Felicitas Pommerening Weiblich, jung, flexibel

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Inhaltsangabe zu „Weiblich, jung, flexibel“ von Felicitas Pommerening

Felicitas Pommerening erzählt, was junge Frauen heute bewegt: Wie viel beruflichen Ehrgeiz haben wir? Wollen wir Kinder? Funktioniert die Liebe im Alltag? Und wie sind wir eigentlich in das Leben geraten, das wir gerade führen? Sie schreibt darüber nicht abstrakt und trocken, sondern erzählt die Geschichte zweier Freundinnnen, typische Vertreterinnen dieser Generation junger Frauen, auf der Suche nach sich selbst und den wichtigen Momenten im Leben.

Frau und Beruf und Partnerschaft und Kind. Nicht zu viel erwarten - aber zu Gedanken kann es anregen und das ist ein guter erster Schritt

— elane_eodain
elane_eodain

Wegweiser für Studienabgänger! Tolle Lektüre über den Einstieg in das wahre selbständige Leben! Voller Träume! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    irishlady

    irishlady

    02. February 2013 um 13:09

    Felicitas Pommerening greift mit ihrem Buch Weiblich, jung, flexibel die Problematik junger Frauen auf, die die Universität abgeschlossen und sich nun nach einem Job umschauen müssen. Die größte Frage dabei lautet: Was will ich eigentlich? Am Beispiel der zwei Freundinnen Carlynn und Ellen wird gezeigt, wie schwer es ist, eine Arbeitsstelle zu finden, die genau den eigenen Wünschen entspricht. Wie kann man Karriere machen gleichzeitig aber auch genug Zeit für sich selber finden? Ist das, was man studiert hat, auch gleichzeitig ausschlaggebend für den späteren Beruf? Muss man - nur weil man studiert hat - gleich eine Karriere anstreben? Wie flexibel muss man sein? Was verlangen Personaler heute von einem Bewerber usw... Auch Carlynn und Ellen stellen sich diese Fragen. Ellen würde gerne Teilzeit arbeiten, das bei Personalern nicht gerne gesehen wird. Sie würde sich damit gleichzeitig auf das Abstellgleis stellen. Doch wirklich zufrieden ist sie nicht, mit dem, was sie in ihrer neuen Arbeitsstätte leisten muss... Carlynn hat ebenfalls zu kämpfen mit dem Arbeitsmarkt. Veränderungen erhofft sie sich durch ihren Aufenthalt in Indien. Zurück in Deutschland beweist sie ihre Flexibilität, aber auch das, macht sie nicht wirklich glücklich. Der Leser kann die beiden Freundinnen auf ihrer Reise zu einem zufriedenen Arbeitsleben begleiten. Sprach- und Schreibstil haben mir gut gefallen und auch die zwei ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Biografien fand ich sehr gut ausgewählt. Allerdings finde ich die Geschichte um Ellen etwas realitätsfern und gerne würde ich es auch miterleben, dass jedes Vorstellungsgespräch von Erfolg gekrönt ist, wie bei den beiden... Die Aussage von Felicitas Pommerening kam bei mir nur ungefähr an. Als Leser stellt man sich sicherlich auch die Frage: Was will ich eigentlich? Aber diese Problematik fand in dem Buch keinen wirklichen Abschluss. Bei der Geschichte fehlte mir irgendwie ein abgeschlossenes Ende. Ich habe die Befürchtung, dass beide Protagonistinnen immer noch wahllos herumirren. Ein gutes Buch auf der einen Seite, auf der anderen Seite wird es mir wohl kaum in Erinnerung bleiben. Schon beim Lesen des Nachwortes habe ich vergessen, was mit Ellen am Ende passierte...vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch angesetzt. Aber unter Weiblich, jung, flexibel hätte ich mir noch mehr gewünscht, dass mehr von Vorstellungsgesprächen, Umzügen etc. gesprochen wird. Mehr von dem Arbeitsleben einer jungen Absolventin...

