Felix A. Münter Nulllinie

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Inhaltsangabe zu „Nulllinie“ von Felix A. Münter

Als ob Oscar mit der Krankheit seiner Tochter nicht schon genug Probleme am Hals gehabt hätte, reist auch noch sein Bruder Alain ab, um irgendwelche journalistischen Nachforschungen in Moldawien anzustellen. Eigentlich hatten sie ausgemacht, dass sich Alain alle zwei Tage bei ihm meldet. Doch auf einmal erfolgen keine weiteren Anrufe. Aus der leichten Beunruhigung wird schnell blanke Angst, da Alain weder auf Anrufe noch auf E-Mails reagiert. Zum Unmut seiner Frau macht sich Oscar, der einst in der Fremdenlegion gedient hat, auf den Weg, seinen Bruder zu suchen. Zwischen intriganten Soldaten, Verrätern und Gangsterbossen beißt er sich durch, um der dünnen Fährte seines Bruders zu folgen. Ein Thriller, der eindeutig mehr Wahrheiten bereithält, als wir es wahrhaben wollen ...

Spannender Thriller, der eine Art Schnitzeljagd durch Osteuropa darstellt und mit dem Ende dann auch noch überraschen kann.

— AnjaSc

Erneut ein guter Thriller von Felix Münter. Noch besser als Mercenary.

— AdamBlue

Spannend, grausam und schockierend!

— clary999

Erneut ein sehr spannender Thriller aus der Feder von Felix A. Münther mit unerwartetem Ende

— jutscha

Spannender Thriller mit offenem Ende

— NeriFee

Lesemepfehlung! Super spannender und raffiniert aufgebauter Thriller!

— Gina1627

Ein Wettlauf um Leben und Tod

— SilVia28

Ein spannendes Katz- und Mausspiel, wobei die Maus die Federn lässt.

— Kiki77

Spannendes Kopfkino mit einer großen Prise Moralpredigt!

— HarleyQ

Spannend, jedoch gefällt mir das Ende nicht so gut.

— Janina84

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  • Ein kleiner aber feiner Thriller

    Nulllinie

    AnjaSc

    03. October 2017 um 18:04

    Oscar ist ehemaliger Fremdenlegionär und harte Einsätze gewöhnt. Auf diesen Einsatz hat ihn aber auch seine komplette Kampferfahrung nicht vorbereiten können.Trotz der Gewissensbisse verlässt er seine Familie, um seinen jüngeren Bruder Alain zu suchen.Wir begleiten Oscar auf seiner Reise durch Osteuropa auf der Suche nach seinem Bruder. Als Fremdenlegionär scheut Oscar Gewalt nicht, um an Informationen zu kommen oder unliebsame Menschen aus dem Weg zu räumen.Immer wenn er glaubt seinen Bruder aufgetrieben zu haben, werden ihm neue Steine in den Weg geworfen.Der Reporterspürsinn von Alain hat ihm eine Geschichte eingehandelt, die ihm scheinbar über den Kopf gewachsen ist. Oscar verfolgt die Spur seines Bruders von Moldawien, nach Rumänien über Transnistrien in die Ukraine bis er schließlich in der Türkei landet. An einer Stelle wird in dem Buch über "Die verschwundenen Menschen" geredet, die einfach weg sind, als wären sie vom Erdboden verschwunden und klar ist, was Alain entdeckt hat und über was er berichten wollte.Eine Hetzjagd quer durch Osteuropa und immer scheint Oscar einen kleinen Tick zu spät zu sein. Fazit: Was als Suche nach seinem Bruder beginnt, wird auch eine Erzählung über die Menschen und die Lebensbedingungen in den o.g. osteuropäischen Ländern, in dem ganz klar Sozialkritik steckt und in dem nichts beschönigt wird. Bestechung von Militär und Polizei, die schlechten Lebensbedingungen der Leute und die Verzweiflung werden dargestellt. Die gesamte Situation hinterlässt einen schalen Geschmack im Mund.In der Türkei, am finalen Ziel seiner Jagd, deckt Oscar dann das große Geheimnis auf und ich gestehe, damit habe ich nicht gerechnet.Auch nicht mit der Verknüpfung, die sich daraus ergibt für das Leben von Oscar und seiner Familie...Ein wirklich rasanter Thriller, der ein ganz besonderes Gimmick aufweist:Nulllinie ist nicht nur der Titel, sondern es gibt auch eine Herzkurve, die immer wieder an Stellen des Buches auftaucht. Achtet beim Lesen mal auf diese Illustration.Mich hat der Thriller für ein paar Stunden mit nach Osteuropa genommen auf eine wirklich rasante Schnitzeljagd mit einem für mich wirklich aufwühlendem Ende.Die Frage, die mich ganz zum Schluss beschäftigt hat war die: Wie würdest Du jetzt mit diesem Wissen umgehen?Der Schreibstil von Felix A. Münter ist flüssig und stimmig. Mit seiner Sprachwahl schafft er es, die Handlung voranzutreiben und einen als Leser zu fesseln.Auf etwas mehr als 200 Seiten darf meine keine allzu ausgearbeiteten Protagonisten erwarten, aber es reicht absolut aus, um sich ein Bild der Figuren zu machen und eine Abneigung oder Zuneigung zu empfinden.Eine klare Empfehlung für alle, die Actionthriller mögen, die nicht mit einem Mega Happy-End aufhören.

