Felix Denk , Silke Denk Eltern, die auf Schaukeln starren

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Inhaltsangabe zu „Eltern, die auf Schaukeln starren“ von Felix Denk

Spielplätze sind längst nicht mehr nur Orte für die lieben Kleinen - nein, sie sind eine sandige Bühne, auf der Väter und Mütter ihre neue Rolle als Eltern öffentlich erproben. Da ist die Schnösel-Mutter im Kaschmirponcho, die ihren Heinrich zum Durchsetzen anfeuert - schließlich soll er mal eine Führungspersönlichkeit werden. Auf der Rutsche hampelt der Action-Daddy wilder als seine beiden Söhne, misstrauisch beäugt vom Business-Papa, der lieber über iPhones als über Kinderköpfe streichelt, während die Öko-Mama ihre fünfjährige Zoé mit einem kräftigen Schluck Muttermilch tröstet, wenn sie nicht gleich an der Wippe drankommt. Zwischen Schaufel und Schaukel liefern Silke und Felix Denk ein amüsantes Bild der heutigen Elterngeneration.

Unterhaltsames Elternportrait mit ein paar Interessanten Wissensfacts zwischendurch.

— Linker_Mops
Linker_Mops

Unverblümter Blick in den Spiegel für Eltern. Gut beobachtet und sehr unterhaltsam geschrieben.

— Frieda-Anna
Frieda-Anna

Schauplatz des Buches sind Deutschlands Spielplätze, wo übereifrige Mütter und Väter sich gerne gegenseitig die Show stehlen.

— Jonas1704
Jonas1704

Sehr lustige Geschichte

— Langeweile
Langeweile

Das ist Realität, auch wenn es sich wie Satire liest

— Bibliomarie
Bibliomarie

Komisch, ehrlich, aber auch alle Extreme beschreibend!

— sommerlese
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  • Eltern sind auch nur Leute

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Frieda-Anna

    Frieda-Anna

    06. July 2016 um 05:51

    Da haben Felix und Silke Denk auf dem Spielplatz aber genau aufgepasst. In dem quietschegelben Taschenbuch mit einem erstaunt frustriert dreinblickenden, bärtigen Mann (ob das Herr Denk ist?) auf dem Cover geht es um das Verhalten von Eltern auf dem Spielplatz, wenn die Kita vorbei ist und alle, von der Bio und Blogger Mum, bis hin zum Kumpel und experten Papa, ihren Nachwuchs am Hals haben. Da tun sich Abgründe auf, die das Autorenpaar hier wunderbar und mit großartigem schreiberischen Talent, absolut punktgenau in Szene gesetzt haben. Die Kapitel sind in die sieben Wochentage aufgeteilt, die wiederum Unterkapitel haben, die die eigenwillige Charakterisierung der unterschiedlichen Elterntypen beschreiben. Da wird mit Biocreme gecremt, kiloweise gesunde Dinkelkekse und zuckerfreies Zeugs nach verschiedenen Mondphasen ausgepackt und den Kleinen zum Verzehr aufgedrängt. Babykleidung gemustert und Erklärbär gespielt. Ob jemand möchte oder nicht. Da ich selber keine Kinder habe, konnte ich mich beim Lesen bequem zurücklehnen und mich über die Sandbuddler wider Willen totlachen. Ich habe viele Freunde, Bekannte und Verwandte wiederentdeckt und die ganze Zeit gelacht und gerufen:"Jaaa! Genauso machen die mit sich und den armen Kindern!!!" Ich habe überlegt, welches Kapitel und welcher Elterntypus mich am meisten belustigt hat, aber es hält sich alles die Waage und es wird einfach nicht langweilig, denn dieses Thema gibt eine Menge Stoff her. Ein Highlight ist vielleicht doch am Ende das Kindergeburtstagskapitel. Das Horrorszenario und die tickende soziale Zeitbombe eines jeden Elterndaseins. Auch hier beweisen Herr und Frau Denk einen großen Erfahrungsschatz und arbeiten kleine und große Katastrophen ungeschönt heraus. Aber es ist nicht nur lustig. Ich habe die Botschaft heraus gelesen, nicht so einen Hype um die Kleinen zu veranstalten, sich nicht zu verbiegen und krankhaft zu vergleichen. Und vielleicht war es in der alten Bundesrepublik ja doch gar nicht so schlecht, als der Kindergarten um 12 aus war und die Kinder dann einfach Feierabend hatten.

