Felix Dahn Ein Kampf um Rom

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Inhaltsangabe zu „Ein Kampf um Rom“ von Felix Dahn

»Ein mit Kontrasteffekten glänzend operierendes Riesenfresko, dessen Figuren sich mir, gewiss nicht zufällig, am stärksten eingeprägt haben.« Marcel Reich-RanickiItalien im 6. Jahrhundert: In Ravenna regieren die Ostgoten. Doch als ihr großer Herrscher König Theoderich stirbt, beginnt ein dramatisches Ringen um die Macht im weströmischen Reich. Blutige Schlachten, große Leidenschaften und schmähliche Intrigen kennzeichnen den Kampf der ostgotischen Recken gegen den Untergang. Felix Dahn schuf mit seiner legendären Saga den bis heute populärsten deutschen historischen Roman.Marcel Reich-Ranicki beschrieb das Werk als »ein mit Kontrasteffekten glänzend operierendes Riesenfresko« und selbst Bismarck, der als eingefleischter Belletristikverächter galt, soll dieses Buch zweimal gelesen haben. Jetzt in der Sonderedition berühmter historischer Romane: Mit einem Essay zu Leben und Werk des Autors.

Dieser Roman ist historisch wohl nicht immer in allen Einzelheiten ganz korrekt, aber trotzdem ein herrlicher Schmöker aus der Zeit, da Goten, Langobarden, Römer, Griechen und am Ende sogar Wikinger in und um Rom herum sich tummelten. Die meisten Anführer sind historisch authentisch, die interessanteste Figur, der Römer Cethegus, nicht.

— RobinBook
RobinBook

schon ein Schinken, aber ein Klassiker. Geschichte at its best- Spannung, Drama, Tragoedien. sollte man gelesen haben

— readingrat
readingrat

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  • Leserunde zu "Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat

    Der Turm der Welt
    BenjaminMonferat

    BenjaminMonferat

    Hallo liebe Lesenden,der eine oder die andere wird sich möglicherweise noch an meine Präinkarnation erinnern, als Stephan M. Rother, der gemeinsam mit Euch und Ihnen zum Beispiel diese Leserunde bestritten hat. Nun, es gibt große Neuigkeiten. Ich bin nicht länger Gandalf der Weiße, sondern ... Also, kurz gesagt: Als Autor voluminöser zeithistorischer Romane veröffentliche ich als Benjamin Monferat. (Irgendwie seh ich im Video aus wie frisch aus den Katakomben. Autorenschicksal: Man kommt zu wenig raus.)Monferats Erstling, "Welt in Flammen", die Erzählung um die letzte Fahrt des Simplon Orient Express, wird mancher vielleicht schon gelesen haben. Die Resonanz - auch hier auf LovelyBooks - hat mich schlicht umgehauen. Platz sieben bei den Jahresbesten. Klasse.Mit "Der Turm der Welt" legen wir nun am 26. August im Wunderlich Verlag den Nachfolger vor, eine spektakuläre Geschichte vor dem Hintergrund der gigantischsten Massenveranstaltung des 19. Jahrhundert, der Pariser Weltausstellung des Jahres 1889. Ihr Prunkstück - der Eiffelturm - erinnert bis heute an dieses Ereignis.Die Völker Europas versammeln sich zu einem Fest des Friedens - doch ein düsterer Schatten hängt über Paris, die Drohung eines verheerenden Anschlags, der die Stadt, den Kontinent, die Welt ins Chaos stürzen könnte. Die ersten Seiten des Textes sind ganz aktuell (5.8.2016) in der offiziellen Leseprobe zu bestaunen (rechte Seite: "Downloads"); etwas mehr sogar in unserer Kingsize-Version. Hier erhebe ich zudem die Stimme und spreche zum Volke. Will sagen: Ich lese eine der ersten Szenen des Romans. Eigentlich sollte ja jedes Empfangsgerät irgendwelche Lautsprecher haben. Wer das Ganze nicht hören kann, gebe mir Bescheid. Dann ruf ich an und lese vor. Mehr zum Buch gibt es noch einmal hier zu lesen. Und hier berichtet der Autor, was für ein ausgesucht ekelhaftes Gefühl es ist, monatelang literarisch an einem Anschlag zu arbeiten - und dann geschieht dieser Anschlag tatsächlich, im Jahre 2015 und vor den Augen der Welt. Das Buch konnte danach nicht mehr dasselbe sein. Es ist mir noch wichtiger geworden, und ich sehe es inzwischen als Zeichen an die bösartigen Menschen mit den Kalaschnikows, die glauben, unsere Art zu leben zerstören zu können. Und an die anderen bösartigen Menschen, die auf dem Rücken der Opfer ihr eigenes Süppchen kochen wollen, indem sie den Angehörigen einer ganzen Religion die Schuld zuschieben. Ihr - werdet - nicht - gewinnen!Wobei diese Schwere und Düsternis keineswegs aus jeder Seite der Geschichte spricht. Das Lektorat war zwischenzeitlich immer mal in Sorge, ob sie nicht zu gut gelaunt klingt. (Ich geb's ja zu: "Serge der Concierge" ist wirklich etwas albern. Aber, hey, schließlich ist es mein Name, der richtig groß auf dem Buch steht. Der Name des Verlags steht da sehr viel kleiner.)"Der Turm der Welt" ist also der Titel, den ich mit Euch lesen möchte. Was dann aber meine Frage wäre: Damals, im neunzehnten Jahrhundert, wurde auf einer Weltausstellung Kulturen aus fremden Ländern gezeigt. Das war noch völlig unbekannt für die europäischen Besucher. Ebenso unbekannt wie die pochenden, stampfenden, dampfenden Maschinen. Eine Menge zu sehen also. - Wie aber müsste so eine Ausstellung heute aussehen, damit sie spannend wird für Euch, heute, da wir es gewohnt sind, die ganze Welt mit Hilfe weniger Klicks serviert zu bekommen - auf dem sieben Zoll-Display. Auf der Pariser Weltausstellung war Gottlieb Daimler zugegen, mit dem ersten Automobil, Thomas Alpha Edison mit dem ersten Gerät, das Klänge und Stimmen aufzeichnen konnte. Und heute? Hat das Pokemon denselben faszinierenden Schauwert? (Ich könnte übrigens schwören, dass es das vor ein paar Jahren schon mal gab, dieses Pokemon, genau dasselbe Tier. Fehler in der Matrix vielleicht.) Doch das Fremde, das Neue, das Unbekannte und Exotische: Gibt es das überhaupt noch? Wie würde das aussehen - für Euch? Just kommt mir noch in den Sinn, dass ich gar nicht verraten habe, was es dabei überhaupt zu gewinnen gibt, wenn man die Frage beantwortet. Wobei das vermutlich irgendwo da oben schon steht. 20 Exemplare unseres hochwertigen Titels "Der Turm der Welt" warten auf die glücklichen Gewinner. Unser unparteiisches Katzenrudel ist bereits hoch motiviert, die Sieger zu ermitteln.Berücksichtigt werden sämtliche Bewerbungen, die bis zum 9. August eingehen. Danach werden die Exemplare an die Gewinner überlichtschnell versandt, und wir können loslegen. Da "Der Turm der Welt" vierzehn Tage später auch schon rauskommt, können sich dann auch die Enthusiasten anschließen, die das Buch im Handel erworben haben (was Verlag und Handel freut. Den Autor sowieso.)Mir bleibt an dieser Stelle nur noch zu sagen, dass ich mich Ungeheuer freue ... halt, klein, führt sonst zu Missverständnissen ... dass ich mich ungeheuer freue auf unsere Exkursion in die aufregendste Stadt der Welt.À bientôt - in Paris!Benjamin Monferat / Stephan Rother

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    • 1719
    BenjaminMonferat

    BenjaminMonferat

    23. August 2016 um 11:13
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    SiCollier schreibt Felix Dahn - Kampf um Rom - Cetegus. Narses. Da kommen in der Tat Erinnerungen. Oh was hab ich damals mitgelitten, in Film und Buch. Ds sollte ich auch endlich wieder einmal lesen.

