Felix A. Münter Prepper: Dystopischer Thriller

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Inhaltsangabe zu „Prepper: Dystopischer Thriller“ von Felix A. Münter

Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge. Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.

Eine düstere ungewöhnliche Endzeitgeschichte!

— clary999
clary999

Solide mit Twists zum Staunen

— vk_tairen
vk_tairen

Ein düsterer Ausblick auf eine mögliche Entwicklung im Krisenfall. Ein Ausblick auf die Entwicklung der Menschlichkeit.

— Siraelia
Siraelia

Sehr spannende Idee. Umsetzung mit leichten Schwächen.

— planty
planty

Endzeitszenarium, dass durchaus vorstellbar ist!

— mabuerele
mabuerele

Leider eine sehr schlechte Überarbeitung seitens des Verlages. Ansonsten spannend und mitreißend

— denise7xy
denise7xy

Düster und mitreißend - ein mulmiges Gefühl in Bezug auf eine durchaus mögliche Zukunft.

— Legomerl
Legomerl

Ich liebe es.

— Sakle88
Sakle88

Eine gute Dystopie, die mir leider etwas zu kurz vorgekommen ist. 4,5 Sterne, aber ich Runde mal auf. Fast Punktabzug wegen Lektorrat

— AdamBlue
AdamBlue

Die Story fand ich gut. Der Schreibstil ist nicht so meins. Die vielen Schreibfehler erschwerten das Lesen ziemlich.

— gorgophol
gorgophol
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    Prepper: Dystopischer Thriller
    clary999

    clary999

    20. September 2017 um 21:29

    Zum Inhalt: Doran ist ein Loner. Er zieht, nur von seinem treuen Churchill, eine Olde English Bulldogge, begleitet, durch die zerstörte Welt. Weitab von den wenigen Menschen, die den Zusammenbruch der Zivilisation überlebt haben. Eines Tages findet er den verunglückten Curt, der im Sterben liegt. Curt scheint auch ein einsamer Wanderer zu sein. Er trägt ein außergewöhnliches Buch und Karten über ein verstecktes Prepper-Lager bei sich. Prepper haben angeblich das Unheil vorhergesehen und vorgesorgt. Doran begibt sich auf die Suche nach diesem geheimen Ort. Es wird äußerst gefährlich! Wird er sein Ziel erreichen oder sind Prepper-Lager doch nur ein Mythos? Meine Meinung: Der Schreibstil von Felix A. Münter ist wieder fließend, trocken und detailliert. Vor über zwanzig Jahren wurde die Welt, wie wir sie kennen, von einer weltweiten Seuche und den Menschen selbst vernichtet. Es gab extrem viele Opfer. Ein Chaos brach aus. Die Überlebenden haben sich nicht vereint, sondern bekämpfen sich seitdem gegenseitig. Die katastrophalen Lebensverhältnisse wurden anschaulich und beängstigend beschrieben. Man konnte es sich richtig vorstellen. Unter den Menschen herrscht Misstrauen, Hass und Feindseligkeit. Vertrauen kann zum Verhängnis werden. Immer wieder kommt es zu brutalen und blutigen Kämpfen. Jeder Fremde gilt als Bedrohung. Doran wirkte auf mich sympathisch. Er zeigt Mitgefühl und Anstand. Eigenschaften, die zur Seltenheit geworden sind. Auf seiner Reise ins Ungewisse begegnet er dem Loner Spotter. Die beiden kennen und mögen sich. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit war auch JJ. Sie ist eine hervorragende Pistolenschützin und fackelt nicht lange. Die Drei werden zu einem besonderen Team! Sehr interessant waren auch die Abschnitte mit Auszügen aus Curts Buch. Ein ungewöhnlicher Ratgeber! „Chaos ist der natürliche Lauf der Dinge. Wir glauben, das Chaos beherrschen zu können, doch das ist ein Trugschluss. Wir sind Nichts im Vergleich zur Gewalt der Natur. Und wir sind unbedeutend im Vergleich zu den Kräften des Kosmos. Auf jede Zeit der Beständigkeit und der Ordnung muss eine Zeit des Chaos folgen. Eine Epoche, in der wir uns von all jenen befreien, die nur Ballast sind, die von der natürlichen Auslese nicht betroffen waren. Und das Chaos, es rüttelt an unserer Realität. Es kündigt sich an…“ Zitat aus dem Buch Die Stimmung in der Geschichte ist düster. Das chaotische Szenario mit viel Brutalität, Rücksichtslosigkeit und Hass wird eindrucksvoll dargestellt. Zwischendurch kommt allerdings an den richtigen Stellen der unterhaltsame Sarkasmus des Autors zum Vorschein. Größtenteils war es spannend, aber hin und wieder gab es, zumindest aus meiner Sicht, ein paar unnötige Längen. Zum Ende wird es hochspannend und ganz anders als ich erwartet habe, dennoch nachvollziehbar! Eine düstere ungewöhnliche Endzeitgeschichte! Leseempfehlung! 4 Sterne

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  • Leserunde zu "Prepper: Dystopischer Thriller" von Felix A. Münter

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Papierverzierer_Verlag

    Papierverzierer_Verlag

    Lieber Fan fantastischer Geschichten, Felix A. Münter hat es wieder getan. Er hat DIE #dystopie der Dystopien geschrieben. Nimm dich in Acht, denn du weißt nie, was morgen passiert. Es ist besser, du bist vorbereitet. Darum geht es: Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge.Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.Bist du dabei?Das gibt es noch über Felix, der unsere Leserunde begleiten wird, zu wissen: "Ich bin: ein notorischer Vielschreiber; jemand, der davon überzeugt ist, dass ein Autor jedes Genre beackern können sollte; interessiert an Geschichte und Politik; Casual-Gamer; leidenschaftlicher Anzugträger; Rollenspieler; Brettspiel-Fanatiker." Nimm an unserer Leserunde teil und gewinne 1 von 20 bereitgestellten E-Book Leseexemplaren, beantworte uns nur folgende Fragen (!): Wo veröffentlichst du deine Rezension & was denkst du, erwartet dich bei diesem Klappentext? Wir freuen uns auf euch!P.S.: Falls du Blogger bist, melde dich bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Schick uns eine Mail an support@papierverzierer.de. Ab sofort sind wir auch über SNAPCHAT für dich erreichbar unter: https://www.snapchat.com/add/papierverzierer

