hat sie auch ohne das gut funktioniert. Gerade noch 4 Sterne – Tendenz zu 3

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  • Sprachlich und inhaltlich etwas außergewöhnlich, aber sehr unterhaltsamer Lesespaß!

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Lilith79

    Lilith79

    10. August 2016 um 22:31

    "Die Verwandlung des Schmetterlings" ist für mich ein relativ schwierig zu bewertendes Buch, den am Anfang hatte ich definitiv erst mal Problem in das Buch reinzukommen, gerade das erste Kapitel das in der Ich-Perspektive aus Sicht eines einjährigen Kindes erzählt ist, hat mich nicht wirklich überzeugt (wenn erwachsene Autoren aus Sicht eines Kindes schreiben, führt das finde ich oft dazu, dass das Ergebnis unauthentisch klingt, bei einem 1-jährigen ist das fast schon automatisch so). Auch in den späteren Kapiteln, die aus Sicht des 12-jährigen Sam erzählt wird, fand ich die Sprache eher schwierig, denn sie ist recht blumig und von der Ausdrucksweise auch etwas altmodisch und sehr gewählt. Ich hatte deswegen durchaus Schwierigkeiten sie mit einem 12-jährigen Kind zu assoziieren. Eventuell ist das aber ein bisschen auch der Übersetzung aus dem Portugiesischen zuzuschreiben. Trotzdem liest sich das Buch aber sehr flüssig und unterhaltsam (die Kurzweiligkeit kommt auch dadurch, dass die Kapitel teils sehr kurz sind) und vom Stil her auch ein bisschen wie ein Jugendbuch (teilweise hatte ich ein bisschen das Gefühl eine Mischung aus "Kalle Blomquist" und den Filmen "Super 8" und Stephen Kings "Stand by me" zu lesen), wobei lediglich der Stil ein bisschen an ein Jugendbuch erinnert, die Inhalte sind teilweise definitiv eher nicht jugendfrei und gegen Ende auch zumindest einmal ziemlich schockierend. Handlungstechnisch steht im Mittelpunkt, Sam, 12 Jahre, der im Alter von einem Jahr mit seiner Mutter in einen Autounfall verwickelt war, bei dem die Mutter spurlos verschwand. Er wächst auf einem Hof in einer Pflegefamilie auf und verbringt einen aufregenden Sommer mit seinem Freund Billy und der neu zugezogenen reichen Freundin Miranda. Zusammen werden sie in Ereignisse verwickelt, die Sam auf die Spur des Schicksals seiner Mutter bringen. Aber auch Liebe, Erwachsenwerden und Mobbing durch andere Kinder sind zentrale Themen des Buches. Auch inhaltlich ist das Buch ein bisschen eine Achterbahnfahrt, die Handlung läuft teilweise in viele Richtungen und auch etwas sprunghaft, so dass man am Anfang Vieles noch nicht richtig einschätzen kann und man sich gelegentlich fragt, wie die Fäden am Ende wieder zusammenlaufen sollen. Das tun sie durchaus und eine große Überraschung wartet am Ende auch noch auf den Leser. Ich habe mich während des Lesens also öfter gefragt, wie viele Punkte ich dem Buch wohl geben würde, weil es mir einerseits wirklich gefallen hat, andererseits der Stil aber aus meiner Sicht schon sehr besonders war. Ich lag tatsächlich schwankend zwischen 3 und 5 Sternen. Warum es dann doch tatsächlich 5 geworden sind? Weil das Buch einfach unheimlich unterhaltsam ist und es für mich ein großes Lesevergnügen war und aus der Masse der Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe deutlich heraussticht.

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  • Starker Anfang, aber zum Ende hin leider stark nachlassend