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. November 2012 um 12:45

    Dieses Buch der in Mainz mit Ehemann und Tochter lebenden Medienwissenschaftlerin Felicitas Pommerening beschreibt aus eigenem Erleben und wohl vielfältiger persönlicher Umfeldrecherche das Leben der Generation der nach 1980 geborenen. Eine Generation, der auf der einen Seite mehr Möglichkeiten offen stehen, als jeder anderen Generation zuvor, die aber auch wegen der Vielzahl der möglichen Lebensoptionen nicht wirklich weiß, was sie will, und erhebliche Probleme hat, das eigene Glück zu finden. Ein Buch, das daher kommt wie ein Sachbuch oder ein Ratgeber, das aber in sich abwechselnden Perspektiven der beiden weiblichen Hauptpersonen sich auch liest wie ein Episodenroman. Das Buch beschreibt die Geschichte von Carlynn und Ellen. Beide sind sie „jung und flexibel“, so wie nicht nur die Frauen ihrer Generation es gelernt haben seit Kindertagen. Sie haben beide ohne große Zeitverluste zügig ihr Studium absolviert, das in diesen Zeiten mehr mit einer verlängerten Schulzeit zu tun hat, als mit dem Studium, das sich der Rezensent glücklich schätzt, erlebt zu haben. Doch flexibel wie sie ist, passt diese Generation sich an. Sie haben ja auch gar keine andere Möglichkeit, wollen sie den Abschluss erreichen, der ihnen, so hoffen sie zum dem Traumjob verhilft, für den schon ihre Eltern und dann sie selbst sich seit frühen Kindergartentagen krumm gemacht haben. Nun, da Carlynn und Ellen ihr Studium erfolgreich beendet haben, geht es um die Zukunft. Von der haben beide zunächst recht unterschiedliche Vorstellungen. Carlynn würde gerne irgendetwas machen in den Medien. Sie hat einen bilderbuchmäßigen Lebenslauf (diese Generation hat früh gelernt, alles was sie tut im Hinblick auf spätere Karrierechancen zu tun), bekommt aber dennoch auf ihre Bewerbungen eine Absage nach der anderen. Und wenn sie sich mal vorstellen darf, gibt man ihr das Gefühl, das sei doch wohl alles sehr glatt gegangen. Wo denn bitte schön die Brüche seien? Ellen jedoch möchte noch nicht voll hinein ins Berufsleben. Sie möchte ihr Leben noch etwas genießen und ernährt sich selbst mit einem Teilzeitjob. Doch auch das stellt sich als schwierig heraus. In wechselnden Kapiteln erzählen die beiden Freundinnen jeweils in der Ich-Form von ihrer Suche nach einem Weg aus dem Dilemma. Vielleicht, so denkt der Rezensent, weil sie vor lauter schnellem Lernen und Schielen auf die Berufschancen sich selbst und ihrer jungen Frauenseele gar keinen Raum und keine Zeit gelassen haben für Fragen, für Widersprüche, für reflektierende Auszeiten, für echte Krisen, wissen sie beide nicht, wo es hingehen soll. Menschen brauchen Zeit zum Reifen. Was nutzt, so denkt der Rezensent, ein Turboabi in acht Jahren (natürlich ist man auch schon mit fünf eingeschult worden !), wenn man an der Uni mit knapp siebzehn Jahren dann für alles die Unterschrift der Eltern braucht ? Und indem sie jede für sich und in zahllosen Gesprächen miteinander ihr bisheriges Leben Revue passieren lassen, bekommt der Leser einen Eindruck von ihren Wegen, ihren Anstrengungen, Hoffnungen und Enttäuschungen. In Carlynn und Ellen hat Felicitas Pommerening zwei Figuren geschaffen, die in all ihrer Unterschiedlichkeit doch eines zeigen: sie geben ein Gefühl „von den wichtigen Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst.“ Ich wünsche den jüngeren Lesern und vor allen Dingen den Leserinnen unter ihnen, dass dieses Buch sie anregt dazu, die wichtigen Fragen in ihrem Leben zu klären und den Mut aufzubringen, sie auch zu entscheiden. Ich wünsche ihnen, dass sie sich freimachen können von den Erwartungen ihrer Herkunftsfamilie einerseits und von denen der sog. Gesellschaft andererseits. Was will ich für mich persönlich? Wie und wo will ich arbeiten? Wo und wie will ich leben? Möchte ich eine Familie gründen? Möchte ich Kinder? Ich kenne viele Frauen aus der Generation der sechziger Jahre, die diese irgendwann notwendigen Entscheidungen so lange vor sich hergeschoben haben, bis es keine wirkliche Entscheidung mehr gab. Ich habe aus dem Buch gelernt, dass es die in den Achtzigen Geborenen in dieser Hinsicht leichter und schwerer zugleich haben. Es entbindet sie aber nicht davon, die Vielzahl der Möglichkeiten zu reduzieren, und sich zu entscheiden. Nicht ganz leicht für junge Menschen, die gelernt haben, bei Nichtgefallen einfach auf das nächste Programm zu zappen. Das empfehlenswerte Buch hat mein Verständnis für die Lebensentwürfe dieser Generation geschärft.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    gaby2707

    gaby2707

    28. October 2012 um 14:51

    In ihrem kleinen Buch greift Felicitas Pommerening die Fragen und Probleme zur Jobsuche unserer heutigen Studienabgänger auf. In den Geschichten von Carlynn und Ellen werden die Gedanken, die sich die beiden Frauen machen wiedergegeben.. Ich gehöre einer ganz anderen Generation an und zu meiner Zeit waren die Fragen, die wir uns zu unsrem kommenden Berufsleben gestellt haben, total andere. Ich fand es daher interessant, zu lesen, wie sich die beiden Studienabgängerinnen mit dem Thema Berufsfindung und -bewältigung heute auseinandersetzen. Leicht und locker beschriebene Gespräche und Gedanken haben mich das mit 178 Seiten eher dünne Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Allein beim Preis habe ich gestutzt; er erscheint mir persönlich doch sehr deftig. FAZIT: Eine kleine, teure Lektüre für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    Themistokeles

