Vita

von Felix A. Münter 
4,7 Sterne bei27 Bewertungen
Vita
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Interessante Geschichte

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Inhaltsangabe zu "Vita"

»Mit Vita in ein besseres Morgen!«

Fortschritt ist unaufhaltsam. Und Vita ist der Katalysator des Fortschritts. Durch die mysteriöse Substanz ist es dem Stadtstaat Blackwater gelungen, seine Vormachtstellung in der Welt auszubauen und zu behaupten. Doch der Untergang der Glory, einem Frachter mit der Jahresproduktion Vita an Bord, bedroht die Zukunft der aufstrebenden Stadt. Friedenshüter Alexander McRoy wird bei seinen Ermittlungen in Ereignisse verstrickt, die erschütternder nicht sein könnten …

»Vita ist Fortschritt!«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959620284
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:262 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:23.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Schluffs avatar
    Schluffvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte
    Vita, der Traum vom Reichtum und Macht

    Es ist schrecklich wenn man eine gute Arbeit macht, von der Aufgabe die man erfüllt überzeugt ist und dann festellen muss den falschen Karren gezogen zu haben. Ausgerechnet als Vertreter des Gesetzes in einem Dilemma wie diesem zu stecken potenziert noch das Grauen vor sich selbst. Der Protagonist musste erst einmal mit der Nase in die richtige Perspektive gestubst werden bevor er die unmenschliche Wahrheit, die Gier und den lebensverachtenden Pragmatismus erkennt, dessen Erfüllungsgehilfe er war. Das Thema ist bekannt und bücherfüllend, Vita ist eines der lesenswerten davon.

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    RickysBuchgeplauders avatar
    RickysBuchgeplaudervor 5 Monaten
    Mir hat leider etwas gefehlt

    Meine Meinung:
    Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und deshalb war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht. Die Grundidee der Geschichte war echt der Knaller, sehr futuristisch gedacht obwohl es im 19. Jahrhundert spielt. Ein Steampunk-Thriller der extra klasse. Auch die Spannung war zum Greifen und man wollte wissen, was hinter dem Ganzen steckt. Allerdings waren mir die Charaktere zu oberflächlich und hatten nicht genug Tiefe. Auch hat es mir ein bisschen sehr an Gefühl gefehlt, so dass ich schnell die Motivation verloren hatte weiter zu lesen. Es hat mich trotz der Spannung nicht ganz gepackt.
    Fazit:
    Ein Steampunk-Thriller mit sehr coolen Elementen, der mich leider nicht ganz mitreißen konnte.

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 5 Monaten
    Steampunk-Story über Machtmissbrauch und Verblendung

    Ein sehr spannendes Set: die Stadt Blackwater, in einer Zeit des Umschwungs, des technischen Wandels. Ein typisches, extrem cooles Steampunk-Set! Ich liebe das!

    Ein neuer “Treibstoff” namens Vita macht eine Entwicklung möglich, die Energie sauberer und effektiver erzeugen kann als Kohle. Doch was genau Vita ist, das weiß niemand. Als ein Frachter mit einer ganzen Jahresproduktion Vita in einem Sturm sinkt, machen sich die Bewohner Blackwaters ernste Sorgen, dass es vielleicht bald sehr teuer werden könnte, Energie aus Vita zu beziehen. Doch noch ist die Lage nicht so ernst.

    Viel bedrohlicher dagegen sind die Aufstände von Fabrikarbeitern. Immer wieder muß der Friedenshüter McRoy mit seinen Leuten ausrücken und die Männer in Schach halten. Dabei ist er nicht immer mit den Aktionen der Polizei einverstanden, doch achtet er das Gesetz und setzt es durch.

    Als er aber einem Fall von großangelegter Sabotage nachgeht, verändert sich für ihn alles…

    Bis hier hin handelt es sich um einen klassischen und sehr lebendigen Steampunk-Roman, dem man gern folgt und wo man den Fortschritt und die Diskrepanzen zwischen klassischer Lebensweise und Moderne in jedem Satz spürt. Man sieht die schmutzigen Strassen und die Widersprüche regelrecht vor sich. Reich und Arm auf engstem Raum.

