Felicia Day You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir

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Inhaltsangabe zu „You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir“ von Felicia Day

The Instant New York Times Bestseller—Featuring a Foreword by Joss Whedon “Felicia Day is a lot of fun, and so is her book.” —George R. R. Martin From online entertainment pioneer, actress, and “queen of the geeks” Felicia Day, You’re Never Weird on the Internet (Almost) is a “relentlessly funny and surprisingly inspirational” (Forbes.com), memoir about her unusual upbringing, her rise to internet stardom, and embracing her weirdness to find her place in the world. When Felicia Day was a girl, all she wanted was to connect with other kids (desperately). Growing up in the Deep South, where she was “home-schooled for hippie reasons,” she looked online to find her tribe. The internet was in its infancy and she became an early adopter at every stage of its growth—finding joy and unlikely friendships in the emerging digital world. Her relative isolation meant that she could pursue passions like gaming, calculus, and 1930’s detective novels without shame. Because she had no idea how “uncool” she really was. But if it hadn’t been for her strange background— the awkwardness continued when she started college at sixteen, with Mom driving her to campus every day—she might never have had the naive confidence to forge her own path. Like when she graduated as valedictorian with a math degree and then headed to Hollywood to pursue a career in acting despite having zero contacts. Or when she tired of being typecast as the crazy cat-lady secretary and decided to create her own web series before people in show business understood that online video could be more than just cats chasing laser pointers. Felicia’s rags-to-riches rise to internet fame launched her career as one of the most influen­tial creators in new media. Ever candid, she opens up about the rough patches along the way, recounting battles with writer’s block, a full-blown gaming addiction, severe anxiety and depression—and how she reinvented herself when overachieving became overwhelming. Showcasing Felicia’s “engaging and often hilarious voice” (USA TODAY), You’re Never Weird on the Internet (Almost) is proof that everyone should celebrate what makes them different and be brave enough to share it with the world, because anything is possible now—even for a digital misfit.

Was für eine Frau!Wenn du mehr über sie und ihre verschiedenen Talente erfahren möchte,solltest du dieses herzliche&witzige Buch lesen!

— LeenChavette
LeenChavette

[5/5] Unglaublich witzig und gleichzeitig berührend. Eine Autobiographie, ein Ratgeber, eine Warnung und eine Inspirationsquelle.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger

Lange nicht mehr bei einem Buch so gelacht. Insbesondere das Hörbuch war richtig gut gemacht und toll, da von ihr selbst gelesen.

— Yuyun
Yuyun
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  • “You’re Never Weird on the Internet (Almost)” oder: Da bekommt man fast Angst!

    You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir
    ScreenQueen

    ScreenQueen

    23. July 2017 um 14:34

    Sie wird die „Queen of the Internet“ oder die „Queen of the Geeks“ genannt. Sie war eine Pionierin auf dem Gaming-Gebiet und hatte mehrere Rollen in bekannten TV-Serien. Felicia Day ist eine wahre Selfmade-Business-Woman, die aus dem Nichts heraus ihren Traum verwirklichte. Und deswegen musste ich gar nicht lange überlegen, als ich ihre Biografie sah!Der Titel ist klasse gewählt und gibt einen recht genauen Überblick über Felicia Days Leben: Weil sie zu Hause unterrichtet wurde, war das Internet der Ort, an dem sie sich die Zeit vertrieb. Dort fand sie Menschen, die ihre geekigen Interessen teilten. Obwohl sie nach der Schulzeit sehr erfolgreich Musik und Mathematik studierte, ließ sie alles Erlernte in irgendeiner dunklen Ecke ihres Gehirns vermodern. Sobald sie nämlich das Zeugnis in die Finger bekam, zog sie nach L.A., um Schauspielerin zu werden. Aber auch da blieb sie nicht hängen. Nachdem sie von den Frauen aus ihrer eigenartigen, aber liebenswerten Selbsthilfegruppe unterstützt wurde, konnte Day ihre eigene Serie ins Leben rufen: „The Guild“, eine awardträchtige Online-Sitcom über das Leben einer Gamer-Clique. Schließlich wurde sie so erfolgreich, dass sie einen eigenen YouTube-Originalkanal bekam und mit ihm ihre Serie und weitere Ideen produzieren konnte. Ihr Lebensweg liest sich genauso glatt wie erfolgreich. Ist er aber nicht. Tatsächlich war das Schreiben des Buches Teil einer Therapie, in der sie wegen Angststörungen behandelt wurde. Die erste Hälfte ist dabei noch sehr witzig erzählt. Day schildert humorvoll ihre Kindheit und Jugend und erzählt lustige Anekdoten. Die zweite Hälfte ist um einiges dunkler und sehr persönlich. Die Autorin spricht darin über ihre Gaming-Sucht, über den enormen Leistungsdruck, und darüber, wie ihr Perfektionismus es ihr unmöglich machte, eine ruhige Minute zu finden. Besonders ein Teil hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck; wenn sie über jene Ecke des Internets schreibt, an dem die Menschen wahrlich selten ihre beste Seite zeigen: in der Kommentarsektion. Was da manchmal geschrieben wird, ist furchtbar! Manche Menschen hinterlassen dabei vielleicht ohne großes Nachdenken verletzende Kommentare, denn oft wird vergessen, dass Prominente die gleichen Gefühle haben, wie jeder andere auch. Day bekam aber nicht nur gehässige Kommentare, sondern regelrechte Drohungen. Ich kann mich an eine Stelle erinnern, an der im Zusammenhang mit dem Phänomen Gamergate ihre Adresse öffentlich in einem Forum gepostet wurde. Die Leute wurden angestachelt, zu dem Haus zu gehen und ihrem Unmut freien Lauf zu lassen. Day war an diesem Tag nicht zu Hause, nur ihr Hund war allein dort. Wie sie ihre unablässige Angst beschreibt, dass jemand ihrem Hund etwas zuleidetut, fand ich extrem bedrückend! Trotz solcher Themen verliert Day beim Schreiben nie ihren optimistischen Plauderton. Aus jeder Situation zieht sie für sich und den Leser eine Lehre. Noch dazu ist das Buch durchsetzt mit Fotos, die in der Art wie Memes beschriftet und eingesetzt sind – eine schöne Auflockerung und ein cooler Einfall für ein Werk, das das Internet zum Thema hat. Tatsächlich liest sich das Buch lockerleicht und eher wie ein Gespräch mit Felicia Day, so wie Joss Whedon es schon im Vorwort ankündigt (jep, der Whedon, der für kultige Stücke wie „Buffy“ und „Firefly“ verantwortlich ist, und der auch die „Avengers“ zu verantworten hat).  Dieser Plauderton macht das Buch definitiv nicht zu einem literarischen Meisterwerk, aber dafür sehr lebendig und vor allem sehr nachvollziehbar. Der Emotionalität der schweren Themen wird mit diesen leichten Stil dennoch kein Abbruch getan. Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Es ist beides zugleich: eine Liebeserklärung an das Internet, aber auch eine Warnung vor seiner Macht. Ich selbst habe mit der Gamer-Szene nicht viel am Hut, aber ich interessiere mich für das World Wide Web bzw. für Online-Produktionen, weswegen mich dieses Buch angesprochen hat. Außerdem war es interessant zu lesen, wie es ist, als Frau ein Start-Up in einer männerdominierten Sparte (=Gaming) zu leiten und mit welchem Gegenwind dabei gearbeitet werden muss. Mit ihrem Optimismus und ihrer Fähigkeit, aus jeder Niederlage noch eine gute Lebensweisheit zu ziehen, inspiriert Felicia Day mit ihren Buch, selbst aktiv zu werden und sich niemals unterkriegen zu lassen. Fazit: Eine spaßige, aber auch emotionale Lektüre, das eindringlich sowohl die guten, als auch die schlechten Seiten des Internets schildert. Vor allem für Felicia-Day-Fans, Gamerinnen und Web-Interessierte.

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  • All-around-Talent

    You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir
    LeenChavette

    LeenChavette

    16. February 2017 um 13:06

    Felicia Day ist in Deutschland noch nicht so bekannt wie in den USA - das sollte sich schleunigst ändern! Ihren ersten größeren TV-Auftritt hatte sie 2003 in der Serie Buffy - Im Bann der Dämonen. In der Gamer-Szene ist sie 2007 durch die Rolle der Codex in der Webserie The Guild bekannt geworden, die sie selbst schrieb und produzierte. Spätestens aber seit ihrer Rolle der Charlie Bradbury dürfte sie hierzulande Fans der Serie Supernatural ein Begriff sein.  Und nun zum Buch. Felicia Day erzählt von ihrer Kindheit und wie sie zu Hause unterrichtet wurde, welche Problematiken oder Chancen damit einhergingen. Wie sie für sich das Medium Computer und später dann das Internet entdeckte und welche Möglichkeiten sich für sie offenbarten.  Sie erzählt pur und authentisch über ihre Phasen im Leben, in denen sie sich abhängig und kraftlos fühlte und wie sie damit umging.  Das Buch inspiriert zum aktiv werden, ganz egal in welchem Lebensabschnitt man sich befindet.

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  • [Rezension] You’re never weird on the internet (almost) – Felicia Day

    You're Never Weird on the Internet (Almost): A Memoir
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    27. November 2016 um 10:33

