Gebrauchsanweisung fürs Lesen

von Felicitas von Lovenberg 
4,5 Sterne bei22 Bewertungen
Gebrauchsanweisung fürs Lesen
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naninkas avatar

Süss gemacht und schnell gelesen.

rumble-bees avatar

Sehr liebenswert und kompakt. Ein kleines Schmuckstück!

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Inhaltsangabe zu "Gebrauchsanweisung fürs Lesen"

Lesen kann klüger oder auch entspannter machen, es regt die Fantasie an, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die soziale Kompetenz. Felicitas von Lovenberg, preisgekrönte Publizistin und ehemalige FAZ-Literaturchefin, Moderatorin, Autorin und Verlegerin, bricht eine Lanze für das Kulturgut Buch. Sie schildert, wie seine Rolle sich immer wieder gewandelt hat und welch ungewöhnliche Lesegewohnheiten es gibt. Bietet einen Überblick, wie und warum wir heute lesen. Geht auf Lieblingsbücher und Entdeckungen ein. Erzählt, wie Romane sich in Freunde und Reisegefährten verwandeln und aus dem Zeitvertreib Lesen eine beglückende, lebenslange Sucht werden kann. Und zeigt, was es mit Trends und Moden wie Deep Reading auf sich hat. Ob zum Verschenken oder Selbstbehalten: Dieser Wegweiser ist der ideale Band für jeden Buchliebhaber.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492277174
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.03.2018

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    Fortis avatar
    Fortivor 5 Monaten
    Liebeserklärung an das Lesen

    Felicitas von Lovenberg hat eine Liebeserklärung ans Lesen geschrieben. Dabei trifft sie eine gute Mischung aus persönlichem Blickwinkel, wissenschaftlichen Fakten und Zitaten bekannter Autoren und Leser. Geschrieben ist das ganze flüssig und unterhaltsam. In meinen Augen ist das Buch wissenschaftlich fundiert, ohne dabei trocken zu sein oder den Anspruch zu haben, ein Sachbuch zu sein. Obwohl ich mich bereits mit dem Thema Lesen beschäftigt habe, habe ich in diesem Buch noch neues erfahren.

    Eine schöne Lektüre für Leute, die gerne lesen - auch als Geschenk gut geeignet.

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    lesefreude_books avatar
    lesefreude_bookvor 6 Monaten
    Liebeserklärung an das Lesen

    Mit ihrer „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ hat Felicitas von Lovenberg ein schönes Plädoyer fürs Lesen geschrieben. Sie erzählt von der Herrlichkeit in fremde Welten einzutauchen, Erfahrungen von der Couch aus zu machen und offener für Neues zu sein.  Die Autorin zeigt, dass Leser in so vielfältiger Art und Weise von diesem wunderbaren Hobby profitieren können.

    Felicitas von Lovenberg hat eine Vielzahl an wundervollen Zitaten herausgesucht mit denen sie die Kapitel einleitet. Dies ist ihr besonders gut gelungen. Am liebsten möchte man sich all diese sorgfältig gesammelten Zitate aufschreiben und an schlechten Tagen lesen.

    Zusätzlich macht uns Felicitas von Lovenberg mit Statistiken rund um das Lesen vertraut. Besonders spannenden fand ich, dass man sich beim Lesen eines eBooks weniger merkt als beim Lesen eines gedruckten Buches. Oftmals wissen die Leser des eBooks nicht mal den Autor und den Titel des Buches, das sie aktuell lesen. Eine Erfahrung, die ich bereits selbst schon gemacht habe. Wie es der Zufall so viel habe ich die „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ als eBook gelesen ;)

    Felicitas von Lovenberg verweist oft auf Klassiker und Charaktere daraus. Leider muss ich gestehen, dass ich dabei nicht immer so sattelfest bin. Hier wären einige mehr Hinweise und weniger Andeutungen gut gewesen.

    Wer nach der Lektüre noch immer mehr über das Lesen lesen möchte, bekommt am Ende des Buches eine umfangreiche Leseliste präsentiert.

    Ich liebe, liebe, liebe das Lesen. Diese herrliche Tätigkeit, die aus jeder lästigen Wartezeit einen Genuss macht. Zumindest so lange man nur immer ein Buch bei sich hat. 

    Mit ihrer „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ hat Felicitas von Lovenberg ein schönes Plädoyer fürs Lesen geschaffen. Als Vielleser erhält man die angenehme Gewissheit, dass man das Richtige tut und ruhig noch viel mehr Zeit in dieses wunderschöne Hobby investieren sollte.

