Felicity H. McCoy Die Bücherei am Ende der Welt

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(2)
(3)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Bücherei am Ende der Welt“ von Felicity H. McCoy

Wilde irische Landschaft, verschrobene Dorfbewohner und ein baufälliges Cottage auf den Klippen: die perfekten Zutaten für einen Sehnsuchtsroman. Hannas Traum: ein eigenes Cottage auf den Klippen. Hannas Realität: das Gästezimmer ihrer Mutter. Seit sie nach ihrer Scheidung ins heimatliche Irland zurückgekommen ist, läuft es mehr schlecht als recht für Hanna. Sie leitet die örtliche Leihbücherei und fährt jede Woche mit dem Bücherbus über die Dörfer. Und als «Zurückgekehrte» wird sie mit leichtem Argwohn betrachtet. Dann findet Hanna ihr Cottage tatsächlich. Leider ist es aber extrem baufällig, umgeben von Gestrüpp und Schutt. Jetzt bräuchte sie dringend Hilfe - aber dafür muss sie über ihren Schatten springen ...

Hat mich leider enttäuscht...

— Gwenfly
Gwenfly

Wer sich gerne einmal in die raue irische Landschaft mit ihren typischen Bewohnern entführen lassen möchte, dem sei dieser Roman empfohlen.

— friederickesblog
friederickesblog

Ein lesenswerter Irland-Schmöker für Buch- und Bibliotheksbegeisterte mit schrägen und schrulligen Charakteren, für Frauen 50+ besonders ;)

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Solide und gute Unterhaltung

— wortgeflumselkritzelkram
wortgeflumselkritzelkram

Stöbern in Romane

Die Geschichte der getrennten Wege

Fesselnd und langatmig, mal begeisterte mich der Roman, mal las ich quer. Ein gemischtes Leseerlebnis.

sunlight

Wie der Wind und das Meer

Liebesgeschichte, die auch einen Teil der deutschen Geschichte wiederspiegelt - mir fehlten die Emotionen

schnaeppchenjaegerin

Zeit der Schwalben

Einer toller, berührender Roman ... ein Ereignis, das man keinem Mädchen wünscht!

engineerwife

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Aufgrund des Schreibstil und der komplexen Geschichten Angolas nicht mein Buch.

Hortensia13

Damals

Jahrzehntelanges Über-die-Schulter-Schauen. Trotz des gekonnten Stils empfand ich dieses Buch als überaus anstrengend.

TochterAlice

Töte mich

Ein leichtes und doch doppelbödiges Kabinettstück, unterhaltsam und grazil-heftig.

Trishen77

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Buch von enttäuschten Träumen, Resignation, Mut und Tatendrang und dem schweren Entschluss etwas

    Die Bücherei am Ende der Welt
    Athene

    Athene

    06. June 2017 um 21:27

    INHALT:Hanna ist nach einer unschönen Scheidung aus London in ein kleines verschlafenes Örtchen am Rande von Irland heimgekehrt. Sie ist gezwungen, bei ihrer mürrischen verwitweten Mutter zu wohnen und träumt von einem eigenen Cottage am Rande der Klippen. Doch das vor Jahren geerbte Cottage ist mehr als baufällig.Sie selbst tuckert mit dem örtlichen Büchereibus durch die entlegenen Ortschaften und versucht, den Argwohn der Einwohner nicht auf sich zu ziehen. Denn als "Heimgekehrte" wird man mehr als schief angeschaut, als dann...FAZIT:Allein von der Beschreibung hatte ich mich in das baufällige Cottage, die kleinen Schlagloch übersäten Feldwege und die grünen Wiesen Irlands verliebt. Die Autorin schafft dies auch sehr bildlich darzustellen, doch leider wollte die richtige Verbindung zum Buch nicht aufkommen.Warum? Sämtliche Protagonisten sind mit ihrem Leben unzufrieden. Seite um Seite wird gejammert und ich merkte beim Lesen, wie meine Stimmung sank. Keiner tat etwas dagegen und so plätschert das Leben in diesem kleinen Dörfchen dahin.Erst im letzten Viertel überschlugen sich die Ereignisse und Hanna bekam endlich den nötigen Tatendrang, so dass ich trotz der anfänglich zähen Handlung froh bin, es nicht abgebrochen zu haben.Die Idee, die Bevölkerung wieder miteinander zu vernetzen und sich gegenseitig zu helfen, ist nicht neu. Aber durch die Hilfe einer alten Nonne und diversen schrulligen Iren bekam das ganze eine harmonische Note.Ein Buch von enttäuschten Träumen, Resignation, Mut und Tatendrang und den schweren Entschluss etwas zu ändern. Ich vergebe 3 von 5 Punkten und möchte auf eine Tasse Tee in Hannas Cottage eingeladen werden.http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/05/felicity-h-mccoy-die-bucherei-am-ende.html

