Fee-Christine Aks

 4.8 Sterne bei 59 Bewertungen
Autorin von Im Schatten des Deiches, Requiem für eine Elster und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die kalten Augen des Todes: Roman (StrandtGuth 4)
 (1)
Neu erschienen am 24.09.2018 als E-Book bei .

Alle Bücher von Fee-Christine Aks

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Fee-Christine AksIm Schatten des Deiches
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Im Schatten des Deiches
Im Schatten des Deiches
 (6)
Erschienen am 09.05.2015
Fee-Christine AksRequiem für eine Elster
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Requiem für eine Elster
Requiem für eine Elster
 (5)
Erschienen am 03.09.2016
Fee-Christine AksDraußen war ein schöner Tag
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Draußen war ein schöner Tag
Draußen war ein schöner Tag
 (5)
Erschienen am 12.12.2012
Fee-Christine AksMord auf freier Strecke
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Mord auf freier Strecke
Mord auf freier Strecke
 (5)
Erschienen am 29.02.2016
Fee-Christine AksDie Spur des Austernfischers
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Die Spur des Austernfischers
Die Spur des Austernfischers
 (5)
Erschienen am 16.10.2015
Fee-Christine AksDie grüne Frau
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Die grüne Frau
Die grüne Frau
 (4)
Erschienen am 08.09.2012
Fee-Christine AksMordsfest und andere Geschichten: Sammelband
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Mordsfest und andere Geschichten: Sammelband
Fee-Christine AksAls die Dunkelheit hereinbrach
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Als die Dunkelheit hereinbrach
Als die Dunkelheit hereinbrach
 (4)
Erschienen am 28.12.2012

Neue Rezensionen zu Fee-Christine Aks

Neu
B

Rezension zu "Am Himmel lächelte der Mond: Roman" von Fee-Christine Aks

Versteckt vor den Nazis in Hamburg
Boni_74vor einem Jahr

Die Protagonistin, die 10-jährige Maike Sommer, erlebt die letzten Kriegsjahre unter dem Bombenhagel auf Hamburg, der Zerstörung ihrer Umgebung in Altona und dem Verlust ihrer geliebten Spielkameraden. Die „Uniformierten“ des NS-Systems, aber auch die zivilen Mitläufer verfolgen auch „arische“ Familien, nur weil sie nicht systemkonforme Meinungen vertreten, Jazzmusik hören, oder die Haare nicht „HJ“-mäßig kurz tragen. Da genügen vielsagende Blicke der Mitläufer, das Auftauchen der SS-Schergen und des Blockwarts, um ein Klima der Angst zu erzeugen.

Fee-Christine Aks versteht es wiederum in sehr einfühlsamer Weise die Gedanken einer 10-jährigen Hamburgerin in diesem Chaos zu vermitteln. Auch Maike Sommer muss sich in Kellergelassen zerbombter Villen an der Elbchaussee verstecken, um den Häschern zu entgehen. Als das Versteck in den Elbvororten nicht mehr sicher ist, geht sie mit ihrem großen Bruder aufs Land wo sie getarnt als Landarbeiter auf einem Bauernhof in Hamburgs Umgebung endlich das Kriegsende erleben dürfen.

Die Historikerin Fee-Christine Aks vermittelt faktengenau die schrecklichen Jahre des zweiten Weltkrieges im Hamburger Westen. Sie hat dieses Buch einer Persönlichkeit gewidmet, die den Bombenkrieg mit ihrer Tochter in Luftschutzkellern erlebt hat. Ein Jugendroman, den man unbedingt gelesen haben muss.

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MackieMesser229s avatar

Rezension zu "Draußen war ein schöner Tag" von Fee-Christine Aks

Die Angst ist immer dabei - selten so berührt gewesen...
MackieMesser229vor einem Jahr

Liza Giesemann ist ein 15jähriges Mädchen aus Hamburg-Altona. Zusammen mit ihrer Familie ist sie von den Nazis in ein KZ gesperrt worden und muss dort Zwangsarbeit verrichten. Als Jüdin hat sie es nicht leicht und muss jeden Tag um ihr (Über-)Leben bangen.
Eines Tages muss Liza einen Zug besteigen, der nach Osten fährt - ins Ungewisse. Die Schrecknisse der Zeit zu ertragen, unter der Willkür der Nazis zu leiden und trotzdem noch Hoffnung zu haben, wird von Tag zu Tag schwerer.
Liza versucht sich mit ihren Erinnerungen an die Zeit vor dem KZ zu behelfen, als sie noch mit ihren Freunden aus Altona zusammen spielen konnte. Eine Stütze sind auch die neuen Freunde Rebecca, Lutz und Alex, die sie auf ihrem schweren Weg begleiten (müssen).

Dieser kurze Roman ist für jugendliche Leser gedacht, kann aber (und sollte!) ebenso gut von Erwachsenen gelesen werden.
Aber Achtung, nichts für schwache Nerven!
Die sehr einfühlsam und eindringlich geschilderte Geschichte geht nahe, denn die Hauptfigur ist so sympathisch und bemitleidenswert.

++++ SPOILER ++++
Wer sich überraschen lassen will, hört bitte hier auf weiterzulesen.

Dass es beim Thema Holocaust schwerlich "gut ausgehen" kann, versteht sich eigentlich von selbst. Trotzdem hofft und hofft man, genau wie Liza, dass alles doch noch irgendwie ein gutes Ende findet. Ganz am Ende ist ein Lied der Comedian Harmonists abgedruckt, das für Liza eine Rolle spielt - und die Brutalität des zuvor Gelesenen geradezu wie einen Schlag in die Magengrube erscheinen lässt. Wer hier nicht berührt ist, dem ist menschlich nicht mehr zu helfen.

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MackieMesser229s avatar

Rezension zu "Als die Dunkelheit hereinbrach" von Fee-Christine Aks

Jüdische Kindheit in Altona zu Beginn des Dritten Reichs
MackieMesser229vor einem Jahr

Maria Goldberg ist elf Jahre alt, als Hitler an die Macht kommt. Schnell wird klar, dass sich das Leben von nun an ändern wird - jetzt, da die uniformierten Massen am Ruder sind. Für Menschen, die als 'anders' angesehen werden, wird es von Tag zu Tag schwerer. Maria ist als Kind jüdischer Eltern einer dieser Menschen und erlebt, wie sich das - selbst in den schweren Jahren der Weimarer Reublik vergleichsweise unbeschwerte - Leben ihrer Kindheit verändert.

Bei diesem Buch handelt es sich um den Teil einer Serie, die unter dem Titel "Verlorene Jugend" die Kindheit und Jugend unter Hitler in Hamburg-Altona beschreibt.

Dieser kurze Roman ist für jugendliche Leser gedacht, liest sich aber auch als Erwachsener sehr gut. Eindringlich und sehr anschaulich wird die Zeit geschildert, als die Nazis begannen, das öffentliche Leben gleichzuschalten, Gegner auszuschalten und willkürlich ihre Macht zu demonstrieren.
Aus der Sicht eines jungen Mädchens, das das Schreckliche erst nach und nach in vollem Umfang (und die damit verbundene Gefahr) begreift, wird der Leser herangeführt an dieses dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Sehr lesenswert.

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Fee-Christine Aks wurde am 29. September 1980 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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