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  • Viel "Spaß" in Osteuropa

    Nulllinie

    AdamBlue

    16. September 2017 um 19:21

    Klappentext: "Als ob Oscar mit der Krankheit seiner Tochter nicht schon genug Probleme am Hals gehabt hätte, reist auch noch sein Bruder Alain ab, um irgendwelche journalistischen Nachforschungen in Moldawien anzustellen. Eigentlich hatten sie ausgemacht, dass sich Alain alle zwei Tage bei ihm meldet. Doch auf einmal erfolgen keine weiteren Anrufe. Aus der leichten Beunruhigung wird schnell blanke Angst, da Alain weder auf Anrufe noch auf E-Mails reagiert. Zum Unmut seiner Frau macht sich Oscar, der einst in der Fremdenlegion gedient hat, auf den Weg, seinen Bruder zu suchen. Zwischen intriganten Soldaten, Verrätern und Gangsterbossen beißt er sich durch, um der dünnen Fährte seines Bruders zu folgen " Felix A. Münter ist schon ein interessanter Autor. Es gibt denke ich nicht viele (wenn es überhaupt einen gibt) Autoren, die 12 Bücher in 12 Monaten veröffentlichen. Wenn Felix Münter einen eigenen Verlag nur mit seinen eigenen Büchern hätte, würde er schon alleine mehr herausbringen, als es einige Kleinverlage mit mehreren Autoren tun. Der überaus ambitionierte Autor probiert sich dieses Jahr im Thriller Genre aus. Davor konnte man ihn eher in den Genres Sci-Fi (The Rising) oder Fantasy (Westrin Reihe) finden. Mit Nulllinie handelt es sich um Felix Münters dritten Thrillerversuch. "Mercenary", das ich zuletzt rezensiert habe, hat mir trotz der Kürze (162 Seiten) sehr gut gefallen. Nulllinie ist zwar ca 60 Seiten länger (220 Seiten), lässt sich jedoch an einem Tag durchlesen. Als Leser könnte man sich schon durchaus fragen, ob die Qualität der Bücher aufgrund des hohen Veröffentlichungstaktes nicht nachlassen könnte. Nun, ich spoilere die Rezi mal etwas und kann jetzt schon sagen, dass Nulllinie sogar eine Klasse besser ist, als Mercenary. Ich würde soweit gehen zu sagen, dass Nulllinie eine konsequente Weiterentwicklung von Mercenary ist und es beweist, dass Felix Münter Thriller schreiben "kann". Doch erstmal der Reihe nach. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Titel "Nulllinie". Auf den ersten Blick und ohne den Klappentext gelesen zu haben dachte ich, dass es sich um eine Art "Ärzte Thriller" handeln würde, mit spannenden Herz-Ops oder so. Dies ist nicht der Fall, auch wenn Medizin eine gewisse Rolle in diesem Roman spielt, da Oscars Tochter schwer krank im Bett liegt. Wo wir jetzt auch schon direkt beim Inhalt wären: Inhalt: Beim Protagonisten Oscar Malraux handelt es sich um einen ehemaligen, französischen Fremdenlegionär, der sich zusammen mit seiner Frau um seine schwer kranke Tochter Loraine kümmern muss. Ihr wurde kürzlich eine neue Lunge transplantiert und es ist ungewiss, ob ihr Zustand stabil bleibt oder sich weiter verschlechtert. Parallel dazu befindet sich Oscars Bruder Alain , der als Reporter tätig ist, in Moldavien, meldet sich allerdings schon seit Tagen nicht mehr bei Oscar. Dies ist vor allem deshalb ungewöhnlich, weil Alain für seine Zuverlässigkeit bekannt ist. Als Alain sich weiterhin nicht mehr bei Oscar meldet, bittet Oscar einen ehemaligen Arbeitskollegen darum, dass Handy von Alain aufzuspüren. Dabei stellt er fest, dass das Handy sich an einem ganz anderen Ort befindet. Dies gibt Oscar genug Anlass, sich nach Moldavien zu begeben, um auf eigene Faust seinen Bruder zu finden. Dabei reist er durch fast ganz Osteuropa, begegnet Soldaten, Verbrechern, Mafiabossen und deckt unglaubliche Verbrechen auf. Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, da das Buch ähnlich wie Mercenary wieder einige Wendungen bereit hält. Der Grund, warum ich das Buch etwas mit Mercenary vergleiche ist folgender. Oscar und Carter sind beide erfahrene Kämpfer und schrecken nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden und sparen auch nicht am Waffeneinsatz. Beide kämpfen sich Schicht für Schicht durch zahlreiche Informationen, um ihr Ziel zu finden. Da ich mich meistens eher im Fantasybereich bewege, weiß ich nicht, ob die meisten Thriller so ablaufen, dass man von einer Info zur anderen spurtet, um Schlüsselpersonen ausfindig zu machen. Mich stört das überhaupt nicht und ich finde diese Vorgehensweise realistisch, auch wenn es möglicherweise Leser gibt, die dies als monoton bezeichnen würden. Eine Sache, die mich jedoch etwas gestört hat, war, dass Oscar zu oft seine Probleme mit Geld löst. Nulllinie kritisiert damit Korruption in Osteuropa und ich finde es in Ordnung, dies in zwei, drei Situationen deutlich zu machen, jedoch lief es mir manchmal etwas zu reibungslos ab. Oscar besticht z,B einen Soldaten, damit Oscar das Land verlassen darf. Hier hätte der Soldat vielleicht in seinem Büro (damit keiner mitbekommt, dass er gerade Geld angenommen hat) prüfen können, ob die Geldscheine echt sind oder Ähnliches. Ich denke, dies würde einige Situationen noch einmal spannender machen. Eine andere Situation, die mich etwas geärgert hat, war folgende: *****SPOILER AN***** Oscar erfährt, dass ein Europäer gefangen genommen wurde und begibt sich dort ins Gefängnis, in der Hoffnung, dass es sich dabei um seinen Bruder handelt. Durch Korruption gelingt es ihm, mit dem Kommandanten zu sprechen. Dieser fordert von Oscar erst 500, später 800€, damit der Gefangene freigelassen werden kann. Oscar geht diesen Deal ein, OHNE dass er überhaupt weiß, wie der Gefangene aussieht. Da habe ich mich schon direkt gefragt, warum Oscar dem Kommandanten nicht wenigstens ein Bild von Alain gezeigt hat. Der hätte dann auf das Bild schauen und sagen können, dass der Gefangene Alain ähnelt (eine Art Bluff oder so). Hier habe ich mich wirklich über Oscar geärgert und es war leicht vorauszusehen, dass es sich beim Gefangenen nicht um Alain handelt. *****SPOILER AUS***** Nebenbei noch erwähnenswert: Im Buch ist ein wirklich cooles Gimmick versteckt: Ab und zu sieht man zwischen den Kapiteln Abbildungen von Elektrokardiogrammen. Vergleicht man die EKGs die am Anfang des Buches gezeigt werden, mit den Kardiogrammen von späteren Kapiteln, wird einem etwas auffallen ;). Dadurch erfährt man auch sehr spät, weshalb das Buch überhaupt Nulllinie genannt wurde. Ansonsten hat es mir gut gefallen, dass Oscar mehr Profil erhalten hat, als Carter. Allein die ständigen Anrufe von Oscars Frau, die sich jedes Mal mehr Sorgen um ihn macht, haben Nulllinie für mich spannender und "persönlicher" gemacht, als es bei Mercenary der Fall war. Man fiebert viel mehr mit Oscar mit, weil es um das Leben seines Bruders geht. Bei Carter in Mercenary war hat man etwas weniger mitgefiebert, da es lediglich ein Auftrag war und ich hatte das Gefühl, dass Carter auch notfalls den Auftrag absagen könnte. Oscar hatte diese Option nie.Das ist auch das Hauptproblem, was ich bei den Carter Akten sehe, dass vieles manchmal zu oberflächlich bleibt, doch ich bleibe gespannt, ob Carter in den nächsten Büchern mehr Hintergrundinformationen erhält. Deshalb denke ich, dass Nulllinie sehr davon profitiert hat, dass Felix Münter sich mit den zwei Thrillern davor schon etwas ausgetobt hat. Hätte ich zuerst Nulllinie und dann Mercenary gelesen, hätte ich Mercenary 4 Sterne und Nulllinie 5 Sterne gegeben. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Nulllinie und werde das Buch (insbesondere das Ende) nicht so schnell vergessen. Es hat genau die richtige Länge und beschränkt sich nur auf die wirklich wichtigen Inhalte, wobei ich mir sicher bin, dass Felix Münter diesen Roman auch notfalls hätte strecken können, z.B indem er zu Beginn ein Kapitel erzählt, wo Alain Oscars Tochter besucht um noch mehr emotionale Tiefe zu liefern, doch auch so funktioniert die Geschichte sehr gut. Felix Münter hat hier eine gute Formel gefunden, rasante Action Szenen mit kritischen Themen zu einem spannenden Thriller zusammenzufassen.

