Felicitas Mayall

 3.9 Sterne bei 557 Bewertungen
Autorin von Nacht der Stachelschweine, Wie Krähen im Nebel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Felicitas Mayall

Die deutsche Journalistin und Schriftstellerin Felicitas Mayall heißt eigentlich Barbara Veit und wurde 1947 in München geboren. Ihr Kindheit verbrachte sie in Wiesbaden. In Hamburg studierte Barbara Veit Politik- und Zeitungswissenschaften und besucht in München die Deutsche Journalistenschule. Nach Beendigung ihres Studiums arbeitete Barbara Veit für die Süddeutschen Zeitung ehe sie sich 1978 ganz dem Schreiben widmete. Sachbücher veröffentlicht Veit unter ihrem Geburtsnamen, Kriminalromane, Kinder- und Jugendbücher unter ihrem Pseudonym „Felicitas Mayall“. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie sowohl in dessen Heimatland Australien als auch in Prien am Chiemsee oder recherchiert für ihre Geschichten in Italien.

Alle Bücher von Felicitas Mayall

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Nacht der Stachelschweine

Nacht der Stachelschweine

 (117)
Erschienen am 19.05.2009
Wie Krähen im Nebel

Wie Krähen im Nebel

 (84)
Erschienen am 02.03.2009
Die Löwin aus Cinque Terre

Die Löwin aus Cinque Terre

 (61)
Erschienen am 12.10.2012
Hundszeiten

Hundszeiten

 (63)
Erschienen am 01.07.2010
Wolfstod

Wolfstod

 (65)
Erschienen am 01.07.2011
Nachtgefieder

Nachtgefieder

 (58)
Erschienen am 15.07.2011
Die Stunde der Zikaden

Die Stunde der Zikaden

 (47)
Erschienen am 01.06.2012
Zeit der Skorpione

Zeit der Skorpione

 (34)
Erschienen am 01.02.2014

Neue Rezensionen zu Felicitas Mayall

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Julitraums avatar

Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

Nicht schlecht geschrieben, aber recht langweilig und doch sehr speziell
Julitraumvor 8 Monaten

In der Toskana in einem alten Kloster in der Nähe von Montalcino hat sich eine recht selbtsame Gruppe Deutscher einquartiert, die den Dofbewohnern komisch vorkommt. Es ist eine Selbstfindungsgruppe, die durch ihre Leiterin zu sich selbst finden soll, also die eigenen Probleme und Schwächen erkennen soll, damit ein Leben leichter wird. Die Gruppe ist an sich schon schwierig, nicht alle verstehen sich und es bestehen Spannungen. Auch die Leiterin der Gruppe hat so ihre Schwierigkeiten, mit den Teilnehmern und mit sich selbst. Dann verschwindet die jüngste Teilnehmerin der Gruppe. Carolin, eine äußerst attraktive junge Frau von Anfang 20. Man findet ihre Leiche in einer Höhle n den anliegenden Wäldern. Die Gruppe ist verstört noch verstörter, als sich herausstellt, daß Carolin ermordet wurde. Wer könnte in dieser Abgeschiedenheit ein Mord begehen. Der Verdacht liegt jetzt nahe, daß es jemand aus der Gruppe war, doch die Polizei sichert Spuren an der Leiche, die auf einen zurückgebliebenen, jungen Mann aus der Gegend deuten, der oft durch die Wälder streift. Der emittelnde Kommissar jedoch glaubt jedoch nicht an diesen Täter, vielmehr liegt sein Fokus auf der Gruppe Deutscher, sogar die Gruppenleiterin vermutet den Täter in ihren Reihen. Da es gibt Sprachprobleme bei der Befragung gibt, wird die deutsche Komissarin Laura Gottberg um Amtshilfe genötigt. Selbst Halbitalienierin sieht sie dieser Amtshilfe mit gemischten Gefühlen entgegen. Zuhause verlässt die alleinerziehene Mutter ihre beiden halbwüchsigen Kinder in die Obhut ihres nicht gerade lebenstüchtigen Ex-Ehemannes, zudem braucht ihr betagter Vater eigentlich auch jeden Tag Fürsorge. Trotzdem ist Laura bei Ankunft in der Toskana wieder einmal gefangen von der einmaligen Landschaft und Atmosphäre und auch der italienische Kollege hat etwas an sich, daß Laura unruhig werden lässt. Die Ermittlungen hingegen gestalten sich mehr als schiwerig. Wo könnte ein Motiv liegen?

Dieser Krimi ist der erste aus der Reihe um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg und von den meist positiven Rezensionen wurde ich dazu verleitet, dieses Buch zu lesen. Doch leider wurde ich mehr als enttäuscht. Für einen Krimi ist dieses Buch wirklich sehr schwach. Spannung vermag man nicht wahrzunehmen, die Handlung plätscherte mir einfach zu sehr dahin. Hauptmerk liegt auch mehr auf den seelischen Befindlichkeiten der Protagonisten, ihren Lebenssituationen, Träumen, Wünschen usw. Passt natürlich zur Selbstfindungsgruppe, die jedoch auch keine spannenden Protagonisten bietet. Die Auflösung des Falles kommt auch etwas weit hergeholt daher und lässt den Leser den Krimi zwar abschließen, aber nicht mit einem zufriedenen Lesegefühl. Schade.

