Der Klang der verborgenen Räume

von Felicity Whitmore 
4,3 Sterne bei24 Bewertungen
Der Klang der verborgenen Räume
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Wow! Was für ein Buch!

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Die Erzählung ist dramatisch. Freundschaft, Leidenschaft, Verrat, Machtmissbrauch und Manipulation – alles findest du auf diesen Seiten.

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Inhaltsangabe zu "Der Klang der verborgenen Räume"

Das Geheimnis von Stone Abbey

Nach dem Tod ihrer Mutter erbt Nina Altmann, eine 24-jährige Konzertpianistin, Stone Abbey, einen wild-romantischen Landsitz im Herzen Englands. Doch das Erbe ist an einen Auftrag geknüpft: Nina soll die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweisen, die 1858 als Mörderin hingerichtet wurde. Seit Nina weiß, dass Anna ebenfalls Pianistin war, spürt sie eine sonderbare Verbindung zu ihr. Die Musik ist es schließlich, die Nina hilft, Annas Geschichte zu enthüllen. Sie stößt auf eine große Liebe, aber auch auf Intrigen und Verrat. Und auf eine einflussreiche Familie, die mit aller Macht verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423261678
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:10.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor 2 Monaten
    Rezension zu "Der Klang der verborgenen Räume"

    Inhaltsangabe:

    Nina Altmann, Pianistin mit einer erfolgsversprechenden Karriere, steckt in einer tiefen Krise. Sie wurde von dem Mann ihrer Mentorin in einer schwachen Minute verführt. Der Verrat wiegt ihr so schwer auf der Seele, dass sie seither nicht mehr spielen kann.

    Gerade in dieser Zeit erfährt sie von ihrem Erbe: Stone Abbey, ein heruntergekommenes Herreshaus in den englischen Cotwolts. Zu dem Erbe erhält sie den Auftrag, Anna Stone’s Unschuld zu beweisen.

    Anna Stone wurde 1859 zum Tode verurteilt, weil sie mehrere blutige Morde begangen haben woll. Als Nina Stone Abbey das erste Mal betritt und ein Portrait ihrer Ahnin sieht, ist sie gefangen. Nina sieht ihr nicht nur ähnlich, sie sind auch gleichzeitig durch die Magie der Musik miteinander verbunden.

    Mein Fazit:

    Felicity Whitmore ist eine deutsche Theater-Schauspielerin, die mit diesem Buch ihr Debüt als Autorin gegeben hat.

    Ich mag solche Geschichte mit dunklen Familiengeheimnissen. Diese Geschichte bildet da keine Ausnahme. Wobei ich aber anmerken möchte, das ich durchaus noch ein paar offene Fragen hätte. Z. B. wurden mir die verwandtschaftlichen Verhältnisse nicht ganz klar.

    Die Autorin hat hier den klassischen Erzählstil gewählt, nämlich den Vergangenheitsstrang mit eingeflossen. Der Gegenwartsstrang wird von Nina Altmann bestimmt, die sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Dabei zieht es sich gelegentlich etwas. Das eine oder andere hätte man vielleicht kürzen können.

    Der Vergangenheitsstrang wird eingewoben und erzählt die Geschichte von Anna Stone, die vor ihrem brutalen Onkel flieht. Er will sie gegen ihren Willen verheiraten und scheut auch nicht davor zurück, sie zu misshandeln. Am Anfang der viktorianischen Zeit war es um die Frauenreichte noch nicht gut bestellt. Auf der Flucht macht Anna Bekanntschaften, die ihr Leben verändern und eine ungeheuerliche Tragödie heraufbeschwören.

    Es war für mich schon beklemmend, die Brutalitäten ihres Onkels zu lesen. Auch die Vorgeschichte dazu wird erzählt, warum Timothy so erpicht war auf die Verheiratung. Des Rätsels Lösung kommt auf leisen Sohlen und ich hatte lange keine Ahnung, was wirklich passiert ist. Das Ende lohnt sich, bis auf die bereits erwähnten offenen Fragen!

    Eine interessante Geschichte, die durchaus lesenswert ist. Die kleinen Längen sind schnell vergessen, wenn man sich der Auflösung nähert. Es ist mir immerhin vier Sterne wert.