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    • 3
  • Nulllinie...

    Nulllinie

    clary999

    19. August 2017 um 14:51

    „Ein Thriller, der eindeutig mehr Wahrheiten bereithält, als wir es wahrhaben wollen ...“ (aus dem Klappentext) Zum Inhalt: Oscar Malraux ist besorgt, weil sich sein Bruder Alain plötzlich nicht mehr meldet und auch nicht erreichbar ist. Alain ist Reporter und in Moldawien unterwegs. Oscars ungutes Gefühl steigert sich in Angst und er entschließt sich Alain zu suchen. Oscars Ehefrau Martha ist wenig begeistert. Ihre gemeinsame Tochter Loraine hat gerade eine sehr schwierige Operation überstanden, aber es geht ihr nicht gut. Dennoch reist Oscar ab und in Moldawien bestätigt sich seine Befürchtung. Es ist sogar noch brenzliger. Oscar ist ein ehemaliger Fremdenlegionär. Immer wieder begegnet er korrupten Soldaten und anderen Verbrechern… Wird er Alain noch rechtzeitig finden?... Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist wieder fließend. Durch detaillierte kurzweilige Beschreibungen der Hauptperson Oscar Malraux und auch der anderen mitwirkenden Personen konnte ich mir ein gutes Bild von deren Aussehen und Charakter machen. Anfangs ist die Spannung in Frankreich noch relativ niedrig. Erst in Moldawien steigt sie kontinuierlich an. Von dort kam die letzte Nachricht von Alain. Seitdem ist Alain scheinbar spurlos verschwunden. Oscar lässt sich dadurch nicht einschüchtern. Die Einheimischen und die Soldaten verhalten sich abweisend. Mit Schmiergeld bekommt er zumindest erste Hinweise. Seine Suche führt ihn weiter nach Transnistrien, das gefährliche Grenzgebiet auch Niemandsland genannt. Wieder kommt er zu spät. Weiter geht es nach Rumänien… Immer wieder gerät Oscar in gefährliche Situationen. Was hat Alain herausgefunden? Wo ist Alain? Lebt er überhaupt noch?... Als ehemaliger Fremdenlegionär schreckt Oscar auch vor Gewalt nicht zurück. Seine Gegner sind eiskalte Verbrecher und hartgesottene Soldaten. Da kann Zögern tödlich sein. Einerseits finde ich es gut, dass für Oscar seine Familie so wichtig ist und er alles Mögliche unternimmt um sie zu beschützen bzw. zu retten. Andererseits ist aber auch sehr beklemmend, wie viel brutale Gewalt er benutzt und nicht nur zur Verteidigung. „“Manchmal fressen die Felder und Wälder hier ihre Kinder“, murmelte Yarol mit verkniffenem Gesicht und ließ seinen Zigarettenstummel zu Boden falle. Er trat die Glut akribisch aus. „Was?“ „Wie vom Erdboden verschluckt“, flüsterte der Mann und sah sich um. “So, als hätte es sie nie gegeben.”” Zitat aus dem Buch Schonungslos wurden die resignierenden Lebensverhältnisse der Einheimischen in Moldawien und den Grenzgebieten beschrieben. Diese Umstände werden von Verbrechern und Gangsterbossen schamlos ausgenutzt. Korruption und Schmiergeld ist hier gang und gebe. Die Verbrechen sind so unmenschlich! Keinerlei Mitgefühl…  „“Egal, wohin du schaust, ob in Rumänien, Moldawien, hier bei uns oder in der Ukraine: Die Menschen sind arm. Bettelarm. Und ein Leben ist wenig wert. Aber es hat einen Wert.“…“ Zitat aus dem Buch Zum Ende steigt die Spannung extrem hoch. Das offene Ende ist noch erschütternder! Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir eine Fortsetzung wünschen soll. Irgendwie passt es zu diesem Buch. Bis auf den Anfang ist die Geschichte spannend, grausam und schockierend! Schonungslos wurden brisante Themen in die Handlung eingebunden! Leseempfehlung! 4 Sterne

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    • 8
  • Leserunde zu "Nulllinie: Thriller" von Felix A. Münter

    Nulllinie

    Papierverzierer_Verlag

    *** THRILLER TIME *** Es ist mal wieder Zeit für: Thriller. Packende, spannende Lesestunden sind garantiert mit Felix A. Münters neuem THRILLER: NULLLINIE! Wenn die Wahrheit hart und die Angst dir im Nacken sitzt. Erscheinungstermin ist der 29. Juni 2017. Damit auch du direkt zu diesem Tag in den puren Lesegenuss kommst, starten wir mit Münter zusammen unsere Leserunde direkt zum Erscheinungstermin. :-) Wir laden dich herzlich dazu ein. Darum geht es: Als ob Oscar mit der Krankheit seiner Tochter nicht schon genug Probleme am Hals gehabt hätte, reist auch noch sein Bruder Alain ab, um irgendwelche journalistischen Nachforschungen in Moldawien anzustellen. Eigentlich hatten sie ausgemacht, dass sich Alain alle zwei Tage bei ihm meldet. Doch auf einmal erfolgen keine weiteren Anrufe. Aus der leichten Beunruhigung wird schnell blanke Angst, da Alain weder auf Anrufe noch auf E-Mails reagiert. Zum Unmut seiner Frau macht sich Oscar, der einst in der Fremdenlegion gedient hat, auf den Weg, seinen Bruder zu suchen. Zwischen intriganten Soldaten, Verrätern und Gangsterbossen beißt er sich durch, um der dünnen Fährte seines Bruders zu folgen.Ein Thriller, der eindeutig mehr Wahrheiten bereithält, als wir es wahrhaben wollen ...Das gibt es noch über Felix, der unsere Leserunde begleiten wird, zu wissen: "Ich bin: ein notorischer Vielschreiber; jemand, der davon überzeugt ist, dass ein Autor jedes Genre beackern können sollte; interessiert an Geschichte und Politik; Casual-Gamer; leidenschaftlicher Anzugträger; Rollenspieler; Brettspiel-Fanatiker."Zu gewinnen gibt es 20 E-Book Leseexemplare. Was musst du dafür tun? Erzähl uns, wo du überall deine Rezensionen veröffentlichst und welche Wahrheiten für dich, würden sie eintreten, nur schwer ertragbar wären. Wir freuen uns auf dich! P.S.: Falls du Blogger bist, melde dich bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Schick uns eine Mail an support@papierverzierer.de. Ab sofort sind wir auch über SNAPCHAT für dich erreichbar unter: https://www.snapchat.com/add/papierverziererMerken