    Themistokeles

    15. October 2012 um 15:03

    In manchen Fällen ist es schon vorgekommen, dass mich vor allen Dingen das Cover in eine vollkommen falsche Richtung gedanklich getrieben hat, als es eigentlich in dem Buch gehen wird. Auch bei diesem Roman war das der Fall, denn das Cover scheint mir irgendwie sagen zu wollen, dass es sich hier um ein Sachbuch handelt. Damit liegt man aber eindeutig ziemlich daneben, denn im Grunde handelt es sich bei dem Buch doch eher um einen Roman. Wer also hier nach dem Cover geht, wird nicht unbedingt das Vorfinden, was man zunächst erwarten würde. Zumindest ging es mir da so. Jedoch sollte einen das nicht vom Kauf abhalten, denn der Roman schafft es auf eine richtig schön gemachte Art und Weise, da in einer Geschichte verpackt, die vielen kleinen und großen Schwierigkeiten und Probleme, denen sich junge Frauen in ihrem Leben, vor allen Dingen auch was ihre Arbeitsperspektiven angehen, gegenüber sehen und auf welche Weise man damit versuchen kann, umzugehen. Von daher wird ein Thema, dass sich wunderbar für ein Sachbuch eignen könnte, auf eine andere, von mir selbst sogar glatt als verständlichere und bessere Art, verarbeitet. Gerade für mich, da ich selbst noch ungefähr in dem Alter der Protagonistinnen bin, hatte der Roman in vielen Szenen einen gewissen Wiedererkennungswert von Dingen, die man bei sich oder auch Bekannten und Freunden schon erlebt hat. Vor allem auch die Unsicherheit im Job. Die Frage, was man bloß machen soll, kommt mir einfach extrem bekannt vor, denn es gibt einfach viel zu viele Möglichkeiten beim Studium oder auch der Jobwahl. Und bei diesen hat man mindestens bei der Hälfte der Bezeichnungen keine Ahnung, was man in diesem Studium oder Beruf überhaupt macht. Klar irgendwie, dass da die Entscheidung schwer fällt. Ebenso, wie die Arbeitgeber es einem beim Einstieg oft nicht leicht machen, erhält man doch meist nur befristete Verträge, oftmals zu schlechten Konditionen und gleichzeitig wird aber von einem alles was auch nur irgend möglich und unmöglich ist erwartet. Genau dieses Dilemma ist in dem Buch so extrem treffend dargestellt und auch, wie die die beiden Protagonistinnen versuchen mit diesem Problem umzugehen und welche Probleme sich daraus dann wieder ergeben können, ist einfach richtig gut herausgearbeitet und wirkt auch doch ziemlich real, denn vorstellen, dass es so läuft, kann ich mir schon. Ich finde es insgesamt einfach genial, wie gut diese Generation getroffen wurde und wie man durch das Buch dazu angeregt wird über sich, seine eigene Situation und vor allem aber auch die Gesamtsituation nachzudenken. Zudem gefällt mir der Gedanke, dass man bei allem sich selbst treu bleiben sollte und vor allen Dingen nicht immer nach den Erwartungen der Gemeinschaft lebt. Ein ehrlich gelungenes kleines Buch, dass mir gerade wegen seiner Realitätsnähe gefallen hat und das beim Lesen nicht nur wegen des Wiedererkennungswertes Spaß macht, sondern weil auch die beiden Charaktere mir durchaus sympathisch waren.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    Aygen

    Aygen

    10. October 2012 um 19:44

    Inhalt: Carlynn und Ellen, zwei Freundinnen haben gerade ihr Hochschulstudium abgeschlossen und befinden sich jetzt praktisch auf dem Sprung ins Berufsleben. Während Carlynn ein feste Ziel verfolgt und sich auch ihrem Studium entsprechen mit einem Vorzeigelebenslauf und Zeugnis bewirbt, ist Carlynn noch am Überlegen was sie überhaupt machen möchte. Trotz unterschiedlicher Perspektiven was die berufliche Zukunft der Beiden angeht, sind sich die Freundinnen doch sehr ähnlich. Der lange Weg der zwei jungen Frauen wird zur außergewöhnlichen Reise. Während die Eine auf Selbstfindung in Indien unterwegs ist, versucht sich die Andere an ihrem ersten Arbeitsplatz. Sie stellen ziemlich schnell jedoch fest, dass nun der ernst des Lebens beginnt und das Wünsche nicht immer mit den Möglichkeiten, die einem gebeten sind, übereinstimmen. Aufbau/Charaktere: Die Autoren hat hier einen Wegweiser für Studienabgänger und gleichzeitig eine Spiegelung der heutigen Arbeitsmarktsituation auf sehr humorvolle Weise zu Papier gebracht.Felicitas Pommerening hat zwei Charaktere erschaffen, die realitätsnah sind. Carlynn und Ellen sind garnicht so verschieden, wie man anhand ihrer Erzählungen herausliest. Der Aufbau des Buches gliedert sich in kleine Kapitel, welche abwechselnd je aus der Ich-Perspektive von Ellen und Carlynn dargestellt werden. Die Protagonistinnen erzählen von Ihrer Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle, ob sich ein Auslandsjahr lohnt um danach bessere Chancen zu bekommen? Ob ein Trainee wirklich ein Unterschied zum altmodischen unbezahlten Praktikum bietet? Ob man nach dem Studium schon ein Anrecht auf eine Teilzeitstelle hat um mehr Freizeit zu haben oder gar ein Burnout Syndrom vorzubeugen? Die Autorin schafft durch ihre Schreibeweise, eine Darstellung der teilweise einfachen und so banalen Alltagssituationen und naiven Wunschvorstellungen zweier junger Menschen, so locker und beschwingt umzusetzen, dass man sich als Leser gleich aufgenommen fühlt. Meine persönliche Meinung: Die Autorin Felicitas Pommerening hat genau meinen Nerv getroffen. Ich bin zwar keine Studienabgängerin aber auch ich habe letztes Jahr den ein oder anderen Jobwechsel hinter ir und ich kann sagen, da waren Vorstellungsgespräche oder sogar Absagen dabei, an die ich mich während dem Lesen sehr gut erinnert habe. Trotz dieser Erinnerungen, die noch eher mit Ärger und Frust als mit Spaß verbunden sind, was meine persönliche berufliche Vergangenheit angeht, fand ich diese Naivität der beiden jungen Frauen doch sehr erfrischend und irgendwie auch aufmunternd und motivierend. Ich habe vor kurzem einen Satz gelesen, der denke ich, hier sehr gut passt. Man sollte sich bei Ärger bzw. Frustsituationen immer Fragen, ob genau dieser Ärger in vielleicht 2 Jahren noch einen bleibenden Eindruck in meinem Leben hinterlassen hat oder ob er absolut nichtig und vergessen ist. Wenn Letzteres zutrifft, sollte man sich die Kräfte sparen und lieber die schönen Momente und positiven Dinge aus solchen Situationen ziehen. Genau deshalb hat mir dieses Buch sehr gefallen. Es ist eine leichte und lockere Lektüre über den Einstieg in das wahre selbständige Leben, auf der Suche nach dem beruflichen Glück. Noch ungewiss und unbeirrt voller Träume und Hoffnungen und jugendlicher schöner Vorstellung. Einfach herrlich! buecherkaffee.blogspot.de