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    seschats avatar
    seschatvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch für Leseratten bzw. Bibliophile, die neueste Erkenntnisse gepaart mit zu schätzen wissen.
    Lesen um des Lesens willen

    Lesen ist nicht nur für mich ein essentieller Lebensbestandteil, sondern auch für Verlegerin Felicitas von Lovenberg. Sie kann und möchte das Eintauchen in fremde Lesewelten nicht mehr missen und macht sich dafür in einer Zeit stark, die von digitalen Medien und Smartphone und damit von Bild- und Kurznachrichten geprägt ist wie keine zweite. Doch was macht diese Abkehr vom geschriebenen Wort mit unserer Sprache und unserem Wortschatz?

    Geschichtlich gesehen ist das Lesen eng mit dem Aufkommen der Schrift verbunden, obgleich damals noch die rein mündliche Kultur vorherrschte. Erst das Aufkommen des Buchdrucks 1450 machte Bücher auch für den Normalsterblichen erschwinglich bzw. konsumierbar. Schade nur, dass die Lesefertigkeit, bereits bei den Kleinsten (s. IGLU-Studie), derzeit immer weiter zurückgeht und wir uns immer mehr von Nebensächlichkeiten ablenken lassen. 

    Lesen ist mehr als ein buntes Cover und Seitensammelei. Es fordert nicht nur unseren Verstand, sondern macht uns gesünder, stabiler, verständnisvoller und verlängert gar die Lebenszeit (s. Studie  der YALE University 2016). Nicht umsonst gibt es heutzutage die sog. Romantherapie für Hypochonder und Melancholiker. 
    Bücher heben nicht nur die Stimmung, sondern beflügeln auch die Fantasie. Und ganz nebenbei vergrößert sich mit jeder neuen Lektüre unser Wortschatz und unser kritischer Blick auf die Texte.

    Darüber hinaus ist von Lovenberg noch den Fragen nachgegangen, wann, wie und wo wir in der heutigen Zeit am liebsten lesen? Dabei kam heraus, dass die Lesegeschwindigkeit, der Lieblingsleseort sowie die Lesezeit (morgens, abends etc.) von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können. Auch das Ordnungssystem von Bücherregalen, ob nach Autorennamen, Erscheinungsjahr oder Farben, wurde hinreichend thematisiert. Beim Vergleich von analogem und digitalem Buch, gewann die altbekannte Druckform. 

    Kurzum, von Lovenbergs Sachbuch vermittelt auf unterhaltsame und prägnante Weise Lesewissen von damals und heute.

    Lieblingszitate:
    "Bücher erreichen Stellen, da kommt ein Fernseher nicht hin." (S. 24)

    "Bücher sprechen Wahrheiten aus, die Autoritäten wie Diktatoren, Parteien, Religionen, Ideologen und zunehmend auch Konzernen unbequem sind." (S. 25)

    "Bücher ermöglichen Zeitreisen und Ortswechsel, ohne dass man dafür sein Heim oder auch nur das eigene Bett oder den Lesesaal verlassen muss." (S. 31)

    FAZIT
    Ein Buch für Leseratten bzw. Bibliophile, die neueste Erkenntnisse gepaart mit persönlichen wie überraschenden Einblicken in die bunte Lesewelt zu schätzen wissen. Ich habe das 128-seitige Buch mit Genuss gelesen. 

    Kommentare: 2
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    YukBooks avatar
    YukBookvor 6 Monaten
    "Lesen ist ein großes Wunder"

    Ich frage mich, warum ich eine „Gebrauchsanweisung fürs Lesen“ gekauft habe. Das Lesen beherrsche ich ganz sicher, eher bräuchte ich eine Anleitung, wie ich mehr Zeit dafür gewinne oder wie ich meine Gier nach neuem Lesestoff zügeln kann. Vermutlich war ich nur auf der Suche nach einer Erklärung für meine Lesesucht und nach einer Bestätigung, dass trotzdem alles mit mir in Ordnung ist. Zu meiner großen Erleichterung fand ich in dem Büchlein von Felicitas von Lovenberg beides.