    Dann ändert sich die Handlung drastisch. Eine neue Bewegung führt die Aufstände an, es wird härter denn je gekämpft und die Bedrohung für die Obrigkeit plötzlich drastisch. Es muß etwas geschehen. McRoy nun wird zum Werkzeug der Reichen gemacht, soll ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen. Denn er hat sich immer als “braver Soldat” erwiesen, der die Anweisungen seiner Vorgesetzten ohne Nachfragen durchsetzte. Doch die neue Untergrundorganisation ist anders. Sie kämpft gegen Vita! Warum? Was haben die Menschen gegen den Fortschritt?

    Als Alexander McRoy die ganze Wahrheit erfährt, ist es für Blackwater fast zu spät. Doch McRoy weiß nun, auf welcher Seite er steht und setzt sein Leben für die Gerechtigkeit auf´s Spiel.

    Das Ende hat mich schwer erschüttert und berührt. So hätte ich das nicht erwartet. Es geht hier um einen wirklich verbissenen Klassenkampf, um skrupellose Industrielle, um eine extreme Kluft zwischen Arm und Reich. Und um das Recht auf LEBEN.

    Ein paar Szenen bei der Vorbereitung auf Untergrund-Aktionen zum Beispiel, fand ich sehr langatmig und die Dialoge dort ein wenig hölzern. Daher möchte ich einen Stern abziehen. Aber das große Ganze ist ein wirklich gelungener Roman über den Klassenkampf, über Machtmißbrauch und Verblendung… mit einem sanften Steampunk-Set.

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    vk_tairens avatar
    vk_tairenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hatte etwas anderes erwartet, war nicht enttäuscht :D
    Willkommen in Blackwater

    „Der Fortschritt fragt niemals. Er ist einfach immer in Bewegung.“


    In Blackwater könnte alles perfekt laufen. Denn eine Substanz namens Vita hat den Fortschritt in die Stadt gebracht und macht das Land zu einem der stärksten der Welt. Doch dann geht eine Schiffsladung der geheimen Substanz verloren und das Gleichgewicht zeigt sich als viel fragiler, als erwartet. 


    Alexander McRoy ist Friedenswächter in Blackwater und für die Ordnung zuständig, doch als Gewerkschaften zum Streit aufrufen und eine geheime Untergrundorganisation Verbrechen begeht, beginnt sich sein Leben von Grund auf zu ändern. 


    Geschickt untersucht dieses Buch die Abgründe der Gesellschaft und die Veränderungen, die durch äußere Umstände ausgelöst werden. Was rechtfertigt Unterdrückung und welche Opfer dürfen für den Fortschritt erbracht werden? So gesehen wird dieses Buch auch eine interessante Gesellschaftsstudie, die einige Parallelen zur Realität aufweist. 


    Dazu kommt der klare, trockene Schreibstil, der sehr genau Umgebung und Charaktere einzufangen weiß. Aber wer einen Münter schon gelesen hat, der weiß das längst. Sehr überzeugend waren auch die Dialoge und ein wirklich schlagendes Argument für das Buch sind die unglaublichen Wendungen, die man einfach nicht erwartet hat, und einen staunen lassen. 


    „Sie haben diese Welt zu einem Schlachthaus gemacht.“


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    Marion_Schemels avatar
    Marion_Schemelvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: spannend und nachdenklich machend
    Vita ist Fortschritt

    »Mit Vita in ein besseres Morgen!«

    Fortschritt ist unaufhaltsam. Und Vita ist der Katalysator des Fortschritts. Durch die mysteriöse Substanz ist es dem Stadtstaat Blackwater gelungen, seine Vormachtstellung in der Welt auszubauen und zu behaupten. Doch der Untergang der Glory, einem Frachter mit der Jahresproduktion Vita an Bord, bedroht die Zukunft der aufstrebenden Stadt. Friedenshüter Alexander McRoy wird bei seinen Ermittlungen in Ereignisse verstrickt, die erschütternder nicht sein könnten …

    »Vita ist Fortschritt!«

    Steampunk Genre mit Thriller Effekt

    Gewinn und Fortschritt um jeden Preis?

