Federico Moccia Amore 14

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Inhaltsangabe zu „Amore 14“ von Federico Moccia

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  • Rezension zu "Amore 14" von Federico Moccia

    Amore 14

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2011 um 10:34

    Nachdem ich nun hier in Frankreich bin und mir eigentlich vorgenommen hatte, fleißig viele Bücher auf französisch zu lesen, musste ich dann doch feststellen, dass mir oft genug die Lust dazu fehlte. Das sollte sich natürlich ändern und als ich dann mal wieder in der netten kleinen Buchhandlung um die Ecke war, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Ich habe mich dann schließlich für Federico Moccias Amore 14 entschieden, dass durch Cover und kurzes Durchblättern - trotz der 600 Seiten geballten französischen Wortschatzes - relativ leichte Lektüre versprach, also genau das, was ich brauchte, um mich wieder für französische Bücher zu begeistern. Leicht war es, dieses Versprechen hielt das Buch. Leider zu leicht... Federico Moccia schreibt hier aus der Sicht des 13-jährigen Mädchens Carolina, die in Rom lebt und sich mit all jenen Problemen herumschlägt, die ein Mädchen in dem Alter eben so haben kann. Sie erzählt von ihren beiden besten Freundinnen, die so ganz anders sind als sie; von ihrer Familie, in der vieles nicht so läuft, wie man es sich wünschen könnte; von der Schule mit all ihren Vor- und Nachteilen; und natürlich auch - wie könnte es anders sein - von Jungs, die ihr gefallen oder umgekehrt, was mal auf Gegenseitigkeit beruht und dann auch wieder nicht; und sie erzählt von Massi. Einem Jungen, dem sie zufällig begegnet ist und in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat - und der nun jedoch wie vom Erdboden verschluckt scheint und trotzdem noch all ihre Gedanken beherrscht. Trotz der Thematik stand dieses Buch nicht bei den Jugendbüchern, insofern erhoffte ich mir doch eine etwas reifere Umsetzung, auch wenn mich der Inhalt nicht so wirklich ansprach. Nun im Nachhinein würde ich das Buch ganz klar im Jugendbuchbereich ansiedeln und für etwa 13 - 15-jährige empfehlen. Den Hauptteil der Geschichte machen recht einfache - eigentlich fast schon banale - Themen aus: die erste Liebe, Freundschaft, Familie,... was dann schon wieder einen gewissen Reiz hatte, da ich mich immer wieder dabei erwischt habe, Gedanken und Probleme, die auch ich in dem Alter nun mal hatte, in Carolinas Leben wiederzufinden. Ansonsten wurde ich mit Carolina leider überhaupt nicht warm. Sie war mir oft sogar sehr unsympathisch, denn ich fand, sie hatte teilweise eine sehr oberflächliche Art und hatte insgesamt keinen recht ausgearbeiteten Charakter. Auch bei den anderen Figuren fehlte mir oftmals eine gewisse Entwicklung, auch wenn es durchaus einige gab, die mir besser gefielen als Carolina. Teilweise drehte sich die Geschichte etwas im Kreis und schien nicht wirklich voranzukommen. Das Thema Massi kam immer wieder auf, wurde dann wieder fallen gelassen und erschien später wieder - ohne dass sich wirklich etwas geändert oder entwickelt hatte. So war es leider mit vielen Handlungssträngen und ich hätte manchmal nicht wenig Lust gehabt, den agierenden Figuren einen Tritt in den Hintern zu geben, damit sie endlich mal zur Potte kommen! Auch wenn die Geschichte an sich fast schon zu banal für meinen Geschmack war, wurde sie dann doch immer wieder von kurzen Stellen unterbrochen, die dann fast schon ungewohnt poetisch und feinfühlig waren und die mir gut gefallen haben. Von diesen Stellen hätte ich mir einige mehr gewünscht. Nichtsdestotrotz hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, was allerdings hauptsächlich daran lag, dass es auf französisch ist, aber trotzdem keinerlei Verständnisprobleme aufkommen und man es schnell und flüssig weglesen kann. Mir hat es wieder Lust gemacht, mehr auf französisch zu lesen und somit hat es seine "Mission" für mich erfüllt. Auf deutsch hätte es mich allerdings deutlich weniger angesprochen. Das Buch ist nicht auf deutsch erschienen, wobei ich mir vorstellen kann, dass es noch übersetzt wird, da vom gleichen Autor auch schon drei andere Bücher ins Deutsche übersetzt wurden. Ansonsten kann ich es für alle empfehlen, die sich mal an ein französischsprachiges Buch wagen wollen, da es von der Thematik und vom Vokabular her sehr leicht verständlich ist.

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