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  • Solide

    Prepper: Dystopischer Thriller
    vk_tairen

    vk_tairen

    31. July 2017 um 23:26

    "Was war Menschlichkeit? Was bedeutete dieses kleine Wort, wenn es Individuen gab, die weder über Anstand noch Moral verfügten? Die sich ihren abscheulichen Trieben hingegeben hatten und glaubten, über allen Bewohnern dieser Welt zu stehen?" Alles beginnt mit einer zufälligen Begegnung. Doran findet mit seiner Bulldogge Churchill einen anderen Loner, der im Sturm einen Abhang hinab fiel und im Sterben liegt. Um ihn nicht alleine zu lassen, sieht er ihm beim Sterben zu und begräbt ihn anschließend. Doch der Verletzte hatte noch etwas Interessantes zu berichten, hielt in den Händen einen Beweis für etwas, das Doran bereits als Märchen abgetan hatte: Die Prepper. Menschen, die das aufkommende Chaos vorhergesehen und sich darauf vorbereitet hatten. Menschen, die irgendwo ein Lager besaßen, voller Lebensmittel und Ressourcen. Früher, als Kind, wollte Doran sie immer finden, und nun, Jahre später, bekommt er nicht nur einen Hinweis, nein ein ganzes Buch und eine Karte! Damit beginnt eine abenteuerliche Schnitzeljagd. Hinweisen muss gefolgt werden. Schlachten geschlagen. Zwar treffen Doran und Churchill auf Verbündete, doch noch ganz andere Gesellen sind in dieser Welt unterwegs, brutal vorgehend gegen jeden, der ihnen das Prepper-Lager streitig machen könnte.  Können Doran und seine Begleiter das Prepper Lager finden? Und wie sieht dieser Traum in Wirklichkeit aus?  Ein Protagonist mit einem treuen Hund, damit kann man schon nichts falsch machen - vor allem, wenn Herrchen und Hündchen diese Chemie aufweisen, wie hier. Dazu kommen noch weitere Gestalten, keiner davon ist ein Held, alle haben ihre Macken, aber das macht sie echt und greifbar und eine Freude, ihnen auf ihrem Weg zu folgen.  Wer andere Bücher des Autors kennt, wird auch hier seinen üblichen trockenen sehr klaren Schreibstil zu lesen bekommen. Es ist eine herrliche Abwechslung und macht sehr viel Spaß, dazu passt er zu dieser wüsten Welt und den Figuren darin.  Großes Highlight: Der Twist. Die Spannung wird aufgebaut. Man beginnt, etwas zu merken. Etwas ist da, etwas stimmt nicht. Und dann kommt - bämm! - diese Eröffnung, mit der man nicht gerechnet hat (zumindest ich nicht). Für mich der beste Teil des Buches. Manko: Leider gibt es eine Sache, die ich bemängeln muss. Es zieht sich. Der Anfang ist spannend, das Ende ist mega spannend, aber dazwischen, trotz guter Dialoge und Voranschreiten der Story zieht es sich wie Honig aus dem Kühlschrank. Ich musste das Buch einige Male beiseite legen und etwas anderes lesen, bevor ich weiter gemacht habe. 

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  • Das Geheimnis um die Prepper

    Prepper: Dystopischer Thriller
    paevalill

    paevalill

    30. July 2017 um 22:24

    Die Dystopien-Welle schien bereits seit einiger längerer Zeit vorbei zu sein. Umso gespannter war ich, ob sich "Prepper" eher unter die zuletzt mehr ideenlosen Romane der letzten Jahre mischen würde, oder mit frischem Schwung aus der Reihe tanzen könnte.Inhalt:Doran stößt auf einem seiner üblichen Streifzüge auf einen anderen, im Sterben liegenden Loner, der sich auf der Suche nach den für ein Gerücht bzw. Ammenmärchen gehaltenen Preppern* befand. Ausgestattet mit Karten, einem Buch und weiteren Materialien begibt er sich von unermesslicher Neugier angetrieben auf eine Art Schnitzeljagd, suchend nach weiteren Hinweisen nach dem Aufenthalt der Prepper. *Prepper gelten als Personen, die sich bereits vor der Katastrophe, die etliche Menschenleben auslöschte, auf ein Leben fernab der Zivilisation vorbereitet hatte und über Ressourcen verfügen, von denen die restlichen Überlebenden nur träumen können. Befürchtung Nummer 1: Ein unrealistisches Setting mit noch unrealistischerer Entwicklung.Das Setting von "Prepper" kommt sowohl klassisch als auch logisch daher. Klingt zu vage?Unter "klassisch" verstehe ich, dass bereits im Vorfeld der Geschichte eine schwere Katastrophe passiert ist, die einen massiven Einschnitt in die Menschheitsgeschichte zur Folge hatte."Logisch" darf positiv gewertet werden. Denn das Setting kommt ohne unrealistische Katastrophen, wie Alien-Invasionen und Zombie-Apokalypsen, oder wahnwitzige Entwicklungen - à la übermächtige Herrscher o.ä. - aus."Prepper" siedelt sich in einer Zeit, relativ lange nach einer Seuche an, die sich dank selbst aus heutiger Sicht nachvollziehbarer Entwicklungen der Menschheit ausbreiten konnte und den Tod brachte.Diese Entwicklungen werden raffiniert in einer Art Anleitung für "Prepper" beschrieben und könnten als aktuelle scharfe Gesellschaftskritik an die heutigen Missstände gedeutet werden.Dass es in dem Roman sowohl Einzelkämpfer, sog. "Loner", als auch zusammengeschlossene Banden, aber auch unabhängige Kleinfamilien gibt, empfinde ich auch als sehr realistisch. Ein zu 100% funktionierendes Gesellschaftssystem wäre unglaubwürdig nach einer solchen Katastrophe. Pure Einzelkämpfer aber auch.Befürchtung Nummer 2: Die "Prepper" werden als religiöse Übersekte beschrieben, deren Heimat als gelobtes, perfektes Land dargestellt.Das Geheimnis rund um die "Prepper" möchte ich nicht vorweg nehmen, um die Spannung nicht zu nehmen.Ich kann jedoch versichern, dass die "Prepper" und deren Absichten mit Sicherheit anders sind als man als Leser vermuten würde. Man bleibt lange im Dunkeln und erfährt erst zum Ende die Auflösung, die mich übrigens vollends zufrieden stellen und ähnlich überzeugen konnte wie das Setting an sich.Befürchtung Nummer 3: Der Protagonist ist ausschließlich taff und folgt Schema F nach der imaginären Anleitung für Dystopien.Diese Befürchtung stellte sich glücklicherweise ebenso als völlig ungerechtfertigt heraus.Doran ist zwar Loner, sprich Einzelkämpfer, aber kein absolut von sich überzeugter Macho-Typ, der anderen permanent zeigen muss wo es langgeht. Stattdessen handelt es sich hierbei um einen vor allem vorsichtigen Menschen, der ein Gewissen anderen Menschen und Lebewesen gegenüber hat und seine Handlungen hinterfragt.Überhaupt spielt bei diesem Roman das Hier und Jetzt eine Rolle. Ein paar wenige Inputs erhält der Leser zwar durchaus zum Hintergrund der einzelnen Charaktere. Aber jeweils nur so viel wie wirklich nötig. Das mag vom einen negativ aufgefasst werden, vom anderen aber durchaus positiv, da der Fokus wirklich auf "Überleben" gelegt wird.Sprachlich lässt sich hier prinzipiell nichts beanstanden. Nur Rechtschreibfehler lassen sich zumindest in der eBook-Variante durchaus finden. Da hoffe ich auf eine korrigierte Version für die künftigen Leser.Der Roman ist sehr spannend geschrieben, man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. Sowohl die Umgebung als auch die Charaktere werden optisch detailliert beschrieben.Wer in einem solchen Setting als Charakter überlebt (hat), braucht viel Glück. Hiervon existiert in diesem Roman wirklich viel. Wer sich daran schnell stört, könnte sich an manchen Stellen entsprechend schnell ärgern.Allerdings muss einem bewusst sein, dass es schließlich immer jemanden mit einem 6er im Lotto geben muss. Wieso sollte das nicht auch stellenweise und im übertragenen Sinn dem Protagonisten passieren? Eben.

