Das Opfer Null

von Federico Inverni 
4,1 Sterne bei15 Bewertungen
Das Opfer Null
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Positiv (12):
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Man benötigt vielleicht etwas Zeit, in den Stil des Romans zu finden, aber es lohnt sich – ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen.

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Inhaltsangabe zu "Das Opfer Null"

Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen.
Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328100911
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:09.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherherzrauschs avatar
    buecherherzrauschvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Man benötigt vielleicht etwas Zeit, in den Stil des Romans zu finden, aber es lohnt sich – ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen.
    Ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen!

    Der Thriller „Das Opfer Null“ von Federico Inverni wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. Ich bedanke mich beim Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House und beim Penguin Verlag.


    In der letzten Zeit bin ich zu einem absoluten Thrillerfan mutiert und wurde tatsächlich nie enttäuscht, die letzten Bücher waren ein Genuss. Den Debütroman von  Federico Inverni bin ich allerdings etwas vorsichtiger angegangen, da mich die Inhaltsangabe noch nicht wirklich einfangen konnte – irgendwie hatte ich das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen. Aber nachdem ich einige Rezensionen zum Buch gelesen hatte, dachte ich mir – diesem Buch musst du eine Chance geben.

    Das Cover finde ich großartig. Ich habe dieses Buch aktuell auf meinem Regal zu stehen und habe immer das Gefühl, das ich beobachtet werde – gruselig

    Was eindeutig gleich am Anfang des Buches zu bemerken ist, dass man sich für dieses Buch Zeit nehmen muss. Wenn ihr ein Buch in kleinen Schritten lesen möchtet, ist dieses Werk vielleicht nicht unbedingt geeignet. Warum? Dieses Buch ist inhaltlich und erzähltechnisch ein kleines Verwirrspiel. Man befindet sich nicht nur auf der Suche nach dem Täter, sondern auch auf der Suche nach dem eigentlichen Erzähler, denn erzählt wird diese Geschichte aus zwei Perspektiven. Wir haben es mit zwei Hauptprotagonisten zu tun – Lucas und Anna, dabei werden die Gefühle und Handlungen von Anna aus der Ich-Perspektive erzählt, während Lucas Sicht in der dritten Person erzählt wird. Von Anfang an muss man also wachsam sein, da es nicht immer auf Anhieb erkennbar ist,  welcher Blickwinkel vorliegt. Wenn man sich allerdings erst einmal in die Erzählweise eingefunden hat, dann hat man beim weiteren Lesen eigentlich keine Probleme mehr.

    Bereits auf den ersten Seiten geht es rasant los und man kann nicht sagen, dass der Roman im weiteren Verlauf an Tempo verliert.  Eigentlich kann man sich nie sicher fühlen, denn der Autor sorgt immer wieder für Überraschungen und unerwarteten Wendungen des Geschehens.

    Die Protagonisten Anna und Lucas sind sehr gut konstruiert, allerdings handelt es sich hierbei um typische Ermittlerfiguren in der Welt der Thriller. Was nicht unbedingt kritisch gesehen werden muss, schließlich funktioniert es ja auch immer wieder. Am Ende muss es spannend bleiben und man muss das Gefühl haben, zu einem Zeitpunkt den Überblick zu verlieren, wer jetzt eigentlich der Täter oder die Täterin sein könnte. Der Spannungsbogen darf sich nicht in ein sinnloses Versteckspiel verlieren, sondern die Autoren sollten immer eine gut vorbereitete Wendung in der Rückhand haben. Federico Inverni ist dies mit seinem Thriller durchaus gelungen.

    Anna und Lucas sind gefangen in ihrer eigenen Welt, geprägt durch ihre Erfahrungen, Handlungen und Erlebnisse aus vergangenen Zeiten. Während Lucas sehr distanziert und emotionslos erscheint, hat man das Gefühl, dass man Anna im Laufe der Ermittlungen besser kennenlernt, was aber sicherlich auch an der Erzählperspektive liegt. Im Gegensatz zu Lucas ist es Anna möglich, Gefühle zu verarbeiten und am Leben festzuhalten. Während Lucas, gezeichnet von seiner Krankheit, nach dem Tod seiner Familie eigentlich keinen Sinn mehr am Leben sieht.  Die Ermittlungen geben ihnen Halt und einen Platz, gemeinsam sind sie unschlagbar und können durch ihre einzelnen herausragenden Fähigkeiten Zusammenhänge erkennen und Schlussfolgerungen ziehen, die am Ende zum Ziel führen.

