Der kleine König

von Felix A. Münter 
4,9 Sterne bei10 Bewertungen
Der kleine König
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leise, traurig und melancholisch. Tolles Buch!

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Der Autor kann auch leise und melancholisch. Und das kann er sehr gut.

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Inhaltsangabe zu "Der kleine König"

Wenn sie von dir erwarten, ein Zwerg zu sein, dann kannst du auch ein Zwerg sein.
Caspar ist seit jeher auf der Suche. Wobei man es natürlich genauso gut als Flucht bezeichnen könnte. Denn wenn man nie so ganz dazugehört, wird man von Dorf zu Dorf gejagt, sofern man entkommen kann.

Als Kleinwüchsiger scheint ihm das Glück gerade deswegen hold, dass die Zwerge nicht den schlechtesten Ruf genießen. Und in grauenhaften Zeiten greifen die Menschen nach dem kürzesten Strohhalm, den sie bekommen können.

Während Caspar weiterhin auf der Suche nach sich selbst ist und seine Zugehörigkeit zu dem Volk der Zwerge zu ergründen sucht, nutzt er die Gunst der Stunde, um seine Situation zu seinem Vorteil zu verwenden. Welches Geheimnis das Königreich der Zwerge allerdings für ihn bereithält, weiß er nicht. Und vielleicht wäre Unwissenheit in diesem Fall ein Segen gewesen.

Weitere aktuelle Titel von Felix A. Münter:

Die Carter-Akten (Thriller-Serie):

Mercenary
Hunter
Hijacker
Bloodhound
Hitman
Lone Wolf

Dynastie (Episches Fantasy Drama):

Königsretter

Westrin(High-Fantasy-Saga):

Kaisersturz
Exil
Schicksal

Trümmerwelten(High Fantasy-Epos in Zusammenarbeit mit Ann-Kathrin Karschnick):

Trümmerwelten - Die Abenteuer der Alice Sparrow
Trümmerwelten - Die Odyssee der Alice Sparrow

Troubleshooter (Weird Horror Western Serie):

Das Aufgebot
Jäger und Gejagte
Ein Funken Wahrheit

Archon (Science Fiction Serie):

Vermächtnis
Höhere Macht
Per Aspera
Eingungskrieg
Ad Astra

Einzelbände:

Der kleine König - High Fantasy
All about the Money - Thriller
Vita - Steampunk-Thriller
Prepper - Endzeit-Thriller
Nulllinie - Thriller

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959622073
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:28.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    DerFraggels avatar
    DerFraggelvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert! Tragik, Melancholie und realweltliche Bezüge, die gut verwoben sind!
    Melancholisch und nachdenklich

    Erneut will ich keine Inhaltsangabe liefern. Das ist nicht der Sinn einer solchen Rezension. 


    Was ich jedoch sagen will, ist, daß Münter hier ein Werk schafft, dass mich nachdenklich zurückgelassen hat. Nicht, weil ich mit der Geschichte oder ihrer Auflösung hadere. Sondern weil mich die Geschichte berührt.

    Münter verpackt hier gekonnt Themen unserer Zeit in ein Fantasygewand und beweist, dass er in den letzten Jahren handwerklich richtig Große Sprünge hingelegt hat. Vergleichen mit seinen ersten Büchern verblassen diese mittlerweile gegenüber den Titeln, die der Autor unablässlich herausjagt. Ich bin über die Bandbreite immer wieder erstaunt. Wer deshalb übrigens glaubt, Münter sei ein Fließbandschreiber, der irrt. 

    Was man dem Autoren hier anmerkt, ist seine berufliche Herkunft. Er schafft es, soziale Themen und Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit sowie der aktuellen Geschichte gekonnt zu verweben und ein Gesamtbild abzuliefern, welches beeindruckend ist. Über das Ende kann man sich streiten. Mir hat es gefallen. Und wenn wir schon bei Parallelen sind, dann sehe ich sie hier zum großartigen David Gemmell. Ich glaube, das ist gute Nachbarschaft.     

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 2 Monaten
    Rezension zu "Der kleine König"

    200 Jahre ist es nun her, dass die Herrschaft der Zwerge beendet ist. Und fast genauso lange ist es her, dass es noch Zwerge gab. Doch das ist egal, die Menschen hassen noch immer alles, was mit Zwergen zu tun hat.

    Caspar hat in dieser Welt unglaubliches Pech. Ist er doch als Kleinwüchsiger geboren worden. Obwohl seine Eltern normal groß waren, hörte er eines Tages auf zu wachsen. So sehen die Menschen nun einen Zwerg in ihm und machen Jagd auf ihn.

    Unterwegs auf seinem Marsch kommt er an einem Dorf vorbei. Dort wird, wie so oft, ein Hexenprozess abgehalten. Eine junge Frau soll umgebracht werden, weil sei angeblich Zwergenmagie benutzt hat.

    Caspar schreitet ein und hilft der Frau, die Anka heißt. Zusammen machen sie sich auf den Weg, weg von diesen von Hass beseelten Menschen.

