Felicitas Richter Schluss mit dem Spagat

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Inhaltsangabe zu „Schluss mit dem Spagat“ von Felicitas Richter

Stark in Familie und Beruf Kinderarzt oder Konferenz? Schulfest oder Dienstreise? Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist eine Herausforderung. Berufstätige Eltern versuchen, ihre Zeit optimal einzuteilen, viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, sich besser zu organisieren und Dinge zu delegieren. Trotzdem bleibt oft ein schlechtes Gewissen, weder den Kindern und der Partnerschaft noch den ganzen Anforderungen im Job ausreichend Aufmerksamkeit schenken zu können. Die propagierte Lösung heißt immer wieder Work-Life-Balance. Doch was nach einem Harmonie-Versprechen klingt, funktioniert meist nicht: Die Forderung, auch mal etwas für sich selbst zu tun, schafft noch mehr To-dos, und nach der anstrengenden Arbeit daheim einfach nur auszuruhen, bleibt ein Traum. Mit 'simple present' lernen Sie eine überzeugende Methode kennen, um der Multitaskingfalle zu entkommen und mitten im Stress gelassen zu bleiben: Versuchen Sie erst gar nicht, alle Lebensbereiche zu vereinen. Widmen Sie sich vielmehr immer nur einer Aufgabe, aber dieser voll und ganz. Indem Sie sich nicht mehr von den Anforderungen treiben lassen und sich verausgaben, gewinnen Sie Ihre Souveränität zurück. Wie Sie entscheiden, welche Aufgabe jetzt 'dran' ist, und die notwendige Präsenz aufbauen, um nicht ständig an all das Unerledigte zu denken, zeigt Felicitas Richter in ihrem Ratgeber.

Tolle alltagstaugliche Tipps zur eigenen Mitte zu finden, mehr Präsenz zu zeigen und dadurch weniger gestresst zu sein.

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    Schluss mit dem Spagat
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    15. February 2016 um 11:27

    Felicitas Richterin ist Mutter von vier Kindern und bringt Eltern bei, ihren Alltag so zu organisieren, dass sie nicht in die Stressfalle tappen und dabei noch Zeit für sich haben. In ihrem Buch hat sie nun einige Tipps aufgeschrieben. Dabei steigt sie immer mit einem guten Beispiel, oft auch aus ihrer eigenen Erfahrung, ein und verdeutlicht verschiedene Problematiken im Leben mit Kind, Beruf, Partnerschaft und Freizeit, die doch oft ähnlich klingen und im Grunde auch alle zum gleichen Ergebnis führen: Stress, Zeitnot, Hektik, schlechte Laune. Schön ist, dass Felicitas Richter dabei nicht nur die Mütter anspricht, sondern gezielt von Eltern redet und auch hin und wieder die Väter in ihren Beispielen auftauchen. Elternschaft ist hier keine weibliche Angelegenheit, sondern eine menschliche. Gleiches gilt auch für die Probleme, die sie aufführt. Sie zeigt selbst an einer Stelle auf, dass nicht nur Eltern die Probleme von Stress, Überarbeitung, etc. kennen, sondern im Grunde die meisten Menschen im Alltag rotieren und ein bisschen Entschleunigung brauchen. Ihre Tipps sind dabei eigentlich nur Kleinigkeiten, bei denen die größte Schwierigkeit ist, sie in den Alltag so zu integrieren, dass sie nicht einfach wieder geschluckt werden können. Und es sind wirklich gute Tipps. Ich kenne einige davon aus dem autogenen Training und vom Yoga, habe sie schon seit Jahren zu kleinen Ritualen gemacht und sehe sie als selbstverständlich an. Darum hat mir das Buch vor allem wieder einmal gezeigt, dass meine alltäglichen Methoden für andere eben nicht so selbstverständlich sind. Das hilft mir, den Blick zu schärfen und ein anderes Verständnis für meine Mitmenschen zu entwickeln. Zum Anderen aber zeichnet das Buch so das Bild eines immer gelassenen Geschöpfs, das niemand aus der Bahn werfen kann. Dieses Weichzeichnen macht die Elternschaft, so wie Felicitas Richterin sie „lehrt“ zu etwas Übermenschlichem. Der Raum fürs absolute Chaos, für Wut und Streit, für ein Aufbrausen, nach dem wir uns wieder beruhigen können, fehlt mir. Doch ich bin überzeugt, dass er nötig ist. Erstens, weil uns alles „simple present“ nichts hilft, wenn wir damit alleine dastehen und weder Partner, Kinder noch andere Mitmenschen am gleichen Strang ziehen. Dann gibt es zwangsläufig Streit, der aus Missverstehen entsteht. Und zweitens, weil das Leben keine gerade Linie ist, keine planbare Sache. Wenn ich immer nur durchatme und versuche, gelassen eine Sichtweise zu finden, mit der ich mich arrangieren kann, fehlt mir das ICH, die ureigene direkte Reaktion. Nach einem „Urschrei“ kann ich mich fassen und habe nicht das Gefühl, alles runter geschluckt zu haben. Und genau der Aspekt fehlt in dem Buch. Dass es uns erlaubt, uns nicht hinter einer Ruhe von „Kann man eben nicht ändern“ zu verstecken, sondern auch einmal aus der Haut zu fahren, um uns selbst zu erkennen. Eine Mischung aus Ruhe und Lärm finde ich viel effektiver. Trotzdem habe ich mit Schluss mit dem Spagat ein Buch gefunden, dass ich zum Reinlesen und Durchprüfen vielen gestressten Mitmenschen in die Hand geben würde.