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    • 178
  • Erneut ein sehr spannender Thriller aus der Feder von Felix A. Münther mit unerwartetem Ende

    Nulllinie

    jutscha

    11. August 2017 um 22:05

    Protagonist Oskar, ein ehemaliger Fremdenlegionär, steckt in einer persönlichen Zwickmühle. Sein Bruder Alain, ein Journalist, ist nach Moldavien geflogen, um Nachforschungen anzustellen, zu denen er Oskar nichts Näheres erzählt hat. Oskar sollte eigentlich mit, ist aber zu Hause geblieben, weil seine Tochter schwer krank ist und erst vor kurzem ein Spenderorgan erhalten hat. Sie vereinbaren, dass Alain alle zwei Tage anruft. Als seine Anrufe ausbleiben und er nicht mehr erreichbar ist, entschließt sich Oskar gegen den Willen seiner Frau, nach Moldavien zu fliegen und seinen Bruder zu suchen.Es beginnt eine Odyssee, während der sich Oskar intriganten Soldaten, Drogenbossen, geldgierigen Menschen und anderen Individuen, denen man niemals begegnen möchte, gegenüber sieht.Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Den Schreibstil finde ich absolut klasse. Er ist fließend zu lesen und gab mir das Gefühl, mit Oskar buchstäblich durch die Ostblockstaaten zu hasten. Die Spannung bleibt bis zum Schluss nicht nur erhalten, sondern steigert sich von Seite zu Seite. Ich als Leser hatte dadurch das Bedürfnis, sofort das nächste Kapitel zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte ist insgesamt durchdacht, logisch, überraschend und absolut spannend und fesselnd und hat somit alles, was ein guter Thriller braucht. glaubwürdig und ist absolut schlüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und entwickeln sich in der Geschichte auch ständig weiter. Das Ende war für mich überraschend, und das finde ich absolut klasse. Ich gebe dem Roman daher verdiente 5 von 5 Sternen und eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung. Spannung ist garantiert.

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  • Spannendes Buch mit offenem Ende

    Nulllinie

    Janina84

    08. August 2017 um 10:49

    In Nulllinie geht es um Oscar und seine Familie.Oscar ein ehemaliger Fremdenlegionär lebt mit seiner Familie in Frankreich. Seine Tochter ist krank, sie hat Mukoviszidose, und benötigte aufgrund der Erkrankung eine neue Lunge. Durch Glück erhielt sie diese und versucht nun mit dieser neuen Lunge ein einigermaßen normales Leben zu führen.Soweit der Einstieg in das Buch. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mal ansatzweise erahnen in welche Richtung das Buch führen soll.Dann folgt der richtige Einstieg in die Story. Oscar wollte eigentlich seinen Bruder Alain nach Moldavien begleiten. Alain ist Journalist und wollte vor Ort Recherchen vornehmen. Durch die OP bei seiner Tochter entschied sich Oscar zu Hause bei Frau und Kind zu bleiben, nahm Alain jedoch das Versprechen ab, sich regelmäßig zu melden.Als eines Tages der erwartete Anruf ausblieb dreht Oscar vollständig durch und fliegt Hals über Kopf nach Moldavien um Alain zu suchen.Während der Suche gerät er in so einige verzwickte Situationen. Er muss versuchen, irgendwie auf Alains Spur zu kommen und wird dort von Ort zu Ort geschickt, nur um ihn jedes mal knapp zu verpassen. Bis er letzen Endes auf die wirklich grausame Wahrheit trifft.Felix A. Münter schafft es sehr lebendige Charaktere zu zeichnen. Oscar, als ehemaliger Fremdenlegionär ist so zwiegespalten. Einerseits der liebende Familienmensch und einerseits die gedrillte Tötungsmaschine. Seine Zeit bei der Legion lässt sich nicht verheimlichen, was ihm in diesem Fall wohl auch zu gute kommt.Es gibt Szenen, die einfach nur brutal sind und ohne erkenntliche Emotionen passieren.Zu Hause die kranke Tochter, die versucht die Starke zu spielen. Die verzweifelte und ängstliche Ehefrau/Mutter, die nicht mehr ein und aus weiß. Die Journalistin Alina, eine Kollegin seines Bruders Alain. Eine anfangs ziemlich naive Person, die sich jedoch im Laufe der Geschichte doch ein wenig weiterentwickelt.Wohin die Geschichte führt möchte ich gar nicht vorweg nehmen um nicht zu viel zu spoilern, jedoch ist das Buch wirklich leicht zu lesen und spannend geschrieben. Das Ende fand ich ein wenig zu schnell und mich hat es nicht ganz zufrieden gestellt. Aber es lässt dann ja doch irgendwie auf einen zweiten Teil hoffen :) Wer weiß...Ein dennoch wirklich sehr gelungenes Buch, welches ich gerne gelesen habe. Da mich auch der Schreibstil sehr überzeugt hat, wird es wohl auch nicht das letzte Buch von Felix A. Münter gewesen sein. 

