Fedor de Beer

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Fedor de BeerDas Buch der 1269 Wünsche
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Das Buch der 1269 Wünsche
Das Buch der 1269 Wünsche
 (10)
Erschienen am 23.09.2016

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Rezension zu "Das Buch der 1269 Wünsche" von Fedor de Beer

Eine schöne Geschichte zu einem ernsten Thema
sakuvor 2 Jahren

Das Cover finde ich sehr schön und etwas nostalgisch durch seine Farben. Es hat die Form einer Postkarte, und gleichzeitig sehen wir ein Mädchen, das sehr ernst schaut, und ein Dorf in der Ferne, das alles mit verblassten Farben: Ein Mädchen sucht in der Vergangenheit. Es passt gut zur Geschichte.

Es ist eine 4-Generationen-Geschichte: Marit, ihre Mutter die Violistin Eva, ihre Oma die Archäologin Johanna und die Uroma Hendrikje. Johann stirbt bei einem Unfall und Marit bekommt als Erinnerung das Medaillon, das ihre Oma nie abgelegt hat. In der folgenden Nacht passiert etwas Seltsames, was Marit dazu veranlasst, sich auf die Suche nach der Familiengeschichte zu machen.

Das Buch war nicht ganz das, woran ich dachte, nachdem ich die Zusammenfassung gelesen hatte. Es geht in Richtung Fantastisch, aber mit geschichtlichen Elementen. Es ist eine sehr schöne Familiengeschichte und erklärt gleichzeitig den jungen Jugendlichen die historischen Fakten, aber auf eine sanfte und trotzdem deutliche Art. Ein oder zwei Punkte sind vielleicht unglaubhaft, passen aber zu der Geschichte. Es ist flüssig und packend und ich empfehle jedem, dieses Buch zu lesen.

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Lesemamas avatar

Rezension zu "Das Buch der 1269 Wünsche" von Fedor de Beer

Sehr Eindrucksvoll
Lesemamavor 2 Jahren

Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Oma Johanna kommt Marit einem wohlbehüteten Geheimnis ihre Uroma Hendrijke auf die Spur. Johanna ist das einzige von 1.269 Kindern, dass den Deportation in ein Vernichtungslager im Juni 1943 überlebt hat.
Gemeinsam mit Hendrijke begibt sich Marit auf Spurensuche...

Meine Meinung:
Eine unglaublich beeindruckende und berührende Geschichte über die allerschrecklichste Zeit des zweiten Weltkrieges. Fedor de Beer ist es gut gelungen mit einfühlsamen Worten eine packende Story zu erzählen. Diese Buch ist für Kinder eine gute Art um mir unserer traurigen Geschichte eigene Erfahrungen zu sammeln.
Ich kann es nur empfehlen, nicht nur Jugendlichen, sondern jedem der gerne berührende Geschichte liest.

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Seelensplitters avatar

Rezension zu "Das Buch der 1269 Wünsche" von Fedor de Beer

Einmal aus einer anderen Sicht den Zweiten Weltkrieg erlesen.
Seelensplittervor 2 Jahren

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch der 1269 Wünsche

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt könnt ihr auf dem Original Beitrag lesen, auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Der Kindertransport im Zweiten Weltkrieg um jüdische Kinder zu ermorden, steht in diesem Buch im Vordergrund, jedoch nicht als reiner böser Finger und erschreckend, sondern verpackt in einer sehr anrührenden und sehr vorsichtig erzählten Geschichte, dabei geht es vor allem um Marit, die einem dunklen Geheimnis in der Familie auf die Spur kommt und dabei erschreckt feststellt, was so alles eine einzelne Geige in ihrem Leben erleben kann.
Dieses Buch möchte erinnern, an eine Zeit die nun schon über 70 Jahre vergangen ist, und dennoch noch heute uns begegnen kann.

Wie fand ich das Buch?
Ich bin ein bisschen vom Cover und vom Titel irre geleitet worden. Den ich dachte ich erfahre noch viel mehr über die Wünsche der Kinder und wie diese gelöst werden, letztlich geht es aber um etwas völlig anderes in Verbindung mit Wünschen.
Das Buch kann man nicht rein in ein Genre stecken, denn dafür bedient das Buch mehrere Genres.
Geistergeschichte, was ja gut zu Halloween passt, eine Familiengeschichte die voller Geheimnisse ist, und ein Buch das in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt. Eine interessante Mischung.

Geschichte:
Die Idee die in diesem Buch steckt, begeistert mich. Sie lässt mich jedoch nicht kalt, und ich musste obwohl das Buch nur so kurz ist und auch eher vorsichtig geschrieben ist, ein paar Tränen vergießen.

Die Rettung von Johanna hat mich wirklich berührt, obwohl am Ende klar gestellt wird, was in der Geschichte wahrhaftig passiert ist und warum der Autor gerade diese Geschichte so geschrieben hat.
Um euch nicht zu sehr zu spoilern verrate ich nichts weiter.

Charaktere:
In diesem Buch handelt es sich vor allem um die Familie von Johanna. Dabei lerne ich wirklich interessante Figuren im Buch kennen.
Die meisten Figuren sind mir griffig und ich fand sie sehr realistisch, Wobei ich mich auch anfangs wirklich auf die Geschichte einlassen musste. Als mir das gelang hatte ich diese Geschichte sogar wie einen Film vor meinen Augen.

Spannung:
Kann man in diesem Buch von Spannung sprechen? Irgendwie nicht ganz, dazu ist das Thema zu hart. und dennoch fand ich es spannend wohin mich der Autor führt und war auch mitgenommen in dem Thema das mir begegnet ist.
Manche Szenen im Buch fand ich etwas hart, wo ich nicht weiß ob es für jüngere Teenager geeignet ist. Und dennoch haben gerade die Szenen auch die Spannung hoch geschoben.

Empfehlung:
Ich kann dieses Buch gerade für Kinder und Jugendliche empfehlen, die in der Schule gerade das Thema Zweiter Weltkrieg durch nehmen. Aber auch für andere Kinder und Jugendliche, die gerne lesen, aber dann empfehle ich bei diesem Buch, dass Gesprächspartner zur Seite stehen, die für Fragen offen sind.

Sterne:
Dem Buch gebe ich gerne 5 Sterne.

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