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    DarkReaders avatar
    DarkReadervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wow! Was für ein Buch!
    Die ganze Gefühlspalette und 2 großartige Geschichten!

    Auch dieses Buch fand ich auf einer ausgiebigen Stöbertour bei meinem Lieblings-Buchdealer und habe mich am Ende der zwei Geschichten, die das Buch beinhaltet selbst beglückwünscht, dass ich es gekauft habe.
    Zwei spannende und hochgradig interessante Geschichten beinhaltet das Buch und beide sind sehr lesenswert.
    Vergangenheit und Gegenwart, die Liebe zum Klavierspiel, die Leidenschaft für einen Mann, Verrat und eine Autorin, die daraus zwei Geschichten macht, die einen in ihren Bann ziehen.
    Wunderbar ausgereifte Charaktere - die einen liebt man, die anderen hasst man - bevölkern dieses Buch und lassen die Vergangenheit im viktorianischen England lebendig werden. Ihre Geschichte reicht bis in die Gegenwart und auch hier beweist die Autorin Feingefühl für ihre gut ausgearbeiteten Charaktere.
    Ein Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt, leicht und locker macht das Lesen zum Genuss. So sehr, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
    Eine klare Leseempfehlung von mir: es lohnt sich!

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    Eva_Maria_Nielsens avatar
    Eva_Maria_Nielsenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Die Erzählung ist dramatisch. Freundschaft, Leidenschaft, Verrat, Machtmissbrauch und Manipulation – alles findest du auf diesen Seiten.
    Historischer Schmöker



    „Der Klang der verbotenen Räume“ ist die Geschichte von Nina und ihrer Ahnin Anna Stone. Beide teilen die Leidenschaft zur Musik, sind deutsch-britischer Abstammung, sie ähneln sich äußerlich zum Verwechseln und beide haben Menschen verraten, die ihnen vieles bedeuten.
    Unglaublich geschickt webt die Autorin die Geschichten und handlungsstränge aus den verschiedenen Jahrhunderten zusammen: die Geschichte von Anna Stones Mutter Marianne auf dem rheinländischen Gut Reichholz um 1830, das Schicksal ihrer Tochter Anna Stone in London und den Cotswolds um 1850, und dann die Geschichte von Nina heute.

    Ich will hier nicht spoilern. Die Erzählung ist dramatisch. Freundschaft, Leidenschaft, Verrat, Machtmissbrauch und Manipulation – alles findest du auf diesen Seiten. Es ist die Geschichte der patriarchalen Macht, wo Männer, auch die Guten, immer und immer wieder über das Leben der Frauen bestimmen. Frauen existieren für die Männer, werden von ihnen gebraucht und missbraucht, denn sie sind ihr Eigentum.
    Dieses Buch im Kielwasser des Internationalen Kampftages der Frauen zu lesen, hat mich persönlich sehr gerührt.

    Da ich vom DTV Verlag gewohnt bin, dass die historischen Fakten korrekt recherchiert sind, gehe ich davon aus, dass es auch hier so ist.
    Trotzdem hat es mich gewundert, dass eine Frau (Anna), das Gut nach ihrem Großvater erben konnte, und zwar um 1850. Aber gut, ein männlicher Verwandter war ihr Vormund.

    Ob es meinem Fieber anzurechnen ist oder ein Fauxpas der Autorin. Anna Stone soll vor ihrer Hinrichtung ein Kind geboren haben – doch die Geschichte hört mit ihrer Verhaftung auf. Dass sie schwanger war, erfahre ich nicht szenisch. So frage ich mich, wer das Kind aufgezogen hat, wo es gelebt hat und wie lange es evtl. mit seiner zum Todes verurteilten Mutter zusammenleben durfte. Diese Information fehlt mir.

    Ansonsten ein spannender historischer Schmöker mit vielen unerwarteten Wendungen.

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Absolute Leseempfehlung!
    Meine absolute Leseempfehlung!