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  • Stressfrei - eigentlich ganz einfach, aber …

    Schluss mit dem Spagat
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    Mit diesem Ratgeber hat Felicitas Richter ein recht praxisnahes Werk geschaffen, um vor allem Eltern, aber eigentlich auch sonst jedem stressgeplagten Zeitgenossen, die Besinnung auf sich selbst und den Moment nahe zu bringen. Besonders gefallen haben mir die für jede Familie nachvollziehbaren, weil lebensnahen Beispielsituationen, die einen immer wieder aus dem Tritt, der Fassung oder einfach an den Rand der Verzweiflung bringen. Wer die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie kennt, kann meist ein Lied davon singen, wie gestresst und ausgebrannt man sein kann, wie getrieben man sich fühlt. Immer wieder der Spagat zwischen Familie und Beruf. Dann Stress mit Kita, Schule und Partner. Hinzu kommen Kinderkrankheiten, Fortbildung und Krach mit Kollegen, Freunden, Verwandten. So hetzt man durch die (Kinder-)Jahre, die man doch eigentlich genießen sollte! Felicitas Richter berichtet hier aus eigener Erfahrung und daher findet man sich hier sicher in vielen Beispielen wieder. Mir jedenfalls ging es so. Aus diesenErfahrungen hat sie ein recht einfaches – eben simples - Konzept entwickelt und nach der englischen Gegenwartsform benannt: SIMPLE PRESENT! Eigentlich ist auch alles ganz einfach, wenn man den Überblick über alle Aufgaben hat und sich nicht alle Arbeit aufhalst, Abstand vom Perfektionismus nimmt und im hier und jetzt lebt, sprich present ist und den Augenblick achtet, erfährt und genießt. Wie man das schaffen kann, was sich so einfach anhört, aber gar nicht so „simpel“ in die Tat umzusetzen ist, lernt man Schritt für Schritt durch dieses Buch. Manchmal fiel mir zwar die Abgrenzung zwischen den einzelnen Kapiteln schwer und ich hatte das Gefühl einiges schon einmal gelesen zu haben, aber vielleicht lag das auch daran, dass ich eben noch nicht simple present bin oder aber vielleicht war es auch Absicht der Autorin durch Penetration Wirkung zu erzielen. Jedenfalls stelle ich fest, dass ich dort, wo ich bewusst Abstand vom Multitasking nehme und achtsamer mit meinem Umfeld und mir selber umgehe, ein klein wenig entschleunigt werde und am Ende sogar das Gefühl habe, mehr geleistet zu haben. Fazit: Toller Ratgeber mit einfachem Konzept, den man Stück für Stück lesen sollte. Eventuell hätte er sogar kompakter ausfallen können. Außerdem eine tolle Geschenkidee für alle stressgeplagten Freundinnen! Mein neues Motto: Sei SIMPLE PRESENT!

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  • Leserunde zu "Schluss mit dem Spagat" von Felicitas Richter

    Schluss mit dem Spagat
    simplepresent

    simplepresent


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    simplepresent

    simplepresent

    03. September 2015 um 11:51
    Athene100776 schreibt Nein, dieser Ansicht habe ich nun ein Stück weit abgeschworen, solange es meinem Kind und mir gut ist, ist alles in Ordnung,

    Schön formuliert! Ja, das sollte das einzig wirklich wichtige Kriterium sein - und dazu kommt: dann sind wir auch angenehme Zeitgenossen. Aufmerksamkeit für andere braucht zuerst Aufmerksamkeit ...

