Felicitas Mayall Nacht der Stachelschweine

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Inhaltsangabe zu „Nacht der Stachelschweine“ von Felicitas Mayall

„Ohne diesen Krimi ist die Toskana – und jeder Traum von ihr – nur halb so schön.“ (Brigitte) Die Gruppe, die sich im alten Kloster von Montalcino einquartiert hat, wird von den Dorfbewohnern argwöhnisch beobachtet. Schließlich gehören deutsche Touristen an den Strand oder vor kunsthistorisch bedeutsame Gebäude. Doch diese acht Urlauber aus München suchen vor allem Ruhe, Besinnung und Selbsterfahrung. Deswegen sind sie hierher gekommen, in die flirrende Hitze der Toskana. Mit der Ruhe ist es allerdings schnell vorbei, als in einem nahen Waldstück eine Leiche gefunden wird…

Klasse Krimi. Felicitas Mayall hat Suchtpotential.

— Maggie409
Maggie409

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  • Mord im Selbstfindungscamp

    Nacht der Stachelschweine
    kassandra1010

    kassandra1010

    07. August 2016 um 21:38

    Mitten in der Toskana liegt eine tote Deutsche im Wald. Laura Gottberg wird als grenzüberschreitende Ermittlerin nach Italien geschickt um dort die Mordkommission zu unterstützen. Doch die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, da die Miturlauber der Toten sich auf dem Selbstfindungstripp befinden und jeder verdächtig erscheint. Guerrini unterstütz Laura und das nicht nur bei den Ermittlungen! Ein guter Auftakt!

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  • Laura Gottbergs erster Fall!

    Nacht der Stachelschweine
    sommerstuermisch

    sommerstuermisch

    25. August 2015 um 09:52

    Aufgrund einer Empfehlung habe ich mit Felicitas Mayalls Nacht der Stachelschweine begonnen und wurde nicht enttäuscht. Laura Gottbergs erster Fall beginnt in München. Sie ist geschieden, Mutter von zwei Kindern und arbeitet bei der Kripo in der Landeshauptstadt. Aufgrund eines Mordes in der Toskana wird sie von der italienischen Polizei als Dolmetscherin für die Aufklärung benötigt. Dort lernt sie Commissario Guerrini kennen, der auf sie und auch den Leser sehr interessant wirkt.  Bei der Toten in der Toskana handelt es sich um eine Deutsche, die eine Selbsthilfegruppe in der Toskana besucht hat. Diese Gruppe besteht aus einigen Deutschen, die in der Toskana mehr über sich und ihr Leben erfahren möchten. Lernt man die Gruppe näher kennen, erfährt man, dass es einige Konflikte innerhalb der Gruppe gibt, die nach und nach aufgedeckt werden. Die Geschichte um Laura Gottbergs ersten Fall hätte durchaus spannender sein können (deshalb ein Stern Abzug), aber Laura Gottberg und Commissario Guerrini machen als Team einen sehr sympathischen Eindruck, weshalb sich das Buch gut weglesen lässt.  Es handelt sich um leichte Lektüre und einen gewöhnlichen Krimi. Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Fall von Laura Gottberg.

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  • Nicht schlecht, aber nichts für mich

    Nacht der Stachelschweine
    Matzbach

    Matzbach

    26. October 2014 um 17:07

    Ein altes Kloster in der Toskana dient einer deutschen Therapeutin als Ort für Selbsterfahrungsgruppen. Nun wird allerdings eine Teilnehmerin ermordet, da der italienische Kommissar kein Deutsch kann, wird die Kripo München um Amtshilfe gebeten. So kommt Laura Gottwalt, Halbitalienerin, ins Spiel. Ähnlich wie ihr italienischer Kollege verwirft sie die scheinbar einfache Lösung des Falls, der geistig Behinderte, dessen Spuren bei der Leiche gefunden worden sind, scheint nicht fähig zu sein, Gewalt auszuüben. So begibt sich Laura ins Kloster und ermittelt dort unter den Teilnehmern der Selbsterfahrungsgruppe. Dabei macht auch sie eine "Selbsterfahreung", sie verliebt sich in ihren italienischen Kollegen. Erst ein zweiter Mord bringt den Durchbruch in dem Geflecht von Eifersüchteleien, seelischen Verletzungen und Selbstsuche. An sich hat mir der Krimi ganz gut gefallen, aber ich denke, ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen. Explizit stören mich zwei Dinge: 1. Der obligatorische unfähige, missgünstige Vorgesetzte, der Laura das Leben schwer macht (warum muss dieses Klischee in den meisten Krimis immer wieder bedient werden?) 2. Die immer wiederkehrende Spur nach Italien, die wohl nötig ist, um die Liebesgeschichte zwischen Laura und Angelo am Köcheln zu halten. Aber so viele Zufälle kann es gar nicht geben.