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. In seinen seinen mit viel Liebe zum Detail ausgeführten Beschreibungen kann man sich die Umgebung und Charaktere sehr gut bildhaft vorstellen.
    Mit immer neuen Handlungsläufen zieht der Autor den Leser in eine gut aufgebaute Spannung, die Neugier treibt einem zum Weiterlesen an um herauszufinden in welche Richtung die Geschichte geht.
    Die Kampfhandlungen lassen Platz für Emotionen und mitfiebern mit den Protagonisten. Auch hier sehr viel Detailreichtum - daher nicht unbedingt für softere Leser geeignet.
    Inwieweit wird aus Unschuld irgendwann Mitschuld? Ausgelegt auf das Weltgeschehen kann man viele Parallelen ziehen, was bei näherer Betrachtung nicht nur Verstörung sondern auch Wut auf die Profitgier im Leser auftauchen läßt.
    Der Roman hat mich auch im nachhinein nicht sofort losgelassen und eine Weile gedanklich beschäftigt gehalten.
    Nicht unbedingt leichte Kost aber von mir eine ganz klare Leseempfehlung.



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    Seitenglanzs avatar
    Seitenglanzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Idee für eine spannende und aktionsreiche Geschichte. Felix A. Münter hat hier ein schönes Lesewerk geschaffen, auch wenn ich anf
    Eine tolle Geschichte.

    „Vita“ geschrieben von dem Autor Felix A. Münter ist ein Einzelband aus dem Genre Steampunk, Fantasy.

    Auch dieses Buch habe ich dank der kleinen Unaufmerksamkeit des Papierverzierer Verlags gleich doppelt zugeschickt bekommen. Ein Print war als Spende für meinen Autoren-Adventskalender-2017 gedacht und das andere durfte ich nun als Rezensionsexemplar behalten. Vielen Dank dafür, denn somit bin ich wieder einmal unverhofft an eine sehr spannende und aktionsreiche Geschichte gekommen.

    Die Sprache und Wortwahl von dem Autor war für mich nicht immer so easy zu lesen. Denn viele Satzstellungen waren für meinen Geschmack zu sehr verschachtelt und entsprachen nicht meiner eigenen Redensart. Daher benötigte ich in dieses Buch eine größere Einfindungszeit, als es sonst der Fall ist. Ich möchte gar nicht sagen, dass das Buch daher schlecht wäre, das ganz bestimmt nicht! Ich denke, da sind die Geschmäcker einfach unterschiedlich. Positiv fand ich den unbeschreiblich guten Spannungsaufbau. Vita war zu keiner Zeit eine langweilige oder zähe Geschichte. Und gerade einige unerwartete Wendungen der Geschichte haben mich als Leser in Atem gehalten. Die Story um Vita ist auf 260 Seiten in 10 Kapitel unterteilt. Dadurch entstehen natürlich recht lange Kapitel, doch auch das fand ich bei diesem Buch nicht unangenehm. Obwohl man mich eigentlich als einen Kurzkapitelfan kennt. *zwinker* So bin ich von dem Buch wirklich angetan und froh, dass ich es gelesen habe. Was ich allerdings noch anmerken möchte, ist, dass an zwei Stellen die Namen vertauscht wurden. Die Stellen waren für mich als Leser Stolperstellen … Fehler passieren, das ist mir klar. Wir sind alles nur Menschen, doch ist es vielleicht für den Verlag und den Autoren ein Anreiz diese noch auszumerzen.