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    Fia

    Fia

    07. October 2012 um 13:46

    Erster Eindruck: Auf das Buch bin ich durch die Blogtour aufmerksam geworden. Die Autorin wirkte in ihren Beiträgen sehr sympathisch und so habe ich mir mal ihr Werk genauer angeschaut. Und der Klappentext klang wirklich vielversprechend. In ein paar Jahren muss ich auch selber beschließen, was ich denn nun tun möchte. Und schon jetzt wird man von vielen auf sein Berufsziel angesprochen und dann stehe ich immer etwas ratlos da. Was möchte ich tun, als was möchte ich arbeiten? Genau mit diesem Thema scheint sich Felicitas Pommering zu beschäftigen und als ich das Buch dann auch noch bei ihrer Blogtour gewann, war die Freude groß. Meine Meinung: Carlynn und Ellen sind mit der Uni fertig - und haben keinen Plan, was danach kommen soll. Carlynn geht es erstmal darum, überhaupt einen Job zu bekommen. Doch trotz guter Noten und vielen Praktika will das einfach nicht klappen. Und Ellen scheint mit ihren Vorstellungen vom Teilzeitarbeiten auf taube Ohren zu stoßen. Das ist doch nur was für Mütter - und nichts für angehende Karrierefrauen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Ellen und Carlynn erzählt und die beiden sind einem von Anfang an sympathisch. Beide sind sie selbstbewusst und wissen, was sie wollen. Mit Problemen haben sie allerdings auch zu kämpfen und so kann man sich schnell mit ihnen identifizieren. Die beiden wirken einfach real. Als würden sie gleich um die Ecke wohnen. Und genauso geht es einem auch mit den Nebencharakteren, denn auch auf diese geht Felicitas Pommering genau ein. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, mit der Zeit gewöhnt man sich aber an ihn und versinkt in dem Buch. Besonders schön finde ich die Gedankengänge von Carlynn und Ellen die immer mal wieder zwischen der "eigentlichen" Handlung auftauchen und auch selbst zum Nachdenken anregen. Mein Fazit: Alle, die gerade nicht wissen, wie es als nächstes weiter geht, werden in diesem Buch eine unterhaltsame Lektüre zum mitdenken finden. Felicitas Pommering zeigt unsere (Arbeits)Welt anhand von Ellen und Carlynn sehr anschaulich und lässt mit den beiden mithoffen, dass sie endlich das Richtige für sich finden.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    Mika2003

    Mika2003

    30. September 2012 um 09:42

    Ein interessantes Thema. Was mache ich, nach dem Ausbildung und Studium beendet sind? Was erwartet die Gesellschaft? Was will ich selber? Ich weiß nicht was ich vor dem Lesen des Buches erwartet habe. Es war unterhaltsam zu lesen, gar keine Frage. Für mich kein reiner Roman, eher eine Art „Erfahrungen“ (wenn auch an erfundenen Personen aber durchaus realistisch) oder vielleicht sogar in Richtung Sachbuch / Lebensberater gehend, auch wenn es dafür fast etwas zu lustig beschrieben ist. Das man mit seinen Zukunftsängsten nicht allein ist, war mir eigentlich schon klar, aber es ist gut das ein Buch mal darauf hinweist. Der Schreibstil des Buches war in Ordnung, durch die wechselnden Erzählperspektiven wurde mir persönlich der Einstieg in das Buch schwer gemacht. So gut kam ich damit nicht klar. Ansonsten war es sprachlich auf die jüngere Generation angepasst, war jedoch flüssig und humorvoll. Das Cover des Buches ist nicht mein Fall, es hat mich nicht wirklich angesprochen und im Buchladen hätte ich mit Sicherheit nicht zugegriffen. Die Stärke des Buches – 170 Seiten – ist für das Thema ausreichend. Mehr hätte es wirklich nicht gebraucht. Aber: Der Preis für dieses Büchlein ist zu heftig. Ich schlucke schon wenn ein dickes Hardcover etwa 20 Euro oder ein dickes Taschenbuch 14 Euro kostet – der Preis hier wäre auch ein k.o.Kriterium gewesen.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    DieBerta