    Die 24-jährige Nina Altmann ist verzweifelt. Seitdem sie sich mit dem Mann ihrer besten Freundin eingelassen hat, kann sie nicht mehr Klavier spielen. Die Schuld lastet so sehr auf ihr, dass ihre Hände wie gelähmt scheinen. Als ihr von einem Rechtsanwalt mitgeteilt wird, dass sie ein Anwesen in den Cotswolds geerbt hat, macht sie sich auf den Weg, um sich ihr Erbe anzusehen. Sie kann es allerdings nur antreten, wenn sie die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweisen wird.

    In Stone Abbey angekommen, fällt Nina sofort das große Portrait auf, das sie erst für ein Bild von sich selbst hält, doch es zeigt Anna, die, wie sie selbst, auch Pianistin war. Welche Geheimnisse mag Stone Abbey verbergen? Ist Anna Stone wirklich die Mörderin, für die viele sie in der Gegend halten? Und wer hat all die Bilder von Anna gemalt? Um sich von ihren eigenen Problemen abzulenken, widmet sich Nina ganz der Aufgabe, all die Rätzel zu lösen. Ob Bryan, der junge Butler der Lubrells, ihr dabei eine Hilfe sein wird? 

    Die Autorin leitet zusammen mit ihrem Mann in Hagen das wunderbare "Theater an der Volme". Dass sie Theater kann, hat sie längst bewiesen. Dass sie Geschichten lebendig werden lässt, ebenso. Wer sie schon auf einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, wovon ich spreche! Doch Indra Janorschke kann als Felicity Whitmore auch Buch! Und wie sie scheiben kann! Ihr Debüt-Roman ist fesselnd und spannend. Er ist unterhaltsam und geheimnisvoll. Dieser Roman, auf zwei Zeitebenen geschrieben, hat alles, um ein Erfolgsroman zu werden. Dem Leser begegnen vielschichtige Persönlichkeiten. Die einen schließt man sofort ins Herz, vor den anderen ist man auf der Hut. Man ist beim Lesen dabei, vor Ort - in der Gegenwart, wie auch in der Vergangenheit. 

    Anna Stones dramatische Lebensgeschichte - temporeich und bewegend und so spannend, dass man es kaum erwarten kann weiterzulesen. Man spürt die Liebe der Autorin zu ihren Figuren und zu alten englischen Anwesen. Ihr mitreißender Stil hat mich total begeistert. 

    "Der Klang der verborgenen Räume" - meine absolute Leseempfehlung!

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 8 Monaten
    Eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit

    Mit "Der Klang der verbotenen Räume" ist der Autorin Felicity Whitmore ein sensationeller Debütroman gelungen. Sie entführt uns in ihrer Geschichte nach London und außerdem dürfen wir Traumtage in den Cotswolds verbringen.

    Der Inhalt: Die 24jährige Konzertpianistin Nina Altmann befindet sich in einer Krise. Sie kann nicht mehr Klavier spielen, seit sie sich auf ein Verhältnis mit dem Mann ihrer Mentorin eingelassen hat. Da erhält Nina das Schreiben eines Anwalts. Sie hat von einer ihr unbekannten Urgroßtante ein Anwesen in den Cotwolds geerbt. Nina macht sofort auf den Weg. Doch das Erbe ist mit einer Bedigung verknüpft. Sie soll die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweisen. Diese wurde 1858 des Mordes an vier Menschen angeklagt und hingerichtet. Der Landsitz Stone Abbey nimmt Nina sofort gefangen. Und als Nina ein Porträt ihrer Vorfahrin sieht, kann sie nicht glauben, dass diese Frau eine Mörderin sein soll. Nina stürzt sich in ein Abenteuer ....