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Soeren

    Soeren

    09. August 2016 um 14:29

    Federico Axat hat sich viel vorgenommen. Auf den ersten Buchseiten zitiert er aus der Stephen-King-Verfilmung "Stand by me" und verlegt zudem die Handlung seiner Geschichte auf Mitte der Achtziger in einer amerikanischen Kleinstadt. Damit ist die Fahrtrichtung klar und jeder, der den Film, Kings Roman "Es" oder das Dan-Simmons-Buch "Sommer der Nacht" kennt, fühlt sich von Anfang an gut aufgehoben. Clever ist auch der Schachzug mit den gleich drei ineinander übergreifenden Handlungszweigen: Der 12jährige Sam Jackson ist in das frisch in die Kleinstadt gezogene Mädchen Miranda verknallt, er bekommt Probleme wegen eines verbotenen Buches, außerdem gibt es Andeutungen über Alienentführungen. Das zusammen mit Federico Axats angenehm unaufgeregt Schreibstil, lässt einen mühelos in die Geschichte hineinkommen. Es gibt jede Menge sympathische Charaktere und eine interessante Handlung. Die ersten fünfzig Seiten vergehen dadurch praktisch wie im Flug. Das geht noch eine Weile so weiter, leider aber nicht bis zum Schluss, Ab der Hälfte zeigt das Buch stetig mehr Ermüdungserscheinungen. Es gibt Zeitsprünge, Leerlauf in der Handlung, außerdem verfranst sich der Autor mit den unterschiedlichen Storylines. Manche anfangs ziemlich relevant erscheinende Details haben plötzlich kaum oder gar keine Bedeutung mehr. Am Ende bleiben einige elementare Fragen unbeantwortet, was sehr unbefriedigend ist und einen faden Nachgeschmack hinterlässt. In der Geschichte wäre noch einiges mehr drin gewesen. Schade um den wirklich gelungenen Anfang.

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  • Eine schwierige Rezension

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    gagamaus

    gagamaus

    06. August 2016 um 08:32

    Mit einem Jahr wird Sam ein Waisenkind, da die Mutter bei einem schweren Autounfall verschwindet. Sam wächst mit anderen Kindern bei Pflegeeltern auf einer Farm auf. Dort lebt seit kurzem auch Orson, ein Halbwüchsiger, der alle Kinder mehr oder weniger schickaniert.Dann zieht Miranda mit ihren Eltern in eine Villa und Sam und sein bester Freund Billy verlieben sich Hals über Kopf. Aus den dreien wird ein eingeschworenes Trio. Sie bauen ein Baumhaus im Wald und versuchen dem Rätsel von Sam's verschwundener Mutter auf die Spur zu kommen. Und nebenbei entwickelt Billy einen schlauen Plan, wie sie Orson vielleicht im Zaum halten können.Ich möchte über den Inhalt der Geschichte nicht zu viel verraten, denn es gibt ein, zwei sehr überraschende Volten in diesem Buch und jeder Leser sollte sie wirklich unvoreingenommen selber entdecken  und sich dann sein eigenes Urteil darüber bilden. Aber ich habe mir mit diesen entscheidenden Wendungen ehrlich gesagt ziemlich schwer getan.Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und die erste Hälfe des Buches war so spannend, dass ich es kaum zur Seite legen konnte. Aber dann kam für mich ein großer Bruch. Dramaturgisch, da plötzlich ein wichtiger Protagonist und ein zentrales Thema gleichzeitig wegfielen. Zeitlich, weil ab jetzt Abschnitte kommen, in denen aus der Erwachsenenzeit geschrieben wird und man deshalb jetzt einige Entwicklungen erfährt, die mir auch ganz am Ende gereicht hätte. Außerdem nimmt der Plot jetzt über weite Strecken eine ganz andere Richtung und ich fand, das der Autor den Spannungsbogen nicht halten konnte und die Erzählung teilweise etwas dahinplätscherte.Am Ende kommt es noch mal zu einer Art Showdown und dann trifft den Leser in einem sehr langen "Epilog" die vielleicht wie bei mir große überraschende Erkenntnis, dass sich hinter allem ein noch größeres Geheimnis verborgen hat. (Manche Leser werden wohl schon im Laufe des Buches draufkommen. Ich habe es echt erst am Ende gecheckt.) Mehr kann ich eigentlich schlecht erklären, sonst wäre es keine Überraschung mehr. Mir hat dieser Looping leider nicht 100% gefallen. Eigentlich müsste ich das Buch jetzt nochmal lesen, um alles nochmal neu einordnen zu können. Dazu war aber die zweite Hälfe etwas zu langatmig.Nach langer Überlegung - und immer noch schweren Herzens - vergebe ich nur 3 Punkte - mit Tendenz zu vier. Ich würde aber ein neues Buch dieses Autors auf jeden Fall wieder lesen, da mir sehr gefallen hat, wie er seine Figuren aufbaut und erzählen kann er wirklich gut.