    Das Buch hab ich zig Mal aus der Stadtbücherei ausgeliehen. Als es dann ausgemustert wurde, hat die Bibliothekarin es mir geschenkt. Und als ich letztes Jahr zum ersten Mal eine Lesung in meinem ...

  • Ein Kampf um Rom

    Ein Kampf um Rom
    RobinBook

    RobinBook

    02. September 2015 um 16:12

    Dieser Roman ist historisch wohl nicht immer in allen Einzelheiten ganz korrekt, aber trotzdem ein herrlicher Schmöker aus der Zeit, da Goten, Langobarden, Römer, Griechen und am Ende sogar Wikinger in und um Rom herum sich tummelten. Die meisten Anführer sind historisch authentisch, die interessanteste Figur, der Römer Cethegus, nicht.  

  • Epische Historie

    Ein Kampf um Rom
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    06. January 2015 um 09:39

    Was kann man über ein solches Buch wirklich sagen? Wenig, da man sonst vermutlich die halbe Handlung erzählen würde - und das ist ja nicht Sinn der Sache. Eines ist bei diesem Werk allerdings klar es zeigt ganz deutlich, was geschieht wenn ein König stirbt. Wie sich die sonst so geliebten Menschen um einen Thron streiten und bekriegen, als gebe es kein Morgen. Unter denen folgen wir auch dem Präfekten Cethegus. Dessen Charakter könnte verschlagener nicht sein. Und bringt wohl die eine oder andere Wende ins Geschehen.   Fazit: Bis auf einige wenige Namen bleibt einem wohl der des Präfekten am deutlichsten in Erinnerung. Die Schreibweise ist der damaligen Zeit eben angepasst. Was jedoch nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Hat man sich erst mal an all die Figuren und die Legionszahlen gewöhnt - mit der man an mancher Stelle regelrecht erschlagen wird - sollte man das Buch auch zu Ende lesen. Es lohnt sich allemal. In jedem Fall ein Buch, das durchaus empfehlenswert ist. Auch wenn man mit geschichtlichen Handlungen sonst vielleicht weniger am Hut hat.

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  • Das absolut beste Buch was ich jemals gelesen habe

    Ein Kampf um Rom
    Gothaswintha

    Gothaswintha

    12. September 2014 um 00:05

    "Ein Kampf um Rom" ist ein Buch wie man es heute leider nicht mehr finden kann. Die Schatztruhe aus der Dahn seine Wörter angelt ist so reich. Seine Formulierungen sind gekonnt und erinnern meine Seele an die Zeit in der alle so Sprachen. Dieser heldenhafte Epos voller Heldenmut und Heldentod ist so gewaltig. Der Patriotismus dieses Buches rührt mich. Lieber würde ich sterben als dieses Buch nie gelesen zu haben. Bleibt nur noch zu sagen: Gebt Raum, ihr Völker, unserm Schritt :  Wir sind die letzten Goten!  Wir tragen keine Krone mit - Wir tragen einen Toten.  Mit Schild an Schild und Speer an Speer Wir zieh'n nach Nordlands Winden,  Bis wir im fernsten grauen Meer Die Insel Thule finden.  Das soll der Treue Insel sein,  Dort gilt noch Eid und Ehre.  Dort senken wir den König ein Im Sarg der Eichenspeere.  Wir kommen her - gebt Raum dem Schritt - Aus Romas falschen Toren : Wir nehmen nur den König mit - Die Krone ging verloren. 