  • ein toller Ratgeber der einen daran erinnert mehr an Sich zu denken

    Schluss mit dem Spagat
    Kuhni77

    Kuhni77

    28. August 2015 um 10:03

    Ausschnitt Inhaltsangabe: Mit »simple present« lernen Sie eine überzeugende Methode kennen, um der Multitaskingfalle zu entkommen und mitten im Stress gelassen zu bleiben: Versuchen Sie erst gar nicht, alle Lebensbereiche zu vereinen. Widmen Sie sich vielmehr immer nur einer Aufgabe, aber dieser voll und ganz. Indem Sie sich nicht mehr von den Anforderungen treiben lassen und sich verausgaben, gewinnen Sie Ihre Souveränität zurück. Wie Sie entscheiden, welche Aufgabe jetzt »dran« ist, und die notwendige Präsenz aufbauen, um nicht ständig an all das Unerledigte zu denken, zeigt Felicitas Richter in ihrem Ratgeber. Meinung: Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch und hoffte dass ich einige Tipps erhalte, die ich in unserem turbulenten Alltag umsetzen kann. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Lesen, blättern und einfach nur darin stöbern immer wieder geholfen, an mich zu denken und einfach mal abzuschalten und einen Gang runter zu drehen. Wir leben viel zu sehr im Zeitdruck, hetzten von einem Termin zum anderen, wollen alles direkt und gleich erledigt haben und sind dann abends immer wieder enttäuscht nicht alles geschafft zu haben oder wieder keine Auszeit gehabt zu haben. Aber warum machen wir es uns so schwer? Warum können wir so wenig abgeben, stehen ständig unter Strom und wollen alles sofort erledigt haben? Ganz einfach: Weil wir viel zu oft denken „Das muss so sein!“ Das Buch hat mir immer wieder vor Augen gehalten, dass ich jeden Tag auch einmal an mich denke, mir bewusst eine Auszeit nehme und neue Energie/Kraft tanke. Einiges habe ich wieder im Familienalltag ins Leben gerufen, was wirklich gut funktioniert.

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  • Wertvolle Tipps

    Schluss mit dem Spagat
    milchkaffee

    milchkaffee

    09. July 2015 um 23:19

    Dieses Ratgeberbuch ist sehr praxisnah gechrieben. Kein Wunder, die Autorin ist vierfache Mama. Es sind viele umsetzbare Tipps enthalten, ich denke in der Vielzahl ist für jeden etwas dabei. Ich konnte mir viele wertvolle Anregungen aus dem Buch holen.

  • Ein wertvoller Ratgeber mit vielen Anregungen

    Schluss mit dem Spagat
    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    29. June 2015 um 23:15

