Felicitas Schmieder Die mittelalterliche Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die mittelalterliche Stadt“ von Felicitas Schmieder

Die mittelalterliche Stadt mit ihrer komplexen Rechts- und Herrschaftsstruktur und ihrer genossenschaftlichen Verfasstheit bildete die Grundlage für moderne Herrschaft und Verwaltung. Zugleich bewahrte sie antike Merkmale römischer Städte. Felicitas Schmieder gibt einen Überblick über die vielfältigen Bereiche mittelalterlicher Stadtgeschichte. Sie führt in die antike Stadtentwicklung des Mittelmeerraumes ein, behandelt Topographie, Wirtschaft und soziale Faktoren sowie Aspekte des Alltags und der Mentalität der Bewohner. Stadtgeschichte enthält alle Bereiche mittelalterlicher Lebenswelt.

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  • Rezension zu "Die mittelalterliche Stadt" von Felicitas Schmieder

    Die mittelalterliche Stadt
    Heike110566

    Heike110566

    25. June 2011 um 07:53

    Meine Heimatstadt ist Rostock. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und lebe ich auch heute noch. Es ist eine 200.000-Einwohner-Stadt im Mündungsgebiet der Warnow in die Ostsee. Es ist die größte Stadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Und es ist eine geschichtsträchtige Stadt. Natürlich kenne ich mich auch etwas aus in der Geschichte meiner Heimatstadt. Es ist für mich eine besondere Stadt. In der Zeit, in der Rostock entstand, also im ausgehenden 12. und beginnenden 13. Jahrhundert, gab es einen regelrechten Boom von Stadtgründungen. Hunderte entstanden in Mitteleuropa fast zeitgleich. Wer nun aber annimmt, dass es dafür einen großen Masterplan gab, dem die Stadtgründer überall folgten und nach dem sie die Städte konstituierten, irrt. Die Ausgangspunkte waren unterschiedlichster Art und auch die Strukturen, die die Grundlage für das Leben in der mittelalterlichen Stadt bildeten, waren sehr verschieden. Felicitas Schmieder, Professorin für Geschichte und Gegenwart Alteuropas an der FernUni Hagen, sie ist übrigens auch eine meiner Geschichtsprofs dort im laufenden Semester, hat mit diesem Buch eine kompakte Darstellung der Stadtentwicklungen im Mittelalter, insbesondere für den Raum des Heiligen Römischen Reiches (deutscher Nation) vorgelegt. Anhand von zahlreichen Beispielen zeigt sie, wie unterschiedlich sich verschiedene Städte entwickelten. Warum entstanden überhaupt Städte plötzlich? War dies überhaupt plötzlich? Welche Vorgängerformen gab es aus denen die ersten Städte erwuchsen? Gab es Muster, eines oder mehrere, die als Vorbilder fungierten, nach denen die Genese der Einwohnerzentren erfolgte? Wo lagen die Vorteile der Städte, die letztendlich zum Siegeszug und zur dominanten Stellung im Deutschland jener Zeit führten? Welche Gemeinsamkeiten gab es und was unterschied die zahlreichen Städte immer wieder voneinander? - Dies sind nur ein paar Fragen, auf die die Autorin in diesem Buch Antworten anbietet. In der Mittelalter-Forschung gibt es durchaus verschiedene Positionen. Frau Schmieder gibt auch ihnen in diesem Buch Raum, denn es handelt sich bei dieser geschichtswissenschaftlichen Darstellung nicht um die Ansichten von Frau Schmieder zu dieser oder jener Frage, sondern es ist eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zu diesem Bereich der Geschichtswissenschaft. "Die mittelalterliche Stadt" ist keine populärwissenschaftlich verfasste Arbeit, die die mittelalterliche Stadtentwicklung unterhaltsam und bebildert einem Massenpublikum präsentieren will. Vielmehr ist es eine Abhandlung, die sich an Studierende des Faches, an Lehrende und auch an geschichtlich Interessierte, die schon vertraut sind im Umgang mit wissenschaftlich-methodischen Denken, richtet und für die es auch sicherlich ein großer Gewinn ist. Diesen Personenkreis sei dieses Buch daher auch von mir mit besten Gewissen empfohlen.

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