Felicitas Gruber Blaues Blut

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Inhaltsangabe zu „Blaues Blut“ von Felicitas Gruber

Hochsommer in München. Zwischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und Hauptkommissar Joe Lederer ist die Liebe neu erwacht. Doch die Leiche einer Adligen – verblutet in der eigenen Badewanne – verhindert, dass beide von einer zweiten Hochzeit träumen können. Zumal Sofies Verehrer, Charlie Loessl, mit besagter Dame verheiratet war und nun ihre Hilfe braucht. Hat der smarte Polizeireporter noch mehr zu verbergen als seine edle Abstammung?

Wie immer gelungen. Ein toller dritter Teil.

— pallas
pallas

Tut nicht weh

— grafilone
grafilone

Konnte mich leider dafür nicht erwärmen. Der Fall zu simpel, die Figuren eher klischeehaft.

— Wedma
Wedma

Sophie hilft mal wieder bei der Lösung eines Mordfalls, diesmal in einer Adelsfamilie, zu der auch einer ihrer Verehrer gehört.

— sabsisonne
sabsisonne

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  • Unterhaltungsroman mit Krimiflair

    Blaues Blut
    grafilone

    grafilone

    18. February 2017 um 08:03

    Mir war der Krimi deutlich zu flach und vorhersehbar. Mehrfach findet sich in Rezensionen die Beurteilung "Frauenkrimi", und das trifft es für mich, ganz neutral gesagt, tatsächlich recht gut. Gefallen haben mir die trotz kopfloser Leichen und anderer Hemmnisse durchweg gelöste und amüsierte Grundhaltung des Buches und die sympathischen, wenn auch leider viel zu stereotyp gehaltenen Protagonisten. Da nimmt man die gelegentlich zupackende Mordlust nicht so tragisch. Eigentlich plätscherte der ganze Krimi wie ein netter Sommerwandertag dahin. Einen ganzen Stern Abzug gebe ich für die Darstellung des Murmel: Als ehemaliges Mops-Herrchen halte ich es für ausgeschlossen, dass ein Mops irgendeine Aggression entwickeln und beißen könnte, Möpschen sind bequem wie Menschen, immer bestens gelaunt, lieben die ganze Welt und beißen keine blutigen Wunden durch eine Hose in ein Bein (wie denn auch?, man schaue einfach mal die Zähnchen im Mopsmaul an). Und sollte ein Mops, völlig untypisch, allen Frohsinn vergessen und einen Menschen nicht mögen, dann würde er ihn, komme was da wolle, ignorieren, nicht mal mit dem Popo ansehen und schon gar keinen Biss an ihn verschwenden, schließlich schmeckt das ja nicht nach Essen. Eigentlich wären 3,5 Sterne angebracht gewesen, geht halt nicht.

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  • Wer einen Mix aus leicht-frechem Frauenroman und Krimi mag…