    Mehr
  • So stellt man sich Irland vor

    Die Bücherei am Ende der Welt
    friederickesblog

    friederickesblog

    01. June 2017 um 08:18

    Klappentext:   Wilde irische Landschaft, verschrobene Dorfbewohner und ein baufälliges Cottage auf den Klippen: die perfekten Zutaten für einen Sehnsuchtsroman. Hannas Traum: ein eigenes Cottage auf den Klippen. Hannas Realität: das Gästezimmer ihrer Mutter. Seit sie nach ihrer Scheidung ins heimatliche Irland zurückgekommen ist, läuft es mehr schlecht als recht für Hanna. Sie leitet die örtliche Leihbücherei und fährt jede Woche mit dem Bücherbus über die Dörfer. Und als „Zurückgekehrte“ wird sie mit leichtem Argwohn betrachtet. Dann findet Hanna ihr Cottage tatsächlich. Leider ist es aber extrem baufällig, umgeben von Gestrüpp und Schutt. Jetzt bräuchte sie dringend Hilfe – aber dafür muss sie über ihren Schatten springen …     Die Autorin:   Felicity H. McCoy wurde in Dublin geboren. Sie arbeitet als Autorin und Schauspielerin am Theater, fürs Fernsehen und Radio. In ihrer Heimat hat sie bereits drei Sachbücher veröffentlicht. „Die Bücherei am Ende der Welt“ ist ihr erster Roman. Sie teilt ihre Zeit zwischen London und der Dingle-Halbinsel im Westen Irlands und bloggt regelmäßig über ihr Leben an beiden Orten.     Das Cover:   Das Cover ist im Stil eines Aquarells gestaltet und zeigt in sehr kräftigen, bunten Farben eine Landschaft am Meer, durch die ein gelber Bus fährt. Diese überaus fröhlich wirkende Zeichnung war für mich einer der Hauptgründe, das Buch lesen und rezensieren zu wollen. Ich hatte aufgrund des Covers ein humorvolles, spritziges Buch erwartet, was sich beim Lesen für mich leider nicht hundertprozentig erfüllt hat. Nach meiner Meinung hätte das Cover besser zum Inhalt des Buches gepasst, wenn es etwas weniger bunt, grell und fröhlich gestaltet worden wäre. Das Buch hat nämlich auch ernstere, nachdenklichere Seiten – und das nicht gerade wenige.     Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Nach einigen Jahren Ehe muss Hanna feststellen, dass ihr Ehemann Malcolm, ein Anwalt, sie schon seit langer Zeit mit seiner Kollegin betrügt. Hals über Kopf verlässt sie zusammen mit ihrer Teenager-Tochter Jazz London und kehrt zurück in ihre Heimat Irland. Hanna verzichtet auf jeden finanziellen Anspruch Malcolm gegenüber und kommt bei ihrer Mutter Mary unter, die in einer sehr ländlichen Gegend auf der Halbinsel Finfarran lebt. Mit ihrer Mutter versteht sich Hanna nicht allzu gut; diese wirft ihr immer wieder ihre gescheiterte Ehe vor und kritisiert Hannas Dummheit, aus der Scheidung völlig mittellos hervorgegangen und stattdessen bei ihr untergekrochen zu sein. Hanna nimmt einen Job als Bibliothekarin in der örtlichen Bücherei an und fährt regelmäßig mit dem Bibliotheksbus übers Land, um die Bewohner der entlegenen Region mit Büchern zu versorgen.   