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  • Mord in der Toskana

    Nacht der Stachelschweine
    Sabine17

    Sabine17

    In der Nähe von Siena wird in einem verlassenen Kloster die Teilnehmerin einer deutschen Selbsterfahrungsgruppe umgebracht. Aufgrund der Verständigungsprobleme wird Hauptkommissarin Laura Gottberg von der Kripo München im Wege der Amtshilfe nach Italien geschickt. Sie ist Mitte 40, geschieden, hat zwei Kinder, einen anstrengenden und schwierigen alten Vater und eine bereits verstorbene italienische Mutter. Bei dem Fall muss sie mit Commissario Angelo Guerrini ("kriegerischer Engel") zusammen arbeiten. Die beiden erwartet ein schwieriger Fall. Die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe sind nicht sehr gesprächsbereit und teilweise sehr merkwürdig. Außerdem weilen auch noch drei französische Hühneraktivstinnen im Kloster. Die einheimische Polizei will den Mord einem behinderten Bauernjungen in die Schuhe schieben. Gottberg und Guerrini glauben nicht an seine Schuld. Und dann wird noch ein Teilnehmer der Gruppe ermordet.... Dieser Band ist der erste von inzwischen 5 Krimis mit der Ermittlerin Laura Gottberg. Das Buch lebt von der eindrucksvollen Figur der Hauptkommisssarin und ihres Umfelds. Hinzu kommt der sympathische Commissario aus der Toskana. Allein die beiden sind es wert, das Buch zu lesen. Liebevoll werden die wunderschöne toskanische Landschaft und ihre urwüchsigen Bewohner geschildert. Nur die Teilnehmer der Selbsterfahrungsgruppe sind anfangs etwas blass beschrieben, aber aufgrund des gelungenen Gesamtpakets erhält der Krimi trotzdem eine 10 von mir. Für Krimifans ein Muss.

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    • 2
    Arun

    Arun

    08. October 2014 um 21:28
  • Langweilig

    Nacht der Stachelschweine
    Sunni

    Sunni

    08. April 2013 um 17:21

    Die deutsch-italienische Polizistin Laura Gottberg wird von ihrem Chef nach Italien geschickt. Sie soll dort die italinische Polizei unterstützen. Aus einer deutschen Selbsthilfegruppe wurde Mitglied ermordet aufgefunden... Mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Der Schreibstil war etwas langweilig und das Buch hat sich, obwohl es gar nicht so dick ist, sehr in die länge gezogen. Ich habe es auch zwischenzeitlich für ein anderes Buch zur Seite gelegt und habe mir überlegt, es gar nicht zu Ende zu lesen. Allerdings war dann doch die Neugier nach dem Mörder größer. Ich werde aber kein weiteres Buch von Felicitas Mayall lesen.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    lipophil

