Iwein Löwenritter

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Inhaltsangabe zu „Iwein Löwenritter“ von Felicitas Hoppe

Von einem, der auszog, das Abenteuer zu suchenIwein ist jung, er ist stark und er ist ein Ritter – der Beste der Besten! So gewinnt er auch das Herz der schönen Laudine. Bis zu seinem Lebensabend könnte er nun glücklich sein, an der Seite seiner Frau und als Herrscher vom Land Nebenan. Aber muss ein Ritter nicht weiter kämpfen, um sich zu beweisen? Iwein zieht aus und stürzt sich in die Abenteuer. Er kämpft mit Drachen, gewinnt einen Löwen zum Freund und besiegt sogar einen Riesen. Doch das größte aller Abenteuer wartet noch auf ihn.Ein Roman über die Freundschaft zwischen einem Ritter und seinem Löwen in der sagenhaften Welt von König Artus – fulminant!

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  • Rezension zu "Iwein Löwenritter" von Felicitas Hoppe

    Iwein Löwenritter
    Seitenspinner

    Seitenspinner

    18. July 2012 um 23:07

    http://seitenspinner.wordpress.com/2012/07/18/felicitas-hoppe-iwein-lowenritter/

    Märchenhaft verzaubert die diesjährige Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe mit ihrer Nacherzählung von Hartmann von Aues „Iwein“ den Leser. Durch die gekonnte Vermischung mündlicher Erzählform (wie sie im Mittelalter üblich war) und meisterhafter Sprachgebilde, schafft Hoppe hier ein Werk für Jedermann.

    Spannend geschrieben, in kurzen Kapiteln (auch dies ein Relikt des ursprüngliche, mittelhochdeutschen Romans), erzählt Hoppe die Geschichte Iweins. Nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern durchaus auch für Erwachsene, lässt sie Iwein seine tausend Abenteuer zwischen Immerwald und dem Land Nebenan erleben und zeigt daran beispielhaft, wozu große Liebe und die Suche nach Ehre die Menschen befähigen.

    Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung, auch ein besonderes Geschenk in der schönen Ausgabe aus dem “Fischer Verlag, die Bücher mit dem blauen Band”.

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  • Rezension zu "Iwein Löwenritter" von Felicitas Hoppe

    Iwein Löwenritter
    Cartouche

    Cartouche

    05. March 2009 um 17:37

    "Iwein Löwenritter" ist ein wunderbares Buch zum selber lesen, vorlesen und vorlesen lassen. Eine wunderbare, zur Geschichte passende Sprache und eine Geschichte, die sehr gut unterhält machen dieses Buch wirklich empfehlenswert. Sicherlich ist es keine sehr anspruchsvolle Literatur, obwohl die Geschichten doch zum Nachdenken über Begriffe wie Ehre oder Abentuer anregen, sondern einfach eine Geschichte, die erzählt werden will, am besten an einem gemütlichen Ort nach einem gewonnenen Kampf (heutzutage ja eher nicht mehr ;-) ) und nach einem guten Essen.
    Zur Ausgabe ist noch zu sagen, dass sie wunderschön gestaltet ist. Das Buch ist in blaues Leinen gebunden und mit einem Pappschuber versehen. DIe vier Farbtafeln von Michael Sowa sind scön anzusehen und unterstreichen die jeweiligen Szenen wunderbar.

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  • Rezension zu "Iwein Löwenritter" von Felicitas Hoppe

    Iwein Löwenritter
    Steerpike

    Steerpike

    04. August 2008 um 13:31

    Felicitas Hoppe gehört seit einigen Jahren bereits zu den gefeierten jüngeren deutschsprachigen Autorinnen. Mit "Iwein Löwenritter" hat sie ihr erstes Jugendbuch vorgelegt.

    Erzählt wird der bekannte Stoff aus dem Artuskreis, der zunächst von Chrétien de Troyes, im deutschen Hochmittelater dann in der Version Hartmanns von Aue für die kontinentale Leserschaft schriftlilch fixiert wurde. Iwein ist der beste Ritter am Hofe Artus' langweilt sich aber trotz seines großen Ansehens sehr und zieht deshalb aus, um Abenteuer zu erleben. Im Land nebenan gewinnt er auf seiner ersten [i]aventiure[/i] einen Zweikampf gegen den Hüter der Gewitterquelle, entkommt mithilfe der klugen Lunete seinen Verfolgern und gewinnt nach und nach das Herz der schönen Laudine, der Ehefrau des Hüters der Gewitterquelle. So wird er zum Herrscher über das "Land Nebenan" und lebt in Frieden, bis König Artus, dessen Haushofmeister Keie und Iweins bester Freund Gawein ausziehen, um Iwein zu suchen. Gawein vermisst Iwein sehr und appeliert an dessen Ehrgeiz und Freiheitsdrang, indem er ihn beschwört, mit ihm auf weitere Abenteuerfahrt zu gehen. Laudine willigt schweren Herzens ein, doch verlangt sie Iweins Rückkehr nach Ablauf eines Jahres, da ihre Liebe sonst schweren Schaden nehmen müsse. Es kommt, wie es kommen muss, Iwein und Gawein gehen als die tapferen und hochdekorierten "Blauen Zwillinge" in die Geschichte ein, doch Iwein vergisst sein Versprechen und kehrt zu spät ins "Land Nebenan" zurück - mit schwerwiegenden Folgen. Laudine will ihn nicht wiedersehen, Iwein wird vor Schmerz wahnsinnig und irrt gramgebeugt durch die Wildnis, um die Erinnerung an die glücklichen Tage zu verdrängen. Doch die Frau mit den weißen Händen holt ihn ins Leben zurück, da sie seine Hilfe benötigt und nach vollbrachter Tat verschreibt sich Iwein nur noch einem Ziel: Durch Tapferkeit und Verlässlichkeit die Verzeihung Laudines zu erlangen.

    Felicitas Hoppe erzählt in einem sehr geschmeidigen Märchenton die Erlebnisse Iweins. Als Fan mittelalterlicher Epik und ihrer phantastischen Stoffe, konnte mich dieses Buch sehr überzeugen, wie ich überhaupt finde, dass sich diese Stoffe ausgezeichnet für Kinder eignen. Die Erzählstrukturen sind wenig komplex, die Charaktere leicht zu durchschauen, falls sie überhaupt Tiefe gewinnen. Die verhandelten Themen sind von exemplarischer Bedeutung, im vorliegenden Fall können etwa die grenzen der persönlichen Freiheit bzw. Loyalitätsstrukturen wudnerbar einfach diskutiert werden.
    Der Verlag hat das Buch allerdnigs zum Jugendbuch gemacht, zum Selbstlesen ab 12 Jahren. das finde ich eindeutig zu alt. Ich halte es für ein ausgezeichnetes Vorlesebuch, mit kurzen Kapiteln und einer leicht verständlichen Sprache. Bei dieser Verwendung sehe ich kein Problem für Kinder ab dem Schulalter.

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