    DieBerta

    29. September 2012 um 18:18

    Weiblich, jung, flexibel - Felicitas Pommerening • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (12. Januar 2012) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3451305321 • ISBN-13: 978-3451305320 • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 1,8 cm Information zur Autorin und Inhaltsangabe von der Rückseite (treffend, daher übernommen): Felicitas Pommering, geb. 1982, lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Mainz. Nach dem Studium hat sie jährlich den Job und den Wohnort gewechselt, bis sie keine Lust mehr hatte. 2011 hat sie ihre medienwissenschaftliche Doktorarbeit abgeschlossen. Die beiden Freundinnen Ellen und Carlynn haben ihren Universitätsabschluss in der Tasche und stehen vor den großen Fragen: Was wollen wir eigentlich? Wie sieht die Zukunft aus? Traummann? Kinder? Job? Bei ihrer Suche nach Antworten stoßen sie auf die Schwierigkeiten, die viele haben: Beruflicher Druck steht gegen eigene Wünsche; persönlicher Ehrgeiz gegen die Einflüsse von Freunden und Familie. Und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung muss immer wieder abgewogen werden gegen die Erwartung der Gesellschaft. Felicitas Pommering schreibt über eine Generation, die mehr Möglichkeiten hat als jede andere zuvor, und über die Schwierigkeiten, dabei das eigene Glück zu finden. Erst mal etwas zum Äußeren des Buches. Das Buch hat eine sehr handliche Form – 19x12 cm – liegt sehr gut in der Hand. Der Umschlag fühlt sich super an – so schön glatt – man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Pink ist eigentlich nicht meine Farbe, aber die Dame auf dem Cover mit ihrem pinkfarbenen Shirt vor dem grellgrünen Hintergrund mit den vielen kleinen Bildchen – PC, Fernseher, Telefon, Mann-Frau, Kinderwagen, Uhr, Cocktail, Flugzeug, Toaster, Sonnenschein, Erde, Bügeleisen, die schon das Überangebot darstellen, knallt! Ein echter Hingucker. Mir fehlt nur noch das Lesebändchen, aber vielleicht passt das ja auch gar nicht ganz so gut zum Outfit des Buches, es sei denn es wäre pink ;-) Die beiden, recht verschiedenen Freundinnen mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen erzählen die Geschichte (Ich-Form) abwechselnd in den jeweiligen Kapiteln, die mit ca. 10 Seiten angenehm kurz gehalten sind. Der Schreibstil ist sehr flüssig und humorvoll. Alles in allem sehr schön zu lesen. Es geht um die Themen Berufswahl, Kinderwunsch, Familie und wie kann man alles miteinander verbinden und trotzdem ein zufriedenes Leben führen. Die beiden greifen die Themen kritisch, auch selbstkritisch, auf. Der Leser kann sich hierzu selbst gut Gedanken machen und es bietet sich an das Thema zu diskutieren. Es handelt sich hier also um ein Buch, das man gut in einer Leserunde, eventuell in der Schule oder einem Literaturgottesdienst behandeln könnte, auch weil man es schnell mal gelesen hat – 178 Seiten (wo AMAZON die beiden Seiten noch gefunden hat, weiß ich nicht), kurze Kapitel, handliches Format, kann man gut unterwegs, oder im Urlaub lesen. Im Nachwort gibt es noch mal ein langes Fazit der Autorin (14 Seiten) in dem das Buch mit anderen Büchern mit ähnlichen Themen verglichen wird. Hier wird die Geschichte noch einmal abgerundet. Mir wäre ehrlich gesagt gar nicht der Gedanke gekommen das Buch mit anderen Büchern zu vergleichen, da ich es ganz einzigartig finde und ich mich gefreut habe, dass es mir von Lovelybooks empfohlen wurde.

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  • Wiesbaden-Aktuell verlost Bücher von "Weiblich, jung, flexibel"

    Weiblich, jung, flexibel
    Felicitas_Pommerening

    Felicitas_Pommerening

    23. September 2012 um 21:36

    Hallo zusammen! Mir hat es bei meiner Leserunde hier so Leid getan, dass nicht einfach jeder ein Buch gewinnen kann... daher dachte ich, ich poste mal eine weitere Möglichkeit, mein Buch "Weiblich, jung, flexibel" zu gewinnen: Und zwar verlost Wiesbaden-Aktuell 5 Bücher. An der Verlosung nimmt man ganz einfach Teil, indem man eine Mail schreibt... Hier gehts zu den Infos: http://www.wiesbadenaktuell.de/startseite/news-detail-view/article/ueber-irrwege-beim-wiesbadener-lesecafe.html Also, viel Glück nochmal allen Interessierten und viele Grüße, Felicitas Pommerening