    Ich war und bin total begeistert. Die Autorin gibt dem Leser das Gefühl sofort mitten im Geschehen dabei zu sein. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Und unsere beiden Protagonistin verbindet mehr als die verblüffende Ähnlichkeit und ihre Liebe zur Musik. Und Nina will das dunkle Geheimnis, das ihre Vorfahrin umgibt lösen. Ich tauche mit Nina sofort in die Vergangenheit ein und erlebe die Geschichte von Anna Stone, die mich auch wirklich sehr berührt hat. Wir erleben Anna als Kind und dann nach dem Tod ihres Vater nimmt ihr Leben eine unerwartet Wende. Ich hatte oft Gänsehautfeeling. Habe mit Anna gelitten, gezittert mich gefürchtet. Es war wirklich keine leicht Zeit in der Anna gelebt hat. Aber wenn sie Klavier gespielt hat, ist sie in eine andere Welt abgetaucht. Und ich habe jetzt noch diesen wunderbaren Klang ihres Klavierspiels in den Ohren. Ich sehe auch all die hochherrschaftlichen Häuser, in denen sie gelebt hat. Aufgrund der traumhaften Landschaftsbeschreibungen kann man sich die Gegend auch wunderbar vorstellen. Und dann dieses schreckliche Ereignis, das mir die Luft zum Atmen genommen hat. Und nun will Nina dieses Geheimnis lösen. Ich begleite sie auf ihrem Weg nach Stone Abbey. Dieses herrliche Anwesen ist etwas in die Jahre gekommen und doch hat es seinen Zauber nicht verloren. Und Nina fühlt sich hier angekommen, das merkt man beim Lesen. Und das Lösen des Rätsels um Anna Stone stellt sie vor eine große Herausforderung. Doch Nina ist eine Kämpfernatur und gibt nicht auf. Eine Geschichte, die von Seite zu Seite spannender wird und die man nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Für mich ein absoluts Lesehighlight, ein gefühlvoller äußerst gelungener Debütroman. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker, man befindet sich sofort mitten in der Geschichte. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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    Greeneyes avatar
    Greeneyevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Was für ein fantastisches Buch. Ich möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Spannend vom Anfang bis zum Ende....

    Was für ein fantastisches Buch. Würde nicht ein andere Autorinnenname drauf stehen, so würde man glatt denken es wäre von Lucinda Riley geschrieben worden.
    Es liest sich super und gleich von Anfang an ist man in der Geschichte drin. Es verliert nie an Spannung und man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. 
    Die Protagonistinnnen Anna und Nina sind wirklich sehr sympathisch und haben schon einiges in ihrem Leben durchgemacht. Es wird aus zwei Sichten geschrieben und die jeweilige Sicht findet zu einer anderen Zeit statt.
    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen der Lucinda Riley Bücher und Familiengeheimnisse mag/liebt!

    Das war für mich ein fantastischer Bücherstart ins neue Jahr!

    5/5
    🥀🥀🥀🥀🥀

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Familiengeschichte mit viel Gefühl.
    Der Klang der verborgenen Räume

    Nina Altmann, die unverhofft Erbin eines Landsitzes in England wird, ergreift mit dem sofortigen Antritt der Erbschaft die Chance ihren eigenen Problemen zu entfliehen. Als sie beginnt, mit der an die Erbschaft gekoppelte Verpflichtung die wahren Tatumstände, die zur Verurteilung ihrer Vorfahrin geführt haben herauszufinden, fühlt sie sich zunehmend vom Schicksal ihrer Urahnin eingeholt. Nur langsam gelingt es ihr sich aus dem erdrückenden Erbe zu befreien und ihr eigenes Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen.

    Fazit
    Ein beeindruckender Roman, in dem Vergangenheit und Gegenwart zu einem spannenden Familienepos verschmelzen.

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    Quasselstrippes avatar
    Quasselstrippevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Romantisch, spannend, tragisch
    Ein kleines Detail hat meine Leselust dennoch nicht gemindert.

    Die Geschichte der Frauen hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Das Springen von Damals zu Heute hat dem Verlauf der Geschichte keinen Abbruch getan. Es war wunderschön zu lesen, die Charaktere liebenswert und nah beschrieben. 
    Mein einziger Wehrmutstropfen war der Punkt, dass eine Pianistin nicht so tief in ihr eigenes Spiel vertieft sein kann, dass sie stundenlang so verträumt spielt, dass sie die Umwelt vergisst. Auch die talentierteste und begabteste Pianistin ist irgendwann am Ende ihres Repertoires, ohne Noten zu spielen. Sie kann nicht einen ganzen Tag lang völlig versunken spielen und spielen, ohne wenigstens zwischen einem Wechsel der Stücke ihre Welt wieder wahrzunehmen. Dieser Punkt war überzogen dargestellt.
    Aber hierfür einen Punkt abzuziehen, wäre etwas übertrieben, denn die Geschichte war spannend, romantisch, realistisch. Und wenn ich noch tagelang nach Beenden eines Buches über die Geschichte nachdenke, dann war es ein sehr gutes Buch! (Ist das nicht der Grund, warum wir bewerten?)