    lipophil

    23. May 2012 um 18:32

    Laura Gottberg, Komissarin aus München, leistet Amtshilfe in Italien: die junge Deutsche Carolin ist in der Toskana ermordet worden. Sie war Teilnehmerin einer Selbterfahrungsgruppe, die sich in einem verlassenen toskanischen Kloster einquartiert hat. Die italienische Polizei hat Verständigungsprobleme und fordert Hilfe aus München - Carolins Heimatstadt - an. Verdächtige gibt es genug: die Teilnehmer der Gruppe, drei Französinnen, die ebenfalls im Kloster wohnen und einen geistig behinderten jungen Mann aus der Nachbarschaft, dessen Spuren auf der Leiche gefunden wurden. Nun entwickelt sich ein solider Kriminalfall mit interessanten Figuren, einer Liebesbeziehung zwischen den Komissaren und einer atemberaubenden Landschaft. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Toskana, man hat richtig Lust, gleich los zu fahren und diese Landschaft und die Menschen zu erleben. Jedoch hätten die Figuren der Geschichte genauer und mehrschichtiger gezeichnet sein können, besonders Rosa - eine krebskranke Teilnehmerin der Gruppe, die immer und überall Zeichen für den Tod sieht - geht einem nach einiger Zeit auf die Nerven. Trotz allem: ein guter Krimi für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    21. August 2011 um 12:01

    Habt ihr schon einmal das Geschrei der Stachelschweine gehört? Es klingt wie.. ein Klagen, ein langgezogenes, wehleidiges Quietschen. In der Abgeschiedenheit der Toskana gibt es viele von ihnen, man hört sie, vor allem Nachts. Als die junge Deutsche Carolin, schön, attraktiv und mannstoll, tot im Wald gefunden wird, liegt nichts näher als in dem leicht dümmlichen dargestellten behinderten Dorfjungen Giuseppe den Täter zu vermuten. Gerade zum Wohl einer in eine einsame und verlassene Abtei eingekehrten Selbstfindungsgruppe aus Deutschland, deren Mitglied Carolin war. Angelo Guerrini, der engelsgleiche Krieger und Commissario in den besten Jahren braucht dringend tatkräftige Unterstützung - er spricht nämlich kein Deutsch, zumindest nicht ausreichend, um die sich schwierig gestaltenden Ermittlungen, die durch Schweigen und sich gegenseitig belastende Aussagen der Gruppenmitglieder voran zu bringen. Laura Gottwald, Kommissarin aus München, Halbitalienerin, mit zwei pubertierenden Kindern, einem knapp 80jährigen Vater, einem in sie verliebten Jungpolizisten sowie einem Nichtsnutz von Ex-Gatten gesegnet, kommen die anstehenden Ermittlungen in der Toskana gerade Recht. Ihr als Halbitalienerin fällt die Verständigung leicht und so gewinnt sie nicht nur tiefe Einblicke in das Land ihrer Jugend sondern auch das Herz des italienischen Commissario. Schöne Landschaftsschilderungen, zarte Bande im mittleren Alter, grenzübergreifende Ermittlungen, dazu nicht immer vollständig ausgegorene Charaktere der Handlungspersonen bilden das Gerüst des ersten Falls von Laura Gottwald. Leicht zu lesen, sehr unspektakulär und nicht wirklich nahe gehend oder ergreifend, die Personen bleiben, bis auf die zwei grenzübergreifend tätigen Polizeibediensteten, leider etwas blass und unpersönlich. Eine nette Geschichte, gute Unterhaltung aber nicht mehr.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    11. October 2010 um 20:18

    "Laura Gottberg liebt das kleine Abenteuer. Wenn es nur nicht so schwierig wäre, die Bürden des Alltags abzuwerfen. Denn ihr Ex interessiert sich nicht für die Schulprobleme der beiden Kinder, ihr fast achzigjähriger Vater wird immer eigensinniger, und der Chef im Münchner Morddezernat weiß die unkonventionelle Art seiner Kommissarin nur selten zu schätzen.Da kommt es Laura sehr gelegen, dass die Kollegen in Siena Unterstützung aus München anfordern. Die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als zunächst angenommen. So ergibt sich für Laura und Commissario Guerrini mancher Abend bei Wein und Pasta mit Gesprächen, in denen sie nicht nur der Lösung des Falles näher kommen." Ich habe diesen Krimi sehr gerne gelesen, Plot und Spannung gut und ein angenehm machofreier Commissario.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    Natasha

    Natasha

    06. October 2010 um 16:45

    Wunderbarer Auftakt einer neuen Lieblingsserie, Krimi kombiniert mit zarter Liebesgeschichte, einfach schön...