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  • Von Super Mami und Power Daddy

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Jonas1704

    Jonas1704

    04. July 2016 um 22:25

    Wen man all das schon hinter sich hat - Kinderkriegen, Windeln wechseln, schlaflose Nächte, Kindereziehung, versuchen alles richtig zu machen, glauben alles falsch zu machen, scheitern, Erfolg haben - genehmigt dieses humrovolles Buch einem ein paar angenehme Lesestunden wobei man denkt anderen passieren auch viele Fauxpasse, wenn sogar nicht mehr. Jedoch ist alles ziemlich nachvollziehbar. In der Welt in der wir heutzutage leben, steht Lifestyle über alles und somit haben Erziehungsexperten, Elternforen und Lektüren oftmals viel mehr beizutragen als die eigene Meinung. Man vergisst auch oft in sein Inneres zu hören und festzustellen ob man denn auch wirklich so reageiren will oder ob eine andere Macht über einem schwebt und unser Verhalten kontrolliert, die Macht der Medien. Schauplatz des Buches sind Deutschlands Spielplätze, wo übereifrige Mütter und Väter sich gerne gegenseitig die Show stehlen. Ob man nun das Kind extrem motiviert, oder perfekt stylen möchte, oder sogar extrem ernährungsbewusst füttert, eins ist klar: alle Eltern meinen es gut und wollen nur das Beste für ihre Sproßlinge! Und wenn dann mal auch das Ego nicht zu kurz kommen möchte : sei's drum!

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  • Spielplatz-Beobachtungen

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    AKRD

    AKRD

    21. April 2016 um 08:20

    Bei dem Satz „Spielplätze sind längst nicht mehr nur Orte für die lieben Kleinen – nein, sie sind eine sandige Bühne, auf der Väter und Mütter ihre neue Rolle als Eltern öffentlich erproben.“ musste ich schon das erste Mal schmunzeln. Da ist was Wahres dran... Insofern ist „Eltern, die auf Schaukeln starren“ eigentlich ein Porträt der heutigen Elterngeneration, die man als solche schon mal ganz unvoreingenommen lesen sollte. Vielleicht ertappt man sich ja dabei, dass man sich ein kleines bißchen wieder erkennt – auch wenn die meisten Kategorien schon recht „überspitzt“ scheinen, aber das ist wohl auch genauso beabsichtigt, denn sonst würde das Buch kaum im Genre „Humor“ angesiedelt..! Felix und Silke Denk nehmen uns also mit in die Welt von „ Von Bio-Mamas, iPhone-Papis und anderen Spielplatz-Profis“ und das schon wirklich unterhaltsam. Unterteilt ist das Buch quasi in einzelne Tage einer Woche sowie verschiedene Elterntypen wie z. Bsp. u.a.: - die mode- und markenfixierte Bloggermum - der allwissende und unüberhörbare Experte - die Helikoptermutter, die von einer Panikattacke in die nächste jagt - der Neodad, der alles macht, was man von ihm verlangt - die dauerstillende Forenmutti - der Kumpelpapa, der beste Buddy der Kleinen - die dauermissgelaunte Guantánamo-Mutter Allein schon diese Unterteilung brachte mich zum Schmunzeln, denn irgendwie haben wir diese Eltern doch alle schon mal beobachtet, während unsere Kleinen seelenruhig im Sandkasten neue Freundschaften zwischen Förmchen und Schäufelchen geschlossen haben. Sehr sympathisch fand ich, dass die Autoren das Buch offensichtlch ihren beiden Söhnen gewidmet haben, ohne die sie schließlich nie auf einem Spielplatz gelandet wären... Ganz so ernst zu nehmen ist das Buch wohl nicht gemeint, aber wenn man es mit einem Augenzwinkern liest, dann macht es echt viel Spass.