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    Petra1984s avatar
    Petra1984vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Reise in eine tragische Vergangenheit
    Spannende Reise in eine tragische Vergangenheit

    Es handelt sich um ein wunderbares Buch. Eine tolle Geschichte, die in unterschiedlichen Handlungssträngen und in unterschiedlichen Zeiten spielt. Nina ( Pianistin) ist, nach der Übernahme ihres Erbes) auf der Suche nach der Vergangenheit, denn ihr Erbe ist an eine Bedingung geknüpft. Ihre Vorfahrin Anna sieht Nina nicht nur ähnlich, sondern sieht ihr auch total ähnlich. Nina soll die Unschuld von Anna, die wegen Mordes angeklagt wurde, beweisen und so macht sie sich auf die spannende Entdeckungsreise. 
    Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen, wobei ich sagen muss, dass mir der Handlungsstrang in der Vergangenheit viel besser gefallen hat, als jener in der Vergangenheit. 
    Ein rundum gelungenes Buch. Ich hoffe, dass man von dieser Autorin noch mehr hören wird. 

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    Anakins avatar
    Anakinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Debütroman, der sich zu lesen lohnt!
    Geheimnisvoll .....

    Nina, eine erfolgreiche Konzertpianistin, erbt nach dem Tod ihrer Mutter das Haus ihrer bis dahin unbekannten Urgroßtante in Stone Abbey. Eine willkommene Abwechslung, da das Leben von Nina zu diesem Zeitpunkt völlig aus den Fugen geraten ist. An dem Erbe ist jedoch eine Bedingung geknüpft: Sie soll den grausamen Tod ihrer Vorfahrin Anna Stone, die 1885 wegen mehrfachen Mordes hingerichtet wurde und ebenfalls eine talentierte Pianistin war, aufklären und somit deren Unschuld beweisen. Nina weiß jedoch so gut wie nichts über deren Vorfahren, da ihre Mutter früh starb und ihr Vater sie nach deren Tod auf ein Internat abgeschoben hat. Eine intensive Recherchearbeit beginnt. Und so muss Nina bereits beim Betreten des Hauses feststellen, dass dieses alte Haus sehr viele Geheimnisse verbirgt. Nicht nur, dass sie ihrer Urgroßtante wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelt, das Leben der beiden scheint  nahezu identisch. Auch Anna Stone hat früh ihren Vater verloren, ihre Mutter heiratet Annas Onkel und Bruder ihres Vater, Timothy und das Leben von Anna wird ab sofort zu einem Spiel mit der Zeit, denn er möchte Anna gegen ihren Willen verheiraten, zudem ist er Anna gegenüber oftmals handgreiflich und herablassend weshalb Anna nur noch die Flucht als Ausweg sieht… doch was hat es mit den Morden auf sich?

     

    Dies erfährt der Leser nach und nach in den zeitlich parallel verlaufenden Handlungen und man stellt sich viele Fragen: Warum heiratete Annas Mutter ausgerechnet Onkel Timothy, der der Familie so viel Gewalt antut? Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte, den Anna noch kurz vor ihrer Flucht kennenlernte? Und warum wurde sie dies mehrfachen Mordes beschuldigt, nachdem sie in Mainston Hall doch endlich ihre Ruhe gefunden hat?

     

    Der Autorin ist es gut gelungen, die beiden Handlungsstränge final zusammenzubringen. Man entdeckt währen des Lesens noch weitere zahlreiche Parallele zwischen Anna Stone und Nina. Die Landschaft wurde malerisch beschrieben und der Leser kann sich gut in die Geschichte versetzen. Der Erzählstil ist flüssig. Man leidet mit Anna Stone mit und ist froh, dass man zu dieser Zeit nicht leben musste, in der man quasi zwangsverheiratet wird und Frauen/Dienstmädchen von Männern zum Sex gezwungen wurden. An der einen oder anderen Stelle ist die Geschichte vielleicht etwas zäh und man möchte, dass man nun endlich zum Ende kommt.