    Blaues Blut
    Wedma

    Wedma

    11. January 2016 um 17:19

    Eine attraktive Frau um die vierzig wird in ihrer noblen Wohnung in München, in der Badewanne, tot aufgefunden. Etwas später wird noch eine Frau ähnlichen Alters ermordet. Dr. Sofie Rosenhuth ermittelt in den Mordfällen, bei denen ihr ehem. Verehrer Charlie Loessl, der Polizeireporter, der sonst durchaus in Bekanntenkreisen Sympathien genießt, bei der Polizei aber als Hauptverdächtiger fungiert, da diverse Gegenstände mit Charlies Fingerabdrücken an den Tatorten gefunden worden sind. Das erste Mordopfer ist  Charlies Ex-Frau, das Zweite gehört auch zu seiner Familie. Man lernt im Laufe der Ermittlungen die adeligen Familie von Loessl kennen, die nun aus zwei betagten Menschen um die achtzig besteht: der Tante von Charlie und seinem Vater. Es gäbe da noch einen Onkel, bloß niemand weiß, wo er steckt. Sofie glaubt an Charlie. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass er mit den Morden etwas zu tun haben kann und ermittelt auf eigene Faust, oft im Geheimen von ihrem Freund Joe Lederer, dem Kommissar, der die Sache offiziell aufklären soll. Einige Figuren: Familienmitglieder von Loessl, Sofies Kollegen, wie die Angestellten kamen mir sehr lebendig rüber. Lediglich Sofie selbst, Joe, ihre Tante blieben für mich eher blass, wenn nicht gesagt klischeehaft. Joe kam mir dümmer vor, als es ihm seine Position erlaubt hätte. Gut möglich, dass man die Reihe vom Anfang an kennen muss, um in den Genuss der Geschichten um Sofie zu kommen. „Blaues Blut“ stellte für mich die erste Begegnung mit der Frau Dr. Rosenhuth &Co. dar und ich fühlte mich insg. nicht abgeholt. Auch der Fall an sich war mir zu simpel: Früh wusste ich, wer hinter den Morden steckt. So etwas wie Spannung kam nicht auf, und besonders humorig oder amüsant fand ich die Geschichte auch nicht. Recht viel Raum nehmen die Familienfehden und Beziehungskisten ein. Leider wurde auch zu viel erklärt, besonders zum Schluss. Das Lokalkolorit kommt gut durch, der rege Gebrauch des bayrischen Dialekts trägt wesentlich dazu bei. Die Vorleserin Tatjana Pokorny bringt es gekonnt rüber. Aber insg. konnte ich mich für ihre Darbietung nicht so recht erwärmen. Für die Fans der Reihe oder für die Leserinnen, die einen Mix aus leicht-frechem Frauenroman und Krimi mögen, kann „Blaues Blut“ durchaus empfehlenswert sein. Als eine leichte Unterhaltung nebenbei kann man den Krimi durchaus nehmen.  

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  • Viel Unterhaltung plus Krimi

    Blaues Blut
    sabsisonne

    sabsisonne

    28. October 2015 um 20:43

    Nachdem ich die Gerichtsmedizinerin Sophie schon im Vorgängerkrimi Vogelfrei erleben durfte, war ich sehr gespannt auf Blaues Blut.  Wir treffen hier auf alte Bekannte wie die Gerichtsmedizinerin Sofie, ihren Exmann und Kommissar Jo, ihre Kollegin Elke Falk, ihre Tante Vroni und natürlich den Mops Murmel. Auch wieder dabei ist der Gerichtsreporter und Sofie-Verehrer Charlie, der diesmal in einen Mordfall verwickelt wird. Und damit steht unseren Münchenern der Adel gegenüber. Nicht nur eine Leiche landet bei Sofie und Elke Falk auf dem Seziertisch, bevor Jo und Sofie auch diesen Fall lösen.  Bei den Krimis um die Kalte Sofie steht das Privatleben der Protagonisten gleichberechtigt neben der Ermittlungsarbeit. Besonders Sofie ist herrlich normal: leicht übergewichtig aber immer mit guten Vorsätzen und sehr kritisch ggü. ihrer Kollegin, besonders wenn es um Murmel geht. Der fröhliche Vortrag mit bayerischem Dialekt trägt das seine zu der rundum guten Unterhaltung bei. Ein besonderes Lob dafür an an Tatjana Pokorny. Wer aber dem Bayerischen so gar nichts abgewinnen kann und lieber einen spannend durchgestylten Krimi/Thriller sucht, der sollte hier Abstand nehmen. Allen anderen: Gute Unterhaltung!!!

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  • Wer Familie hat, braucht keine Feinde mehr!