    Zum Inhalt: Berufstätige Eltern fühlen sich oft wie in einem Hamsterrad, aus dem es kein Entrinnen gibt: Man hetzt zwischen eigenen Terminen und den Terminen der Kinder hin und her. Die Tätigkeiten im Haushalt nehmen nie ein Ende und oft fühlt man sich am Rande seiner Kräfte. Wenn dann auch noch unerwartet ein Kind krank wird oder plötzlich Überstunden auf der Arbeit angesagt sind, dann ist das Chaos schier perfekt. Doch die Vereinbarung von Familie und Beruf muss keinem ewigen Kampf gleichen. Felicitas Richter, die selbst Mutter von vier Kindern ist und eine anspruchsvolle Arbeit hat, hat für sich eine Möglichkeit gefunden, den Alltag harmonischer zu gestalten. Ihre Tipps und Beobachtungen teilt sie mit anderen Eltern in diesem Ratgeber. Sie hat die Methode "Simple Present" entwickelt und sie erfolgreich in ihrem Leben umgesetzt. Was genau diese Methode beinhaltet, wird in ihrem Buch ausführlich erklärt. Außer diesem Konzept gibt sie Eltern massig nützliche Ratschläge an die Hand, wie sie ihren Alltag organisieren und bei allem stets gelassen bleiben können. Außerdem erklärt sie, warum es wichtig ist, dass Eltern sich selbst vor lauter Arbeit nicht vergessen und erklärt, wie es möglich ist, trotz stressigem Alltag Zeit für sich zu finden. Meine Meinung: "Schluss mit dem Spagat" ist ein kurzweiliges Buch mit vielen Denkanstößen und wertvollen Ideen für vielbeschäftige Eltern. Die Kapitel sind übersichtlich gestaltet und es gibt u.a. viele farbige Boxen mit den wichtigsten Punkten auf einen Blick. Man merkt, dass die Autorin aus Erfahrung spricht. Beispielsweise erklärt sie, warum sie erst ganz begeistert war als sie von der vielbemühten Work-Life-Balance hörte, später aber enttäuscht feststellen musste, dass dieses Konzept vielleicht für vielbeschäftigte Manager taugt, nicht aber für berufstätige Eltern. Sie erklärt auch sehr anschaulich, warum das so ist. Eine zentrale Aussage des Buches ist: "Mach eines nach dem anderen und sei immer im Hier und Jetzt." Einige der Kapitelüberschriften lauten beispielsweise "Die Perfektionismusfalle", "Die Stressfalle" und "Die Erschöpfungsfalle". Man findet u.a. viele Achtsamkeitsübungen, die helfen, wieder zur Ruhe zu kommen oder erst gar nicht in großen Stress zu geraten. Fazit: Ein sehr gelungener Ratgeber für Eltern, die viel vom Leben haben wollen und dabei bei Kräften bleiben möchten. Er hilft, seine Prioritäten zu überdenken, Aufgaben zu deligieren und erneut Zeit für sich selbst zu finden. Viele der Tipps sind nicht unbedingt neu, man hat sie vielleicht in abgewandelter Form schon gehört, aber dennoch wird sicherlich jeder etwas für sich finden, das er umsetzen und so zu mehr Gelassenheit finden kann.

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  • Schluss mit dem Spagat

    Schluss mit dem Spagat
    bine_2707

    bine_2707

    25. June 2015 um 15:56

    Immer wieder steht man vor dem gleichen Problem: wie soll man Job und Familie untern einen Hut bringen. Denn selbst wenn es eigentlich so wirkt, als ob alles läuft kommt man durch kleinen Komplikationen schnell an den Rande des Wahnsinns. In dem Buch berichtet die Autorin genau von den Problemen, die gerade Frauen immer wieder beschäftigen und den ein oder anderen Konflikt mit der Umwelt mit sich bringen. Jedoch versucht die Autorin ebenfalls Abhilfe zu schaffen, denn mit dem Problem ist man nicht allein. Fast jede Frau sieht sich immer wieder in der Zwickmühle und hat das Gefühl, dass sie einem Teil ihres Lebens (Familie oder Job) nicht gerecht werden kann. Durch einige nützliche Tipps, die meist auch schon bekannt sind, soll man sich von dem ein oder anderen Vorurteil befreien und auf das wichtige fokussieren. Mir hat das Buch gut gefallen und ich versuche den ein oder anderen Tipp zu beherzigen und anzuwenden.

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  • Innehalten - Durchschnaufen - Fokussieren

    Schluss mit dem Spagat
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    Felicitas Richter hat einen äußerst praktischen Ratgeber für FamilienmanagerInnen geschrieben. Alle mit Familie kennen die lebensnahen Situationen, die die Autorin in ihrem Ratgeber beschreibt: Zerrissen zwischen Familie und Beruf, Kita und Kinderkrankheiten, Fortbildung und Ehekrach hetzen wir durch die Jahre, die eigentlich mit Kindern so schön sein könnten. Trotzdem fühlen wir uns gestresst und ausgebrannt. Aus eigener Erfahrung heraus hat Felicitas Richter ein Konzept erstellt, das so einfach ist, wie es heißt: simply present. Im Prinzip geht es darum, sich erstmal einen Überblick über alle Aufgaben zu verschaffen, die man sich freiwillig oder unfreiwillig aufgehalst hat, um sie dann kritisch zu begutachten: Bin ich überhaupt kompetent genug, um diese Aufgabe zu leisten? Will ich das wirklich? Kann das ein anderer übernehmen? Kann ich damit leben, dass diese Aufgabe auch von einem anderen (vielleicht nicht so perfekt, wie ich es mir vorstelle) übernommen wird? Schluss mit dem Multitasking ist der nächste Aspekt in ihrem Konzept. Man soll sich ganz einer Aufgabe widmen, ohne im Kopf bereits bei zwei oder drei anderen Aufgaben ist.  Auch das deutliche JA oder NEIN sagen, will gelernt sein. Außerdem werden sehr nützliche und einfach anzuwendende Tipps gegeben, um der körperlichen und seelischen Erschöpfung entgegenzuwirken, die uns alle plagt. Durch einfache Übungen, die wirklich überall und immer ausgeführt werden können, können wir unseren inneren Akku wieder auffüllen und uns auch immer wieder neu auf die gerade zu leistente Aufgabe ausrichten. Simply present ist gerade durch die authentischen Beispiele aus dem Leben v on Familien ein sehr guter, einfacher und sehr hilfreicher Ratgeber, den ich hiermit sehr gerne weiterempfehlen werden. Er steht schon als Geburtsgeschenk für zwei Freundinnen auf meiner Liste.