    „Der kleine König“ ist ein Fantasy Buch aus der Feder des Autors Felix A. Münter.

    Felix A. Münter hat schon einen ganz eigenen Schreibstil. Das merkt man auch an diesem Werk wieder.

    Die Geschichte ist teils schwermütig teils aber auch rasant. Es wird viel über Vorurteile gezeigt, wie unnötig und sinnlos sie eigentlich sind. Wie wichtig Freundschaften sind, die über diese Vorurteile hinweg sehen.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Am Anfang mutet das Werk vielleicht dem ein oder anderen Leser als langweilig an. Mir hat es aber sehr gut gefallen. Mir war das Ende sogar etwas zu rasant und actionreich.

    Caspar und Anka sind zwei sympathische Charaktere. Ich mochte sie beide auf Anhieb. Auch die Feinheiten der Story sind sehr gut gelungen. Wie am Anfang mit der alten Scheune als Unterschlupf. Man lässt immer etwas zurück, was der nächste gebrauchen könnte. Ich fand das eine schöne Idee.

    Ich bin wie immer begeistert von dem Buch und kann es nur weiter empfehlen.

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 3 Monaten
    ruhig, sympatisch und traurig... mit seltsamem Ende

    Die Geschichte begann anders, als ich erwartet hatte. Da haben wir einen Zwerg, der durch die Lande zieht und auf der Suche nach etwas ist. Dabei bewegt er sich durch ein Land, welches geprägt ist vom Hass auf die Zwerge. Hass? Ja, denn einst waren die Zwerge die Herrscher dieses Landes und die Menschen ihre Sklaven… so sagt man. Seit 200 Jahren ist die Herrschaft der Zwerge zu Ende und noch immer schüren die Reichen den Hass auf das Volk der Zwerge. Und aus diesem Grund muß sich Caspar versteckt halten. Denn überall muß er mit Kopfgeldjägern rechnen.

    Als er wieder einmal einen Pseudoprozess in einem Dorf sieht, rettet er die junge Frau, die der Ketzerei und Zwergenmagie angeklagt werden sollte. Es ist eine Art Hexenjagd, die nur allzu gern verwendet wird, wenn es unvorhersehbare Unglücke in einem Dorf gibt.

    So nimmt Caspar die junge Frau ein Stück seines Weges mit, nicht ahnend, dass auch sie ein dunkles Geheimnis hütet. Und so müssen sich ihre Wege nach einer guten Wegstrecke wieder trennen. Denn Caspar hat ein Ziel vor Augen, das er allein erreichen muß.

    Er sucht die Heimstätte der Zwerge.. und als er sie findet, scheint er seinem Traum ein großes Stück näher. Er will verstehen, was es mit dem Hass der Menschen auf die Zwerge auf sich hat. Und ob er in der Heimat der Zwerge vielleicht eine Heimat für sich findet…

    Die Story ist eher ruhig. Man folgt als Leser dem kleinwüchsigen Mann auf seiner Wanderung. Man erlebt in seinen Alpträumen seine schlimme Vergangenheit und seine Hoffnung. Das Treffen mit Anka und eine wilde Verfolgungsjagd sind eher undramatisch erzählt. Dies tut der Spannung allerdings keinen Abbruch. Denn von der ersten Seite an hatte ich Caspar ins Herz geschlossen und folgte so seinem Weg mit großem Interesse.

    Als es in der einstigen Zwergenhochburg zu unglaublichen Entdeckungen kommt, fühlt man sich sofort an diesen düsteren Ort versetzt, untersucht mit Caspar die Artefakte und rätselt über das Sterben der Zwerge nach… Doch das, was Caspar dort, tief im Berg verborgen findet, ist nicht das, was er erhofft hat..

    Die Dramatik zieht die Geschichte allein aus den Erwartungen, den Hoffnungen und Enttäuschungen der Protagonisten. Im Prinzip ist es die einsame Reise eines Kleinwüchsigen zu sich selbst….

    BIS… im letzten Viertel des Buches wird es dann gefährlich, extrem fantastisch und unglaublich… leider hat mir dieser Teil weniger gefallen. Irgendwie wollte es nicht so recht zum bisherigen Buchverlauf passen. Hier kam mir zu viel klauenbewehrtes Monster und zu viel Dramatik ins Spiel. Es wirkte übertrieben hineinkonstruiert und war dann auch schon wieder zu schnell “Geschichte”.

    Das Buch insgesamt ist anders als erwartet, doch unheimlich sympatisch, traurig und nachdenklich. Der Schlusspart allerdings hat mir nicht so gefallen. Daher einen Stern Abzug, leider.

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    SilVia28vor 3 Monaten
    Zwerge

    Caspar ist kleinwüchsig und wird von allen deswegen gejagt, da er als Zwerg angesehen wird. Die Menschen hassen alles was zwergisch ist weil sie vor Jahrhunderten von den Zwergen beherrscht wurden. Caspar macht sich aus diesem Grund auf die Suche nach der Zwergenstadt, weil er Wissen möchte was mit ihnen passiert ist.

