Inhalt:
Hope lebt als Waisenkind auf der Straße und versucht einfach nur klarzukommen. Ihr einziger Halt sind Bücher, zu denen sie schon immer eine besondere Verbindung hatte. Als sie bei Sam und seinen Eltern einbricht, wird sie von Sam erwischt und die beiden landen unverhofft in einem Buch... Nur in welchem? Und wie sollen sie da bloß wieder rauskommen?
Meine Meinung:
Das Buch liegt schon eine ganze Weile auf meinem SuB. Bisher hat mich die Dicke des Buches ein wenig abgeschreckt. Auch wenn ich es sehr praktisch finde, dass alle 3 Bände in diesem Sammelband vereint sind, macht es das Buch etwas schwer und unhandlich. Doch nun habe ich das Buch endlich befreit und habe das auch nicht bereut.
Ich bin ziemlich schnell gut in die Geschichte reingekommen. Hope lebt als Waisenkind auf der Straße Noch ein Jahr zuvor hat sie bei einer älteren Dame gelebt. Nach ihrem Tod war Hope auf sich allein gestellt. Sie durfte nicht mal die Bücher mitnehmen, die ihr die Dame geschenkt hatte. Diese Bücher sind nun in der privaten Bibliothek von Familie Winterbuttom. Hope will sie zurück und bricht bei der Familie ein. Dort trifft sie auf Sam, den Sohn der Familie, der Hope schon vor einem Jahr beim Abholen der Bücher aus dem Nachlass gesehen hat.
Hope mochte ich von Beginn kann. Sie kämpft sich durchs Leben und weiß sich immer zu helfen. Sie verbringt ihre Zeit in der örtlichen Bibliothek und liest. Manchmal hilft sie im Laden einer älteren Frau aus, die sich damit ein bisschen um sie kümmert, sodass Hope zurecht kommt. Sie hat in einem Wald ein Baumhaus gefunden, das anscheinend niemand kennt, sodass sie dort immer einen Zufluchtsort hat. Aber sie ist auch sehr verletzlich und kann anderen nur schwer vertrauen.
Sam fand ich ebenfalls von Beginn an sympathisch. Er hat das Glück, ein privilegiertes Leben zu führen, dennoch ist er nicht abgehoben oder arrogant. Er hat Hope nie vergessen und sich immer gefragt, was aus ihr geworden ist. Als er sie bei dem Einbruch in seinem Zuhause erwischt, bleibt er offen und neugierig. Ich mag seinen Humor, sein offenherziges Auftreten und seinen Mut, sich für Hope einzusetzen, auch wenn sie ihn aus Überforderung immer wieder von sich stößt.
Im ersten Buch landen die beiden in einer Geschichte und müssen herausfinden, wie sie wieder nach Hause kommen. Schnell stellt sich heraus, dass Hope eine starke Verbindung zur Buchwelt hat und gemeinsam versuchen sie mehr zu erfahren. Dadurch geraten sie in viele spannende Abenteuer, die dann in den beiden Folgebänden weitergeführt werden.
Hope und Sam fand ich dagegen wirklich süß zusammen. Man hat häufig gemerkt, wie jung sie noch sind, aber das hat für mich gepasst. Vor allem Hope hat einfach nie wirklich die Möglichkeit gehabt, durch soziale Kontakte zu lernen. Sie hat sich ihr Leben lang versteckt und ist übersehen worden.
Auch wenn die Geschichte zwischendurch ein paar Längen hat, habe ich das Buch gerne gelesen. Ich gebe aber zu, dass ich froh darüber war, dass alle drei Bände zusammen in dem Sammelband sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei den Einzelbänden immer nach dem Folgeband gegriffen hätte. Die Geschichten sind süß und die Welt ist interessant, aber zwischendurch ging es nicht wirklich voran. Trotzdem wollte ich letztendlich immer wissen, wie es mit Hope und Sam weitergeht.