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  • Lustige und nachdenkliche Geschichten auf dem Spielplatz

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Langeweile

    Langeweile

    01. April 2016 um 10:40

    Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und mich köstlich amüsiert.So oft laut gelacht habe ich bei einem Buch lange nicht mehr. Den Verfassern ist es ,nach sicherlich langen Studien, gelungen die einzelnen Elterntypen gut zu skizzieren. Die Bloggermum,der Businesspapa,der Kumpelpapa und nicht zu vergessen die Helikoptermutter sind auf herzerfrischende Weise dargestellt.Die Vergleiche des Opas mit der Kindheit in früheren Jahren ,sprachen mir aus der Seele. Auch wenn sich die Methoden zur Kindererziehung grundlegend geändert haben ,so ist doch die Liebe zu den Kindern gleich geblieben. Ich wünsche mir eine Fortsetzung ,auch in der Schule wird es viel zu beobachten geben,oder? Buchtitel: Eltern, die auf Schaukeln starre

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  • Eltern, die auf Schaukeln starren

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    lissi91

    lissi91

    18. March 2016 um 12:38

    In diesem locker, leichten Buch berichten uns Felix und Silke Denk von ihren Beobachtungen auf deutschen Spielplätzen. Es tauchen zb. auf: Die Helikoptermutter, der Business-Dad, der Kumpel-Dad und die Blogger-Mum.Während die Helikopter-Mum auf alle Eventualitäten vorbereitet ist, sei es eine Atomkatastrophe oder ein offener Bruch des Sprösslings - spielt der Kumpel-Dad gerne auch mal ein Erdbeben nach. Die Blogger-Mum kleidet sich natürlich oftmals farblich passend zu ihrer Tochter um dies in Bildform um die ganze Welt zu schicken. Der Business-Dad weis leider meist nicht viel mit seinem Nachwuchs anzufangen, seine Frau schickt ihn nun mal leider jedes Wochenende für einige Stunden auf den örtlichen Spielplatz. Es wird gelästert, beobachtet und ungebetene Ratschläge zu fremden Kindern verteilt. Jeder hat das schlaueste und liebste Kind, oder am besten gleich 2 oder 3!Ich habe bei diesem Buch unglaublich viel gelacht. Da hatte ich direkt Lust bei gutem Wetter sofort mit meinem Sohn auf den Spielplatz zu gehen um dieselben Beobachtungen anzustreben. Ich hätte auch nicht gedacht dass man in allen Charakteren auch eine Mischung in sich selbst wiederfand. Auch gab es viele wissenschaftliche Erklärungen für bestimmtes Verhalten, bzw. statistische Aufzeichnungen die dem Buch auch eine gewisse Ernsthaftigkeit verliehen und in denen man merkte, dass bestimmte Verhaltensweisen gar nicht so überspitzt dargestellt sind, sondern sich tatsächlich so verhalten. Es war wieder ein wunderbares Buch zum Abschalten und Schmunzeln, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch (habe es als Ebook gelesen) und sorgt für eine Menge Gesprächsstoff unter Familien.Schade dass wir so selten auf den Spielplatz gehen, da wir einen großen Hof haben. Zudem ging es hier vor allem um Spielplätze in den Großstädten Deutschlands. Wir können hier meist nur mit Dorf-Spielplätzen aufwarten. Da habe ich nicht die ganz große Auswahl an Charakteren :)