Fünf Jahre später ist Jazz von zu Hause ausgezogen und als Stewardess viel unterwegs. Hanna hat schon vor einiger Zeit von ihrer Großtante ein altes Cottage auf den Klippen direkt am Meer geerbt. Nun sieht sie darin ihre Chance, endlich auf eigenen Beinen zu stehen und ihrer ständig nörgelnden Mutter zu entkommen. Doch das Cottage erweist sich als äußerst baufällig, und Hanna muss nach einer Möglichkeit suchen, das Haus kostengünstig renovieren zu lassen. Conor, ihr Kollege in der Bücherei, vermittelt ihr den kauzigen Fury, der zwar angeblich der beste Handwerker weit und breit sein soll, jedoch einen ganz speziellen Charakter hat. Letzten Endes bleibt Hanna nichts anderes übrig, als sich mit ihm zu arrangieren. Und dann ist da auch noch Brian, der für Hanna zuständige Mitarbeiter der Baubehörde, den sie bei ihrer ersten Begegnung ziemlich vor den Kopf stößt. Als die Bücherei, in der Hanna arbeitet, von der Schließung bedroht ist, steht sie plötzlich mit mehr Problemen da, als sie je erwartet hat …     Meine Meinung:   Wie oben bereits erwähnt, hatte ich anhand des Covers einen humorvollen, spritzigen Roman erwartet. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund, warum ich zu Beginn Schwierigkeiten hatte, in das Buch hineinzufinden. Im weiteren Verlauf, als ich mich gedanklich von meinen Erwartungen gelöst hatte, wurde es dann spürbar besser, und ich habe mich schließlich recht gut unterhalten gefühlt.   Eine der großen Stärken des Buches ist für mich die sehr authentische Darstellung der Figuren und der Schauplätze. Ich konnte die ländliche irische Landschaft und die Menschen, die dort leben, vor meinem geistigen Auge geradezu sehen und erfühlen. So stellt man sich wirklich Irland vor. Zusammen mit dem eindrücklichen, charakteristischen Schreibstil, dem man anmerkt, dass die Autorin Irin ist und dass das Buch im Original auf Englisch verfasst wurde, entsteht so eine in sich runde, glaubhafte Grundstimmung. Pluspunkte in Sachen Unterhaltung verdienen auch die zumeist recht bissigen bzw. grantigen Dialoge mit Hannas Mutter und auch mit Fury.   Probleme hatte ich mit dem Charakter von Hanna. In meinen Augen wirkt sie nicht sonderlich sympathisch, und ich konnte mit ihr nie so richtig warm werden. Bei Nebenfiguren könnte ich das verschmerzen, bei der absoluten Hauptfigur jedoch nicht. Ein wenig besser wurde es erst zum Ende hin, als Hanna gemeinsam mit Schwester Michael gegen die Bezirksregierung kämpft, um die Bücherei und das Kloster zu retten.   Positiv kann ich schließlich hervorheben, dass man sich beim Lesen des Buches nicht von vorneherein schon denken kann, wie die Geschichte am Ende ausgehen wird. Dies unterscheidet es in angenehmer Weise von vielen Romanen dieses Genres.   Wer sich gerne einmal in die raue irische Landschaft mit ihren typischen Bewohnern entführen lassen möchte, dem sei dieser Roman empfohlen.   Susanne von „friederickes Bücherblog“