    Man benötigt vielleicht etwas Zeit, in den Stil des Romans zu finden, aber es lohnt sich – ein spannendes Debüt mit unerwarteten Wendungen.

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    Elisabeth_Kwiatkowskis avatar
    Elisabeth_Kwiatkowskivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss und mit unerwarteten Wendungen!
    Psychologischer Thriller mit unerwarteten Wendungen

    Titel: Das Opfer Null
    Autor: Federico Inverni
    Verlag: Penguin
    Seiten: 464

    Inhalt: Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen. 
    Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

    Meine Meinung:Das Wichtigste für mich an einem Thriller ist, dass man sich nicht sofort weiß, wer der Mörder ist. Und das ist Federico Inverni wirklich sehr gut gelungen. Der Start ins Buch war zunächst etwas schwierig. Dies lag zum Teil an dem Schreibstil, die Sicht von Lucas wird aus der Sicht der 3. Person geschrieben, wohingegen Annas Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Als ich dann aber in die Geschichte reingefunden habe, wurde ich bis zum Ende gefesselt. Es hat mir unheimlich gut gefallen, dass der Thriller zwei unerwartete und schockierende Wendungen genommen hatte, die ich absolut nicht erwartet hätte. Der Autor versteht es wirklich den Leser auf falsche Fährten zu führen. Ich hatte einige Fragen, die mich durch das Buch begleitet haben, die jedoch am Ende alle erklärend aufgelöst wurden. Das Einzige, was mich dann doch etwas am Thriller gestört hat, jedoch insgesamt zu der Geschichte passen, waren beide Hauptcharaktere, nämlich Lucas und Anna. Beide waren für mich nicht greifend und ich konnte mich auch nicht mit ihnen identifizieren. Vor allem Lucas war sehr kühl, distanziert und emotionslos. Aber auch von Anna hat man sehr wenig erfahren. Auch wenn sich die fehlenden Puzzleteile zum Schluss alle gefügt haben, muss ich aufgrund der mir fehlenden Nähe zu den Protagonisten leider einen Stern abziehen. 
    Vielen lieben Dank an das Bloggerportal für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Es war wieder einmal ein Thriller nach meinem Geschmack! 
    Ich vergebe für ,,Das Opfer Null'' 4 von 5 Sternen.

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    ForeverAngels avatar
    ForeverAngelvor einem Jahr
    Das Opfer Null

    Gerade aus Italien zurück, hatte ich richtig Lust auf einen italienischen Roman. Die Liebesgeschichte habe ich in Form von Via dell'Amore schon vor meinem Urlaub gelesen, jetzt sollte es ein Thriller sein und der heißt Das Opfer Null von Federico Inverni.

    Während der ersten Kapitel habe ich etwas Zeit gebraucht, mich in Invernis Schreibstil hineinzulesen, der abwechselns aus Bandwurmsätzen und Ellipsen besteht. Es war nicht ganz leicht, sich an dieses abwechslungsreiche Lesetempo zu gewöhnen, aber irgendwann ist der Knoten geplatzt. Die nächste Hürde war dann der Inhalt, der mir zwar gut gefallen hat, der aber nicht minder verworren und verwirrend ist wie der Schreibstil. Das Opfer Null ist sicherlich kein Thriller, in dem man zwischendurch nur mal ein oder zwei Seiten liest, hier muss man wirklich wachsam bleiben, sonst entgehen einem wichtige Details. Oder auch so grundlegende Informationen wie die Identität des Erzählers, denn hier wechselns sich Lucas und Anna ab.

    Etwas schade finde ich, dass der Klappentext quasi die Hauptwendung im Plot schon vorweg nimmt, das Buch spoilert sich quasi selbst. Der Überraschungseffekt wäre viel größer gewesen, wenn ich nicht vorher schon darüber gelesen hätte. Aber für den Klappentext kann der Autor nichts und die Wendung ist ihm durchaus gut gelungen. Mir gefällt, welchen Ton der Thriller in der zweiten Hälfte anschlägt, auch wenn die Idee nicht sonderlich originell ist und ich immer wieder Parallelen zu Sebastian Fitzeks Romanen gezogen habe.