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  • Auf der Suche nach... Menschlichkeit

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Siraelia

    Siraelia

    26. July 2017 um 19:32

    Was macht die Menschen aus? Warum entwickeln einige Menschen ein Gewissen und Mitgefühl, während andere nur selbstsüchtig, ja sogar Menschenfeindlich agieren? In dem Buch „Prepper“ beschäftigt sich der Autor Felix A. Münter unterschwellig genau mit diesen Themen. Wir lernen Doran, einen Loner kennen, der mit seinem Hund Churchill einem weiteren Wanderer in einem Land nach einer großen Katastrophe zur Hilfe kommt. Im Sterben erfährt Doran, dass dem Gerücht, dass es Prepper gibt/gab – Menschen, die vom Schlimmsten ausgehen und sich dementsprechend vorbereitet haben – eventuell etwas Wahres dran sein könnte. Doran macht sich daraufhin auf den Weg und versucht mehr über das angebliche Lager der Prepper herauszufinden. Ihm schließen sich im Laufe der Suche weitere Loner an, die eine mehr oder weniger homogene Truppe bilden. Durch die Bündelung der Ressourcen und die Nutzung der Stärken des Einzelnen schafft die Gruppe es, sich bis in eine Stadt hervorzuarbeiten. Hier findet der große Showdown statt. Mich haben die Geschichte und der Plot sehr angesprochen. Die Idee wurde meiner Meinung nach sehr gut dargestellt und entwickelt. An einigen Stellen hat der Hauptprotagonist sehr viel Glück, sodass die Geschichte sich so entwickeln konnte. Das empfinde ich nicht als störend oder gar als konstruiert. Die Wendungen haben mich überrascht und vor allem zum Denken angeregt und das ist etwas, was für mich ein gutes Buch ausmacht, daher vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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  • Schitzeljagd mit leichten Schwächen

    Prepper: Dystopischer Thriller
    planty

    planty

    24. July 2017 um 17:55

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde kostenlos erhalten. Zum Inhalt möchte ich nichts schreiben, da Du das Buch ja noch lesen möchtest und ich vielleicht zu viel verrate. Hier mein persönlicher Eindruck:Doran und seine Bulldogge Churchill sind ein sehr sympathisches Team. Auch die Darsteller, die im Buch noch dazu stoßen, sind authentisch. Die Idee, dass es nach dem Untergang der zivilisierten Welt, welcher in diesem Buch ja schon einige Jahrzehnte her ist, irgendwo ein großes Prepperlager gibt und man auf einmal wieder etwas Luxus genießen könnte, ist ein spannende Idee. Die grundsätzliche Abhandlung der Geschichte im Buch finde ich auch gelungen, aber: mir war vieles einfach nicht ausgeschmückt genug. Gerade "Kampfszenen" und Szenen, in denen man Hinweise entschlüsseln musste, waren in kürzester Zeit abgehandelt. So wollte für mich keine wirkliche Spannung aufkommen. Zweites großes Manko (für mich!): Der Hauptdarsteller hat einfach zu viel Glück. Und zwar immer genau dann, wenn er in einer scheinbar ausweglosen Situation gefangen ist. Das nimmt mir persönlich den Spaß. Man kann eine Situation doch auch nur soweit eskalieren lassen, dass es die Figur durch geschicktes Handeln schafft, der Gefahr zu entkommen. Aber darauf lege ich halt besonderen Wert. Deshalb gibt es auch noch 4 Sterne.Für Dystopie-Anfänger sage ich, es ist eine 4-Sterne-Geschichte; für Vielleser ist es auch meiner Sicht nur eine 3-Sterne-Geschichte.

