Federico Inverni

 4.1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Das Opfer Null.

Lebenslauf von Federico Inverni

Federico Inverni ist das Pseudonym eines italienischen Autors, „Das Opfer Null“ ist sein erster Roman. Um sein Buch für sich selbst sprechen zu lassen, hat er sich entschieden, anonym zu bleiben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Federico Inverni

Cover des Buches Das Opfer Null (ISBN:9783328100911)

Das Opfer Null

 (16)
Erschienen am 09.05.2017

Neue Rezensionen zu Federico Inverni

Neu

Rezension zu "Das Opfer Null" von Federico Inverni

Das Opfer Null
Buchmomentvor einem Jahr

Lucas ist Ermittler und Anna ist Profilerin. Beide ermitteln an unterschiedlichen Fällen. Lucas ist aber bekannt für seine ausgesprochen gute Arbeit und da Anna an ihrem Fall nicht weiterkommt, holt sie Lucas zu Hilfe. Und siehe da: Kaum ist er an ihrem Fall beteiligt, macht sie Fortschritte. Während der Ermittlungen stellen sie fest, dass der Fall, mit dem Lucas zuvor betraut war, in Zusammenhang mit den aktuellen Ermittlungen hängt.

Bei der Mordserie, die sie versuchen aufzudecken, geht es darum, dass ein Killer junge Frauen entführt und tötet. Relativ schnell kommen sie auch hinter das mögliche Motiv des Mörders. Ihnen wird klar, dass es irgendwo noch ein Mädchen geben muss, dass noch lebt, leider fehlt ihnen aber jeglicher Ansatz heraus zu finden, wo dieses Mädchen gerade ist. Natürlich versuchen sie, das Mädchen zu finden, dann nimmt alles aber doch noch eine ganz überraschende Wendung.

Die Geschichte ist zunächst ein bisschen wirr, was sich aber relativ schnell legt. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Anna und Lucas erzählt, wobei die Sicht von Anna aus der Ich-Perspektive erzählt wird und die Lucas’ Sicht von einer Dritten Person erzählt wird. Es dauert auch eine ganze Zeit, bis klar wird, wer Anna überhaupt ist. Dennoch ist der Leser gleich am Anfang sehr schnell in der Geschichte drin und sobald das Wirrwarr sich etwas lichtet, macht das Lesen auch noch mehr Spaß.

Nach und nach merkt man beim Lesen auch, dass beide Protagonisten mit den Geistern ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben und da eine schwer zu benennende Verbindung zwischen ihnen besteht. Die Figuren sind auch wirklich hervorragend ausgearbeitet – Lucas, der scheinbar von Dunkelheit angezogen wird, zwar Hochleistung im Job bringt, sich aber ansonsten dieser Dunkelheit nicht abwenden kann. Und Anna, die auch von einer gewissen Dunkelheit umgeben ist, aber alles daran setzt, sich ihr zu entziehen und sie zu verdrängen.

Die Geschichte nimmt nach und nach immer mehr Fahrt auf und hält dann eine krasse Wendung parat, die alles gleich noch spannender macht.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was mir ja immer gut gefällt, da man so nochmal schnell 2 oder 3 Kapitel liest, während man das Buch vielleicht schon zur Seite legen würde, wenn das Kapitel 30 oder 40 Seiten hätte.

Ein wirklich toller Thriller, den ich jedem nur empfehlen kann!

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Das Opfer Null" von Federico Inverni

Ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen!
buecherherzrauschvor 2 Jahren

Der Thriller „Das Opfer Null“ von Federico Inverni wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. Ich bedanke mich beim Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House und beim Penguin Verlag.


In der letzten Zeit bin ich zu einem absoluten Thrillerfan mutiert und wurde tatsächlich nie enttäuscht, die letzten Bücher waren ein Genuss. Den Debütroman von  Federico Inverni bin ich allerdings etwas vorsichtiger angegangen, da mich die Inhaltsangabe noch nicht wirklich einfangen konnte – irgendwie hatte ich das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen. Aber nachdem ich einige Rezensionen zum Buch gelesen hatte, dachte ich mir – diesem Buch musst du eine Chance geben.

Das Cover finde ich großartig. Ich habe dieses Buch aktuell auf meinem Regal zu stehen und habe immer das Gefühl, das ich beobachtet werde – gruselig

Was eindeutig gleich am Anfang des Buches zu bemerken ist, dass man sich für dieses Buch Zeit nehmen muss. Wenn ihr ein Buch in kleinen Schritten lesen möchtet, ist dieses Werk vielleicht nicht unbedingt geeignet. Warum? Dieses Buch ist inhaltlich und erzähltechnisch ein kleines Verwirrspiel. Man befindet sich nicht nur auf der Suche nach dem Täter, sondern auch auf der Suche nach dem eigentlichen Erzähler, denn erzählt wird diese Geschichte aus zwei Perspektiven. Wir haben es mit zwei Hauptprotagonisten zu tun – Lucas und Anna, dabei werden die Gefühle und Handlungen von Anna aus der Ich-Perspektive erzählt, während Lucas Sicht in der dritten Person erzählt wird. Von Anfang an muss man also wachsam sein, da es nicht immer auf Anhieb erkennbar ist,  welcher Blickwinkel vorliegt. Wenn man sich allerdings erst einmal in die Erzählweise eingefunden hat, dann hat man beim weiteren Lesen eigentlich keine Probleme mehr.