    Das Opfer Null konnte mich durch seinen verschachtelten Plot überzeugen, dessen viele lose Fäden am Ende zu einem logischen Gesamtbidl geknüpft werden, durch seine vielschichtigen Figuren und am Ende sogar durch seinen ungewöhnlichen Schreibstil.

    (c) Books and Biscuit

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    NicolePs avatar
    NicolePvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit „Das Opfer Null“ ist dem Autor ein Buch gelungen, welches ich empfehlen kann.
    Das Opfer Null

    Ein Serienkiller hält die Polizei in Atem. Die Psychiaterin Anna unterstützt sie als Profilerin. Doch sie kommt im Fall einfach nicht weiter. Sie erhält Unterstützung von Lucas, mit dessen Hilfe weitere Hinweise ausgewertet werden können. Plötzlich endet die Mordserie, und es stellt sich die Frage, warum der Täter von der Bildfläche verschwunden ist. Das seltsame Verhalten von Lucas beunruhigt Anna. Doch nicht nur Lucas hat etwas zu verbergen.

    Es ist der Roman eines italienischen Autors, der unter dem Pseudonym Federico Inverni geschrieben wurde. Erzählt wird die Geschichte aus zwei Blickwinkeln. Der Teil von Anna wird aus ihrer Perspektive erzählt. Lucas Sicht wird in der dritten Person erzählt. So ist der Leser Anna emotional näher als ihm. Allerdings wird der Perspektiven-Wechsel nicht vor den jeweiligen Kapiteln erwähnt, was etwas verwirrt. Denn oft sind mehrere Kapitel hintereinander aus demselben Blickwinkel erzählt.

    Die Charaktere Anna und Lucas sind gut ausgearbeitet und schaffen es, den Leser zu packen und bei der Geschichte zu halten. Die anderen Figuren rücken etwas in den Hintergrund, und es fällt schwer, auch zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Dies ist für die Geschichte aber auch nicht unbedingt notwendig.

    Es hat etwas gedauert, in den Schreibstil des Autors hineinzufinden. Ist dies geschehen, liest sich der Roman sehr gut. Die Spannung baut sich Seite für Seite auf. Dazu trägt auch die Stückchen für Stückchen ans Licht kommende Vergangenheit von Anna und Lucas. Am Ende des Buches laufen alle Fäden zusammen.

    Das große Finale ist leider schnell vorbei, fast schon zu schnell. Trotzdem bietet es einige Überraschungen und hat einige Wendungen zu bieten. Mit „Das Opfer Null“ ist dem Autor ein Buch gelungen, welches ich empfehlen kann.

    Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

    weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    Nina2401s avatar
    Nina2401vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Beeindruckendes und geheimnisvolles Verwirrspiel, das am Ende perfekt aufgelöst wird.
    Geheimnisvoll

    Aufmerksam und neugierig auf „Das Opfer Null“ wurde ich durch eine Besprechung meines Lieblingsradiosenders. Ein Thriller aus Italien war für mich literarisches Neuland, aber das betrete ich ja gerne. Ohne langes Vorgeplänkel geht es dann auch schon auf den ersten Seiten richtig zur Sache mit einer wilden Schießerei und einem Wettlauf mit der Zeit. Dieses Actionspektakel hat Federico Inverni brillant in Szene gesetzt und damit die perfekte Bühne für seine beiden Hauptfiguren geschaffen. Denn direkt danach geht es schon zum nächsten Vorfall bei dem Lucas und Anna zusammen arbeiten werden.


    Lucas machte auf mich sofort den Einruck „einsamer, kaputter Wolf“, nichts Neues in der Thrillerwelt, denn hier finden sich selten ganz normale Kerle in der Hauptrolle. Nun gut dachte ich mir, das kann ja dennoch ganz interessant werden. Ich muss direkt ein „aber“ hinterher schicken. Denn Lucas ist die Kälte in Person und während ich ihn begleite, habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie ein Mensch so überleben kann. Er blieb mir fremd, die ganze Zeit und nachdem ich dann mehr über seine Vorgeschichte und das daraus resultierende Krankheitsbild erfahren habe, empfand ich neben meiner Bewunderung für seine ermittlerischen Fähigkeiten allerdings auch Mitleid. Aber Nähe konnte ich keine aufbauen.