    Der Autor entführt den Leser in dieser fantastischen Geschichte zu den kleinen Leuten, den Zwergen. Durch den flüssigen, leichten Schreibstil und sehr detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte erlebt man die Geschichte hautnah beim Lesen. Es fällt leicht sich in die Protagonisten hinein zu versetzen und ihren Handlungen und Gedanken zu folgen.

    Mich hat das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen, durch die unerwarteten Wendungen war es mir nicht möglich das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Wieder ein echter Münter eben, ein Buch zum verschlingen.
    Sehr zu empfehlen

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    bk68165vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Auf der Suche nach sich selbst
    Auf der Suche nach sich selbst

    Caspar ist kleinwüchsig und ist seit seiner Geburt mit dem Schicksal der Zwerge verbunden. Doch das Volk der Zwerge lebt schon seit über 200 Jahren nicht mehr. Caspar ist immer auf der Sucht nach seinen Wurzeln. Man könnte auch sagen sein Leben ist eine einzige Flucht. Und wenn alle denken Du bist ein Zwerg, dann musst Du dieses Schicksal vielleicht eines Tages einfach annehmen. Das tut Caspar. Und zum Glück gibt es in der Welt auch noch Orte, an denen die Zwerge respektiert wurden, man könnte sogar sagen bis zu einem gewissen Grad verehrt wurden. Und Caspar ist bei seiner Reise nicht alleine. Durch einen Zufall trifft er auf Anka. Auch Anka ist nicht die, die sie erst vorgibt zu sein. Auch wenn sich die Wege noch einmal trennen werden, wird Caspar noch froh sein wieder auf Anka zu treffen. Zusammen können sie das große Geheimnis der kleinen Zwerge lüften. Aber was wird sie erwarten? Und wie wird Caspar damit umgehen? Was ist, wenn die ganzen Gerüchte um das brutale Volk wahr sind?
    Ich möchte natürlich auch ein paar Worte zum kleinen König schreiben. Der Autor hat es hier geschafft eine Geschichte zu schreiben, die unserer Welt gar nicht so weit entsprungen ist. All zu viel möchte ich hierbei allerdings nicht verraten. Schon der Einstieg in die Geschichte macht es dem Leser einfach. Man ist ab der ersten Seite gefesselt und möchte gar nicht mehr aufhören. Mit Caspar und Anka hat Felix zwei Protagonisten erschaffen, die besser gar nicht zusammenpassen können. Auch wenn die beiden erst Vertrauen fassen müssen, sind sie doch von der ersten Begegnung an ein Herz und eine Seele. Wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich mir wünschen, dass die beiden mal wieder ein Geheimnis lüften würde. Und wer weiß, mit ein bisschen Zwergenmagie? Ich kann hier auf jeden Fall 5 Sterne geben!

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    dia78vor 4 Monaten
    Eine gefährliche Reise

    Das Buch "Der kleine König" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2018 im Papierverzierer Verlag.


    Caspar ist ein Kleinwüchsiger, der sich dem Aberglauben und dem Hass der Menschen gegenübersieht. Oft muss er sein Heil in der Flucht suchen, doch dann lernt er Anka kennen und gemeinsam gehen sie auf ein Abenteuer.

    Felix A. Münter ist es wieder einmal gelungen, dass er eine Welt erschafft, die einem sofort gefangen nimmt. Die Beschreibungen der Charaktere, der Umwelt und auch der Kleinigkeiten, die einem normalerweise nicht auffallen, machen aus der High fantasy Geschichte, etwas ganz besonderes. 
    Caspars Geschichte, auch die seiner Kindheit erfahren wir im 1. Kapitel und es ist alles andere als leichte Kost, die einem hier vorgesetzt wird, denn mit einem von Vorurteilen geprägten Vater zu haben, ist alles andere als leicht. Doch der Weg, den Caspar einschlägt, ist einer, der voller Pein und interessanter Wendungen gepflastert ist.
    Die Wortwahl und der Sprachstil sind der Geschichte sehr angemessen. Man kann sich in die Geschichte fallen lassen und mit Caspar und Anka auf die Reise gehen. Mit ihnen Gefahren überwinden, neue Gegenden erkunden und gegen Hass und Feinde kämpfen. Die Geschichte ist dieses Mal auch sehr tiefgründig, denn sie beinhaltet auch die Themen der Vorurteile, Gewalt, Hass, aber auch Liebe, Verantwortung und Freundschaft.

    Jeder, der High fantasy Geschichten gerne liest, muss auf jeden Fall auch zu dem Buch von Felix Münter greifen. Von mir bekommt das Buch eine eindeutige Lese- und Kaufempfehlung.

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    WordArtvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: leise, traurig und melancholisch. Tolles Buch!
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    Pengrychvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Autor kann auch leise und melancholisch. Und das kann er sehr gut.
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    Barfbarfs avatar
    Barfbarfvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Selten habe ich einen Protagonisten so in mein Herz geschlossen wie Caspar.
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    FelixMs avatar
    FelixMvor 2 Monaten

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