    Die Verlegerin des Piper Verlags schildert die Vorzüge des vertieften Lesens aus verschiedensten Blickwinkeln. Sie erklärt, wie das Lesen das Selbstbewusstsein und das Einfühlungsvermögen stärkt und den kritischen Geist fördert. Bücher, so schreibt sie, bereichern uns um Erfahrungen, Gefühle und Erkenntnisse und erlauben uns – wie Klaus Piper es nannte – „doppelt zu leben“, da wir bei der Lektüre neue Gedanken formen und das Gelesene individuell vervollständigen. Marie von Ebner-Eschenbach hatte sicher Recht mit ihrer Feststellung „Lesen ist ein großes Wunder“.

    Die Autorin streut immer wieder interessante Betrachtungsweisen und Denkanstöße ein: zum Beispiel dass wir heute ein hohes Privileg genießen, Lektüre in Frieden und Freiheit genießen zu können. Oder dass wir mit einem E-Book-Reader unsere Lesegewohnheiten preisgeben und ein Stück Privatsphäre aufgeben. Von Lovenberg bezeichnet unsere gelesenen Bücher als eine Art ausgelagertes Gedächtnis, als eine Bibliobiografie unseres Lebens. Für meinen Bücherschrank ist dieses kleine, aber feine Büchlein jedenfalls sowohl optisch als auch inhaltlich eine Bereicherung und gibt mir das gute Gefühl: Ich bin mit meiner Leidenschaft nicht allein!

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 7 Monaten
    ‚Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.‘ (Jorge Luis Borges)

    Felicitas von Lovenberg erzählt in ihrer ‚Gebrauchsanweisung fürs Lesen‘ von ‚Menschen, denen ohne ein gutes Buch in ihrer Nähe etwas fehlt, die unruhig und gereizt reagieren, wenn sie allzu lange nicht zum Lesen kommen, die andere Leute bevorzugt nach ihren Lieblingslektüren befragen und denen ein Leben ohne Literatur weder sinnvoll noch lebenswert erscheint‘ (Seite 13).

    Sie berichtet zudem von verändertem Leseverhalten, der Geschichte des Schreibens und Lesens, Neurowissenschaften, Romantherapie, Glück, Vorlesen, Leseorten, Lesezeiten, Sortierung und mehrmaligem Lesen.

    Auf jeder Seite des schmalen Büchleins spürt man von Lovenbergs Liebe zur Literatur, und wenn ich nicht schon seit Kindheitstagen dem Lesen verfallen wäre, wäre ich spätestens nach der ‚Gebrauchsanweisung fürs Lesen‘ zur begeisterten Leserin geworden.

    Von Lovenberg zitiert in ihrem Buch viele Denker und Autoren, erwähnt Klassiker und Gegenwartsliteratur, wodurch das Buch nicht nur fundiert und die Autorin extrem belesen wirkt, sondern wodurch man beim Lesen über das Lesen bisher unbekannte Bücher für sich entdecken kann.

    Etwas unnötig fand ich das Ebook-Bashing, das ich zudem sehr einseitig fand und bei dem mir eine sachlichere Auseinandersetzung mit Vor- und Nachteilen gefehlt hat.

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    Linatosts avatar
    Linatostvor 7 Monaten
    Frau Lovenbergs Sicht

    Ich hatte das Glück und konnte Frau Lovenberg auf einen Verlagsabend in meiner Lieblingsbuchhandlung erleben. Auch an diesem Abend hat sie schon viele interessante Fakten zum Lesen gebracht.

    Daher hatte dieses Buch leider wenig neues für mich. Es ist auch kein Buch, dass mich dem Lesen näher gebracht hat oder als Lesemuffel stimulieren würde mehr zu Lesen. Aber genau diese Erkenntnis hat sie auch schon selbst auf den ersten Seiten geschrieben. Keiner der nicht gerne liest, würde sich dieses Buch in Gänze zu Gemüte führen.

    Trotz allem war es ein Lobgesang auf das Lesen und für mich als Buchnarr ein Fest dieses Buch zu lesen.

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    Flamingos avatar
    Flamingovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gelungenes Büchlein
    Sehr gelungenes Büchlein

    Ein rundum gelungenes Büchlein übers Lesen. Als Buch-und Leseliebhaberin fühlt man sich verstanden ;) Und bestens geeignet als Geschenk (nur die großen Füße auf dem Cover sind etwas creepy lol)

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    naninkas avatar
    naninkavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Süss gemacht und schnell gelesen.
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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr liebenswert und kompakt. Ein kleines Schmuckstück!
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    Vaniis avatar
    Vaniivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles kleines Büchlein das sich wie ein Tagebuch liest :)
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