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  • In deutschen Sandkästen

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    Die Autoren sind Eltern, sie wissen also wovon sie sprechen. Auch die Denks werden ihre Stunden auf den Spielplätzen der Nation verbracht haben. Wo sonst können Stadtkinder noch draußen spielen. Aber spielen sie überhaupt noch? Oder sind die Spielplätze nicht vielmehr die Orte geworden, an denen die Eltern sich präsentieren können? Immer nach dem Motto „Mein Kind kann aber schon……“ Bei den ersten Seiten dachte ich noch an eine gut gemachte Satire, die unterhaltsam und pointiert die neue Elterngeneration auf die Schippe nimmt. Aber je mehr ich darüber nachdachte und mich an reale Szenen erinnerte, desto mehr wurde mir klar: genau so ist es! Besonders auf den Spielplätzen in den angesagten Vierteln der Städte. Auch die Einteilung der Elterntypen stimmt, auch wenn es schon mal zu Überschneidungen kommt. Auch die Bussinessmami greift schon mal zu Globulis und Notfalltropfen. Eine Woche Spielplatz und alle Befindlichkeiten der Helikoptermamas und der neuen Väter sind treffend beschrieben. Das Buch sollte zur Pflichtlektüre werden, denn auf absolut witzige Art und Weise bekommen die Eltern den Spiegel vorgehalten, ohne das die Autoren in den Besserwisser Jargon fallen. Wenn sich nur einige wiedererkennen und mal ein wenig lockerer mit sich und ihren Kindern sind, ist schon viel gewonnen. Aber ich fürchte es werden wohl die falschen Eltern lesen und nicht die, die statt des 33.Erziehungsratgebers dieses Buch nötig hätten. Dabei bleibt es immer absolut komisch und über Andere kann man bekanntlicherweise immer am besten lachen. Für mich eine Empfehlung an alle Eltern und die, die es bald werden. Das Buch ist dem Verlag rundum gelungen. Das Cover und die gesamte Gestaltung passt.

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    • 2
  • Lustig und doch so wahr

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Melody73

    Melody73

    18. May 2015 um 19:01

    Die LP versprach schon allerhand Spass. Was ich dann aber in dem Buch fand übertraf meine Erwartungen dann doch nochmal um einiges. Egal welcher Typ Papa oder Mama. Tatsache ist dass jeder mindesten einen dieser Typen im Leben kennt oder kennengelernt hat. Manche Situationen kamen mir so bekannt vor ich nickte nur. Das Buch selbst darf man allerdings auch nicht zu ernst nehmen. Es ist aber irgendwie auch eine Anregung einmal über sich selbst nachzudenken. Ich hab mich in manchen Situationen selbst wiedererkannt und im nachhinein dachte ich nur oje stimmt. Es war auf alle Fälle eine willkommene Abwechslung und man kann herzhaft lachen. Danke für die herrlichen Stunden. Das Buch werde ich weiterempfehlen und rate auch es einfach mal zu lesen. Darauf einlassen und überraschen lassen.

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  • Von Eltern, Kindern und Schaukeln

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Hanz

    Hanz

    30. April 2015 um 18:43

    Das Buch "Eltern, die auf Schaukeln starren - Von Bio-Mamas, iPhone-Papis und anderen Spielplatz-Profis" von Felix Denk und Silke Denk aus dem Hause Ullstein wird wohl den einen oder anderen Leser gleich an den Film "Männer, die auf Ziegen starren" erinnern, wodurch man wohl gleich das Genre einordnen kann: Humor, Satire, Ironie. Die Autoren beschreiben ihre Beobachtungen und Erlebnisse auf einem Spielplatz "in einer Woche". Sie erzählen von Kumpelpapas, Disziplinfanatikern, Businessdads und Co. Auf humorvolle Weise werden die ganz unterschiedlichen Elterntypen und deren Verhalten auf dem Spielplatz dargestellt. Natürlich zum Teil sehr überspitzt, aber das ganze muss selbstverständlich auch mit einem Augenzwinkern gelesen werden. Insgesamt gebe ich drei Sterne für dieses Buch, weil ich es schon im Großen und Ganzes recht amüsant fand, doch stellenweise (gerade am Ende) war es dann noch nicht mehr als ganz nett zu lesen. Die großen Lacher blieben dann doch aus. Auch finde ich es ja ganz lustig, wenn man bestimmte Namen bzw. Bezeichnungen wie Helikoptermütter und Co. benutzt, die bestimmte Eltern auf die Schippe nehmen, doch stellenweise finde ich es dann doch too much. Fazit: Eine nette Lektüre für Zugfahrten, aber mehr auch nicht.