    Das Thema dieses Buches war sehr spannend und aktionsreich. *love* Mit Friedenshüter Alexander McRoy hat der Autor einen super Protagonisten geschaffen. McRoy muss man einfach in sein Herz schließen. Der Leser begleitet Friedenshüter McRoy zu den einzelnen Fabriken im Kampf gegen die Aufständischen, den Streikern usw. Denn nicht jeder sieht Vita als den Fortschritt an. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und der Unmut wächst. Arbeiter fühlen sich ausgebeutet. Doch das soll noch lange nicht alles sein, denn McRoy findet nach und nach heraus, was Vita ist … und die Frage stellt sich, ist Vita Fortschritt oder ist Vita Mord? Wem kann er in diesem Chaos, welches Blackwalter aufsucht, vertrauen?

    Der Schreibstil von Felix A. Münter war nicht 100 % meins. Und trotzdem hat er mich mit seiner Idee hinter der Geschichte begeistert.

    Die Protagonisten:
    Alexander McRoy ist ein ehemaliger Offizier der Armee, doch durch eine Kriegsverletzung, welche er sich bei einem Sturmangriff eingefangen hat, konnte er diesen Job nicht mehr ausüben. Kurz danach ging zudem seine Ehe in die Brüche. Seine Rettung war die neue Jobherausforderung als Friedenshüter in Blackwalter. Er steht jetzt für Integrität, Wissen, Ehre, Höflichkeit, Loyalität und Gerechtigkeit! Und diese Aufgaben nimmt er auf den Straßen von Blackwater sehr ernst.

    Fazit:
    Eine tolle Idee für eine spannende und aktionsreiche Geschichte. Felix A. Münter hat hier ein schönes Lesewerk geschaffen, auch wenn ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte. *zwinker*

    Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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    bk68165s avatar
    bk68165vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vita ist Fortschritt?
    Vita ist Fortschritt?



    Alexander McRoy ist Friedenswächter mit Leib und Seele. Auch wenn er privat vielleicht an der ein oder anderen Stelle bei seinen Einsätzen eine andere Meinung vertritt, steht er zu 100% hinter seiner Aufgabe. Und den Menschen in Blackwater geht es eigentlich gut. Vita heißt das neue Wundermittel, welches der Antriebsstoff ist. Aber was passiert, wenn ein Schiff mit einer Jahresladung an Vita untergeht und diese Ladung Blackwater nicht erreichen kann? Die Auswirkungen werden den Bewohnern schnell bewusst. Ohne Vita kann in der Stadt nicht viel laufen. Was also tun? Die Aufstände werden immer heftiger und auch Alexander wird bald an seine Grenzen kommen. Es gibt da noch die Stimmen, eine Untergrundbewegung, um die sich Alexander kümmern soll. Aber Alexander wird bald feststellen, dass der Fortschritt der einen auf dem Rücken anderer ausgetragen wird. Wie wird er sich entscheiden? Können ihm alte Bekannte bei der Entscheidung helfen?

    Nun zu meiner persönlichen Meinung. Der Autor hat es mal wieder geschafft mit dem Hauptprotagonisten Alexander einen starken Charakter zu schaffen. Ein sehr markanter Typ, der für seine Werte im Leben steht und weiß was er tut. Aber auch ein Mensch, der die Augen nicht vor der Wirklichkeit verschließt und auch bereit ist seine Meinung zu ändern. Die Story in diesem Buch ist erschreckend, vor allem, weil sie meiner Meinung nach gar nicht so fern von unserer Gesellschaft ist. Der Autor hat es also auch mal wieder geschafft, dass man nach dem Lesen des Buches noch ein paar Tage mit der Story beschäftigt ist und sich so seine Gedanken macht. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe, dass wir wie Alexander in der Lage sind, unsere Meinung auch mal zu überdenken und den richtigen Weg einzuschlagen.

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    DerFraggels avatar
    DerFraggelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sozialkritisch und zeitgemäß!
    Sozialkritischer Zündstoff!!!

