Felicitas von Lovenberg

 4 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorin von Gebrauchsanweisung fürs Lesen, Jane Austen und weiteren Büchern.
Felicitas von Lovenberg

Lebenslauf von Felicitas von Lovenberg

Eigentlich wollte Felicitas von Lovenberg (Jg. 1974) nach ihrem Buch, „Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie?“ nicht mehr heiraten, doch dann traf sie einen Mann, der sich davon nicht abschrecken ließ. Und zu dem gehörten zwei Kinder. Inzwischen kam noch gemeinsamer Nachwuchs hinzu und Felicitas von Lovenberg lebt glücklich mit ihrer Großfamilie in Frankfurt am Main. Seit Juli 1998 ist sie Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dort seit 2001 in der Literaturredaktion, die sie seit 2008 leitet. Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2003, Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik 2007, Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik 2011, Julius-Campe-Preis für Kritik 2013. Im SWR-Fernsehen moderiert sie regelmäßig die Sendung »lesenswert«.

Alle Bücher von Felicitas von Lovenberg

Felicitas von LovenbergGebrauchsanweisung fürs Lesen
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Gebrauchsanweisung fürs Lesen
Gebrauchsanweisung fürs Lesen
 (22)
Erschienen am 01.03.2018
Felicitas von LovenbergJane Austen
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Jane Austen
Jane Austen
 (20)
Erschienen am 01.10.2007
Felicitas von LovenbergUnd plötzlich war ich zu sechst
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Und plötzlich war ich zu sechst
Und plötzlich war ich zu sechst
 (13)
Erschienen am 21.01.2016
Felicitas von LovenbergVerliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie?
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Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie?
Felicitas von LovenbergMein Lieblingsmärchen
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Mein Lieblingsmärchen
Mein Lieblingsmärchen
 (0)
Erschienen am 03.02.2007
Felicitas von LovenbergUnd plötzlich war ich zu sechst
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Und plötzlich war ich zu sechst
Und plötzlich war ich zu sechst
 (2)
Erschienen am 09.05.2014

Neue Rezensionen zu Felicitas von Lovenberg

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Fortis avatar

Rezension zu "Gebrauchsanweisung fürs Lesen" von Felicitas von Lovenberg

Liebeserklärung an das Lesen
Fortivor 5 Monaten

Felicitas von Lovenberg hat eine Liebeserklärung ans Lesen geschrieben. Dabei trifft sie eine gute Mischung aus persönlichem Blickwinkel, wissenschaftlichen Fakten und Zitaten bekannter Autoren und Leser. Geschrieben ist das ganze flüssig und unterhaltsam. In meinen Augen ist das Buch wissenschaftlich fundiert, ohne dabei trocken zu sein oder den Anspruch zu haben, ein Sachbuch zu sein. Obwohl ich mich bereits mit dem Thema Lesen beschäftigt habe, habe ich in diesem Buch noch neues erfahren.

Eine schöne Lektüre für Leute, die gerne lesen - auch als Geschenk gut geeignet.

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lesefreude_books avatar

Rezension zu "Gebrauchsanweisung fürs Lesen" von Felicitas von Lovenberg

Liebeserklärung an das Lesen
lesefreude_bookvor 6 Monaten

Mit ihrer „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ hat Felicitas von Lovenberg ein schönes Plädoyer fürs Lesen geschrieben. Sie erzählt von der Herrlichkeit in fremde Welten einzutauchen, Erfahrungen von der Couch aus zu machen und offener für Neues zu sein.  Die Autorin zeigt, dass Leser in so vielfältiger Art und Weise von diesem wunderbaren Hobby profitieren können.

Felicitas von Lovenberg hat eine Vielzahl an wundervollen Zitaten herausgesucht mit denen sie die Kapitel einleitet. Dies ist ihr besonders gut gelungen. Am liebsten möchte man sich all diese sorgfältig gesammelten Zitate aufschreiben und an schlechten Tagen lesen.

Zusätzlich macht uns Felicitas von Lovenberg mit Statistiken rund um das Lesen vertraut. Besonders spannenden fand ich, dass man sich beim Lesen eines eBooks weniger merkt als beim Lesen eines gedruckten Buches. Oftmals wissen die Leser des eBooks nicht mal den Autor und den Titel des Buches, das sie aktuell lesen. Eine Erfahrung, die ich bereits selbst schon gemacht habe. Wie es der Zufall so viel habe ich die „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ als eBook gelesen ;)

Felicitas von Lovenberg verweist oft auf Klassiker und Charaktere daraus. Leider muss ich gestehen, dass ich dabei nicht immer so sattelfest bin. Hier wären einige mehr Hinweise und weniger Andeutungen gut gewesen.

Wer nach der Lektüre noch immer mehr über das Lesen lesen möchte, bekommt am Ende des Buches eine umfangreiche Leseliste präsentiert.

Ich liebe, liebe, liebe das Lesen. Diese herrliche Tätigkeit, die aus jeder lästigen Wartezeit einen Genuss macht. Zumindest so lange man nur immer ein Buch bei sich hat. 

Mit ihrer „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ hat Felicitas von Lovenberg ein schönes Plädoyer fürs Lesen geschaffen. Als Vielleser erhält man die angenehme Gewissheit, dass man das Richtige tut und ruhig noch viel mehr Zeit in dieses wunderschöne Hobby investieren sollte.