    Mehr
  • Schmöker-Lesetipp, besonders für Irland- und Bibliotheksbegeisterte ;)

    Die Bücherei am Ende der Welt
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    14. May 2017 um 19:29

    "Die Bücherei am Ende der Welt" von Felicity H. McCoy erschien als TB im Rowohlt-Verlag, Hamburg (2017). Das fröhliche Buchcover war für mich ein Eyecatcher und ist ein schönes Outlook für den Roman, der sich zwischen diesen beiden Buchdeckeln verbirgt; es führt zu Hanna Casey, die als Bibliothekarin aus Leidenschaft den Bus der Leihbücherei, die sie in Lissbeg/Halbinsel Finfarran/Irland (eine Erfindung der Autorin, aber auf jeden Fall very irish ;) leitet, über die holprigen Überlandstraßen fährt, um auch die entlegenen Dörfer oder abgelegene Cottages mit Literatur zu versorgen:Hanna (51), lebte viele Jahre  in London und lässt sich nach dem Ehebruch ihres Mannes Malcolm, einem Anwalt, der auch zu Hause zuweilen ein Verhalten zeigt, als sei er im Gerichtssaal, scheiden und kehrt, ohne finanziellen Ausgleich von ihm zu verlangen, mit der gemeinsamen Tochter Jazz (14) zu ihrer Mutter Mary Casey nach Irland zurück. Als "Zurückgekehrte" wird sie von den Dorfbewohnern in Lissbeg, wo sie die Bücherei des Ortes leitet und Hilfe durch Conor hat, argwöhnisch beäugt und ihre Mutter Mary, die not amused war, dass ihre Tochter, ohne irgendwelche Ansprüche zu stellen, recht mittellos zurückkehrt, verwickelt sie des öfteren in Streitgespräche, in denen sie ihr in vorwurfsvoller, jedoch auch für den Leser liebenswert-bissiger Manier klarmacht, dass sie eine dumme Tochter großgezogen habe....Um diesen familiären Streitigkeiten mit Mary zu entkommen, beschließt Hanna, das alte Cottage ihrer Tante Maggie zu renovieren und nimmt hierfür einen Kredit auf. Wer diese Aufgabe kostengünstig und zuverlässig übernehmen könnte, ist ihr jedoch ein Rätsel, bis Conor eine Idee hat...Fury O'Shea, ein kauziger Handwerker, der seinerseits nach über 20 Jahren in den Ort seiner Kindheit zurückkehrte und trotz Vorliebe, niemals über sein Handy erreichbar zu sein, sehr gute Kontakte besitzt und den Ruf, der beste Bauhandwerker vor Ort zu sein, nimmt sich auf die Anfrage Conors des alten und baufälligen Anwesens gerne an; hat doch Maggie Casey ihm seinerzeit durch Aufträge ermöglicht, das Weite zu suchen....Über den Renovierungsarbeiten vor Ort, in den auch Ziegen ihren Anteil leisten, gehen Gerüchte um, dass die Bezirksverwaltung plant, die Bücherei in Lissbeg zu schließen und neue touristische Magnete in diese wundervolle Landschaft der Halbinsel zu setzen: Eine neue und große Bezirksverwaltung soll her, in dem alles unter einem Dach für den Bürger vorhanden sein soll - nicht mit einem alternativen Vorschlag der Bewohner Lissbegs und Umgebung rechnend, planen Schwester Michael, die neben der Bibliothek in einem alten Kloster wohnt, Hanna und Conor sowie weitere Helfer und "Netzwerker" nun einen Gegenangriff, den auch Fury mit Argusaugen liebäugelnd beobachtet.Felicity H. McCoy hat einen sehr unterhaltsamen Schreibstil, der mir viele entspannende und schöne Lesestunden bescherte. Die irische Mentalität ist sehr gut eingefangen, von der die Autorin natürlich selbst durchwirkt ist und mir haben die Romanfiguren, allen voran Fury, Mary, Conor und natürlich Hanna sowie die Ordensschwester sehr gut gefallen. Die Bissigkeit in den Dialogen und die schrägen Charaktere taten ein Übriges. Auch geht der Roman auf soziale Realitäten ein, die beschreiben, wie sehr Menschen auf ihren Arbeitsplatz als Existenzgrundlage angewiesen sind und dass es in ländlichen Gebieten überall Menschen gibt, die zu Hause mit anpacken müssen (auf einer Farm z.B. wie Conor) und durch ihre Teilzeitbeschäftigung das Leben einer ganzen Familie sichern helfen. Auch die Farce von sog. "Bürgerversammlungen", wobei den Bürgern doch nicht zugehört wird und alles längst beschlossene Sache ist, zeigt sozialkritische Züge. Der Bezug zur Bibliothek, in der es teils kuriose Besucher gibt und zur Literatur an sich hat mir ebenfalls sehr gefallen (ich liebe Bibliotheken) ;)Auch kommt die Sprache im Roman auf ein sehr wertvolles (evtl. ebenfalls erfundenes) Buch, das jedoch die Erwähnung des berühmten "Book of Kells" findet sowie ein jahrhundertealter Leseständer, der von Fury restauriert wird und eine gewichtige Rolle spielen wird, wenn es um die Erfüllung von Hannas Traum, das Cottage ihrer Tante wirklich beziehen zu können, geht.Fazit:Ein lesenswerter und sehr unterhaltsamer Roman über eine irische Bibliothekarin in mittlerem Alter; ein Schmöker, den ich aufgrund des Schreibstils der Autorin und der humorvoll-schrägen Dialoge und Charaktere gerne gelesen habe. Auch die Beschreibungen der Landschaft der grünen Insel entführen nach Irland, das man, nach dem Liebgewinnen der grantig-dickschädeligen Mary Casey oder Furey leider auf der letzten Seite wieder verlassen muss. Eine Leseempfehlung für Frauen, gerne 50+ (was mir persönlich sehr gefiel) und für Menschen, die Irland und Bibliotheken sehr mögen. Für alle anderen jedoch ebenfalls ;) Ich vergebe 4 * und hoffe, von der Autorin noch mehr lesen zu können.

    Mehr