    Ihm zur Seite steht Anna, die ebenfalls einige Leichen in ihrem persönlichen Keller beherbergt, aber hier geizt Federico Inverni zunächst mit Informationen. Dafür erfahre ich umso mehr über Annas Gefühlsleben, denn sie erzählt in der Ich-Form während Lucas Part in der 3. Person erzählt wird. Diese Struktur fand ich sehr geschickt und im Nachhinein machte das auch Sinn so wie vieles mir am Ende klar wird.


    Der Täter wurde schon recht früh gefunden, was mich erstaunte, hatte ich doch noch fast die Hälfte des Thrillers vor mir. Und das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Bis zu diesem Zeitpunkt fand ich „Das Opfer Null“ sehr spannend und perfekt konstruiert. Aber dann gab es eine Wendung, die mir nicht gefallen hat, ja ich habe mich zunächst sogar richtig geärgert und mich gefragt, was das sollte. Seiten füllen? Den Leser auf eine falsche Fährte führen? Das letzte ist Federico Inverni sehr gut gelungen, er ließ mich zweifeln und in psychische Abgründe blicken. Mehr und mehr wird klar, wie alles zusammen gehört. Es ist schon eine Kunst für sich, so viele Fäden zu spinnen und keinen davon ins Leere laufen zu lassen. Das Ganze gipfelt dann in einem Ende, das nahezu perfekt erdacht ist. Der Weg dahin ist sehr spannend und enthält unzählige Wendungen und Aha-Effekte.


    Fazit: Beeindruckendes und geheimnisvolles Verwirrspiel, das am Ende perfekt aufgelöst wird.

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    lenisveas avatar
    lenisveavor einem Jahr
    Das Opfer Null

    € 10,00 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10091-1 Erschienen: 09.05.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Opfer-Null/Federico-Inverni/Penguin/e503514.rhd Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen. Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt ... Meine Meinung: Ich bin durch das mysteriöse Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir dieses vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir nicht so leicht gefallen, ich hatte auch mit dem Schreibstil etwas Probleme. Was mir sehr gut gefallen hat, war diese düstere Atmosphäre, die der Autor von der ersten Seite an geschaffen hat. Auch fand ich die Charaktere sehr undurchschaubar. Mein Lesefluss wurde etwas durch die einzelnen Kapitel gestört, da ich mich immer erst einlesen musste, um zu wissen, aus welcher Perspektive jetzt erzählt wird. Da hätte ich Überschriften, aus denen hervorgeht, um welche Person es sich gerade dreht, sehr hilfreich gefunden. Ich habe das Buch von Anfang an als spannend empfunden, aber es war mir irgendwie alles zu verworren und das Ende war mir einfach zu komplex und teilweise wirkte es auch sehr konstruiert. Was mir zum Ende hin gut gefallen hat, dass man wirklich mehrfach in die Irre geführt wurde und gar nicht mehr wusste, wer nun "gut" und wer "böse" ist. Alles in allem bin ich bei der Bewertung des Buches etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich es sehr spannend und mit tollen Protagonisten versehen. Andererseits hat es mir auch wieder nicht so gut gefallen, wie ich ja bereits ausgeführt habe. Insgesamt gesehen würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben.

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    Technoeules avatar
    Technoeulevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht mein Fall
    Totaler fehl griff für mich

    Das wird eine relativ kurze Rezension, da mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat und ich es deshalb abgebrochen habe. 
    Der Schreibstil war für mich sehr merkwürdig, weil seine Sicht aus der 3 Person geschrieben wurde und Ihrer aus der "Ich" Perspektive, was für mich absolut verwirrend war. Auch die Protagonisten haben mich leider so Null angesprochen. Da ich das Buch relativ früh abgebrochen habe kann ich zu den Protagonisten kaum was sagen aber vielleicht kennt ihr das: Ihr lest den Anfang eines Buches und ihr merkt, das euch die Protagonisten von Anfang an unsympathisch sind?
    Das Cover hingegen fand ich einfach nur genial, die Farbe der Schrift ist auf jeden Fall ein Hingucker und die Augen von dem Gesicht lassen einen das schlimmste Befürchten. 