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    LibriHolly

    LibriHolly

    20. September 2012 um 11:55

    Felicitas Pommerening befasst sich in ihrem Buch "Weiblich, jung, flexibel" mit einem Thema, das uns alle betrifft. Was mache ich aus meinem Leben? Wo will ich hin beruflich, wie auch privat? Was erwarte ich von meiner Zukunft? Dabei geht sie das Thema von zwei unterschiedlichen, aber vor allem auch sehr weiblichen Standpunkten aus, an. Zum einen aus der Perspektive der jungen Carlynn, frisch mit dem Studium fertig befindet sie sich verzweifelt auf Jobsuche und zum anderen der ihrer Freundin Elli, einer liebenswerten Chaotin, die sich in den letzten Zügen ihres Studiums befindet und am liebsten Teilzeit arbeiten würde um mehr Privatleben zu haben. Und während Carlynn ihre ganz eigenen Schlüsse zieht, warum sie keinen Job findet und sich auf ihre ganz eigene "Heldenreise" á la Joseph Campbell begibt, ist Elli vergeblich auf der Suche nach einer geeigneten Teilzeitstelle. Ein Buch das sich mit nichts geringerem beschäftigt, als der eigenen, höchstpersönlichen Lebensplanung und den großen W-Fragen im Leben: Was? Wie? Wann? Wieso? Warum? Und vor allem auch mit Wem? Definiert sich der Mensch rsp. Frau nur über seinen/ihren Job oder gibt es auch noch mehr im Leben? Irgendwie steckt in dem Buch ein kleines Stück von jeder von uns. Ein nett und unterhaltsam geschriebenes Buch, das sich aber mühelos in die in letzter Zeit doch recht zahlreich erschienen Bücher dieser Art (Frau/Karriere/Kind) einordnen lässt.

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  • Leserunde zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    Felicitas_Pommerening

    Felicitas_Pommerening

    Was macht euch glücklich: Die Selbstverwirklichung im Job oder lieber viel Freizeit? Muss das, was man macht, sinnvoll sein? Und wie wichtig ist das Geld, das wir verdienen? Wieviel brauchen wir eigentlich davon? Und gibt es ihn noch, den Unterschied zwischen Männern und Frauen? Oder hätte mein Buch auch einfach „Jung, flexibel“ heißen können? Wer Lust hat, über solche und ähnliche Fragen nachzudenken und sich auszutauschen, den lade ich herzlich zur Leserunde von „Weiblich, jung, flexibel“ ein. Worum geht es nun genau? Also: Das Buch erzählt von zwei Freundinnen, die in die Berufswelt starten. Carlynn, die zielgerichtete, findet keine Job und muss sich anhören, zu wenig gelebt zu haben. Also reist sie erstmal nach Indien, um ein Abenteuer zu erleben. Ellen, der Feingeist, möchte am liebsten nur Teilzeit arbeiten, um möglichst viel vom Leben zu haben. Trotzdem möchte sie im Job ernstgenommen werden. Doch das passt nicht zusammen, wie sie schnell mitbekommt... Beide finden letztendlich eine Stelle, mit der sie versuchen, zurechtzukommen. Doch alles ist einfach nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt haben. Sie müssen sich fragen, was sie nun wirklich wollen, welchen Weg sie einschlagen und wie ihr Leben langfristig aussehen soll. Das Buch ist belletristisch und humorvoll geschrieben, aber als Sachbuch erschienen. Ob das sinnvoll war ist auch etwas, was wir in der Leserunde diskutieren können. Für die Leserunde stellt mein Verlag 25 Exemplare zur Verfügung, die ich unter allen Anmeldungen verlosen darf. Ich freue mich über jeden, der mitmacht und bin sehr gespannt auf eure Meinungen! Das Ganze findet übrigens im Rahmen der Lovelybooks Aktion 'Debütautoren 2012' statt, weil „Weiblich, jung, flexibel“ mein erstes Buch ist. Ab heute könnt ihr euch eine Woche lang anmelden. Danach werden so schnell wie möglich alle Exemplare an die Gewinner verschickt... und dann geht das Lesen los! Zur Verlosung: 10 Exemplare werde ich einfach so verlosen – um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt bitte bei eurer Anmeldung dazu, dass ihr Interesse an einem Frei-Exemplar habt. Wer dem Glück gerne ein bisschen nachhilft, kann ich Aktion treten: 15 Exemplare vergebe ich an die ersten, die auf Facebook oder Twitter posten: „Ich mache auf Lovelybooks bei der Leserunde von Felicitas Pommerening mit (www.felicitaspommerening.de) – und mit ein bisschen Glück gewinne ich ein Exemplar von ihrem Buch 'Weiblich, jung, flexibel'.“ Nicht vergessen: Nach dem Post direkt unter Anmeldung/Bewerbung anmelden und dazu schreiben: „Ich habe den Satz gepostet!“ - damit ich daran erkennen kann, wer schneller war. Ich freue mich auf die Leserunde!