  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    Winterzauber

    Winterzauber

    15. May 2010 um 19:52

    Dies ist der erste Teil einer Serie rund um die Halbitalienerin Laura Gottberg. Gut geschrieben, ernsthaft mit Witz und Charme. Meiner Meinung nach mit das beste Buch der Autorin, natürlich bisher. Ein Mord passiert innerhalb einer deutschen Touristengruppe, die in Italien Urlaub macht. Als Amtshilfe wird Laura Gottberg nach Italien geschickt, um den örtlichen Commissario zu unterstützen. Tolle Geschichte, sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    abuelita

    abuelita

    03. May 2010 um 19:22

    Eine deutsche Selbsterfahrungsgruppe in der Toskana...ein Mord.... ich war zuerst recht skeptisch, auch der Titel des Buches sprach mich nicht unbedingt an. Um so angenehmer überrrascht war ich über diesen 1. Fall von Laura Gottberg. Die eigenwillige, zu Alleingängen neigende Hauptkommissarin ist Halbitalienerin, geschieden, hat zwei halbwüchsige Kinder, einen schrulligen Vater, der mir richtig ans Herz gewachsen ist...*g* und sie muss nun in diesem Fall in der Toskana ermitteln. Hier trifft sie Commissario Angelo Guerrini und zwischen den beiden bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Die Handlung selber spielt hier eher eine Nebenrolle - als "Krimi" würde ich das Buch auch nicht unbedingt bezeichnen; dazu ist mir manches zu unlogisch und zu gewollt verknüpft. Der Reiz liegt in den Gefühlen, Erlebnissen, Gedanken der Protagonisten, die die Autorin sehr gut und detailreich beschreibt, die wirklich ausgezeichneten Szenen um und mit dem behinderten Giuseppe Rana verdienen meiner Meinung nach ein Extra-Sternchen.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    rallus

    rallus

    25. March 2010 um 16:44

    Der erste Laura Gottberg Roman und es hätte so schön sein können. Positiv und wunderschön geschildert ist die Toscana und die Liebesgeschichte der Kommissarin und des Kommisars. Auch sehr schöne Momente wenn beide mit dem geistig behinderten Giuseppe auf der Decke sitzen und es sich einfach gut gehen lassen. Das sind wirklich gelungene Momente dieser Geschichte, ich mag gar nicht von einem Krimi sprechen. War da noch was? Ach ja 2 Morde und eine Therapiegruppe von Deutschen in einer Abtei. Doch so richtig spannend wird es nicht, die Auflösung ist eher beiläufig und nicht zwingend logisch. Auch wäre manchmal eine Verweilung an Punkten der Geschichte notwendig gewesen um eine Tiefe zu bekommen, die leider nicht geschaffen wird. Sehr gut lesbar, aber teilweise doch etwas seicht.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    Cibo95

    Cibo95

    02. February 2010 um 09:59

    Der erste Fall von Laura Gottberg hat mir sehr gut gefallen. "Nacht der Stachelschweine" ist der erste Band einer Reihe, die ich sicher weiter lesen werde. Die Komissarin aus München ist mir sehr sympathisch und ihr Kollege aus Siena, Angelo Guerrini ist einfach wunderbar, zum Verlieben. In der Toscana wird eine tote Frau gefunden. Sie gehörte zu einer Gruppe Deutscher, die dort in einem Kloster an einer Selbstfindungstherapie teilnehmen. Was ist passiert? Die italienische Polizei, geleitet von Angelo Guerrini, ist sprachlich überfordert und fordert Verstärkung aus München an. Laura, Halbitalienerin ist zwiegespalten, einerseits freut sie sich auf die Heimat ihrer zu früh verstorbenen Mutter, andererseits muss sie sich in München um ihre beiden Kinder und ihren alten Vater kümmern. Diese lässt sie nun in der Obhut ihres Exmannes und ihres Kollegen und geht auf die Reise. Dort angekommen, könnte sie ihr altes Leben fast vergessen. Die Landschaft und der neue italienische Kollege ziehen sie in ihren Bann. Sie verliebt sich ... Der ätzende deutsche Chef, ihr netter junger Kollege, ihre Kinder, ihr Vater, sie lässt das ganze sehr gern mal hinter sich. Der Fall ist verzwickt, jeder ist verdächtig. Einmal der geistig behinderte Bauernjunge, der die Tiere und die Natur liebt und eigentlich keiner Fliege etwas antun kann und dann die Teilnehmer des Seminars. Verstörte Menschen, die auf der Suche nach sich selbst und Bestätigung sind. Was war das Motiv für den Mord? Laura und Angelo ermitteln ... wie ich finde, sehr charmant. Mir hat der Krimi so gut gefallen, dass ich 5 Sterne vergebe.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    Bellexr

