Felicity Everett The People at Number 9

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „The People at Number 9“ von Felicity Everett

Meet the new neighbours. Whose side are you on? When Gav and Lou move into the house next door, Sara spends days plucking up courage to say hello. The neighbours are glamorous, chaotic and just a little eccentric. They make the rest of Sara’s street seem dull by comparison. When the hand of friendship is extended, Sara is delighted and flattered. Incredibly, Gav and Lou seem to see something in Sara and Neil that they admire too. In no time at all, the two couples are soulmates, sharing suppers, bottles of red wine and childcare, laughing and trading stories and secrets late into the night in one another’s houses. And the more time Sara spends with Gav and Lou, the more she longs to make changes in her own life. But those changes will come at a price. Soon Gav and Lou will be asking things they’ve no right to ask of their neighbours, with shattering consequences for all of them… Have you met The People at Number 9? A dark and delicious novel about envy, longing and betrayal in the suburbs…

Langeweile, Neid und Luxusprobleme führen ein Ehepaar in ein Familiendrama

— Cambridge
Cambridge
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Neid der Anderen

    The People at Number 9
    Cambridge

    Cambridge

    18. April 2017 um 21:44

    Der Klappentext verspricht ein wenig mehr, als das Buch letztendlich bietet. Man sollte sich auf ein charaktergesteuerte Geschichte einstellen und nicht auf unverhoffte Twists oder gar einen Krimi erwartet. Ich las vor einiger Zeit „Swimming Pool“ von Louise Cavanagh, das von einer ähnlich ungleichen Freundschaft zwischen Ehepaaren erzählte; diese Buch nahm aber eine wesentlich düstere Richtung als dieses Buch.   Im Grunde geht es hier um diese ungleiche Freundschaft. Sara ist schon bald wie verzaubert von dem Künstlerpaar, das nebenan eingezogen ist. Lou ist chaotisch aber auch voller kreativer Ideen. Durch sie angeregt will  Sara ihre schriftstellerischen Ambitionen stärker in den Vordergrund holen. Sara ist ein eher unsympathischer Charakter. Sie ist eine unzufriedene Mittelklassehausfrau mit Luxusproblemen. Sie ist zugleich selbstbezogen aber auch zutiefst unsicher. Das macht sie zu einer schwierigen Figur, mit der man sich eher nicht identifizieren mag, weil sie eben genau deswegen so furchtbar realistisch ist.   Im Grunde passiert nicht sehr viel. Es geht um die Entwicklung dieser Freundschaft, die so ungleich ist. Erzählt wird das alles aus Saras Sicht. Lou und Gavin sehen wir nur durch ihre Augen. Sara richtet ihr Leben immer mehr nach Lou und Gavin. Sie schaut nach ihren Kindern, schließt sich Lous Idee an, ihre Kinder gemeinsam zu Hause zu unterrichten, obwohl die meiste Arbeit an Sara hänge bleibt, denn Lou ist durch ihre Arbeit als Filmemacherin ständig unterwegs. Langsam geht Sara die Einseitigkeit ihrer Freundschaft auf, aber es fällt ihr schwer, den Glanz, den Lou und Gavin in ihr Leben bringen, dafür aufzugeben.   Mich hat das Buch gut unterhalten. Es ist flüssig geschrieben und ich habe es  zu keiner Zeit als langweilig empfunden. Es ist kein Krimi, es passiert nichts Grauenvolles. Es ist eher ein Familiendrama, das Sara auslöst, weil sie das, was sie hatte, ihre Familie und ihr einfaches und vielleicht auch langweiliges Leben, nicht zu schätzen wusste.

    Mehr