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    elane_eodain

    elane_eodain

    05. September 2012 um 22:45

    >> … Ich werde zu einem unmotivierten Bündel, das morgens nicht mehr aus den Federn kommt und abends zu erschöpft ist, um das bisschen Privatleben, das noch bleibt, zu genießen. Abend um Abend vergeht mit mir auf der Couch vor der Glotze. Das wiederum macht mich so traurig und wütend auf die Arbeit, dass ich umso weniger hingehen möchte … << (aus "Weiblich, jung, flexibel" von F. Pommerening) INHALT & GEDANKEN: „Weiblich, jung, flexibel“ wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht so, doch es handelt sich um ein Fachbuch, genauer: ein erzählendes Fachbuch. Diese Art des Fachbuchs wird derzeit populärer, wie mir scheint, rückt näher ans Scheinwerferlicht heran und versucht ein wenig auf „Kuschelkurs“ mit Romanen zu gehen, um die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zu ziehen. Ich persönlich finde das gut und mag es, mich einem Thema auf unterhaltsame und flüssig zu lesende Weise zu nähern. So will es auch dieses Buch versuchen – rutscht dabei aber stellenweise doch zu sehr in Richtung Unterhaltungslektüre/Roman ab. Felicitas Pommerening lässt in ihrem Buch abwechselnd zwei Frauen zu Wort kommen als „typische Vertreterinnen dieser Generation junger Frauen“, zwei Freundinnen, die eben ihr Studium beendet haben und deren unterschiedliche Lebensvorstellungen nun mit dem Arbeitsalltag konfrontiert werden. Vorstellungsgespräche und Sinnsuche, Leistungsdruck und Gehaltvorstellungen, Motivation und Überstunden, Teilzeitarbeit und Traumjob, Familienplanung und Karriere … viele Themen greifen die beiden Frauen auf und teilen ihre Gedanken und (vermeintlichen) Lösungen mit dem Leser. Unterhaltsam ist das auf jeden Fall, vor allem wenn es um abstruse Vorstellungen von „Personalern“ oder Selbstfindungstrips in Indien geht, auch den ein oder anderen guten Gedanken konnte ich für mich selbst mitnehmen, aber zum Ende hin war ich dann doch etwas enttäuscht, denn zu schön hat sich alles gefügt, zu leicht wurden Kompromisse geschlossen und vorherige Vorstellungen über den Haufen geworfen. Wirkliche Lösungen werden nicht geboten, aber die gibt es allgemeingültig wohl auch nicht. Was mich aber stört ist, dass bei mir zum Ende hin die Botschaft ankam, dass man im Endeffekt doch seine persönlichen Vorstellungen an den gegebenen Arbeitsalltag anpassen muss und es nicht umgekehrt möglich ist, die Arbeit am eigenen Lebensplan auszurichten. Schade, da hatte ich mir irgendwie mehr erhofft, oder ist das wirklich so gänzlich unmöglich? Versöhnt hat mich dann wiederum das sehr ausführliche Nachwort, denn die Autorin bringt noch einmal einige Gedanken an, nennt weiterführende Buchtipps, aber auch "Flops", und rundet damit ihr Thema noch recht gut ab, versucht Druck zu nehmen und Mut zu machen. Das gelingt ihr zum Schluss so gut, dass ich alles in allem sagen kann, dass sich das Lesen des Buches für mich persönlich doch gelohnt hat und mir ein paar gute Gedankenanstöße gegeben hat. FAZIT: Zu viel darf man sich nicht erhoffen, aber wer sich über das Thema Gedanken macht oder gerade in einer ähnlichen Situation wie die beiden Protagonistinen steckt, erhält eine kurzweilige Lektüre und geht vielleicht ein wenig gestärkt daraus hervor.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    Leela

    Leela

    31. August 2012 um 23:41

    Carlynn und Ellen haben ihr Studium abgeschlossen und sind nun auf der Suche nach einem Beruf. Dabei haben beide relativ unterschiedliche Ansprüche, wollen aber natürlich jewels den Traumberuf für sich finden - was, wie sich herausstellt, alles andere als einfach ist. "Weiblich, jung, flexibel" mag sich zwar mit Themen beschäftigen, die gesellschaftlich durchaus aktuell sind, allerdings wird es als Sachbuch völlig falsch vermarktet, denn letztendlich ist dies kein Buch, von dem ich mir Hilfe erhoffen würde, wenn ich die Probleme der Protagonistinnen hätte. Letztendlich werden zwar viele Probleme angesprochen, die junge Berufsanfänger haben könnten, Lösungen werden jedoch nicht geboten - was aber auch nicht die Aufgabe eines Romans ist (und um einen solchen handelt es sich bei diesem Buch nun einmal). Zu lesen bekommt man hier mehrere, kurze Episoden aus dem Leben der Protagonisten, die teilweise durchaus unterhaltsam sind, aber auch nachdenklich machen. Da ich das Buch nicht mit dem Anspruch gelesen habe, ein Sachbuch zu lesen, fühlte ich mir deshalb durchweg gut unterhalten, auch wenn ich die Ansichten der Hauptcharaktere nicht immer nachvollziehen konnte (gut, ich komme auch nicht aus der Branche). Insgesamt ein nettes, kurzweiliges Buch für zwischendurch, in dem eine Portion Gesellschaftskritik anklingt.