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  • Bitteres Zukunftsszenarium

    Prepper: Dystopischer Thriller
    mabuerele

    mabuerele

    20. July 2017 um 21:28

    „...Ein Mythos hatte dazu ausgereicht, Männer und Frauen ihren letzten Rest von Anstand und Menschlichkeit vergessen zu lassen...“ Doran ist mit seiner Bulldogge Churchill unterwegs. Aufmerksam durchstreifen sie das Gelände. Das ist auch notwendig, denn seit vor 22 Jahren, 2 Monaten und 15 tagen eine Seuche die Menschheit rasant dezimiert hat, herrscht unter den meisten der Verbliebenen Gewalt und Misstrauen. Dann hört Doran einen Schrei. Ein Mann ist den Abhang hinuntergestürzt. Er hat nur noch wenige Minuten zu leben. Doran kümmert sich um ihn. Der Fremde zeigt ihn Zigaretten, ein unbezahlbares Gut. Er behauptet, sie aus einem Lager der Prepper zu haben. Doran begräbt den Mann und nimmt seinen Rucksack an sich. Darin findet er eine geheimnisvolle Karte und ein Tagebuch. Der Autor hat eine fesselnde Dystopie geschrieben. Doran ist Loner, also in der Regel allein unterwegs, um sich mit Lebensnotwendigen zu versorgen. Prepper sollen Menschen sein, denen es gelungen ist, für die Zeiten nach der Katastrophe vorzusorgen. Jeder hat schon von ihnen gehört, aber keiner hat je eines der Lager gesehen. Doran macht sich auf zu dem unbekannten Ziel. Der Schriftstil des Buches wirkt oft sehr düster. Das ist der Finsternis der Zeit geschuldet. Dagegen sticht ab, dass sich Doran seine Menschlichkeit bewahrt hat und liebevoll mit seinem Hund umgeht. Detailgenau beschreibt der Autor, wie sich die Erde verändert hat. Das ergibt sich so nebenbei bei Dorans Wanderung, denn der Autor schickt ihn und mich als Leser auf eine Art Schnitzeljagd. Station für Station kommen wir dem Ziel näher. Ungewöhnlich ist allerdings, dass andere auch auf dem Weg sind. Woher wissen sie davon? Aus besonderes Stilmittel liest Doran ab und an Abschnitte aus dem Tagebuch vor. Sie sind kursiv gedruckt. Darin wird ein sozialkritischer Blick auf die Zeit vor der Katastrophe geworfen. Ich denke, Bezüge zu unserer Gegenwart sind gewollt, wie das folgende Zitat zeigt: „...Wir sitzen alle in einem Schnellzug ohne Bremsen, der seine Höchstgeschwindigkeit bereits erreicht hat und auf ein Hindernis zusteuert..." Außerdem werden konkrete Ratschläge gegeben, wie man sich vorbereiten sollte. Bei all dem aber hatte ich ein sehr ungutes Gefühl, denn das Tagebuch strotzt vor Egoismus und Menschenfeindlichkeit. Das machte mir die Prepper nicht gerade sympathisch. Doran schließt sich mit drei weiteren Personen zusammen. Das erhöht die Erfolgsaussichten, setzt aber auch Vertrauen voraus. Zu einem der stilistischen und inhaltlichen Höhepunkte gehört für mich das Gespräch zwischen Doran und JJ. Es geht um die Notwendigkeit von Gewalt. Beide sind völlig unterschiedlicher Meinung. JJ, eine junge Frau, ist sehr schnell mit der Waffe zur Hand. Es sind viele Kleinigkeiten im Handlungsgeschehen, die belegen, wie verroht die Menschheit mittlerweile ist. Allerdings lassen sich auch hier Parallelen zur Gegenwart für den aufmerksamen Leser finden. Obiges Zitat gibt eine bittere Wahrheit wieder, die sich von Ort zu Ort mehr zeigt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es malt ein Szenarium, dass bis zum Schluss logisch konsequent und mit hohem Spannungsbogen erzählt wird. Ich möchte mit einem Zitat enden, dass wir uns heute gut ins Tagebuch schreiben sollten: „...Wir haben nur diesen einen Lebensraum und vernichten ihn mit beängstigender Geschwindigkeit..."

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    • 6
  • Spannend, aber miese Überarbeitung