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  • Eine lange Suche

    Nulllinie

    Steffi1611

    07. August 2017 um 11:11

    Der Franzose Oscar Malraux ist der Hauptcharakter dieses packenden Thrillers. Sein Bruder Alain ist auf einer Reise in Osteuropa verschwunden. Warum hat Alain sich nicht mehr gemeldet und wo steckt er? Kurz entschlossen macht sich Oscar auf den Weg und will seinen Bruder finden. Die jahrelange Erfahrung als Legionär kommt Oscar bei seiner Reise zu Gute.Der Schreibstil ist wie erwartet flüssig und lässt sich zügig lesen. Kaum eine Pause zum Luft holen, bleibt dem Protagonisten, sowie dem Leser. Wie in einem Rausch rast man durch die Geschichte und möchte einfach nur wissen wie es weitergeht. Es wird sich zum Glück nicht viel mit Nebensächlichkeiten oder Kleinigkeiten aufgehalten. Die Reise und Suche scheint endlos und das Ende kam für mich fast überraschend. Grade durch das Ende werden viele Fragen aufgeworfen und wie auch im restlichen Buch gibt es einige moralisch fragwürdige Entscheidungen von Oscar über welche man als Leser einmal nachdenken sollte. Hätte ich ebenfalls so gehandelt? War das richtig so oder hätte er anders reagieren müssen? War das jetzt wirklich nötig? Aber Moral ist so eine Sache für sich und jeder muss diese mit sich selbst ausmachen.Der Titel sowie das Cover passen super zur Story. Man muss als Leser aber erst bis zum Ende der Geschichte kommen um diesen Zusammenhang zu verstehen.Für mich war „Nulllinie“ nach „Mercenary“ der zweite Thriller aus der Feder von Felix A. Münter und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder ein sehr gelungener Thriller, welchen ich nur jedem Fan empfehlen kann.

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  • Spannender Beginn, offenes Ende

    Nulllinie

    NeriFee

    05. August 2017 um 15:31

    "Nulllinie" ist ein Thriller vom Autoren Felix A. Münster. Es handelte sich hierbei um ein eBook. Das Cover ist sehr passend und unterstreicht die Handlung. Die Aufmachung gefällt mir insgesamt recht gut.In die Geschichte bin ich gut reingekommen. Oscar, der Hauptcharakter, ist auf der Suche nach seinem Bruder und reist dadurch durch die verschiedensten Länder. Dort geschehen nervenaufreibende Dinge, die man sich als Leser besser nicht wünschen könnte. Spannung ist gerade zu Beginn und in der Mitte immer allgegenwärtig. Der Schreibstil von Münster ist angenehm fließend und spannungsreich geschrieben. Die Geschichte ist sehr reich an Action und Tempo. Gerade für einen Thriller ist das ein Muss und wird hier gut umgesetzt. Die Handlung konnte mich größtenteils packen und die Charaktere wirken authentisch und werden detailliert dargestellt. Das Ende konnte mich nicht vollends überzeugen, weswegen es nicht die fünf Sterne gibt. Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Autoren des Buches und den Papierverzierer-Verlag!

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  • Spannend, raffiniert und ein Schocker am Ende!

    Nulllinie

    Gina1627

    31. July 2017 um 20:10

    Familie geht über alles! Oscar Malraux ist ein ehemaliger Fremdenlegionär, der mit seiner Familie in Marseille lebt und gerade eine schwere Zeit hinter sich hat, da seine Tochter Loraine kurzfristig eine Lungentransplantation erhalten hat. Wegen ihr hat er seinen Bruder Alain nicht, wie sonst, auf seiner  Reise nach Moldawien begleitet, wo er als Journalist Recherchen für eine neue Reportage macht. Als ihr ständiger Kontakt abbricht, macht sich Oscar sorgenvoll auf seine Suche nach ihm und macht schmerzhafte Bekanntschaft mit der Unterwelt und einigen korrupten Menschen.  Quer durch den osteuropäischen Raum versucht er gegen alle Widrigkeiten seinen Bruder noch rechtzeitig zu finden und macht eine grauenvolle Entdeckung. „Nulllinie“ ist mein zweites Buch von Felix A. Münter und er konnte mich wieder mit seinem außerordentlich spannenden, bildhaften und raffinierten Schreibstil begeistern und ins Lesefieber versetzen. Gekonnt baut er eine atemberaubende  Suche von Oscar nach seinem Bruder auf. Seine Erfahrung als Söldner und seine Kontakte zu ehemaligen Kameraden macht er sich zu Nutze, wenn er gerade mal wieder in blutige Bedrängnis kommt oder neue Anhaltspunkte für sein weiteres Vorgehen brauch. Oscar ist ein Bild von einem Mann, athletisch, skrupellos, vorwitzig und direkt.  Ihn während der ganzen Zeit zu begleiten verursacht atemlose Spannung, Kopfschütteln, Entsetzen und offenbart eine grausame Entdeckung. Die um ihn herum gebauten Charaktere sind sehr interessant, klischeehaft, grausam, mafiös und auch  vereinzelt sind  hilfsbereite Menschen darunter. Zum Schluss hin wurde es richtig krass und  ich wurde wie beim ersten Buch von dem Ende richtig umgehauen durch den Knalleffekt. Mit so einer Auflösung hat man nicht gerechnet und es macht einen sehr nachdenklich. Gibt es solche Szenarien auch im wirklichen Leben. Ich hoffe nicht! Befürchte aber, dass der Autor mit seinem Thriller ziemlich nah an der Realität dran ist. Felix A. Münter hat einen super spannenden Thriller erschaffen, der mich richtig begeistert und sehr nachdenklich gemacht hat.  Seine Titelauswahl fand ich nach dem Lesen perfekt gewählt! Ein außerordentliches Buch, das ich jedem Leser wärmstens empfehlen kann. Verdient erhält Nulllinie von mir 5 Sterne.

