Felicity La Forgia Lavendelküsse

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Lavendelküsse“ von Felicity La Forgia

Neues Herz, neues Glück. Als Hannah Engelmann nach einer schweren Krankheit an die Côte d'Azur flieht, um ein neues Leben zu beginnen, rechnet sie nicht damit, dass sie ihr Herz verlieren wird. Sylvain Grenier ist ihr Traum von einem Mann. Sexy, selbstsicher, erfolgreich. Seine offen zur Schau gestellte Dominanz weckt Gefühle in ihr, die sie nicht kennt und von denen sie nicht genug bekommen kann. Seit dem viel zu frühen Tod seiner Frau ist Sylvain nicht mehr der, als den die Hauptstadt des Parfümhandwerks, Grasse, ihn kennt. Böse Gerüchte kursieren über den Mann, dessen Gespür für Düfte legendär ist. Nicht länger in der Lage, sein Herz an eine Frau zu verschenken, bringt ihn die Begegnung mit Hannah aus dem mühsam aufrecht erhaltenen Gleichgewicht.

Wie immer eine tolle emotionale Geschichte, stilvoll beschrieben!

— sollhaben
sollhaben

Sehr schönes Buch !! Aber wer mit BDSM nix anfangen kann, sollte die Finger davon lassen.

— JanaBabsi
JanaBabsi

Stöbern in Romane

Zartbitter ist das Glück

Eine tiefgründige und zartbittere Geschichte um fünf Frauen, die den Mut aufbringen nochmals neu anzufangen

tinstamp

Kukolka

Erschütternd, schockierend, berührend und grandios erzählt. Ein gelungenes Debüt und ein Lesehightligh 2017!

Seehase1977

Palast der Finsternis

Klaustrophobisch, düster, spannend - trotz kleiner Schwächen ein besonderes Leseerlebnis!

book_lover01301

Karolinas Töchter

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag - für all die, die sich nicht scheuen, über den Holocaust zu lesen. Top!

pixi17

Ich, Eleanor Oliphant

Unerwartet erschreckend. Lässt mich nachdenklich zurück

herzzwischenseiten

Im Herzen der Gewalt

Ein wirklich tiefgreifend, feinsinniges und flüssig spannend zu lesendes Buch, welches mich nachhaltig beeindruckt hat.

HEIDIZ

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Liebe an der Cote d'Azur

    Lavendelküsse
    sollhaben

    sollhaben

    29. February 2016 um 13:23

    Hannah ist 24 Jahre alt und nach einer sehr schweren Krankheit, die sie lange Jahre aus dem Leben gerissen hat, will sie endlich Normalität kennen lernen. Deshalb übersiedelt sie von ihrer Familie in Frankfurt nach Cannes und arbeitet dort in einem exklusiven Immobilienbüro.  Ihr erster Auftrag führt sie in die Hügel rund um Grasse - der Parfumhauptstadt - und zu Sylvain Grenier. Er möchte sein wunderschönes Haus verkaufen, das ihn immerzu an seine verstorbene Frau Satine erinnert. Seither lebt er nur noch von Tag zu Tag, denn seine Gabe, Düfte zu komponieren, hat ihn verlassen.  Hannahs Ankunft erschüttert ihn in seinen Grundfesten. Sie spricht ihn nicht nur als dominanter Mann an, sondern auch seine verletzliche Seite.  Auch Hannah fühlt sich sehr stark zu ihm hingezogen, doch ihre körperlichen Makel will sie ihm nicht zeigen. So beginnt ein erotisch romantischer Tanz in mitten einer mediterranen Landschaft. Meine Meinung: Ich gebe es zu, ich habe mich von dem wunderschönen Cover anlocken lassen. Ich liebe Lavendel, deshalb war ich williges Opfer. Auch die Handlungsorte liebe ich ganz besonders. Die Geschichte ist jetzt nicht ganz neu, aber für mich funktioniert sie dennoch. Dominanter Mann trifft Unschuld und raubt ihr die Jungfräulichkeit. Warum es für mich passt, ergibt sich aus dem Krankheitsverlauf von Hannah. Sylvains dunkles Geheimnis ist schwerwiegend und belastet ihn. Seine Schuldgefühle kann man als Leser aber gut nachvollziehen.  Die Liebesgeschichte entwickelt sich zwar rasant, aber nicht zu schnell. Sylvain ist sich schnell darüber im Klaren, dass er Hannah nicht mit seinen Forderungen überfahren darf. Diese Begierden werden klar und geschmackvoll beschrieben. Ganz zart besaitet sollte der Leser nicht sein, ein wenig Leseerfahrung in diesem Genre sollte vorhanden sein. Die Wendung zum Schluss habe ich fast erwartet und war auch nicht neu für mich. Auch das dunkle Geheimnis rund um Sylvain hat mich nicht überrascht. Einen großen Pluspunkt gibt es auch für die wundervollen Beschreibungen der Düfte, Geschmäcker und Orte der Cote d'Azur, die mir selbst sehr vertraut sind.