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  • Ich starre mit

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Buchwesen

    Buchwesen

    08. April 2015 um 21:55

    Ein sehr witziges Buch. Passendes Cover. Es ist sehr einfach und witzig geschrieben. Liest sich daher schnell und ist gut für zwischendurch. Es macht Spaß sich die einzelnen Mütter vorzustellen und sich in der einen oder anderen wieder zu erkennen. Man MUSS schmunzeln und denkt noch mal über sich selbst nach. Als frische SpielplatzMutti, werde ich besonders die Augen auf halten nach diesen besonderen Exemplaren, die Spielplatzsession beginnt jetzt und habe schon einige Exemplare entdecken können. Eine witzige Lektüre, gerade für den Sommer gut geeignet. Vielleicht sogar auf dem Spielplatz, quasi direkt am Ort des geschehens. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Witzig geschriebene Lektüre über Neuzeit-Eltern

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    dooley

    dooley

    05. March 2015 um 14:10

    Ein Buch über sämtliche Probleme die die neue Generation von Eltern und Großeltern mit der heutigen Kindererziehung bewältigen müssen. Die Autoren schildern eindrucksvoll, auf was man sich als Nicht-Mama später einstellen könnte. Mit welchen Diskrepanzen man konfrontiert wird, wenn man den Tag auf einem Spielplatz verbringt. Es werden sieben Tage im Leben von eben diesen beschrieben. Das Buch ist in einem sehr legéren und amüsanten Sprachstil gehalten. Verschiedene Ausdrücke für die Neuzeit-Muttis und überlastete Väter bringen beim Lesen die Mundwinkel weit nach oben. Neuzeit-Muttis werden nach Kategorien eingeordnet wie Helikoptermutter (macht sich sehr viele Sorgen um ihr Kind und sieht in wirklich allem eine Gefahr), die Bloggermum (die alles in einem Forum nachliest und ihr Leben auf Instagram teilt). Die Väter haben weniger bunte Kategorien wie Neodad, Businessdad oder auf Gästelisten-Vater. Ich denke aus den Namen kann das Verhalten schon sehr gut herausgefiltert werden. Die beiden Autoren sprechen mit ihrem Buch aus eigener Erfahrung und haben so einiges davon selbst erlebt. Natürlich kann man nicht alles davon selbst erlebt haben, und. Negatives gibt es über das Buch nur eine Sache zu sagen, das manche Passagen etwas zu langatmig und ausführlich erklärt wurden. Vielleicht liegt das aber auch daran das ich bei diesen Passagen schwer reingekommen bin, da ich mich in manche Situationen als Nicht-Mama schwer hineinversetzen kann. Das Buch an sich macht es einem allerdings leicht mit den Müttern etwas mitzufühlen, wie schwer die Anfangszeit und der Kampf um jeden Kita-Platz tatsächlich ist. Ich denke es hilft auch zu verstehen, wie sich Neu-Väter bei ihrem ersten Kind fühlen. Kind, Job und ihre Partnerin als Neu-Mutter unter einen Hut zu bringen und sie auch zu verstehen. Es zeigt wie sehr sich die Partnerschaft doch verändern kann und wie sich Prioritäten verlagern können. Ich empfehle dieses Buch wirklich zu kaufen und zu lesen. Es ist für Nicht-Eltern als auch für Eltern mit Kindern jeden Alters zu empfehlen. Nicht-Eltern bekommen auf witzige Art und Weise aufgezeigt was auf sie zukommen könnte wenn das Kind erstmals da ist und keiner kann ihnen sagen „Das hat mir aber keiner gesagt oder mich darauf vorbereitet“. Eltern können sich eventuell in einer der vielen Alltagssituationen hervorragend wieder finden. 