    Bellexr

    26. January 2010 um 10:44

    Eine deutsche Therapiegruppe ist zu einem Selbsterfahrungskurs in die Toskana nahe Siena gefahren. Als eines Morgens die junge Carolin verschwunden ist, wird die Polizei informiert, die auch schnell ihre Leiche in der Nähe des Klosters findet. Der erste Verdacht fällt auf den geistig behinderten Giuseppe Rana, der nachts oft in der Gegend umherwandert. Doch Commissario Guerrini glaubt an dessen Unschuld und fordert deutsche Unterstützung an, um die Therapiegruppe besser befragen zu können. Aus München reist Kommissarin Laura Gottberg an, um den Commissario bei den Ermittlungen zu unterstützen und schnell kristallisiert sich heraus, dass die Gruppe einiges zu verschweigen hat. . Laura Gottberg ist eine Frau Mitte Vierzig, geschieden, Mutter zweier halbwüchsiger Kinder und Tochter eines etwas schrulligen, aber liebenswürdigen Vaters. Sie muss sich gegen die Avancen ihres jüngeren Kollegen wehren und hat ständig Ärger mit ihrem überaus bürokratischen Chef, der ihre eigenwilligen, zu Alleingängen neigenden Ermittlungen nicht gutheißt. So kommt der Halbitalienerin die Reise in die Heimat ihrer verstorbenen Mutter wie ein Urlaub vor und sie stürzt sich sofort voller Tatendrang in die hiesigen Ermittlungen. Unterstützung erhält sie von Commissario Angelo Guerrini, einem Mann Ende Vierzig, der durch seine starrköpfigen Ermittlungen in die Provinz versetzt wurde. Gemeinsam sind sie bald der Meinung, dass Guiseppe in keinem Fall den Mord begangen haben kann und die Lösung des Falls bei der deutschen Therapiegruppe zu suchen ist, bei denen sie sich aber anfangs ganz schön die Zähne ausbeißen. Allerdings stehen sie mit ihrer Meinung ziemlich alleine dar, da alle Indizien auf Giuseppe als Täter hinweisen. Haben sie sich vielleicht doch getäuscht? . Die Spannung baut sich in dem vorliegenden Roman eher unterschwellig auf. Felicitas Mayall legt mehr Wert auf das Zwischenmenschliche, wobei zwar hier eindeutig der Fokus liegt, die Krimihandlung aber keineswegs zu kurz kommt. Geschickt beschreibt sie die unterschwelligen Gefühle innerhalb der Gruppe, in der die Emotionen im Lauf der Ermittlungen unweigerlich hochkochen. . Ihre Charaktere sind alle sehr detailreich und lebensnah beschrieben, sodass man schnell eine Vorstellung von ihnen erhält, aber auch stellenweise so undurchsichtig, dass einem Mörder und Motiv bis gut zur Hälfte des Buches verborgen bleiben. . Fazit: Wer hier einen reißerisch oder gar blutrünstigen Krimi erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Dieser Krimi erinnert eher an die Bücher von Donna Leon oder Nele Neuhaus und ist wirklich mal eine gelungene, angenehme und entspannende Abwechslung.

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  • Rezension zu "Nacht der Stachelschweine" von Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine
    Melli2505

    Melli2505

    28. June 2009 um 04:44

    Ein wunderbarer Sommer- und Mädelskrimi! Ein bisschen Mord, ein bisschen Toscana und ein bisschen Liebe - eine gute Mischung für herrlichen Lesegenuss! Die Beschreibung der Landschaft macht richtig Lust auf einen Urlaub in der Toskana...

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