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  • Ein unvergesslicher Sommer

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Ekcnew

    Ekcnew

    06. August 2016 um 08:24

    Der unvergessliche Sommer von Sam, Billy und Miranda wird hauptsächlich im Jahr 1985 erzählt. Im Prolog von 1974 lesen wir von einem Autounfall, wo die Mutter an der Unfallstelle aus dem Auto gezogen wird und das einjährige Kind im Auto verbleibt. Das tatsächliche Geschehen bleibt lange ungeklärt. Zunächst verbindet Sam und Billy eine besondere Freundschaft. Miranda ist neu in die Kleinstadt gezogen und zu dritt erleben sie einen unvergesslichen Sommer. Zwischendurch gibt es Kapitel, die im Jahr 2010 erzählen und die Kinder von einst sind erwachsen geworden. Dieses Buch überzeugt durch eine ganz besondere Geschichte und einem Knaller am Ende, so dass man nach der letzten Seite tatsächlich am liebsten wieder von vorne anfangen möchte. Dem Autor ist eine großartige Erzählweise gelungen - dickes Kompliment. Dieses Buch gehört dem Genre Literatur an, aber ich finde dieses Buch auch für junge Erwachsene sehr ansprechend. Der Buchtitel und die Gestaltung des Covers sind perfekt gewählt.

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  • Ein besonders faszinierender Roman

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Isabell47

    Isabell47

    06. August 2016 um 07:14

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sam. Als Sam ein Jahr alt ist, passiert ein Autounfall und seine Mutter verschwindet dabei. Sam wächst in einer großen Pflegefamilie auf und hat seit der Vorschulzeit in Billy einen grandiosen Freund. Mittlerweile kurz vor der Pubertät lernen die beiden im Sommer Miranda kennen und sie wird ihnen eine gute Freundin. In diesem Sommer wird das Thema des Unfalls, von einem Mann, der glaubt, das Außerirdische bei dem Unfall von Sams Mutter im Spiel waren, wieder auch öffentlich in der Presse erörtert. Fast gleichzeitig wird das Leben von Sam in der Familie durch Orson, ein anderes Pflegekind, sehr schwierig. Zu dritt sind die Kinder dem Geheimnis des Unfalls, von Orson und anderen Fragen, die sich eröffnen, auf der Spur. Der Roman endet nicht in der Zeit dieses Sommers, sondern erstreckt sich über Jahre, die nur kurz erwähnt werden, um dann im Heute, als die Protagonisten mitten im Erwachsenenleben stehen, mit einem wirklichen "Knaller" zu enden.Der Roman ist kein Jugendbuch, kein Krimi, ....ja was ist es denn? Es ist ein besonderer Roman und zwar in dem Sinne von besonders gut. Dieses Buch hat eine Geschichte auf eine grandiose Art und Weise erzählt und am Ende des Buches habe ich noch mal von vorne angefangen......

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  • Freunde fürs ganze Leben

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    Barbara62

    Barbara62

    05. August 2016 um 09:00

    Dieses Buch hat mir vor Augen geführt, wie leicht ein Autor seine Leser zu manipulieren vermag. Ohne dass es je explizit ausgesprochen wird, gehen wir automatisch von bestimmten Annahmen aus, und in diesem Fall brachte erst das Nachwort die entscheidende Information, die das ganze Geschehen des Romans in ein völlig neues Licht taucht. Spontan hat das Ende in mir den Wunsch geweckt, mit der Lektüre unter diesen veränderten Voraussetzungen noch einmal von vorn zu beginnen. Eine schriftstellerische Meisterleistung! Aus der Ich-Perspektive wird die Geschichte von Sam, vor allem die Ereignisse im Sommer 1985 in Neuengland, als Sam und Billy mit der neu zugezogenen Miranda, in die beide verliebt waren, vom Duo zum Trio, zu den drei Musketieren wurden. Zwölf Jahre waren sie damals alt und völlig verschiedenen: Sam lebte zusammen mit vielen anderen Pflegekindern auf dem Bauernhof der Carrolls, der liebevoll-strengen Pflegeeltern, nachdem die Mutter zehn Jahre zuvor nach einem schweren Autounfall spurlos von der Unfallstelle verschwand, und es kursieren Gerüchte über die Beteiligung von Außerirdischen. Billy stammt aus einer bürgerlichen Mittelklassefamilie und hat vier ältere Brüder und Miranda, das Millionärstöchterchen, ist erst vor kurzem mit ihrer Familie in das leerstehende Elternhaus des Vaters eingezogen, das dieser viele Jahre zuvor abrupt verlassen hatte. Zwei der vier Teile des Romans berichten ausführlich über die Erlebnisse der Kinder im Sommer 1985, der Prolog greift den Unfall von 1974 auf, bei dem Sam als Kleinkind mit im Auto saß, und die kürzeren Abschnitte zwei und vier spielen im Heute, 2010. Erzählt wird von Sam also rückblickend aus der Erwachsenenperspektive. Viele Geheimnisse umgeben die drei unzertrennlichen Freunde, nicht nur der Verbleib von Sams Mutter oder ihrer Leiche, sondern auch die um das seltsame Verhalten von Mirandas Vater, ihr unheimliches Haus und Sams bedrohlichen, psychopatischen Pflegebruder Orson. Die Verwandlung des Schmetterlings des 1975 in Argentinien geborenen Federico Axat liest sich flüssig und leicht, sehr unterhaltsam und spannend wie ein Krimi. Das Buch ist eine ideale Sommerlektüre für zwischendurch, man muss nur genug Zeit dafür einplanen, denn jede Unterbrechung fällt schwer und die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer weiterzulesen.