    Prepper: Dystopischer Thriller
    denise7xy

    denise7xy

    17. July 2017 um 13:20

    >> Unter Druck sind Menschen bereit, jede Moral und jeden Anstand zu vergessen. << 26 %Erster SatzDer schwefelgelbe Himmel hatte seine Pforten geöffnet und der Regen stürzte rauschen und tosend herab.MeinungAls Loner sind Doran und sein Hund Churchill alleine unterwegs, immer auf der Suche nach etwas Neuem oder Heilem, in der zerrütteten Welt. Seit vor zwanzig Jahren eine verheerende Seuche ausbrach, die viele Menschenleben forderte und die bisherigen Strukturen begrub, ist nichts mehr wie es einmal war. Die Menschen leben für sich oder schließen sich zu kleinen Gemeinschaften zusammen, den sogenannten Familys, und versuchen zu überleben.Während einer seiner Wanderungen trifft Doran auf einen anderen Loner. Verletzt und in seinen letzten Atemzügen erzählt Curt ihm von einem der legendären Prepperlagern. Kurzerhand nimmt Doran die Papiere und Karte des Toten an sich und macht sich auf die Suche nach dem Lager. Der Schreibstil war flüssig, jedoch wurde bei der wörtlichen Rede häufig ein und dieselben Begleitsätze benutzt, welche mir schnell überdrüssig wurden. Auch gab es viele Fehler, ob Tipp- oder Rechtschreibfehler, für ein fertiges Buch. Geschrieben wurde die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers.Zu Beginn treffen Doran und Churchill auf Curt, der einen Abhang hinunter gestürzt war und nun im Sterben lag. Die Beiden blieben die Nacht über bei ihm und begruben in dann am nächsten Morgen. Alleine durch diese Tat, wusste der Leser, Doran ist etwas Besonderes in dieser untergegangenen Welt, denn er zeigt Mitgefühl und dass gegenüber einem Wildfremden. Bevor Doran sich dann jedoch Blindlinks ins Abenteuer stürzte, suchte er sein Heimattal auf, indem immer noch seine Schwester lebte. Zusammen mit ihr legte er sich einen ersten plan zu recht, bevor er sich wieder auf den Weg macht, diesmal mit einem Ziel vor sich. Auf seiner Reise gab es einige unlogische Momente und auch der Zufall kam ihn ein-, zweimal zur Hilfe, nichtsdestotrotz war sie sehr spannend und mitreißend, auch wenn mir ein kleiner entspannter Ruhepunkt zwischendurch fehlte, bei dem man kurz einmal aufatmen kann, bevor es dann aufbrausend weiter geht.CharaktereDer Protagonist Doran ist in dieser kaputten Welt, wie schon gesagt, eine seltene Ausnahme. Er hegt immer noch Vertrauen in die Menschen, denen er begegnet und zeigt in vielen Situationen Mitgefühl und Hemmungen, wenn es ums Töten geht, auch wenn sein Leben davon abhängt. Er zog vor einigen Jahren von seiner Heimat aus hinaus, um die Welt zu erkunden, in der Hoffnung ein Lager der Prepper zu entdecken. Immer an seiner Seite, seine treue Bulldogge Churchill.Spotter, Dorans erster Begleiter war mir bis zum Ende hin irgendwie nicht ganz geheuer. Warum kann ich nicht sagen. Er ist eher ein Beobachter, hält lieber Abstand und observiert, anstatt zu handeln. Er denkt zu erst an sich selbst und dann an andere, ist aber trotzdem fähig im Team zu arbeiten, wenn er auch kritischer anderen gegenüber ist.Mehr Pistolen als Hände, knallhart und ziemlich taff, so kann man JJ, die zweite Begleiterin wohl am besten beschreiben. Die junge Frau ist Kopfgeldjägerin und stößt durch Zufall zu der kleinen Gruppe. Sie hält nicht viel von der Prepperlegende und begleitet Doran und Spotter mehr wegen dem Abenteuer, als dem Preis am Ende.Über Packer, der letzten Mitstreiterin gibt‘s meiner Meinung nach nicht viel zu sagen. Auch sie traf auf Curt und machte sich mit drei anderen Lonern auf die Suche, als sie in einen Sikes Hinterhalt landeten. Sie scheint einiges älter zu sein und schon vieles erlebt zu haben.FazitTrotz einiger eher unlogischen Sachen, ein spannender dystopischer Roman, der leider aber besonders durch seine schlechte Überarbeitung glänzt, deswegen nur 3 von 5 Sternen.

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  • Eine düstere Reise in einer möglichen Zukunft.

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Legomerl

    Legomerl

    17. July 2017 um 01:03

    »Profitgier und Borniertheit brachten die angebliche Krone der Schöpfung an den Abgrund […]. Es dauerte wenige Jahre, um das zu vernichten, was die Menschen binnen Jahrtausenden aufgebaut hatten. […] Panik griff um sich und diese war […] überhaupt kein guter Ratgeber: Anstatt sich gemeinsam der Krise entgegenzustellen, herrschten Paranoia, Angst, Zorn und Hass. Was der Seuche nicht gelang, das richtete der Mensch selbst zu Grunde.«     Die Story Die menschliche Zivilisation existiert nicht mehr. Die Menschheit wurde durch eine Seuche ausgedünnt und jeder Überlebende kämpft für sein eigenes Wohl. Der Loner Doran nimmt uns mit auf eine Reise in (s)eine neue Welt. Durch einen Zufall trifft Doran auf den Loner Curt, der ihm auf dem Sterbebett liegend die Existenz der Prepperlager verkündet. Bis dato waren diese Lager lediglich ein Mythos, ein Hirngespinst aus vergangen Zeiten. Doran nimmt Curts Unterlagen an sich und begibt sich schließlich, gemeinsam mit seinem Hund Churchill und einigen anderen Lonern, auf eine mörderische Schnitzeljagd nach dem sagenumwobenen Prepperlager. Die Geschichte zieht sich zu Beginn noch etwas, nimmt dann aber an Fahrt auf und bleibt bis zum Schluss spannend. Sie endet in einem grandiosen und unerwarteten Finale, das mir die Haare zu Berge stehen ließ.   Die Charaktere  Allgemein: Allgemein lässt sich sagen, dass die Charaktere doch eher oberflächlich gehalten worden sind. Über die Vergangenheit der einzelnen Personen wird fast gar nichts erwähnt. Man bekommt nur so viel Input wie für die Geschichte notwendig. Leider.   Die einzelnen Hauptpersonen Doran  Zu Beginn des Buches kam mir Doran wie der Inbegriff eines Einzelgängers vor – der die Gesellschaft einer Tieres vor der eines Menschen vorzog. Schnell wird jedoch klar, dass er nicht die Egoschiene fährt die man von einem Mann in seiner Lebenssituation erwarten würde. Stattdessen hat er sich ein großes Maß an Vertrauen und Menschlichkeit behalten, das ihn in so manche brenzlige Situation bringt. Seine offene Art in Bezug auf die anderen Loner – bekannt oder nicht – hat mich ab und an ein wenig gestört.   Spotter Ich würde ihn schon als einen „Freund“ von Doran bezeichnen. Sie kennen sich und sind sich bei so manchem Streifzug durch die Wildnis schon über den Weg gelaufen oder haben sich sogar bei Unternehmungen geholfen. Spotter wirkt auf mich ziemlich hitzköpfig und stur – eine gefährliche Mischung, die ihn wohl auch schon das eine oder andere Mal fast seinen Kopf gekostet hätte.   JJ Das weibliche Pendant zu einem Revolverhelden. Sie hatte für mich ein bisschen Ähnlichkeit mit den weiblichen Figuren aus „Resident Evil“. Möglichst früh zeigen wo der Hammer hängt, am besten noch mit ganz viel Blei, und erst im Anschluss Fragen stellen. Sofern notwendig. Spotter und sie kennen sich. Daher schließt sie sich der Suche nach den Prepperlagern an.   Packer Sie stößt im letzten Drittel des Buches zu der Gruppe und das eigentlich auch nur aus der Not heraus geboren. Gefährliche Situationen erzeugen wohl ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl. Zu ihrer Person kann ich nicht viel sagen, da nicht wirklich viel von ihr preisgegeben wird.   Churchill Er ist die Bulldogge von Doran und während der ganzen Reise an seiner Seite. Er hat mal mehr, mal weniger Auftritte. Je nachdem wie es in der Geschichte gerade passt.   Die Statisten Anders kann ich es leider nicht ausdrücken, da ihr Auftauchen kaum nennenswert ist. Dorans Familie: Man erfährt, dass er eine Schwester hat, die seit dem Tod der Mutter die Stellung bei deren gemeinsamen Zuhause hält und das beide eine enge Bindung zueinander haben. Loner: Loner sind Einzelgänger, die auf der Suche nach Vorräten und brauchbaren Materialien durchs Land ziehen. Families: (Zumeist) Inzestuöse Zusammenschlüsse einzelner Menschen. Sie leben gemeinsam und sorgen füreinander, so wie es Familien eben machen. Zumeist liegen sie mit anderen Families im Revierkampf und versuchen Loner für ihre Sache zu mobilisieren. Sicks: Menschen die die Seuche zwar überlebt haben, aber von ihr so entstellt sind, dass sie von anderen Menschen wie Aussätzige behandelt werden. Outcasts: Hier habe ich bis jetzt nicht so genau verstanden, was Outcasts genau sind. Bin mir auch nicht sicher, ob ich es in dem Buch eventuell überlesen habe. Prepper: Menschen, die vor dem großen Zusammenbruch alles Notwendige – wie Essen, Trinken, Treibstoff, Medizin, usw. – gehortet haben.     Der Schreibstil Felix A. Münters Schreibstil war für mich gut zu lesen und verständlich. Lediglich zum Ende des Buches hin hat das Lektorat ein bisschen nachgelassen. Immer mehr Fehler haben sich eingeschlichen, die mich in meinem Lesefluss etwas beeinflusst haben.   Mein Fazit Die Geschichte war wirklich lesenswert, auch wenn die vermehrten Rechtschreibfehler gegen Ende meine Begeisterung ein wenig trüben. Felix A. Münter hat es geschafft eine durchaus glaubhafte Version davon zu erschaffen, wie es nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation mit der Menschheit weitergeht. Zu was der Mensch auch dann noch fähig ist – denn eigentlich sollte er ja aus den früheren Fehlern gelernt haben. Felix A. Münter schafft es, dass man sich selbstkritisch hinterfragt und darüber nachdenkt, wie man anstelle der Prepper oder eben der Loner reagieren würde. Würde man sich auf die Suche nach einem solchen Lager machen, auch wenn gar nicht bewiesen ist, dass ein solches existiert? Würde man sein Wissen mit anderen Mitmenschen teilen oder wäre man egoistisch und sich selbst der Nächste? Wenn man die Chance hätte ein solches Lager zu errichten, würde man das tun? Wenn ja, würde man eigenbrötlerisch vorgehen und mit niemandem darüber reden? Mir wurde beim Lesen ein ums andere Mal mulmig, wenn ich an die dunklen Abgründe der Menschheit und deren Egoismus dachte.   Ein wirklich gelungenes dystopisches Werk, dass für meinen Geschmack sogar noch ein paar Seiten länger hätte sein dürfen. 4 von 5 Sternen.  