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  • Entspannung durch Präsenz

    Schluss mit dem Spagat
    black_horse

    black_horse

    Eine einfache Methode, mit der die Quadratur des Kreises - bzw. ein entspannteres Handling von Beruf und Familie - gelingt, ich glaube, die möchten alle Eltern (und natürlich auch andere Gestresste) kennenlernen. Kann dieses Buch das Rezept dafür wirklich liefern? Die Sozialpädagogin Felicitas Richter, die selbst mehrfache Mutter ist, hat in diesem Buch ihre Erfahrungen mit ihrem Ansatz "Simple Present", den sie auch als Coach und in Seminaren präsentiert, zusammengefasst. Entstanden ist ein gelungener Mix aus Alltagsepisoden und einer "Trick-Kiste", in der sicher jeder Leser den einen oder anderen Tipp für die eigene Situation mitnehmen kann. Im ersten Abschnitt "Aus dem Gleichgewicht" wird der Leser mit der vielzitierten "Work-Life-Balance" konfrontiert. Es wird sehr gut veranschaulicht, dass es diese in dem Sinne gar nicht geben kann, weil Work und Life sehr fließend miteinander verwoben sind. Danach erläutert die Autorin ihr Konzept "Simple Present", das im Kern darin besteht, sich möglichst oft auf genau eine Sache zu konzentrieren und diese dann auch mit ganzem Herzen auszufüllen. In den folgenden Kapiteln wird das Konzept anhand verschiedener Alltagsfallen konkretisiert. Ob Perfektionismus-Falle, Stress-Falle oder Erschöfpungs-Falle, irgendwann ist jeder mal mehr oder weniger darin gefangen. Die Autorin bietet Anregungen, die Wege aus scheinbar erdrückenden Situationen bieten können. In kleinen "Wenn es hart auf hart kommt"-Kästen gibt es Rezepte für Notfälle. Aber auch Methoden, wie den Kompetenz-Check, die auf eine längerfristige Entschleunigung und Entlastung zielen. In farbig abgesetzten "Exkursen" werden diese beispielhaft erklärt. Im abschließenden Kapitel "Bonuspunkte" wird die positive Wirkung nicht nur auf die eigene Person, sondern auf das Umfeld hervorgehoben. Super ist auch die Zusammenfassung der Tipps auf der Umschlag-Innenseite, so dass man schnell zur entsprechenden Seite im Buch gelangt. Auch wenn das Buch wirklich "simple" Ratschläge erteilt, von denen man viele schon zu kennen scheint, so öffnet es sicher an vielen Stellen die Augen. Es ermutigt, mehr auf sich selbst zu achten und die Zeit wirklich bewusst zu nutzen. Zeit zu verlieren um Zeit zu gewinnen. Und diese Zeit wieder mehr zu genießen.

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    Jungenmama

    Jungenmama

    23. June 2015 um 10:28
  • ChaosGeschichten aus dem Alltag + Tipps und Ideen gegen Stress aus der Erfahrung einer Vierfachmama