    Mehr
  • Dominanz und Unterwerfung

    Lavendelküsse
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    Die erst 24jährige Hannah Engelmann musste wegen einer schweren Krankheit viele Jahre Isolation und Einschränkungen hin nehmen und nun, nachdem all die Strapazen überstanden sind, möchte sie endlich leben wie man es im Alter von 24 Jahren tut. Sie zieht von Deutschland nach Grasse an die Côte d’Azur und findet dort in einem Immobilienbüro Arbeit. Ihr 1. Klient ist Sylvain Grenier, der sein traumhaftes Anwesen verkaufen möchte. Sylvain Grenier ist der wohlhabende Sohn einer Parfumeur-Familie. Er ist gesegnet mit der sogenannten „Grenier-Nase“ – einer Gabe, die nur alle paar Generationen auftritt. Nur durch seine Inspiration entstehen neue Düfte. Nach dem frühen Tod seiner Frau ist jedoch nichts mehr wie es war und er möchte sein Anwesen verkaufen, weil er glaubt dort nie mehr glücklich werden zu können. Hannah Engelmann macht sich auf zum Anwesen „Bastide Saint Mathieu“ und schon beim 1. Zusammentreffen mit ihrem neuen Auftraggeber wird Beiden klar, dass diese Begegnung größere Ausmaße annehmen wird als nur eine geschäftliche Beziehung. Fazit: Ich bin nicht unerfahren im Lesen erotischer Literatur, bisher kannte ich aber kein Buch aus der Feder von Felicity LaForgia (dem Autoren-Duo Corinna Vexborg & Nicole Wellemin) . „Lavendelküsse“ ist ein Roman der sich auf dem Gebiet BDSM bewegt. Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, sollte zu einem anderen Buch greifen. Das sagt Wikipedia dazu: Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ zusammensetzt, umschreibt eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können. Sylvain Grenier ist, wie man sich vermutlich denken kann, in dieser Beziehung der dominante Part. Seit dem Tod seiner Frau hatte er die eine oder andere Affaire, aber so wirklich glücklich macht ihn das alles nicht. Bei Hannah wird ihm schnell klar, dass das keine vorübergehende Affair ist sondern mehr ..... das geht tiefer. Sylvain ist in dieser Beziehung der Dom (sehr verbreitete Kurzbezeichnung für eine dominante Person, die den devoten Partner bestraft und demütigt.) und er hat vor nichts mehr Angst als die Kontrolle zu verlieren. Leider ist ihm das schon ein Mal passiert, mit schweren Folgen. Hannah ist auf dem Gebiet der Sexualität, aufgrund ihrer Vergangenheit, absolut unerfahren und vertrauensvoll begibt sie sich in die Hände von Sylvain. Für ihr 1. Mal möchte sie genau diesen Mann. Aufgrund ihrer Unerfahrenheit hat sie keinen blassen Schimmer davon, dass sie devote Signale aussendet, auf die Sylvain natürlich vollkommen abfährt. Hannah übernimmt also in der Beziehung den Part der Sub (sehr verbreitete Kurzbezeichnung für eine devote Person. Eine Sub erfüllt jegliche Wünsche des Doms, ist unterwürfig und gehorcht dem Dom. Bei Ungehorsamkeit erfolgt eine Bestrafung.) Meiner Meinung nach ist sie jedoch (noch) nicht ausschließlich devot, denn sie versucht schon das eine oder andere Mal gegen Sylvain aufzulehnen und sich seinen Anordnungen zu widersetzen wie z. B. sie darf nur sprechen wenn er es ihr erlaubt, sie darf keine Unterwäsche tragen, auch nicht bei Außenterminen, und er möchte, dass sie immer und zu jeder Zeit sexuell zugänglich für ihn ist. Zum Schluss wird ihr Beziehung von einer Krankheit überschattet die dramatische Ausmaße annimmt – aber genau diese Situation brauchen sowohl Hannah als auch Sylvain um sich über ihre Gefühle zueinander bewusst zu werden. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Story und detailliert beschriebenen Sex-Szenen. Keine Seite ist zu dominant ( .... kleines Wortspiel J ) denn ein erotischer Roman ohne Story ist ein Porno und ohne die detaillierteren Sex-Szenen wäre es ein Liebesroman. Für mich hat es genau so gepasst. Es war zu keiner Zeit erkennbar, dass dieses Buch von 2 Autorinnen geschrieben wurde. Der Ablauf ist harmonisch, der Schreibstil wirklich schön und fließend und die Beschreibung der Landschaft sowie Sylvains Arbeit im Parfüm-Labor lassen einen den Lavendel förmlich riechen. Immer wieder schön ist für mich der Austausch mit den AutorInnen in einer Leserunde, denn auf diese Weise bekommt man viele Hintergrundinformationen und manchmal auch Fotos von Details die zur Entstehung eines Buches beigetragen haben. Mein Resümee aus dem Buch: Etwas das ich natürlich schon immer wusste, aber bei solcher Lektüre fällt es einem dann tatsächlich wieder mal extrem auf: Ich bin kein bisschen devot. :-)

    Mehr
    • 2
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    10. June 2015 um 09:09