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  • Jeder ist sich selbst der Nächste

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Bluely

    Bluely

    15. July 2017 um 14:23

    In einer zerstörten Welt ist Doran mit seinem Hund Churchill unterwegs, um sein Überleben zu sichern. Dabei trifft er auf den verunfallten Curt, der ihm in seinen letzten Minuten von Lagern der Prepper erzählt, die angeblich noch voller Vorräte sind. Nachdem er Curt begraben hat, findet er in dessen Gepäck Karten und Unterlagen und beschließt sich auf die Suche zu machen. Der Einstieg in diesen Roman ist ohne lange Vorworte und Erklärungen ganz leicht. Alles Nötige wird nach und nach noch erzählt, auch Auszüge aus dem "Prepper-Handbuch" dürfen dabei nicht fehlen. Die Stimmung ist gleichzeitig bedrückend und hoffnungsvoll, auch wenn es immer wieder zu Rückschlägen kommt. Insgesamt liest sich das Buch rasch weg und ist an keiner Stelle langweilig, bis hin zu einem furiosen Finale. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, abgesehen von ein paar kleinen Schwachstellen. So sind im Ebook zum Beispiel noch einige Fehler, die bis zur Printausgabe hoffentlich ausgemerzt werden. Dies tut aber der durchweg spannenden Story keinen Abbruch und ich kann das Buch ruhigen Gewissens jedem Fan von Endzeit-Literatur nur empfehlen.

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    • 2
  • Eine Suche nach dem Großen

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Sakle88

    Sakle88

    15. July 2017 um 00:42

    KlappentextDoran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge. Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.Meine MeinungAlso erst einmal muss ich sagen, dass das Cover sehr passend gewählt wurde. Mir gefällt es sehr und es spiegelt Doran und seinen Hund Churchill wieder.Die Geschichte steckt voll von Action und Spannung, aber auch unerwartetes. Mir hat sie sehr gefallen. Was ich ein bisschen schade finde, sind diese vielen kleinen Rechtschreibfehler. Aber der Geschichte an sich tut es nicht weh. Der Autor hat sich wirklich Mühe gegeben bei der Umsetzung der Umgebung. Ich finde sie sehr detailgetreu beschrieben. Man kann sich die Gegend und auch die Welt sehr gut vorstellen. Es ist ein wenig beängstigend wie nah die Geschichte an der Realität sein könnte.Außerdem finde ich die Charaktere alle sehr toll beschrieben. Vielen Dank für das tolle Lese vergnügen. Ich kann das Buch nur empfehlen, daher fünf Sterne.