    Blaues Blut
    guybrush

    guybrush

    04. October 2015 um 17:35

    Mit der Serie um die „Kalte Sofie“ sind die beiden Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, die unter dem Pseudonym  Felicitas Gruber schreiben, gleich auf zwei lukrative Trends aufgesprungen. Den des allseits beliebten Regionalkrimis und den des humorvollen Frauenkrimis. Das muss nicht schlecht sein und das ist es auch nicht. „Blaues Blut“ ist schon der dritte aus dieser Serie und er wartet mit den bereits bekannten Personen und ihren persönlichen Verstrickungen auf. Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth, Ex-Polizistin und immer in Herzensnot, ihrem Ex und nun wieder aktuellen Gspusi, dem Hauptkommissar Joe Lederer, seinem Konkurrenten und Polizeireporter Charly Loessl und ihrer Chefin der Eiskönigin. Abgerundet wird das Ensemble durch Sofies Tante Vroni, ihren neuen Freund  und dem Mops Murmel. Tiere sind ja schon seit Shakespeare in Komödien quasi unentbehrlich. Als wäre es nicht genug dass Freund Charlie sich als Adliger entpuppt, werden auch noch seine Familienangehörigen dahingemeuchelt und er selbst scheint der ideale Verdächtige. Das kann Sofie natürlich nicht glauben und so mischt sie wieder kräftig die Ermittlungen auf. Wer gerne humorvolle Krimis mag, mit Schwerpunkt auf bayrischem Lokalkolorit und amourösen Verwicklungen, der ist hier gut aufgehoben. Wer mehr Wert auf eine Mordsgaudi als auf eine Mordsspannung legt, der kann auch unbedenklich zugreifen. Als Buch hätte ich die Geschichte wahrscheinlich langweilig und recht vorhersehbar gefunden. Aber es geht ja hier ums Hörbuch und hier reißt Tatjana Pokorny vieles raus. Mit ihrem quirligen Vortrag und der bayrischen Mundart ist sie die ideale Verkörperung der Sofie Rosenhuth. Ich habe über sie mehr geschmunzelt, als es die Buchvorlage eigentlich hergegeben hat. Und so fällt mein Fazit insgesamt positiv aus: Leichte Unterhaltung für Zwischendurch mit Schmunzelgarantie. Sprecher: Tatjana Pokorny Erschienen: 01.07.2015 Verlag: Audio media verlag GmbH Dauer: 5 Audio- CDs , ca. 375 Min.

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  • Buch und Hörbuch eine Wucht