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    sollhabens avatar
    sollhabenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zwei ungewöhnliche Ermittler schließen sich zusammen, um gemeinsam Spuren zu folgen, die sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen.
    Ein Serienmörder geht um

    Anna ist Profilerin und bearbeitet einen schweren Fall. Es wurden 4 junge Frauen ermordet, scheinbar vom gleichen Täter. Also ist ein Serienmörder in der Stadt unterwegs. Anna braucht eine neue Sichtweise, Hilfe um den Fall schnell aufzuklären. Deshalb wird ihr Lucas vorgestellt. Sein Ruf eilt ihm voraus, denn seit er seine Familie verloren hat, widmet er sich den schwierigsten Fällen und das mit unglaublicher Effizienz.
    Lucas denkt anders und sieht seine Umwelt komplett anders. Dies hindert ihn zwar oft mit anderen Menschen in Kontakt zu treffen, aber sein Geist arbeitet pfeilschnell und sehr präzise. Damit zieht er neue Schlüsse, die sie endlich in den Ermittlungen weiterbringen.
    Anna und Lucas kommen dem Täter näher, aber beide schleppen einen großen Rucksack an emotionalen Problemen mit sich, die sie während der Arbeit stark behindern könnten. Die Abgründe in die sie schauen, ziehen sie immer wieder in ihre eigene Alpträume.

    Wie hat es mir gefallen?

    Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Dieses Jahr hatte ich bei Krimis/Thrillern nicht immer ein gutes Händchen und ich habe fast schon an mir und meiner Auswahl gezweifelt. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, deshalb ging ich voller Erwartungen in die Lektüre.
    Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Geschichte ist verworren, verwirrend, spannend und somit nicht ganz leicht zu lesen. Ich konnte es nicht so einfach weg lesen, sondern musste mich sehr konzentrieren, damit mir ja kein Hinweis bzw. Tipp entgeht.
    Anna und Lucas haben mich beide staunen lassen. Anna beherrscht ihr Handwerk als Psychiaterin. Sie sieht Zusammenhänge und öffnet somit neue Ermittlungswege. Fast schon unheimlich arbeitet ihr Geist. Besonders als Frau ist es im Polizeiapparat schwierig erfolgreich zu sein. Sie kämpft um Anerkennung und Respekt. Durch ihre unglaubliche Arbeit gelingt ihr dies auch. Ihre Vergangenheit schwebt jedoch ständig über ihr und vor allem in diesem Fall, könnten ihre Dämonen die Lösung boykottieren.
    Lucas ist als Geist bekannt. Sein Mitwirken bei diversen schwierigen Fällen ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Seit er seine Familie verloren hat, hat sich sein Leben komplett verändert. Es scheint fast, dass es ihm egal ist, ob er lebt oder stirbt. An Tatorten ist er allerdings kaum zu übertreffen. Er kann diese lesen und interpretieren, wie kaum ein anderer.
    Es sind diese Augenblicke, die mich unglaublich in den Bann gezogen haben. Die Beschreibungen und Schlüsse, die Lucas und Anna gemeinsam ziehen, machen die zwei zu einem genialen Ermittlerduo.
    Alles in allem spielt sich die Geschichte in einem recht kurzen Zeitraum von ein paar Tagen ab. Es passiert also ständig etwas. Wir erleben sie abwechselnd aus der Sicht von Lucas und Anna, die in der Ich-Perspektive erzählt.
    Als Leser wissen wir somit viel, aber leider nicht alles. Das mindert den „Mit-Rate-Faktor“ erheblich. Was ich persönlich schade finde. Deshalb ziehe ich einen Stern ab. 

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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor einem Jahr
    Rasantes Tempo, geschickte Wendungen und ein irrer Ermittler

    Verlagstext:

    Du weißt, wie es ist, in Finsternis zu leben. Du spürst, wo das Böse sich versteckt. Aber du kannst dich ihm nicht entziehen.

    Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …

    Mein Eindruck:

     Der Beginn war schon sehr spannend, auch wenn mir nicht klar war, was das mit der eigentlichen Handlung zu tun hatte. Man befindet sich in diesen Anfangskapiteln in einer ganz und gar anderen Handlung und fragt sich natürlich, ob da parallel zwei Ermittlungen ablaufen. Erst als Lucas zu Annas Ermittlungen hinzugezogen wird und er seine Ergebnisse schildert wird einiges klarer. Geschickt verstrickt der Autor die eine Handlung mit der anderen und baut die Geschichte so auf. Das Tempo ist sehr rasant. Die Ermittlungen ziehen sich nur über wenige Tage. Immer wieder kommen überraschende Wendung hinzu, mit denen man so nicht gerechnet hat. Auch Anna und Lucas sind sehr undurchsichtig. Man weiß nie genau was da als nächstes kommt. Das hält die Spannung sehr hoch. Seite um Seite will man einfach wissen, wie das Ganze denn ausgeht. Denn eines ist schon früh klar: die Zeit läuft gegen die Ermittler und gegen ein noch lebendes Opfer!