    Steampunk ist eigentlich nicht mein Ding. Jedenfalls habe ich in den vergangenen Jahren nichts aus dem Genre gelesen und auch nicht das Bedürfnis gehabt zu schnuppern. Hier war der Autor ausschlaggebend. 


    Und ich wurde begeistert. 


    Münter schafft es, detailreich zu schildern und verpackt in diesem Szenario einerseits historisch, sozialkritisch und erschreckend zeitgemäß eine grandiose Geschichte.

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    dia78s avatar
    dia78vor 2 Jahren
    Neues Lebenselixier?

    Das Buch "Vita" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2016 im Papierverzierer Verlag.


    Alles beginnt mit dem Untergang des Schiffes Glory, denn der hatte einen ganzen Jahresvorrat von Vita an Board. Mit dem Mangel an dem Treibstoff und Lebenelixier, und den beginnenden Kampf der industriellen Revolution beginnt die Mühe um Ruhe und Zusammenhalt in der Gesellschaft zu sorgen. Ein Fixpunkt ist hier Friedenshüter Alexander McRoy.


    Dem Autor gelingt es ein tolles Steampunkabenteuer zu zaubern. Mit dem sehr grummeligen, aber sympathischen Hauptprotagonisten Alexander McRoy erleben wir ein Erwachen neuer Macht und einen Kampf um Sicherheit und Ruhe in Blackwater. Obwohl Steampunk, kann man sich doch sehr gut in die Geschichte hineinfühlen und man kann mit allen Beteiligten eine Geschichte erleben, welche einfach spannend und interessant zugleich ist. Auch mit geschichtlichen Zusammenhängen in Bezug auf die industrielle Revolution wurde nicht gespart. Auch politische Machtgefüge werden immer wieder aufgegriffen und versucht zu erklären, wie es zu einem solchen Verhalten der Macht kommen konnte.
    Alexander McRoy ist Friedenshüter und geht in seiner Aufgabe der Umsetzung seiner Befehle, voll und ganz auf. Man fühlt die Dienstbefließenheit und den Willen, die Arbeiter zum Protestaufgabe zu zwingen und einen geregelten Ablauf in Sinne der Stadt herzustellen. Er steht zu seinem Wort, egal auf welcher Seite derjenige steht, mit dem er den Deal abschließt, denn ab und zu muss man abwägen, wie weit man mit oder ohne diese Information kommt. Dass ihn das fast in den Abgrund befördert, wird erst später sehr markant wahr.
    Die Sprach- und Wortwahl sind sehr klar und die Geschichte somit sehr flüssig und locker zu lesen. Man kann sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen, was nicht zuletzt an dem Protagonisten Alexander McRoy liegt. Auch die inneren Zweifel, die er mit sich ausficht, machen ihn zu einem sehr sympathischen und guten Protagonisten. Die Kapitellängen sind zwar lang, aber eben durch die sehr spannungsgeladene Geschichte, eine Leichtigkeit durch diese hindurch zu fliegen.


    Jeder, der noch nie Steampunk gelesen hat, aber sich gerne einmal an einem Stück dieses Genres ausprobieren möchte, ist mit diesem Werk von Felix A. Münter sehr gut beraten. Denn es behandelt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern beleuchtet auch die Situationen der industriellen Revolution und deren Politik.
    Begeben Sie sich auch nach Blackwater und entdecken sie mit Alexander McRoy das Leben und Wirken von Vita.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 2 Jahren
    Vita - Eine Chance für die Zukunft?


    Vita ist die Substanz der Zukunft, mit ihr wird das Leben in Blackwater wieder komfortabler. Die durch Vita angekurbelte Industrie versorgt die Arbeiter mit Jobs und somit Geld für sich und ihre Familien. Als eine riesige Ladung Vita auf dem Seeweg verloren geht stockt die Industrie und eine Rezension droht. Erste Unruhen bilden sich und es beginnt im Untergrund von Blackwater ein Widerstand gegen die aktuelle Regierung. Der Mann des Gesetzes vor Ort ist der Friedenshüter Alexander Mc Roy, ein Mann mit Prinzipien und absoluter Loyalität gegenüber seinen Befehlsgebern. Seine Aufgabe ist es den Widerstand niederzuschlagen und er stellt den Anführern der Bewegung eine Falle, aber es kommt alles anders, als er denkt...


