Ich hatte keine Ahnung was mich erwartet und wurde sowas von überrascht.
Der Autor entführt uns an die Loreley. Wir lernen Rufus Zweipfennig kennen, er ist eine Hexe ( kein Schreibfehler / hat damit zu tun das die Hexenzirkelanführerin Weiblich ist) und Geisterjäger.
Er befreit die Menschen von lästige Geistern, bei einer Befreiung trifft er auf einen besonderen Geist und wir sind mitten drin in der Story.
Mehr will ich nicht verraten um nicht zu spoilern.
Der Schreibstil ist frisch authentisch, lässt einen so durch die Seiten gleiten.
Hier passt der Spruch : Nur noch ein Kapitel 😅
Der Protagonist Rufus, so ein toller Kerl, offen, verschlossen im richtigen Moment, etwas eigensinnig. Ist mir in superkurzer Zeit ans Herz gewachsen.
Seine Begleiterinnen durch die Geschichte, sind einfach mega.
Auch die Beschreibung der jeweiligen Settings sind sehr realistisch getroffen und es entstehen beim Lesen Bilder im Kopf.
Rufus muss einiges durchmachen und geht oft an seine Grenzen und darüber hinaus, was seiner Entwicklung einen ordentlichen Schub gibt.
Die Spannungskurve wird jederzeit hochgehalten und man will unbedingt weiterlesen.
Für mich ein absolutes Highlight und eine humorvolle spannende Hexengeschichte die ohne Hexenbesen und Zauberhut auskommt aufklärt im richtigen Moment, warum es anders ist und einem ab und zu der Mund offen steht lässt.
Felix Bartsch
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Felix Bartsch
Wer Avocado sagt, muss auch Bionade sagen
Zweipfennigs geisterhafte Detektei: Erster Fall
Neue Rezensionen zu Felix Bartsch
3,5/5⭐️
Das Buch konnte mich in einigen Punkten überzeugen, lässt mich insgesamt aber mit gemischten Gefühlen zurück. Der Schreibstil ist sehr angenehm, humorvoll und locker, wodurch der Protagonist sofort lebendig wird. Er ist charmant, menschlich und hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, was ihn nahbar macht. Die Nebencharaktere sind vielfältig, jeder trägt seinen Teil zur Geschichte bei. Besonders die Rückblicke des Protagonisten haben mir gefallen, sie geben der Figuren noch mehr Tiefe.
Der Einstieg fiel mir allerdings schwer. Im ersten Drittel konnte mich die Handlung kaum packen, ich hatte Schwierigkeiten, dran zu bleiben. Sobald die Nebencharaktere stärker eingebunden wurden, bin ich richtig warm mit der Geschichte geworden. Die letzten zwei Drittel habe ich dann regelrecht an einem Tag verschlungen.
Das Worldbuilding hat mir gut gefallen und hebt sich von anderen Hexenbüchern ab. Der Hexenzirkel als Institution und die Welt der Geister sind durchdacht und strukturiert. Koblenz als urbane Fantasy-Kulisse gibt der Geschichte zusätzlich eine eigene Note.
Es gibt jedoch einige Punkte, die den Lesefluss gestört haben. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind mir hier häufiger aufgefallen, was mir sonst kaum passiert. An manchen Stellen wird eher erzählt als gezeigt, und die Monologe des Protagonisten, in denen er die Welt erklärt, hatten subtiler sein können. Bei den Krimi-Elementen ist oft schnell klar, wer auf welcher Seite steht, und der Lesende versteht manchmal Dinge eher als der Protagonist, was mich etwas ausbremste. Für mich ein kleiner Punkt: Die Erwähnungen von Harry Potter haben mich etwas gestört, weil die Autorin meiner Meinung nach nicht noch mehr Plattform bekommen sollte.
Das Ende ist rasant und actionreich, bietet einen gelungenen Abschluss und bereitet gleichzeitig auf den nächsten Band vor. Für ein Debüt ist das ein starker Auftakt einer Reihe und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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