    Anna und Lucas sind ein Ermittlerpaar, das ich so noch nie erlebt habe. Beide haben schreckliches durchgemacht in ihrer Vergangenheit, beide zwar auf unterschiedliche Art und Weise, doch beide kämpfen mit ihren persönlichen Dämonen. Während Anna irgendwie eine Möglichkeit gefunden hat mit ihren Ängsten und ihrer Wut umzugehen, ist es für Lucas ungleich schwerer. Er ist nicht nur psychisch sehr angeschlagen, seine Krankheit sieht man ihm auch äußerlich an. Diese Krankheit lässt ihn Dinge tun, die nicht nur sein Leben gefährden. Durch seine Gedanken und Träume ist man als Leser ganz nah dran, das ist verwirrend und spannend gleichzeitig.

    Die Anmerkung des Autors am Ende der Geschichte fand ich auch sehr interessant. Hier erfährt man, warum er seinen Hauptfiguren diese “Kopfnote” verpasst hat, seine Faszination für ein bestimmtes Thema in der Neurowissenschaft. Es erklärt gut, warum Lucas so ist wie er ist. Ich kannte diese Krankheit vorher nicht, hab in diesem Thriller das erst mal davon gelesen. Auch in der Geschichte selber erfährt man einiges darüber und bekommt ein besseres Bild zu dem Ermittler. Sehr interessant, auch wenn ich persönlich nicht so die Liebhaberin von Lateinischen Fachausdrücken bin!

    Mein Fazit:

    Ein rasanter temporeicher Thriller, der einem kaum Zeit zum Atmen lässt. Eine gut durchdachte Handlung mit geschickt platzierten Wendungen und einem Ermittlerpaar das man so nicht erwarten würde.

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    mamenus avatar
    mamenuvor einem Jahr
    Das Opfer Null

    Klapptext
    Du spürst,wo das Böse sich versteckt.Aber du kannst dich ihm nicht entziehen.
    Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr,wie es war.Er isst nicht,er schläft nicht,er empfindet nichts.So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen.Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen,und die Polizei ist auf Lucas`s Hilfe angewiesen.Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er.Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil,scheint den Killer allmählich zu durchschauen.Aber dann wird die Mordserie unterbrochen.Etwas muss geschehen sein.Und Anna beginnt,Lucas zu hinterfragen.Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt.


    Meine Meinung
    Die Geschichte fängt schon sehr spannend an, denn Lucas wird von seinem Kollegen Martin angerufen, weil er unbedingt seine Hilfe braucht.Ein Heckenschütze schießt auf einem Bus, der voll mit Passagieren ist und dann auch noch einen Sprengsatz zündet. Seine Forderung ist, das er nur einen Ermittler zulässt, sonst passiert noch einiges mehr und dieser Ermittler soll Lucas sein.Gleichzeitig ist auch Anna an einem Fall dran,und auch sie möchte das Lucas ihr bei Ermitteln hilft, weil kein anderer  Tatorte so lesen kann wie er.Am Anfang bin ich etwas holprig in diese Geschichte reingekommen, weil alles hier Schlag auf Schlag ging. Ich musste erstmal schauen um welchen Fall es sich hier handelt. Doch ich hatte schnell raus um was es ging. So wurde dann die Spannung ganz schön hoch.Mit Lucas bin ich nicht so richtig warm geworden, das liegt wohl daran, das er sehr Gefühlslos ist und nicht viel spricht. Irgendwie Geheimnisvoll, was mich dann schon wieder neugierig gemacht hat. Wenn man so nach und nach liest warum er so geworden ist, passt das sehr gut zu ihm.Anna dagegen empfand ich sympathisch, aber auch sie hat schon einiges im Leben durchgemacht und vieles erlebt. Eigentlich passen die beiden garnicht so richtig zusammen, aber als Team macht das diese Geschichte aus. Wie man so schön sagt gegensätzte ziehen sich an.Ich wurde hier immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt, so das auch das ende für mich eine Überraschung war.Ich muss sagen das es ein Debüt war und es ist dem Autoren gut gelungen mich beim lesen zu Unterhalten.

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