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    • 3
  • Geschichte nicht schlecht, aber schlecht lektoriert

    Prepper: Dystopischer Thriller
    gorgophol

    gorgophol

    09. July 2017 um 11:34

    In "Prepper" beschreibt Felix A. Münter seine dystopische Vision der Welt nach einer großen Seuchenkatastrophe. Nur vereinzelt haben Menschen überlebt und schlagen sich alleine als "Loner" durch, oder schließen sich zu "Familys" zusammen. Es herrscht Misstrauen und jeder ist sich selbst der Nächste. Doch es gibt Mythen über die sagenumwobenen Prepper, die die Katastrophe kommen sahen und entsprechende Vorbereitungen getroffen haben, indem sie Lager mit allem Lebensnotwendigen überall verteilt haben. Loner Doran hält das alles für bloße Gerüchte, bis er eines Tages auf den sterbenden Curt trifft, der ihm eine Karte mit geheimen Prepper-Verstecken samt einem Prepper-Handbuch vermacht. Gab es die Prepper also doch und sind ihre Lager womöglich am Ende tatsächlich Realität? Zusammen mit einigen wenigen weiteren Lonern, macht sich Doran auf die gefährliche Reise auf der Suche nach der Wahrheit. Soweit zum Inhalt. Der Verlag bewarb die Geschichte als "DIE #dystopie der Dystopien". Das ist unglücklich, schraubt es doch die Erwartungen und das Buch kann dann doch eigentlich nur noch verlieren. Zur Story:Die Story ist durchdacht, ohne große Längen und zieht den Leser nach und nach in die rätselhafte Geschichte. Dass die Figuren bis auf Doran und seine Schwester eher schemenhaft wirken stört nicht wirklich, da die Geschichte schnell Fahrt aufnimmt und den Leser von einer gefährlichen Situation zur nächsten treibt, ganz wie die Protagonisten im Buch. Kapitel für Kapitel steuert alles stringent auf das große Finale zu, das tatsächlich alle Fragen klärt und den Leser mit einer gesellschaftskritischen Komponente durchaus über das wirkliche Wesen der Menschen zum Nachdenken anregt. Dafür 4 Sterne.Leider wurde die Lesefreude durch verhältnismäßig viele Schreibfehler deutlich getrübt. Der Schreibstil des Autos ist außerdem an mehreren Stellen geprägt von aufzählungsartig durch Komma verbundenen und zu einem Satz zusammengefügten Sätzen, die mich immer wieder stocken und die Sätze mehrfach lesen ließen. Das mag mein persönlicher Geschmack sein, aber da es mich immer wieder aus dem spannenden Lesefluss und damit aus der Geschichte herausgerissen hat, muss ich es hier erwähnen. Dafür insgesamt 1 Stern Abzug.Da mir die grundsätzliche Idee der Geschichte und auch der Schluss gefallen haben, werde ich mich aber auf jeden Fall über die anderen Bücher des Autors informieren und eventuell noch das ein oder andere anschaffen.

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  • Ein Mann und sein Hund auf der Suche nach Prepper

    Prepper: Dystopischer Thriller
    AdamBlue

    AdamBlue

    06. July 2017 um 20:51

    Klappentext: "Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge. Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen." Cover: Da ich nur eine E-Book Version habe, kann ich nur das Bild beschreiben, doch das gefällt mir ausgesprochen gut. Wir sehen Doran und seine Bulldogge Churchill, die einen Feldweg entlanglaufen. Auf den ersten Augenblick erinnerte es mich an eine Mischung aus Stephen Kings Dunkle Turm Reihe (weil ich die zuletzt begonnen habe) und Mad Max. Inhaltlich gibt es aber nicht wirklich viele Gemeinsamkeiten. Zunächst einmal vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für das Leseexemplar. Soviel Zeit muss sein und ich möchte die Rezension möglichst transparent halten. Ich habe mich spontan für die Leserunde beworben und wusste nur ungefähr, was mich bei Prepper erwarten würde. Dadurch war ich ziemlich "unprepared", was den Inhalt betrifft. Prepper leitet sich nämlich von prepared ab und beschreibt Personen, die sich auf mögliche Katastrophen vorbereiten, indem sie Lebensmittel lagern oder Festungen bauen, um sich vor Überfällen zu schützen. Dies ist auch das Hauptthema des Buches und wird immer wieder in einer Lektüre gennant, die Doran von Curt erhält. Inhalt: (könnte Spoiler enthalten) Die Welt hat es einmal wieder geschafft, sich durch Profitgier selbst zu zerstören. Zwanzig Jahre ist dies nun her. 22 Jahre, 2 Monate und 15 Tage um genau zu sein. Doran durchstreift diese zerstörte Welt zusammen mit seiner Bulldogge, ohne jegliches Ziel, bis er auf den eben genannten Curt trifft. Curt ist wie Doran ein Loner und vererbt ihm vor seinem Tod ein Buch, dass Doran an sein fast schon vergessenes Ziel erinnert: Das Lager der Prepper. Es beginnt eine Schnitzeljagd, da Doran über die Zeit die Fähigkeit zu lesen fast verlernt hat und nur mit großer Mühe die kryptischen Inschriften von Curt entziffern kann. Das Buch steckt voller Ratschläge und liest sich auch sehr gesellschaftskritisch. Es werden zum Beispiel die Verknappung von Ressourcen, Zeit als kostbarstes Gut, Zerstörung von Lebensräumen und die Profitgier des Menschen behandelt. Diese Passagen haben mir ausgesprochen gut gefallen und regen zum Nachdenken an. Ursprünglich waren noch mehr von diesen Passagen geplant, doch einiges wurde wieder gestrichen. Freundlicherweise wird Felix Münter die gestrichenen Abschnitte zukünftig in seinem Blog hochladen und ich freue mich schon sehr drauf, sie zu lesen. Auf: https://writingandcigars.blogspot.de/2017/07/writing-prepper-leitfaden-zum-uberleben.html kann sich jeder selbst ein Bild davon machen. Ziemlich schickes Bonusmaterial meiner Meinung nach. Obwohl Doran ein Loner ist, begegnet er einigen Charakteren, die sich seiner Reise anschließen. Einer dieser Charaktere ist Spotter, ebenfalls ein Loner, der Doran schon länger kennt. Der Loner Doran bleibt also nur für den Anfang ein Loner und lernt auf seiner Reise andere Loner kennen, wobei man von Spotter am meisten erfährt. Doran als Charakter ist mir sehr sympathisch gewesen, da er trotz der düsteren Welt noch in der Lage ist, Empathie für sein Gegenüber zu empfinden. Er ist nicht der Klischeehafte Actionheld, der ohne mit der Wimper zu zucken alles niederschießt. Eine seiner Verbündeten sieht dies jedoch anders und kann mit Dorans Einstellung nicht konform gehen. Die Actionabschnitte sind sehr gelungen und auch spannend beschrieben. Wo ich mir noch unschlüssig bin, ist das Finale. Es regt erneut zum Nachdenken an, doch irgendwie fand ich es etwas enttäuschend. Es passt einerseits gut zum Ton des Buches, doch ich habe hier wohl etwas anderes erwartet. Meine Kritikpunkte sind folgende: Die Länge des Buches: 268 Seiten sind mir etwas zu kurz ausgefallen. Einige Charaktere fallen somit etwas flach aus. Das Bonusmaterial revidiert diesen Aspekt etwas, trotzdem bin ich mir sicher, dass das Abenteuer auf 400 Seiten vielleicht sogar noch besser geworden wäre. Andererseits könnte man meinen, dass der Autor alles richtig gemacht hat, wenn einem das Buch zu kurz vorkommt. Nach dem Motto: Gute Bücher sind nie zu lang. Das Lektorat: Ich bin normalerweise wirklich niemand, der sich über sowas aufregt, aber das Buch hat einfach zu viele orthografische Fehler. Da muss normalerweise der Lektor noch einen Durchgang starten. Ich weiß, dass der Papierverzierer ein kleiner Verlag ist, aber die Fehler hier häufen sich schon wirklich oft. Ich hoffe, dass das bei der Printausgabe besser wird. Das sollte man so wirklich nicht akzeptieren. Mir fällt die Bewertung wirklich schwer, da sie für mich die ganze Zeit zwischen 4 und 5 Sternen schwankt, wobei ich eher zu 4 Sternen neige. Ich will auch eigentlich keinen Stern für das Lektorat abziehen. Sagen wir es mal so: Stand jetzt würde ich 5 Sterne für die 3€ E-Book Version geben und für eine Print, die natürlich teurer ist, 4 Sterne. Denn insgesamt ist Prepper ein gutes Buch geworden, was ich mir bei einer guten Printversion auch kaufen würde, wenn man die ganzen Fehler beheben würde.