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seschats avatar

Rezension zu "Gebrauchsanweisung fürs Lesen" von Felicitas von Lovenberg

Lesen um des Lesens willen
seschatvor 6 Monaten

Lesen ist nicht nur für mich ein essentieller Lebensbestandteil, sondern auch für Verlegerin Felicitas von Lovenberg. Sie kann und möchte das Eintauchen in fremde Lesewelten nicht mehr missen und macht sich dafür in einer Zeit stark, die von digitalen Medien und Smartphone und damit von Bild- und Kurznachrichten geprägt ist wie keine zweite. Doch was macht diese Abkehr vom geschriebenen Wort mit unserer Sprache und unserem Wortschatz?

Geschichtlich gesehen ist das Lesen eng mit dem Aufkommen der Schrift verbunden, obgleich damals noch die rein mündliche Kultur vorherrschte. Erst das Aufkommen des Buchdrucks 1450 machte Bücher auch für den Normalsterblichen erschwinglich bzw. konsumierbar. Schade nur, dass die Lesefertigkeit, bereits bei den Kleinsten (s. IGLU-Studie), derzeit immer weiter zurückgeht und wir uns immer mehr von Nebensächlichkeiten ablenken lassen. 

Lesen ist mehr als ein buntes Cover und Seitensammelei. Es fordert nicht nur unseren Verstand, sondern macht uns gesünder, stabiler, verständnisvoller und verlängert gar die Lebenszeit (s. Studie  der YALE University 2016). Nicht umsonst gibt es heutzutage die sog. Romantherapie für Hypochonder und Melancholiker. 
Bücher heben nicht nur die Stimmung, sondern beflügeln auch die Fantasie. Und ganz nebenbei vergrößert sich mit jeder neuen Lektüre unser Wortschatz und unser kritischer Blick auf die Texte.

Darüber hinaus ist von Lovenberg noch den Fragen nachgegangen, wann, wie und wo wir in der heutigen Zeit am liebsten lesen? Dabei kam heraus, dass die Lesegeschwindigkeit, der Lieblingsleseort sowie die Lesezeit (morgens, abends etc.) von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können. Auch das Ordnungssystem von Bücherregalen, ob nach Autorennamen, Erscheinungsjahr oder Farben, wurde hinreichend thematisiert. Beim Vergleich von analogem und digitalem Buch, gewann die altbekannte Druckform. 

Kurzum, von Lovenbergs Sachbuch vermittelt auf unterhaltsame und prägnante Weise Lesewissen von damals und heute.

Lieblingszitate:
"Bücher erreichen Stellen, da kommt ein Fernseher nicht hin." (S. 24)

"Bücher sprechen Wahrheiten aus, die Autoritäten wie Diktatoren, Parteien, Religionen, Ideologen und zunehmend auch Konzernen unbequem sind." (S. 25)

"Bücher ermöglichen Zeitreisen und Ortswechsel, ohne dass man dafür sein Heim oder auch nur das eigene Bett oder den Lesesaal verlassen muss." (S. 31)

FAZIT
Ein Buch für Leseratten bzw. Bibliophile, die neueste Erkenntnisse gepaart mit persönlichen wie überraschenden Einblicken in die bunte Lesewelt zu schätzen wissen. Ich habe das 128-seitige Buch mit Genuss gelesen. 

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Gespräche aus der Community

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FelicitasvonLovenbergs avatar

Liebe Leser und Bücherfreunde,

mein Buch "Und plötzlich war ich zu sechst - Aus dem Leben einer ganz normalen Patchworkfamilie" ist gerade erschienen und ich bin gespannt darauf, mich mit Euch darüber auszutauschen. Es ist ein erzählendes Sachbuch, in dem ich von meinen eigenen Erfahrungen an der Seite eines Mannes mit zwei Kindern berichte, aber zugleich geht es mir darum, die facettenreiche Familienform Patchwork insgesamt zu beleuchten. 

Jeder dritte Mensch in unserer Gesellschaft macht im Laufe seines Lebens irgendwelche Patchwork-Erfahrungen - ob als Stiefkind, Stiefmutter oder -vater oder als Großeltern von Stiefenkeln. Obwohl Patchwork also allenthalten gelebt wird, gibt es kaum Bücher, die sich mit dieser so herausfordernden, aber auch lohnenden Familienform beschäftigen. Nachdem ich lange vergeblich nach einem Buch gesucht habe, in dem ich meine liebenswert chaotische Familie und mich irgendwie wiederfinden konnte, habe ich schließlich selbst eines geschrieben. "Und plötzlich war ich zu sechst" folgt dem Patchworkmuster vom ersten Kennenlernen hinein in den Alltag der Secondhand-Familie, Pubertät von Stiefkindern und das Hinzukommen von eigenem Nachwuchs inklusive, bis hin zum vermeintlich entspannten "Golden Patchwork", wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Hier geht's zur Leseprobe:

http://www.fischerverlage.de/media/fs/308/LP_978-3-10-080033-6.pdf

Ich werde in den kommenden Tagen immer wieder online sein - häufig abends (wenn die Kinder im Bett sind) oder am Vormittag.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen und Leseeindrücke!

Herzliche Grüße,

Felicitas v. Lovenberg

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