    Blaues Blut
    Antek

    Antek

    10. August 2015 um 17:56

    Blaues Blut ist der dritte Fall um die narrisch erfolgreiche Gerichtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ich liebe diese pfundig, guate Frau einfach, hoffentlich gibt es noch jede Menge Fortsetzungen. Es geht wie immer sofort spannend los. Eine Frau wird, während sie ein Vollbad nimmt, erstochen und verblutet in der eigenen Badewanne. Ein Fall für Kriminalkommissar Joe Lederer, der natürlich auch gleich seine Sofie, das ist sie ja jetzt glücklicherweise wieder, an den Tatort ruft. Selbstmord war das keiner, das steht schnell fest, ebenso wie, dass es sich bei der Toten um die Exfrau von Polizeireporter Charly Loessel handelt. Neben seiner Krawatte findet sich auch noch ein Sektglas mit seinen Fingerabdrücken am Tatort. Die Spurenlage ist eigentlich eindeutig, aber von Charly keine Spur, zumindest nicht für die Kriminaler. Denn die dürfen natürlich auf keinen Fall davon erfahren, dass der bei Sofie vor der Tür stand und sie ihm seitdem Unterschlupf gewährt. Charly hat ihr zwar seine adelige Abstammung und seine Familiengeschichte verschwiegen, aber ein kaltblütiger Mörder ist das doch auf keinen Fall, oder? Dass der Joe das natürlich ganz anders sieht ist ja eh klar. Ich hatte mit dem dritten Teil rund um Sofie wirklich wieder super Unterhaltung. Der Krimi beinhaltet alles, Spannung, Rätselraten, super sympathische Charaktere, ein Privatleben, das stets voller Konfliktpotential ist und den unverwechselbaren originellen Münchner Lokalkolorit. Spannend geht es ja sowieso schon los, aber die Spannung wird auch gehalten. Man kann wirklich viel kombinieren und Rätsel raten, es gibt zahlreiche gekonnte Finten und langweilig oder zu vorhersehbar wird es nie. Auch wenn ich wie die Sofie schon vorab ein Nasenzucken in die richtige Richtung gespürt habe, langweilig wurde es bis zur letzten Seite trotzdem nicht. Gut gefällt mir der Einblick in Sofies Arbeit in der Gerichtsmedizin, der natürlich auch nicht fehlt. Lachen und Schmunzeln kann man hier wirklich viel. Tante Vroni sorgt für ganz viel gute Laune und wie sie so treffend über Sofie „mei des Deandl und sei Chaos“ sagt, sind bei der Fettnäpfchen und die eine oder andere witzige Situation auch schon vorprogrammiert. Schmunzeln kann ich auch stets über Elke Falk und ihre Gehässigkeiten, die trotz Mops wieder aufleben dürfen. Der spritzige Schreibstil der Autoren tut sein Übriges dazu, dass Lesen hier wirklich großes Vergnügen ist. Sofie ist einfach eine Wucht. Die smarte Gerichtsmedizinerin, die laut ihrer Kollegin Elke Falk nur wenn man alle beiden Augen zudrückt in Kleidergröße 42 passt, muss man einfach mögen. Sie kämpft immer wieder mit ihrer inneren Stimme bezüglich Diät und mehr Sport. Aber das wäre ein Unding, wenn sie den Kampf bei den Verführungen, die ihr vor allem Tante Vroni immer wieder unter die Nase hält, gewinnen würde. Die Männer stört das aber eh nicht, ganz im Gegenteil, sie kann sich vor Verehrern mal wieder nicht retten. Ganz zur Verärgerung von Elke Falk, die gar nicht verstehen kann, dass sie als durchtrainierter Hungerhacken nur immer zweite Wahl bleibt. Der Joe, ihr Ex Mann, mit dem sie zur hellen Freude von Vroni wieder zusammen ist, findet das natürlich auch überhaupt nicht gut und daher fehlen auch dieses Mal Eifersüchteleien nicht. Schließlich will Sofie mit ihrem Sturschädel einfach nicht einsehen, dass Charly der Mörder sein könnte und dazu kommt noch, dass ja auch nicht sicher ist, wie erfolgreich sie den penetranten neuen Kollegen Erik abwehren kann. Tante Vroni, die muss noch extra erwähnt werden, die ist einfach so ein richtiges Original, herzensgut, klar auch neugierig, aber sie meint es mit allen einfach nur gut. Dass Mops Murmel auch weiter mitspielen darf, freut mich auch und der sorgt dieses Mal natürlich auch wieder für Trubel, wenn auch auf andere Art. Ich liebe die Reihe um Sofie auch wegen dem wirklich einmaligen Lokalkolorit. Dass das Herz des Autorenduos so richtig an München im Allgemeinen und am Stadtteil Giesing im Besonderen hängt ist mehr als deutlich zu spüren. So eine richtige Freude habe ich beim Lesen auch mit den zahlreichen Dialogen in Mundart, da fühle ich mich so richtig „dahoam“. Ich habe das Buch gelesen, aber weil die Hörbuchversion eben noch einmal ein Highlight ist, habe ich auch die gehört. Die Lesung ist gekürzt, man kommt also nicht in den Genuss von jeder Szene des gedruckten Buches, aber die wesentlichen Stellen fehlen natürlich nicht. Was fehlt macht meiner Meinung nach der Hörgenuss wett. Tatjana Pokorny setzt die Geschichte, wie auch die Vorgänger schon, nämlich mit ganz viel Herzblut um. Die Dialoge in Dialekt bekommen durch sie noch einmal extra Würze. Auch die Charakter, Sofie ganz im Besonderen, bekommen ihren ganz eigenen Stil, der meiner Meinung nach einfach nur perfekt passt.

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