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  • Rezension zu "Ein Kampf um Rom" von Felix Dahn

    Ein Kampf um Rom
    Spanier

    Spanier

    23. August 2009 um 01:18

    Ich bin der Spanier ! also net der Italer - der Welsche, damals im 6. ten Jahrhundert höchstens der Iberer, doch geschrieben wurde dieses Buch im 19.ten Jahrhundert und wenn ich mir überlege was für kranke, kaputte, perverse Köpfe anschließend in der Weltgeschichte ihren Einfluss und ihren Unheil vor allem, trieben - fühlte ich beim lesen: wenn diese verhurten, kranke , verdammten Wichser (sorry) dieses Buch in der Hand hatten, dann wundert mich nichts! Kurz gesagt, genial poetisch erzählter Roman, komplett heldenmäßig einseitig , bezogen auf das germanische, bewiesen durch den Werdegang des Dahn´s und seiner Folgen * storys* sowohl übertriebener Einblendungen von Wikinger wie Sprengstoff um jene Zeit! Ich, als der Außengeländer, tippe: Viva los Goten aber die vom Westen, die waren bei uns und net bei den Italer wie die Ostgoten, die andauernd verseckelt wurden von dem intrigantischem und verräterischem Volke der Welschen und Byzantiner, lt. Dahn dem Felix . 4 Sterne für die poetische Schreibweise, den Rest nehm, ich nicht Ernst !!!!!!!!

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  • Rezension zu "Ein Kampf um Rom" von Felix Dahn

    Ein Kampf um Rom
    nelloroso

    nelloroso

    23. January 2009 um 21:03

    "Ein Kampf um Rom" von Felix Dahn ist meine Nummer Eins in Sachen historische Romane. Einfach Super. Dahn schreibt in diesem Buch über das Ostgotenreich in Italien zur Zeit der Völkerwanderung. Vielmehr den Kampf und den Untergang der Nachfolger von Theoderichs von Ravenna. Liebe, Verrat , Intrigen , Schlachten, Helden, diesen Buch hat alles was man braucht. Da es um 1870 geschrieben worden ist, ist die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig. Ich fand das passt aber irgendwie zur Geschichte. Muss man gelesen haben.

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  • Rezension zu "Ein Kampf um Rom" von Felix Dahn

    Ein Kampf um Rom
    Kiwiken

    Kiwiken

    26. September 2008 um 17:59

    Es überrascht mich, daß dieses Machwerk hier bisher ausschließlich so positiv bewertet wurde - ich selbst habe es nicht einmal geschafft, es durchzulesen, und das passiert mir selten. Wenn es keine Schulliteratur gewesen wäre, hätte ich es mir sicher nicht angeschafft. Die Sprache ist schwülstig, voller gewolltem Pathos, die Handlung ebenso. Allein die edlen Germanen und der Schwerpunkt auf Heldentum und Heldentod sind für heutige Leser ebenso schwer zu ertragen wie sie zu Zeiten des Autors populär waren. Hinzu kommen die zu überbrückende Zeitspanne, die Unzahl der handelnden Personen, die nicht gerade Spannung aufkommen lassen - zumal man den Ausgang der Geschichte ja im Wesentlichen kennt, auch wenn Dahn nicht immer dicht an der historischen Wirklichkeit bleibt.

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  • Rezension zu "Ein Kampf um Rom" von Felix Dahn

    Ein Kampf um Rom
    LovelyRita

    LovelyRita

    11. May 2008 um 23:20

    Ein must! Es lohnt sich, sich nicht von den vielleicht etwas langatmig erscheinenden ersten seiten und/oder der in heutigen Ohren etwas hölzernen Sprache abschrecken zu lassen.

  • Rezension zu "Ein Kampf um Rom" von Felix Dahn

    Ein Kampf um Rom
    Lepantho

    Lepantho

    01. January 2008 um 12:50

    Gut und atemberaubend erzählt Dahn den Untergang des Ostgotenreiches in Italien.
    Spannung erhält der Roman vor allem wegen der Intrigen und der Machtpolitik des Präfekten von Rom, Cethegus, der Westrom wiederherstellen und sich zum Imperator machen will.