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  • Rezension zu "Weiblich, jung, flexibel" von Felicitas Pommerening

    Weiblich, jung, flexibel
    ferkel

    ferkel

    31. August 2012 um 14:20

    Carlynn und Ellen haben gerade ihren Hochschulabschluss hinter sich, als sich ihnen die wichtigen Fragen nach Job, Geld und Familie stellen. Während Carlynn froh darüber wäre, überhaupt eine Stelle zu bekommen, gelingt Ellen der Einstieg leichter, obwohl sie doch viel lieber Teilzeit arbeiten würde, um mehr vom Leben zu haben. In einem als Sachbuch getarnten Roman ergreift Felicitas Pommerening stellvertretend für ihre Generation das Wort und berichtet von den Problemen, heute im Job glücklich zu werden. Für mich stellt sich nach dem Lesen nicht die Frage, ob "Weiblich, jung, flexibel" ein gutes oder ein schlechtes Buch ist. Das lässt sich nicht so einfach beantworten, denn es kommt bei diesem Roman-Sachbuch-Mix sehr darauf an, was man eigentlich erwartet und mit welchen Voraussetzungen man dieses Buch liest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei Studenten, Menschen mit 20 Jahren Berufserfahrung und Rentnern die gleichen Reaktionen hervorrufen wird. Die Frage ist vielmehr: Was will dieses Buch? Und das frage ich mich, weil ich dazu gehöre zur Generation "Was mit Medien", zur Generation "Praktikum", eben zur "Generation, die mehr Möglichkeiten hat als jede andere zuvor, und über die Schwierigkeiten, dabei das eigene Glück zu finden" (Auszug vom Cover). Also was will das Buch? Die Geschäftsführer und Personaler der Welt vom Elend dieser Generation in Kenntnis setzen? Wohl kaum. Den eigenen Leidensgenossen vermitteln, dass sie nicht allein dastehen, aber dass es trotzdem keine Patentlösung gibt? Eher nicht. Ich habe "Weiblich, jung, flexibel" gelesen, weil ich mich fast vollständig mit Carlynn und Ellen identifizieren kann und mich die Ansichten der Autorin interessierten. Es gibt Textstellen, die mir aus der Seele sprechen und andere, wo ich mit den Protagonistinnen nicht übereinstimme. Der Schreibstil ist flüssig und manchmal etwas salopp; inhaltlich ist die Generation ausgezeichnet dargestellt. Ich verstehe aber nicht, was an dem Buch für andere Leser besonders unterhaltsam im Sinne von witzig sein soll. Bitte? Das kann man wohl nur so sehen, wenn man die geschilderten Probleme nicht kennt. Alles in allem hatte ich den Eindruck (der durch das Nachwort nachhaltig verstärkt wurde), dass es die Autorin schlicht geärgert hat, dass ihre Generation in der Literatur bisher nicht wirklich passend dargestellt wurde. Das hat sich nun in jedem Fall geändert. Sicher hatte Felicitas Pommerening auch vor, den Frauen ihrer Generation Mut zu machen. Doch mehr als der Vorschlag, selbst den Druck rauszunehmen, gibt es nicht. Ehrlich gesagt, habe ich auch keine Lösung erwartet. Das Buch zeigt dem geneigten Leser, wie schwer es manch ein Studienabgänger heute hat, in ein glückliches Leben zu finden. Die einen werden jetzt sagen: "Die sollen sich mal nicht so haben, denen steht ja die Welt offen! Zu meiner Zeit..." Und die anderen können nur erwidern, dass man das ab einem bestimmten Altersabstand wohl kaum nachvollziehen kann. Ihre Story baut die Autorin fest auf Frauen in Westdeutschland auf und bemerkt im Nachwort, dass sie nicht weiß, wie es den Frauen im Osten geht. Gar nicht so anders! Ich sehe das Problem keineswegs als eines von Himmelsrichtungen, sondern eher der Branche. Das Buch stützt sich auf die Medien, PR und Werbung - Klassiker. Wer Ärztin oder Juristin wird, kann sich mit Carlynn oder Ellen sicher nicht so gut identifizieren. Die abschließende Ansicht der Autorin, dass wir unterm Stich sowieso alles falsch machen, mag ironisch gemeint nicht ganz falsch sein. Trotzdem teile ich sie nicht. Ach ja - was will das Buch? Ich weiß es nicht. Aber ich interpretiere für mich hinein, dass der eigene Weg der richtige und nicht der falsch ist.

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  • Einladung zur Blogtour von "Weiblich, jung, flexibel" - 10 Exemplare zu gewinnen

    Weiblich, jung, flexibel
    Felicitas_Pommerening

    Felicitas_Pommerening

    Hallo zusammen, ich möchte euch alle ganz herzlich einladen, mir in den nächsten Tagen auf meiner Blogtour zu folgen. Ab morgen (30.7.) werde ich täglich auf einem anderen Blog über mich und mein Buch "Weiblich, jung, flexibel" sprechen (bis zum 8.8.). Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbeischaut! Die Tourdaten - also alle Blogs - und mehr Details findet ihr hier (in der Beschreibung vom Ankündigungsvideo): https://www.youtube.com/watch?v=ktOYkZ50VZc Während der Blogtour kann man auch ein Exemplar von "Weiblich, jung, flexibel" gewinnen. An der Verlosung nimmt man automatisch teil, wenn man während der Blogtour einmal einen Beitrag kommentiert. Ich freue mich auf eure Meinungen, Fragen und generellen Kommentare... Viele Grüße, Felicitas

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