    Felix A. Münter gelingt es in seinem Steampunk-Roman Vita eine industrielle und kalte Atmosphäre zu schaffen. Mit seinem lebendigen und temporeichen Schreibstil hat er mich schnell in die Welt Blackwater entführt. Der Hauptprotagonist, Alexander Mc Roy, ist interessant und spannend charakterisiert. Ein Mann des Gestzes, der zwar eine eigene Meinung hat, die aber hinter den Interessen seiner Auftraggeber zurückstellt. Diese Loyalität wird in Vita deutlich in Frage gestellt und es ist ein spannender Prozess, wie er versucht gegen seine Maxime anzukämpfen. Der Spannungsbogen des Romans wird direkt mit Beginn des Buches aufgebaut und durch die rätselhafte Substanz Vita und dem Kampf der Widerständler gegen das Regime auf hohem Niveau gehalten. Auch eine gehörige Portion Kritik an den ausbeutenden Gesellschaften der heutigen Zeit wird vom Autor bewusst mit berücksichtigt.


    Insgesamt ist Vita für mich eine durchaus erschreckende Vision für die Zukunft und aufgrund ihrer Authentizität hat sie mich auch nachdenklich zurückgelassen. Ein aus meiner Sicht toller Steampunk-Roman. den ich gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte!!!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar

    Liebe Rezensentinnen und Rezensenten,
    Liebe Liebhaber der Krimi-/ Thrillerliteratur im Steampunkgewand,

    VITA von Felix Münter wird euch mit einer fesselnden Geschichte begeistern. Der erste Amazonrezensent FLAVENTUS meint das zur Geschichte:

    "Und das Buch lesen [sollten Sie]. Denn dieser Thriller ist nicht einfach nur ein gewöhnlicher Thriller, der in ein Steampunk-Universum verfrachtet wurde. Es ist eine spannende und wendungsreiche Geschichte, die sich voll und ganz dem menschlichen Streben nach Mehr in all seinen Facetten verschreibt.

    Ich bin geneigt, Bücher, die dem Leser mit einem offenen Ende und unbeantworteten Fragen zurücklassen, nicht mit der vollen Punktzahl zu bewerten. Aber in diesem Fall wiegt es nicht so schwer, als dass es dem restlichen Buch gerecht werden würde. Dieses Buch verdient nämlich die uneingeschränkte Leseempfehlung."[Quelle]

    Na, neugierig geworden?
    Dann laden wir dich herzlich ein, dich für unsere Leserunde zu bewerben. Wir stellen 20 Exemplare als E-Book zur Verfügung.


    Das sagt Felix über sich selbst:

    Ich bin: ein notorischer Vielschreiber;
    jemand, der davon überzeugt ist, dass ein Autor jedes Genre beackern können sollte;
    interessiert an Geschichte und Politik;
    Casual-Gamer;
    leidenschaftlicher Anzugträger;
    Rollenspieler;
    Brettspiel-Fanatiker.

    Nähere Informationen findest du hier.


    Klappentext:

    »Mit Vita in ein besseres Morgen!«

    Fortschritt ist unaufhaltsam. Und Vita ist der Katalysator des Fortschritts. Durch die mysteriöse Substanz ist es dem Stadtstaat Blackwater gelungen, seine Vormachtstellung in der Welt auszubauen und zu behaupten. Doch der Untergang der Glory, einem Frachter mit der Jahresproduktion Vita an Bord, bedroht die Zukunft der aufstrebenden Stadt. Friedenshüter Alexander McRoy wird bei seinen Ermittlungen in Ereignisse verstrickt, die erschütternder nicht sein könnten …


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    Letzter Beitrag von  Papierverzierer_Verlagvor 7 Monaten
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