Bereits auf den ersten Seiten geht es rasant los und man kann nicht sagen, dass der Roman im weiteren Verlauf an Tempo verliert.  Eigentlich kann man sich nie sicher fühlen, denn der Autor sorgt immer wieder für Überraschungen und unerwarteten Wendungen des Geschehens.

Die Protagonisten Anna und Lucas sind sehr gut konstruiert, allerdings handelt es sich hierbei um typische Ermittlerfiguren in der Welt der Thriller. Was nicht unbedingt kritisch gesehen werden muss, schließlich funktioniert es ja auch immer wieder. Am Ende muss es spannend bleiben und man muss das Gefühl haben, zu einem Zeitpunkt den Überblick zu verlieren, wer jetzt eigentlich der Täter oder die Täterin sein könnte. Der Spannungsbogen darf sich nicht in ein sinnloses Versteckspiel verlieren, sondern die Autoren sollten immer eine gut vorbereitete Wendung in der Rückhand haben. Federico Inverni ist dies mit seinem Thriller durchaus gelungen.

Anna und Lucas sind gefangen in ihrer eigenen Welt, geprägt durch ihre Erfahrungen, Handlungen und Erlebnisse aus vergangenen Zeiten. Während Lucas sehr distanziert und emotionslos erscheint, hat man das Gefühl, dass man Anna im Laufe der Ermittlungen besser kennenlernt, was aber sicherlich auch an der Erzählperspektive liegt. Im Gegensatz zu Lucas ist es Anna möglich, Gefühle zu verarbeiten und am Leben festzuhalten. Während Lucas, gezeichnet von seiner Krankheit, nach dem Tod seiner Familie eigentlich keinen Sinn mehr am Leben sieht.  Die Ermittlungen geben ihnen Halt und einen Platz, gemeinsam sind sie unschlagbar und können durch ihre einzelnen herausragenden Fähigkeiten Zusammenhänge erkennen und Schlussfolgerungen ziehen, die am Ende zum Ziel führen.

Man benötigt vielleicht etwas Zeit, in den Stil des Romans zu finden, aber es lohnt sich – ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen.

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Das Opfer Null" von Federico Inverni

Psychologischer Thriller mit unerwarteten Wendungen
Elisabeth_Kwiatkowskivor 2 Jahren

Titel: Das Opfer Null
Autor: Federico Inverni
Verlag: Penguin
Seiten: 464

Inhalt: Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen. 
Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

Meine Meinung:Das Wichtigste für mich an einem Thriller ist, dass man sich nicht sofort weiß, wer der Mörder ist. Und das ist Federico Inverni wirklich sehr gut gelungen. Der Start ins Buch war zunächst etwas schwierig. Dies lag zum Teil an dem Schreibstil, die Sicht von Lucas wird aus der Sicht der 3. Person geschrieben, wohingegen Annas Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Als ich dann aber in die Geschichte reingefunden habe, wurde ich bis zum Ende gefesselt. Es hat mir unheimlich gut gefallen, dass der Thriller zwei unerwartete und schockierende Wendungen genommen hatte, die ich absolut nicht erwartet hätte. Der Autor versteht es wirklich den Leser auf falsche Fährten zu führen. Ich hatte einige Fragen, die mich durch das Buch begleitet haben, die jedoch am Ende alle erklärend aufgelöst wurden. Das Einzige, was mich dann doch etwas am Thriller gestört hat, jedoch insgesamt zu der Geschichte passen, waren beide Hauptcharaktere, nämlich Lucas und Anna. Beide waren für mich nicht greifend und ich konnte mich auch nicht mit ihnen identifizieren. Vor allem Lucas war sehr kühl, distanziert und emotionslos. Aber auch von Anna hat man sehr wenig erfahren. Auch wenn sich die fehlenden Puzzleteile zum Schluss alle gefügt haben, muss ich aufgrund der mir fehlenden Nähe zu den Protagonisten leider einen Stern abziehen. 
Vielen lieben Dank an das Bloggerportal für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Es war wieder einmal ein Thriller nach meinem Geschmack! 
Ich vergebe für ,,Das Opfer Null'' 4 von 5 Sternen.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 26 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Worüber schreibt Federico Inverni?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks