Felicia Yap Memory Game - Erinnern ist tödlich

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Inhaltsangabe zu „Memory Game - Erinnern ist tödlich“ von Felicia Yap

Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt? In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

Wer einen guten Psychothriller sucht, sollte sich "Memory Game" zur Hand nehmen.

— MareikeUnfabulous

Mal ein ganz anderer Thriller, indem das Gedächtnis der Menschen höchstens zwei Tage zurückreicht

— Curin

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  • Buch mit Nervenkitzel - bis zum Schluss!

    Memory Game - Erinnern ist tödlich

    MareikeUnfabulous

    20. October 2017 um 16:46

    Meine Erwartungen an dieses Buch waren groß - und wurden dennoch übertroffen. Ich habe mit dem Lesen begonnen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Zum Glück hatte ich Urlaub, sodass ich mich meiner Leselust absolut hingeben konnte. Das Buch hat mich zu 100% begeistert und wird meinen Ansprüchen an einen Psychothriller absolut gerecht. Gerade das Thema Mono- und Duogenetik, das "Memory Game" letztendlich zu dem gemacht hat, was es ist, hat mich total in seinen Bann gezogen. Unvorstellbar, was in deren Welt vorgeht. Auch wenn ich froh bin, nicht Teil dieser Welt zu sein, fand ich es doch gleichermaßen spannend. Ich habe mit Detektiv Hans mitgefiebert und mitgerätselt, konnte mich aber auch gut in die Lage von Claire versetzen. Ihr Ehemann Mark ist für den Leser nicht weniger interessant und hat immer mal wieder für neue Gedankengänge gesorgt. Felicia Yap ist es ohne Wenn und Aber gelungen, eine reizvolle Geschichte mit wahnsinnig spannenden Charakteren zu schreiben, die mich als Leserin vollkommen umgehauen hat. Ich kann für dieses Buch guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen und hoffe, dass ihr mindestens genauso begeistert sein werdet wie ich. Wer noch einen guten Psychothriller sucht, sollte sich "Memory Game" zur Hand nehmen.

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  • eine Leseempfehlung - bevor ich es vergesse

    Memory Game - Erinnern ist tödlich

    gagamaus

    18. October 2017 um 14:17

    Das Setting, welches Felicia Yap in ihrem Erstling „Memory Game“ erfunden hat, ist sehr ungewöhnlich und überraschend. Die Welt ist aufgrund der Gedächtnisleistungen in Monos und Duos unterteilt, wobei erstere sich nur an den letzten Tag ihres Lebens bewusst zurückerinnern können und die anderen immerhin ganze zwei Tage. Also eine Deformation des Kurzzeitgedächtnisses, denn grundlegende Dinge können durch Erlernen ins Langzeitgedächtnis abgespeichert werden.Ich habe vor ein paar Monaten einen Thriller gelesen, deren Protagonistin an einer ähnlichen Krankheit gelitten hat und die Vorgaben sind sehr ähnlich. Hier wie dort wird ein Tagebuch benötigt, um die täglichen Ereignisse nicht vollständig zu vergessen. Was natürlich beinhaltet, dass ein Tagebuch auch mal ungenau oder subjektiv ist, Daten fehlen oder auch manipuliert werden können. Oder das Tagebuch geht verloren, was der Supergau wäre.Da es gleichzeitig auch ein Thriller ist, geschieht natürlich ein Mord und der Leser bekommt nun durch die wechselnden Perspektiven von vier verschiedenen Hauptdarstellern und dem Tagebuch der Ermordeten einen trickreichen und anfangs fast undurchschaubaren Kriminalfall präsentiert.Mich hat die Geschichte sofort gefesselt. Der Erinnerungsdefekt wird als Normalzustand der Menschen zu einem spannenden Detail, welches der Autorin die Möglichkeit gibt, viele Geschehnisse noch geheimnisvoller und undurchsichtiger zu gestalten. Teilweise wissen sowohl der Leser als auch die Protagonisten nicht, was wirklich passiert ist bzw. was die Wahrheit ist und wo der Zusammenhang liegt. Auch der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen und das Finale birgt noch die ein oder andere Überraschung.Abgerundet durch eine sehr ansprechende Cover-Gestaltung ist dieses Buch eine wirkliche Leseempfehlung. Gut, dass ich das jetzt aufgeschrieben habe. So kann ich es nicht wieder vergessen.

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  • Ein spannender Thriller mit gut ausgearbeitetem Konzept

    Memory Game - Erinnern ist tödlich

    Curin

    17. October 2017 um 16:34

    Als im Fluss Cam eine Frauenleiche gefunden wird, betraut man mit den Ermittlungen Inspektor Hans Richardson. Er ist davon überzeugt, dass die Tote vom Bestsellerautor Mark Henry Evans ermordet wurde. Doch um ihm die Tat nachzuweisen, hat er nur einen Tag Zeit, denn in seiner Welt reicht das Gedächtnis der Menschen höchstens zwei Tage zurück. Als Anhaltspunkt hat er nur das Tagebuch der Ermordeten Sophia Alyssa Ayling, die offenbar verrückt war und einen Racheplan ausgearbeitet hat... . Mit ,,Memory Game" hat die Autorin Felica Yap einen spannenden und raffinierten Thriller geschrieben, der bis zum Ende kaum zu durchschauen ist und sich noch zusätzlich durch das mangelnde Erinnerungsvermögen der Menschen von anderen Büchern des Genres abhebt. Ich konnte mich schnell in die Handlung einlesen und war begeistert davon, wie plausibel und durchdacht das eingeschränkte Gedächtnis in der Geschichte dargestellt wird. Darin wird zwischen sogenannten ,,Monos" und ,,Duos" unterschieden, die sich jeweils nur einen oder sogar zwei Tage zurückerinnern können, aber ansonsten auf ihr ,,iDiary" zurückgreifen müssen, um überhaupt irgendetwas aus der eigenen Vergangenheit zu erfahren. Ich persönlich fand es irgendwie unheimlich, nur von den eigenen Tagebucheinträgen abhängig zu sein und ansonsten keine Möglichkeit zu haben, bestimmte Ereignisse zu rekonstruieren und sich in Erinnerung rufen zu können. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Figurenperspektiven. Da ist zum Beispiel Claire Evans, welche als ,,Mono" wie alle anderen wegen ihres geringen Gedächtnisses in der Gesellschaft diskriminiert und sogar von ihrem Ehemann unterschätzt wird. Auf mich wirkte sie anfangs farblos, aber nach und nach erfährt man mehr über sie, was mein Bild von ihr nicht unbedingt verbessert hat. Ihr, als auch Marc, kann man nicht so recht trauen. Recht zu Beginn erfährt man, dass er etwas verbirgt, aber dennoch war für mich die ganze Zeit unschlüssig, ob er die Tote wirklich ermordet hat. Am interessantesten fand ich die Figur Sophia Alyssa Ayling, von der man nur durch Tagebucheinträge etwas erfährt. Genauso wie der Ermittler Hans war ich mir unsicher, inwieweit sie sich etwas eingebildet hat und wie gefährlich sie wirklich mit ihren Racheplänen für Marc und Claire war. Wie die anderen Figuren wirkte sie auf mich nicht unbedingt echt und authentisch, aber es war spannend für mich, immer mehr über sie zu lesen und herauszufinden. Felicia Yap schreibt gut verständlich und schafft es, ganz selbstverständlich das mangelnde Erinnerungsvermögen plausibel in unsere Welt zu integrieren. Das Buch ist voll mit unerwarteten Wendungen, die mich überrascht, aber nicht immer umgehauen haben. Gerade zum Ende hin hat mich gestört, dass einige Fragen meinerseits entweder überhaupt nicht beantwortet wurden oder mir die Erklärung unwahrscheinlich erschien. Insgesamt ist ,,Memory Game" ein spannender Thriller mit einem gut ausgearbeiteten Konzept, der mir bis auf die erwähnten Kleinigkeiten sehr gut gefallen hat. Wer gerne auch mal eine Dystopie liest und Bücher mag, die man bis zum Ende nicht durchschaut, sollte an diesem Thriller nicht vorbei gehen. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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  • memory Game- Erinnern ist tödlich

    Memory Game - Erinnern ist tödlich

    BeaSwissgirl

    11. October 2017 um 10:02

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Ohne die Meinungen abzuwarten habe ich in der Buchhandlung nach diesem Buch hier gegriffen, weil der Klappentext einfach unheimlich vielversprechend klang......Anhand des Schreibstils würde man ehrlich gesagt nicht erkennen, dass es sich hier um ein Debut handelt. Dieser ist nämlich sprachgewandt, fesselnd, kann Atmosphäre erzeugen und lässt sich flüssig und locker leicht lesen.Erzählt wird in der ICH- Perspektive aus der Sicht von insgesamt vier Protagonisten immer am Anfang des Kapitels gross mit dem jeweiligen Namen deklariert. Von daher kam es bei mir nie zu Verwechslungen vor allem auch weil die Charaktere einfach zu unterschiedlich sind.Die einzelnen Personen sind klar gezeichnet und soweit gut ausgearbeitet. Durch die Wahl des Stils erfahren wir mit dem Fortlauf der Geschichte auch das ein oder andere über die Charaktere, weswegen ich einiges besser nachvollziehen konnte.Insgesamt war mir aber ehrlich gesagt Niemand gross sympathisch, ausser vielleicht noch Hans der Ermittler ;) Was mich allerdings begeistern konnte war die Idee, der Aufbau und einfach dieser dystopische Flair der Geschichte. Ich war fasziniert, gefesselt und raste nur so durch die Seiten auf der Suche nach der Wahrheit. Immer wieder mal musste ich meine Meinung oder Vermutungen revidieren, wurde auf falsche Fähren geführt und zum Nachdenken angeregt.Zwischendurch hatte ich allerdings den Eindruck, ob hier wirklich alles logisch durchdacht wurde. Gerade auch das letzte Kapitel empfand ich als doch sehr an den Haaren herbeigezogen/ konstruiert und der Epilog war mir schon fast zu kitschig!Ansonsten aber ein wahrer Pageturner!4,5 Sterne

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