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

Mord in der Toskana
Karin_Kehrervor 10 Monaten

Eine Gruppe deutscher Touristen sucht Ruhe und Erholung bei einem Selbsterfahrungsseminar in einem alten Kloster in der Toskana. Doch damit ist es schnell vorbei, als eine von ihnen, die junge Carolin, tot in einem Waldstück gefunden wird. Ein Verdächtiger ist schnell zur Hand: Giuseppe, ein geistig beeinträchtigter Junge, hat eindeutige Spuren bei der Leiche hinterlassen. Doch Commissario Angelo Guerrini glaubt nicht an die Schuld des Jungen. Gemeinsam mit seiner deutschen Kollegin Laura Gottberg versucht er, das Rätsel um Carolins Tod zu lösen.
„Elegant geschrieben und klug konstruiert“, verspricht der Klappentext und ließ mich neben der Tatsache, dass die Handlung in der Toskana spielt, zum Kauf dieses Krimis verleiten.Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.Zum Positiven: Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr stimmig, schaffen Atmosphäre und machen Lust, sofort in die Toskana aufzubrechen. Das wars aber dann auch schon so ziemlich!Die Handlung und die Figuren?Die akribische, sehr ausführliche Innenschau der einzelnen Personen bremst das Tempo sehr ein, vieles daran ist überflüssig und bringt die Handlung nicht weiter, ebenso wie die Dialoge, die manchmal eher unbeholfen wirken und oft sehr lang geraten sind.Viele überflüssige Nebensätze bremsen den Lesefluss zusätzlich.Die Figuren – lupenreines Klischee!Die hübsche, geschiedene, alleinerziehende Laura Gottberg, die sich auch zusätzlich noch um ihren einsamen Vater kümmern muss (die Dialoge mit ihm sind allerdings witzig und lebendig!), stolpert die meiste Zeit müde und unkonzentriert durch die Handlung. Zusätzlich muss sie noch die Annäherungsversuche eines jungen Kollegen abweisen. Allerdings setzt sie ihre weiblichen Reize dann doch wieder sehr gezielt ein. Ihre Arbeit als Polizistin überzeugt nicht.Der fesche, ebenfalls alleinstehende Commissario Guerrini wirkt ähnlich planlos. Dass die beiden ein Verhältnis beginnen, ist von Anfang an klar. Sie sind auch eher mit den Gefühlen füreinander als mit dem Fall beschäftigt. Warum Vorgesetzte bei der Polizei immer hässlich und unsympathisch sein müssen, ist ein Klischee, das mir mittlerweile gehörig auf den Geist geht! Die Auflösung kommt dann an den Haaren herbeigezogen und fast ein wenig lustlos daher. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe über Laura Gottberg, aber mir ist nicht unbedingt danach, die weiteren Bände zu lesen!
Fazit: Genießen kann man die stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen, alles andere ist eher unspektakulär!

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liebelesens avatar

Rezension zu "Hundszeiten" von Felicitas Mayall

neue Reihe
liebelesenvor 2 Jahren

Von Felicitas Mayall ist dies mein erstes Buch. Schön wenn ich eine für mich neue Reihe entdecke! Dieser Krimi spielt in München in einem sehr heißen Sommer, die Menschen leiden schon seit Wochen unter der Hitze. Besonders alte Menschen sind dadurch gefährdet.
Ein alter Mann wird ermordet und Obdachlose brutal erschlagen. Die Kommissarin kämpft mit der Hitze, hat einen nervigen Vorgesetzten und ihr Mitarbeiter meldet sich krank. Sie lernt einen Obdachlosen kennen und der lädt sie zu einem Kaffee ein. Sie hat eine aufregende Beziehung zu einem Commisario in Italien und einen humorvollen tiefsinnigen alten Vater.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
"Nachtgefieder" heißt Felicitas Mayalls neuer Krimi aus dem Kindler Verlag. Und darin geht es wirklich spannend zu. Die Kommissarin Laura Gottberg bekommt es gleich mit einem vermeindlichen Erpressungsfall und einem Mord zu tun. Besonders interessant liest sich dieses Buch, weil die Autorin hierin das Flair eines Regionalkrimis in Deutschland (München) mit einer frischen Komponente durch die teils italienischen Protagonisten verbindet. So entsteht eine ganz besondere Stimmung, durch den Zusammenprall der Mentalitäten inklusive der verzwickten Ermittlungsfälle. Hier noch ein bisschen mehr zum Inhalt: Eine Italienerin erscheint im Münchner Polizeipräsidium und bittet um Hilfe. Die Frau eines mächtigen Mailänder Industriellen wird mit Fotos erpresst, die sie und ihren Geliebten zeigen, einen englischen Adeligen. Kommissarin Laura Gottberg misstraut den Schilderungen der Dame. Als in einem Münchner Luxushotel ein Toter gefunden wird, gerät Laura in einen Strudel von Ereignissen und Emotionen, der sie und Commissario Guerrini an die eigenen Grenzen führt. Alle Fans guter Krimis sollten jetzt aufpassen, denn zum gemeinsamen Lesen und Mitermitteln und Rezensieren gibt es hier eine Testleserunde zum am 15. Juli erscheinenden "Nachtgefieder" von Felicitas Mayall. Wer bei der Verlosung gern eins von 25 Testleseexemplaren des Buches erhalten möchte, der sollte sich über folgendes Gedanken machen und alle anderen hier natürlich auch daran teilhaben lassen: Was gefällt dir besonders an Krimis von deutschen Autoren, deren Handlung auch in Deutschland angesiedelt ist? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten, für die ihr bis einschließlich 17. Juli Zeit habt. Selbstverständlich dürfen aber auch all jene mitlesen, die möglicherweise bei der Verlosung kein Glück haben. Eine tolle Diskussion über das Buch und spannenden Lesespaß wünsche ich euch!
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