    Während Anna als feine Dame charakterisiert wird, erscheint mir Nina hingegen etwas zu ruppig. Ihre lockere Schnauze passt so gar nicht zu ihr und das ist auch der einzige Unterschied, den ich zu Anna Stone feststellen konnte. Zum Ende scheint mir die Geschichte von Nina auch fast ein bisschen klischeehaft und vorhersehbar: Happy End in Ninas Leben, aus dem Bad-Boy wird der Lover, sie kann wieder Piano spielen, war sie doch nach dem Seitensprung wie gelähmt, ist erfolgreich, bildet eine Förderschule. Das Ende von Anna hatte zwar kein Happy End (ok, noch ein Unterschied der beiden) war zwar etwas überraschender, ging mir dann aber zu schnell und man fragt sich: War das alles? Hier hätte ich mir etwas mehr Pep gewünscht.

    Dennoch: Ein gut gelungenes Debüt, das ich allen Lesern empfehlen kann, die gerne eine historische Zeitreise machen möchten und die alten Gemäuer und die Klänge verborgener Räume Englands lieben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    FelicityWhitmores avatar
    "Der Klang der verborgenen Räume" ist mein Romandebüt. Ich liebe England. Ich glaube das hat seinen Ursprung in der Literatur. Die ersten Erwachsenen-Romane, die ich gelesen habe, stammten von englischen Schriftstellerinnen. Agatha Christie und Daphne du Maurier haben meine Jugend begleitet. Viele Jahre später habe ich dann angefangen, England zu bereisen und habe vieles genauso vorgefunden, wie ich es mir vogestellt habe.

    Natürlich spielt mein Roman in England. Es gibt zwei große Erzählstränge. Der eine spielt im Viktorianischen England, der andere in der Gegenwart. Meine Protagonistin des gegenwärtigen Erzählstranges, Nina Altmann, ist erfolgreiche Konzertpianistin und hat sich auf ein Verhältnis mit dem Mann ihrer Mentorin eingelassen. Seitdem kann sie nicht mehr Klavier spielen. Da erfährt sie, dass sie ein Haus in England geerbt hat. Doch an dieses Erbe ist ein Auftrag geknüpft: Sie soll die Unschuld ihrer Ahnin Anna Stone beweisen, die 1858 wegen mehrfachen Mordes hingerichtet worden ist. Eine willkommene Ablenkung von Ninas Problemen! Also reist sie sofort nach England in die Cotswolds zu dem wildromanischen Landsitz Stone Abbey im Herzen Englands. Als sie herausfindet, dass Anna ebenfalls Pianistin war, spürt sie eine sonderbare Verbindung zu ihr.

    Ich liebe alte Häuser und in meiner Geschichte kommen einige altehrwürdige Herrenhäuser vor, die alle echte Vorbilder in England haben und heute noch existieren. Mich fasziniert die Vergänglichkeit, die Tatsche, dass wir nichts festhalten können. Die alten Gebäude haben Generationen von Menschen kommen und gehen sehen. Die Menschen sind lang nicht mehr da, manche der Häuser stehen aber immer noch. Wie gerne würde ich ihren Geschichten lauschen, wenn sie sie erzählen könnten.

    Ich freue mich riesig auf die Leserunde mit euch. Mein Verlag dtv stellt 15 Leseexemplare zur Verfügung. Da "Der Klang der verborgenen Räume" am 10. November erscheinen wird, endet die Bewerbungsfrist am 8. November. Ich werde am 9. November die Gewinner bekanntgeben, sodass die Bücher dann verschickt werden können. Sobald ihr sie habt, legen wir los. Ich bin sehr gespannt auf eure Eindrücke, Fragen und Anmerkungen.

    Mehr Informationen über mich findet ihr hier: www.felicitywhitmore.de

    Eine Leseprobe gibt es unter https://www.dtv.de/search/result?search=Whitmore

    Wenn ihr eines der Leseexemplare gewinnen wollt, dann schreibt doch kurz etwas zu folgender Frage: Was verbindet ihr mit England?

    Ich freue mich sehr auf die Leserunde mit euch!


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