    Klappentext:When Felicia Day was a girl, all she wanted was to connect with other kids (desperately). Growing up in the Deep South, where she was “home-schooled for hippie reasons,” she looked online to find her tribe. The internet was in its infancy and she became an early adopter at every stage of its growth—finding joy and unlikely friendships in the emerging digital world. Her relative isolation meant that she could pursue passions like gaming, calculus, and 1930’s detective novels without shame. Because she had no idea how “uncool” she really was.But if it hadn’t been for her strange background— the awkwardness continued when she started college at sixteen, with Mom driving her to campus every day—she might never have had the naive confidence to forge her own path. Like when she graduated as valedictorian with a math degree and then headed to Hollywood to pursue a career in acting despite having zero contacts. Or when she tired of being typecast as the crazy cat-lady secretary and decided to create her own web series before people in show business understood that online video could be more than just cats chasing laser pointers.Felicia’s rags-to-riches rise to internet fame launched her career as one of the most influen¬tial creators in new media. Ever candid, she opens up about the rough patches along the way, recounting battles with writer’s block, a full-blown gaming addiction, severe anxiety and depression—and how she reinvented herself when overachieving became overwhelming.Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Okay, langer Klappentext. Sehr langer Klappentext. Und trotzdem beschreibt er nicht einmal annähernd, was alles in diesem Buch steckt. Es ist zugleich witzig und berührend, eine Inspiration und eine Warnung, eine Autobiographie und ein Ratgeber. Und wie Joss Whedon, der unter anderem die Drehbücher für „Buffy – The Vampire Slayer“ und „The Avengers“ geschrieben hat, bereits im Vorwort ankündigt, liest sich das Buch außerdem nicht vollends ausformuliert, sondern mehr wie ein Gespräch mit Felicia Day, die über die Höhen und Tiefen ihres Lebens berichtet. Das macht diese Geschichte, unabhängig von der inhaltlichen Ebene, noch witziger. Beispielsweise hatte ich bei ihrer Beschreibung, wie sie sich selbst einen ausgestopften Weihnachtsmann kauft, aber behauptet, er sei für einen Neffen, und dabei gleichzeitig über verrückte Fans und Menschen, die sie überhaupt nicht kennen, stolpert, schon ein Grinsen im Gesicht. Wirklich zum Lachen gebracht hat mich dann aber das Ende des ersten Kapitels, an dem sie schreibt:„I have two college degrees, but I don’t actually have a high school one.It took writing this chapter to figure that out. Fuck.“(S. 32)Doch der lockere, ungezwungene Schreibstil macht das Buch nicht nur witziger, sondern auch berührender. Insbesondere die Darstellung ihrer Tiefpunkte liest sich viel persönlicher als ich erwartet habe. Die Bandbreite an Erfahrungen, die Felicia Day gemacht hat, bietet außerdem viele Möglichkeiten, sich mit ihren Erlebnissen und Gedanken zu identifizieren. Zum Beispiel gehört ein ewiger Perfektionismus zu ihren Charaktereigenschaften, der sie dazu anregt, sehr viel Energie in Dinge zu stecken, um ihren Vorstellungen gerecht zu werden. Hausgemachter Leistungsdruck lässt sie ein Projekt nach dem anderen anfangen, um jederzeit ganz oben auf jeder Welle zu schwimmen. Hinzu kommt Kontrollzwang, der sie kaum etwas von der Arbeit an andere abtreten lässt. Die Beschreibungen, wie diese ungünstige Konstellation sie immer mehr gestresst und zu depressiven und ständig ängstlichen Zuständen geführt hat, sind wirklich bewegend. Ihre Erzählungen von den nächtlichen Panikattacken und den Suizidgedanken und wie der Stress schließlich sogar zu multiplen körperlichen Erkrankungen geführt hat, gehen unter die Haut. Und unter diese ganzen Erzählungen von den schlimmsten Phasen ihres Lebens mischen sich dann immer wieder Sätze, mehr oder minder aus dem Kontext gerissen, die noch viel berührender sind als die tatsächliche Benennung ihres Zustands:„Hey, are you feeling happy or confident? Let’s fix that!“(S. 220)Aber ob die Schilderungen nun lustig oder bewegend sind, zum Lachen oder zum Weinen bringen, Felicia Day lässt fast nichts einfach so stehen, sondern findet in jeder ihrer Erfahrungen etwas, das für den Leser von Wert sein kann. Dadurch macht sie aus diesem Buch viel mehr als eine Autobiographie. Manchmal formuliert sie auf Basis ihrer Erfahrungen Warnungen, beispielsweise wie gefährlich es ist, sich von Stress und Perfektionismus überwältigen zu lassen. Manchmal hat sie aufgelistet, welche Dinge ihr persönlich in bestimmten Situationen geholfen haben, sodass das Buch an diesen Stellen eine Art Ratgeber ist. Und manchmal streut sie inspirierende Sätze in ihren Text ein, die nach Motivationspostkarten klingen, vor dem Hintergrund ihrer Erzählungen aber absolut stimmig und tatsächlich ansprechend und motivierend sind.„No matter what you feel is holding you back in life ... you can attempt anything“(S. 150)Fazit:Dieses Buch ist so viel mehr als nur eine Autobiographie. Es liest sich wie ein Gespräch mit Felicia Day, die von den Hoch- und Tiefpunkten ihres Lebens berichtet. Dabei sind Inhalt wie Wortwahl abwechselnd witzig und berührend. Und während Felicia Day viel von ihren Erfahrungen berichtet, findet sie immer eine Möglichkeit, diese Erlebnisse auch für den Leser nützlich zu machen. Ihr psychischer und körperlicher Zusammenbruch ist eine Warnung, die Beschreibung ihres Arbeitsprozesses ein Ratgeber und die Quintessenzen aus ihrem verrückten Leben sind gleichermaßen Motivations- wie Inspirationsquellen. Obwohl ich kein Gamer Girl und auch nicht wirklich ein Geek bin, hat mich „You’re never weird on the internet (almost)“ auf vielen Ebenen angesprochen und wirklich berührt, sodass ich auf jeden Fall alle fünf Schreibfedern an dieses Buch vergebe.

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