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  • Ohne Ende

    Nulllinie

    SilVia28

    28. July 2017 um 14:57

    Oskar konnte wegen seiner schwerkranken Tochter, seinen Bruder nicht auf seiner Reise nach Moldawien begleiten. Als plötzlich der vereinbahrte Kontakt ausbleibt, bricht Oskar auf um seinen Bruder zu suchen.Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.Ein Buch was an Spannung kaum zu überbieten ist, der Protagonist erlebt ein Extrem nach dem anderen,der Autor schafft es mich von der ersten Seite in den Bann des Buches zu ziehen, seine Art zu schreiben ist immer wieder ein absoluter Lesegenuss.Ein muss für alle die, die Bücher von Felix A. Münter lieben.

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  • Osteuropäische Schnitzeljagd

    Nulllinie

    Kiki77

    25. July 2017 um 18:21

    Felix A. Münter schreibt in seinem Buch "Nulllinie" eine äußerst spannende und detailreiche Reise durch Osteuropa und noch weiter. Vieles ist so beschrieben, dass man denkt vor Ort zu sein. Vor allem die Armut und die Skrupellosigkeit werden gnadenlos in Szene gesetzt. Oscars Tochter Loraine hat eine Lunge transplantiert bekommen. Sein Bruder Alain ist Reporter und recherchiert für eine Story in Moldawien. Leider verschwindet Alain. Oscar ist bemüht Alain zu finden und es beginnt eine Reise mit vielen Abenteuern. Die Suche beginnt in Moldawien, geht über die Ukraine, Rumänien bis in die Türkei. Erst nach vielen gefährlichen Reisebegegnungen findet er seinen Bruder bei der Organmafia. Seine Suche ist leider nicht von Erfolg gekrönt - Alain ist tot. Ein sehr spannend erzählter Thriller mit viel Hintergrund-Wissen. Der Bezug zum Titel ist leider nur beim Tod von Alain zu finden.

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  • Spannendes Kopfkino mit einer großen Prise Moralpredigt!

    Nulllinie

    HarleyQ

    24. July 2017 um 15:08

    Oscar Malroux hat schon genug Probleme mit seiner schwerkranken Tochter, doch als sein Bruder bei seinen Nachforschungen für eine Reportage in Moldawien spurlos verschwindet, begibt sich der ehemalige Fremdenlegionär auf die Such nach ihm.Der Schreibstil von Felix Münter ist sehr angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Man kann die Handlung sehr gut verfolgen und nachvollziehen und fühlt mir Oscar mit. Während anfangs noch sehr sprunghaft uns zusammenfassend erzählt wird, sind die entscheidenden Momente sehr detailliert beschrieben und bieten genug Material, dass der eigene Film in Farbe im Kopf abläuft.Oscar ist ein Charakter mit dem ich nicht warm geworden bin und dessen Entscheidungen für mich zwar nachvollziehbar, aber nicht tragbar waren. Seine Innenwelt und seine moralischen Konflikte hätten näher beleuchtet werden können, dies hätte ihn mir sympathischer gemacht.Die Handlung bat meiner Ansicht nach nicht viel Abwechslung. Zu oft werden zu ähnliche Handlungselemente innerhalb kürzester Zeit wiederholt mit nur wenig Abwechslung in einem Kapitel. So kommt einem das Buch trotz der relativ geringen Seitenanzahl, doch länger vor, jedoch nicht im positiven Sinne.Die angesprochenen Themen in diesem Buch sind sehr wichtig und es zeigt eine leider allzu reale Welt vor der viel zu viele Menschen die Augen verschließen. Denkt man jedoch ein bisschen nach während dem Lesen, könnte man schon frühzeitig auf die Auflösung des Thrillers kommen.Alles in allem ist es ein durchaus gelungenes Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und das einem auch etwas zu denken gibt.

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  • Wo ist Alain?