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  • Interessante Geschichte mit kleinen Schwächen

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Forti

    Forti

    04. July 2017 um 14:31

    "Prepper" versetzt den Leser in eine Welt 20 Jahre nach dem Zusammenbruch. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr - die Überlebenden leben in kleinen Gruppen oder streifen als Loner durchs Land. Mit einem dieser Loner - Doran - begibt sich der Leser auf die Suche nach eine Lager, das vor dem Zusammenbruch von einem Prepper errichtet wurde.Die Geschichte ist unterhaltsam und wurde nie langweilig. Das Leben nach einem Zusammenbruch der modernen Zivilisation wird von Felix A. Münter gut beschrieben ohne sich dabei in Details zu verlieren - anders ausgedrückt: für mich hätte das gerne noch mehr in die Tiefe gehen können.Die Charakterisierung der Protagonisten bleibt ebenfalls etwas oberflächlich - so weiß man nicht viel über die Vergangenheit der Charaktere, oftmals kann man sogar nur raten, wie alt sie in etwa sind. Für mich war das zwar hart an der Grenze, aber noch in Ordnung.Leider viele orthografische Fehler.Insgesamt eine durchaus lesenswerte, postapokalyptische Dystopie - wenn man über die kleinen Schwächen hinweg sieht.

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  • Rezension zu "Prepper"

    Prepper: Dystopischer Thriller
    Zsadista

    Zsadista

    20. June 2017 um 14:35

    Ich halte mal wieder ein Spielbuch in meinen Händen. Diesmal ist es „Fabled Lands – Die Legenden von Harkuna 2“. Nachdem ich vom ersten Band nicht ganz so begeistert war, gebe ich dem zweiten Teil doch noch eine Chance. Das Spielbuch besteht auch hier wieder aus zwei Bänden, zum einen „Das Meer des Schreckens“ und zum anderen „Die Täler der Finsternis“. Auch hier ist es eine Neuauflage alter Bände aus dem Jahr 1996. Was ich inhaltlich allerdings nicht merkte. Bei der Aufmachung gilt auch hier wieder, die Karte am Anfang ist einfach zu klein. Ich habe sie links liegen lassen, weil ich das Buch nicht auseinander drücken wollte, weil ich Leserillen nicht leiden kann. Der Aufbau ist soweit identisch mit dem ersten Teil. Aktionsblatt, Codewörter, eine bessere Karte, Notizmöglichkeiten, Kurzregeln, sechs verschiedene Charaktere, Tagebuch und Kurzregeln. Das gleiche Muster findet man auch vor dem zweiten Buch wieder. Doch hier hat man wieder sechs andere Charaktere zum Auswählen. Wie schon im ersten Band, fand ich die Handhabung sehr schwierig. Es wird dem Spieler sehr viel abverlangt. Ständige Notizen sind wirklich notwendig. Meine Meinung hat sich gegenüber dem ersten Teil nicht wirklich geändert. Diese Reihe hat es wirklich in sich und ist nicht so einfach zu spielen, wie die anderen Spielbücher des Manticore Verlages. Auch hier gab es mir einfach zu viele Entscheidungen zu treffen. Meistens waren es nicht ganz so viele Punkte, manchmal aber dann doch auch wieder bis zu 13 Entscheidungen zu treffen. Ich verliere da gerne mal den Überblick. Auch die Sache mit den Codewörtern fand ich sehr müßig. Da muss man sehr aufpassen, damit man nichts verpasst. Auch hier ist meine Meinung, weniger wäre mehr gewesen. Das sehr komplexe Spiel hier empfehle ich nicht gerade für Anfänger. Für diese Reihe zu spielen sollte man schon ein geübter Spieler sein. 

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