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  • Das Geheimnis eines Sommers

    Die Verwandlung des Schmetterlings
    19angelika63

    19angelika63

    01. August 2016 um 13:58

    Klappentext In einer stürmischen Nacht kommt ein Kleinwagen plötzlich von der Straße ab. Die junge Mutter verschwindet spurlos, das einjährige Kind auf dem Rücksitz kommt in eine Pflegefamilie. 10 Jahre später: Sam lebt mit vielen anderen Pflegekindern auf dem Hof der Carrolls. Manche sind Freunde, andere erbitterte Feinde – allen voran Orson. Er ist brutal und sadistisch und macht Sam das Leben schwer. Nur gut, dass Sam so viel Zeit mit Billy verbringt. Gemeinsam streifen sie durch den Wald und erkunden die Geheimnisse des beschaulichen Ortes Carnival Falls. Als eine neue Familie in den Ort zieht, wollen die beiden sofort mehr erfahren, besonders, weil die Tochter Miranda in ihrem Alter ist. Die drei Zwölfjährigen verstehen sich blendend und stellen sogleich Nachforschungen über Orsons Vergangenheit an. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis. Und dann gibt es da noch das viel größere Rätsel um Sams Mutter: Wie kam es zu dem Unfall in jener Nacht, und was geschah danach mit ihr? „Die Verwandlung des Schmetterlings“ ist das erste Werk des Autors Federico Axat, das in Deutschland erschienen ist. Andere Bücher von ihm wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Axat wurde 1975 in Buenos Aires geboren. Die Geschichte ist in vier Kapitel unterteilt. Überwiegend spielt die Story im Jahr 1985. Es ist in erster Linie die Geschichte von Sam und um Sam. Nach dem Unfalltod der Mutter (welcher jedoch nie aufgeklärt wurde) wächst Sam in einem Pflegeheim auf. Sam ist mit Billy befreundet. Zu zweit machen sie den Wald in der Nachbarschaft unsicher, bauen Baumhäuser und genießen die Sommerferien. Dann zieht Miranda in ein Haus, um das es viele Geheimnisse gibt. Sam und Billy freunden sich mit dem Mädchen an. Als Orson, ein Kind aus der Pflegefamilie, Sam bedroht, versuchen die drei Freunde dem Geheimnis von Orson auf die Spur zu kommen. Noch ahnen die drei nicht, was sie damit auslösen … Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn dieses Buch lebt von seinen Überraschungen und Wendungen. Und das geht in diesem Buch Schlag auf Schlag. Fast jede Seite beinhaltet eine neue Überraschung, eine neue Wendung, ein neues Geheimnis. Die Geschichte hat mich so in einen Sog gezogen, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Als dann das Ende kam, war ich total überrascht, wie es endet. Während des Lesens hatte ich schon die ein oder andere Vermutung, aber das Ende hat mich dann noch einmal echt geflasht. Das Buch lebt von seinen vielen kleinen Geheimnissen, von seiner Bildhaften Sprache, die mir zu jeder Zeit das Gefühl gab mittendrin zu sein und seinen vielfältigen Charakteren. Ein Buch über Freundschaft die ein Leben lang hält, das Ende der Kindheit, der Selbstfindung und das Leben selbst. Unbedingt lesen, aber Vorsicht … Suchtgefahr!!!

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