    Nulllinie

    YvetteH

    23. July 2017 um 20:21

    Klappentext:Als ob Oscar mit der Krankheit seiner Tochter nicht schon genug Probleme am Hals gehabt hätte, reist auch noch sein Bruder Alain ab, um irgendwelche journalistischen Nachforschungen in Moldawien anzustellen. Eigentlich hatten sie ausgemacht, dass sich Alain alle zwei Tage bei ihm meldet. Doch auf einmal erfolgen keine weiteren Anrufe. Aus der leichten Beunruhigung wird schnell blanke Angst, da Alain weder auf Anrufe noch auf E-Mails reagiert. Zum Unmut seiner Frau macht sich Oscar, der einst in der Fremdenlegion gedient hat, auf den Weg, seinen Bruder zu suchen. Zwischen intriganten Soldaten, Verrätern und Gangsterbossen beißt er sich durch, um der dünnen Fährte seines Bruders zu folgen. Ein Thriller, der eindeutig mehr Wahrheiten bereithält, als wir es wahrhaben wollen ...Meine Meinung:Dies wr mein erstes Buch von Felix A. Münter, aber sicher nicht das Letzte.Mit einem flüssigen und fesselnden Schreibstil hat der Autor mich von der ersten Seite an gebannt und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet, wirken authentisch und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Hauptprotagonist Oscar hatte es mir besonders angetan. Sein Sinn für Familie und vor allem, das er alles für sie tun würde hat mich im Sturm erobert.In der Handlung war mir relativ schnell klar, worum es gehen könnte und doch schaffte es der Autor eine Spannung aufzubauen, die mich nicht losgelassen hat. Das Grundthema war klar, aber wie Oscar seine Weg findet und vor allem wie das Ganze ausgeht bleibt bis zum Schluss im Dunkeln.Am Ende blieb ich überrascht und mit einigen Fragen, aber zufrieden zurück. Meine Fantasie läuft sozusagen auf Hochtouren.Mein Fazit:Ein Autor, den ich auf dem Schirm behalte.Von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • packender und zum Nachdenken anregender Thriller

    Nulllinie

    Chelly2511

    23. July 2017 um 16:50

    Der Thriller „Nulllinie“ von Felix A. Münter erschien 2017 im Papierverzierer Verlag. Felix A. Münter nimmt einen mit diesem Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis mit. Der Leser begleitet den Protagonisten Oscar Malraux auf der Suchen nach seinem Bruder in die unterschiedlichsten Ländern, auf denen immer neue nervenaufreibende Erlebnisse auf ihn treffen, wodurch der Leser zwar immer von Spannung überzogen und mitgerissen wird, aber dennoch für mich persönlich manche Erlebnisse nur kurz angeschnitten werden und man als Leser fragend zurück gelassen wird. Trotzdem ist die Odyssee durch Moldawien, Rumänien bis hin zur Türkei ein besonderes Erlebnis, welches einen teilweise packt und mithoffen lässt. Denn trotz dieser zahlreichen Erlebnisse, hängt Oscar seinem Zeitplan immer ein wenig hinterher. Der Schreibstil ist flüssig und direkt geschrieben, welches einen schnell durch das Geschehen führt, aber auch keine Hemmungen gegenüber unangenehmen Wahrheiten zeigt. Die Geschichte ist schonungslos und  teilweise erschreckend, wodurch Spannung erzeugt wird und man dieses Buch nur schweren Herzens aus der Hand legen kann. Der Protagonist Oscar ist dabei, wie der Schreibstil, unerschrocken und teilweise furchtlos. Er ist ein Mann der niemals sein Ziel aus den Augen verliert, sosehr sein Körper auch vor Erschöpfung schreien mag. Der Leser selbst weiß nicht wie er ihn einschätzen soll. Denn zum einen zeigt er sich mutig und clever, während er auf der anderen Seite irrational und völlig unlogisch handelt. Dennoch denke ich persönlich, dass Oscar schon das Herzen am rechten Fleck hat auch wenn ich mich mit ihm nicht so anfreunden konnte. Fazit Der Thriller „Nulllinie“ von Felix A. Münter zeichnet sich vor allem durch seine brisanten und actionreichen Themen aus, die dazu führen, dass die Spannung bis fast zum Schluss umgesetzt wird. Allerdings konnte ich persönlich mich nicht so gut mit den Menschen in diesem Thriller identifizieren bzw. hineinversetzen, wodurch mich die Handlungsstränge und die Charaktere  manchmal ein klein wenig irritiert haben.Die Charaktere und deren Handlungen haben mich zwar nicht hundertprozentig angesprochen, aber trotzdem fand ich die Geschichte im Großen und Ganzen sehr packend. Daher gebe ich diesem Thriller noch 4 von 5 Sternen.

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  • Ende offen

    Nulllinie

    Siko71

    16. July 2017 um 17:26

    Oscar: Familienvater und ehemaliger Fremdenlegionär, hat eigentlich mit seiner Tochter, welche eine neue Lunge bekommen hat, schon genug Sorgen. Nun wird auch noch sein Bruder Alain vermisst. Dieser ist Journalist und reiste zu Recherchezwecken nach Moldawien,da er sich aber, wie verabredet nicht meldet, setzt sich Oscar in den nächsten Flieger und reist ihm hinterher. In Moldawien beginnt dann für Oscar eine Schnitzeljagd, die viele Gefahren birgt. Wir er seinen Bruder wiederfinden und zu welchem Preis?Ein wirklich spannender Thriller, mit vielen detaillierten Kampfszenen und einer spannenden Handlung, die gar nicht soweit von der Realität entfernt ist. Das Ende jedoch ist sehr offen und läßt darauf schließen, das es eventuell einen 2. Teil geben könnte.Ich gebe 4 Sterne und kann diesen Thriller nur weiterempfehlen.

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