    Schluss mit dem Spagat
    Jungenmama

    Jungenmama

    19. June 2015 um 20:37

    Ich leite ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen! Ein Spruch aus der Werbung, der nur einen Bruchteil davon vermittelt, was Mütter Daheim leisten und nicht nur da, denn immer mehr arbeiten zusätzlich noch in einem "echten" Beruf! Das geht natürlich meist nicht ohne Kompromisse, Streitereien, Erschöpfungszustände und andere Stresssymptome! Bei Ihnen schon? Herzlichen Glückwunsch, dann sind sie etwas ganz besonderes, denn ich habe in diesem Buch erfahren, dass ich nicht alleine bin und auch Frauen, die scheinbar alles gut im Griff haben, doch auch mit so manchen Problemen zu kämpfen haben... Die Autorin Felicitas Richter, selbst Vierfachmutter, berichtet in diesem Ratgeber von ihren eigenen Erfahrungen und Erfahrungen anderer Mütter, die nicht immer alles im Griff haben! Genau das macht das Buch eher zu einem guten Freund den zu einem puren Nachschlagewerk für perfekte Erziehung - was ich als sehr angenehm empfand! Auch die aufgeführten Lösungsvorschläge und Tipps sind vielleicht nicht immer alle komplett neu, aber sehr gut in Zusammenhang gebracht und erläutert. Ich habe einige wichtige Lehren mitnehmen und teilweise auch schon, mehr oder minder gut, umsetzen können! So bin ich persönlich begeistert von der Giraffensprache, die ich mir mehr und mehr angewöhne ;-) Das Buch ist in mehrere farblich getrennte Abschnitte und Themen unterteilt: Wie Eltern sich zerreißen, um alles miteinander zu verbinden, Warum Work-Life-Balance nicht für berufstätige Eltern taugt, Warum sie nur eins tun dürfen um alles zu schaffen, Warum sie nicht für alles zuständig sind, Wie sie für alles Wichtige im Leben Zeit finden, Wie sie mitten im Tun auftanken, Warum nicht nur Sie gewinnen Herzlichen Dank für eine Vielzahl an Tipps die man gut im Alltag umsetzen kann und das Familienleben vereinfachen!

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  • Ratgeber für Gestresste

    Schluss mit dem Spagat
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    19. June 2015 um 19:34

    Felicitas Richter, selbst berufstätige Mutter von vier Kindern, weiß wovon sie spricht: nicht immer ist es einfach, Beruf und Familie zu vereinen. Doch dieser Ratgeber soll helfen, das besser zu schaffen. Das Buch ist wunderbar anschaulich gestaltet, mit vielen Beispielen aus dem echten Leben, so dass man sich oft denkt "Ich bin nicht allein, auch anderen passieren mal Missgeschicke". Teilweise könnten die Kapitel knackiger und auf den Punkt gebrachter sein, und auch die Tipps und Tricks sind nicht immer etwas Neues, sondern Dinge, auf die man auch von allein kommen könnte, aber das tut dem Gesamteindruck des Buches keinen großen Abbruch! Es muss ja auch kein Super-Ratgeber sein, der das Rad neu erfindet, aber ich denke, gerade gestresste Eltern sind für jede Hilfe dankbar und werden in diesem Buch viel Nützliches finden.

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  • Felicitas Richter - "Schluss mit dem Spagat"

    Schluss mit dem Spagat
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2015 um 13:34

    Als ich mich für die Leserunde bewarb und dann das Buch auch endlich in den Händen hielt, war ich schon manchmal "ängstlich" dahingehend, dass es wirklich mehr auf berufstätige Eltern abzielt. Aber ich finde, ich kann sehr viel auch für mich (ich habe noch kein Kind, bin derzeit nicht berufstätig, muss nur eine neue Sprache lernen, habe einen Freund) mitnehmen. Ich habe mir bewusst viel Zeit für dieses Buch genommen, weil ich es auch bewusst lesen wollte.. und tatsächlich ist das ein oder andere für mich schon dabei rausgesprungen. :) Vor allem mein Freund kann hier raus noch "lernen", denn er schweift oft genug ab oder setzt sich zu sehr unter Druck, möglichst viel in möglichst wenig Zeit (am besten gleichzeitig) zu schaffen. Ich weiß nicht, ob "simple present" jetzt direkt was ändern wird, aber ich finde es gut, dass ich auf manche Sachen einfach mal (wieder) hingewiesen wurde durch dieses Buch. Toll fand ich die farblichen Unterteilungen und die Themen. Auch Übungen und Situationen aus reellen Alltagen sind vorhanden. Das Buch ist also nicht irgendein trockenes Sachbuch, sondern sehr anschaulich. Manche sagten in der Leserunde: Es ist nichts Neues (dabei). Ich fand das irgendwie auch gar nicht wichtig. Mir gefiel die Grundidee und ich denke, irgendwas werde ich wohl hier raus mitnehmen. :)

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