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  • Die neue Elterngeneration

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Der.schmetterling

    Der.schmetterling

    28. February 2015 um 12:37

    Die neue Elterngeneration Was wäre die heutige Elterngeneration ohne das IPhone, den Babyblog, oder die neusten Babystyles? Sicher nicht so interessant, dass man sie in einem Buch genauer unter die Lupe nehmen muss. Und das genau tuen Felix Denk und Silke Denk in ihrem neuen Buch "Eltern die auf Schaukeln starren". Sie nehmen das Geschehen auf den Spielplätzen genauer ins Visier und fassen dieses überspitzt und urkomisch zusammen. Was passiert wenn die verschiedensten Mütter auf dem Spielplatz zusammentreffen. Wie reagiert die markenfixierte Bloggermum wenn sie auf die Helikoptermutter trifft und was verbirgt sich eigentlich hinter den einzelnen Titeln? Was macht eigentlich eine Helikoptermutter aus und wie verhält sich der Kumpelpapa? All dies erfahren sie in diesem alltagsnahen Buch der Familie Denk. Mich hat dieses Buch immer wieder zum Schmunzeln gebracht, da ich einige der beschriebenen Eigenschaften selbst aus meinem Umfeld kenne. Es handelt sich hierbei auch um ein interessantes Buch für nicht Eltern, denn sehr häufig, habe ich mir beim Lesen gedacht, so möchte ich später keinesfalls werden. Schade finde ich, dass das Buch nur in einer Großstadt spielt, wo der Spielplatz als Fluchtpunkt aus dem beengten Zuhause gilt. Interessant wäre sicherlich auch eine Gegenüberstellung mit einem ländlichen Spielplatz gewesen, denn dort trifft man sicherlich nochmal auf ganz andere Eltern. Besonders gut fand ich, dass die Erlebnisse der Eltern mit aktueller Fachliteratur und Ergebnissen aus der Forschung hinterlegt waren und zeitweise auf andere Fachbücher dieses Bereiches verwiesen wurde, der Schreibstil trotzdem jedoch leicht verständlich blieb. Dies lädt zum weiterlesen ein. Folgendes schöne Zitat ist mir aus diesem Buch besonders im Kopf geblieben: "Spielplätze sind ein Ort der sozialen Kontrolle, auf dem gleiche Wertvorstellungen das Gemeinschaftsgefühl stärken" Dies entspricht meines Erachtens der Realität, führt jedoch leider teilweise zu schlimmer Ausgrenzung, denn ärmere Familie wurden leider in diesem Buch so garnicht eingebunden. Daher gibt es von mir auch nur vier Sterne. Insgesamt eine einfache muntere und reelle Lektüre die zum Schmunzeln einlädt.

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  • Eltern, die auf Schaukeln starren

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    21. February 2015 um 20:34

    Spielplätze sind längst nicht mehr nur Orte für die lieben Kleinen – nein, sie sind eine sandige Bühne, auf der Väter und Mütter ihre neue Rolle als Eltern öffentlich erproben. Da ist die Schnösel-Mutter im Kaschmirponcho, die ihren Heinrich zum Durchsetzen anfeuert – schließlich soll er mal eine Führungspersönlichkeit werden. Auf der Rutsche hampelt der Action-Daddy wilder als seine beiden Söhne, misstrauisch beäugt vom Business-Papa, der lieber über iPhones als über Kinderköpfe streichelt, während die Öko-Mama ihre fünfjährige Zoé mit einem kräftigen Schluck Muttermilch tröstet, wenn sie nicht gleich an der Wippe drankommt. Zwischen Schaufel und Schaukel liefern Silke und Felix Denk ein amüsantes Bild der heutigen Elterngeneration. ‚Eltern, die auf Schaukeln starren‘ von Silke und Felix Denk ist ein humorvolles Buch über die Marotten der heutigen Elterngeneration. Die Beobachtungen werden ausschließlich auf dem Spielplatz gemacht, wie es der Titel des Buches schon suggeriert. Dennoch hätte ich mich über einige ‚häusliche‘ Episoden gefreut, denn ich hatte trotz der sinnvollen Gliederung in Wochentage zeitweise das Gefühl der Wiederholung. Der Schreibstil ist sehr authentisch und leicht zu lesen. Erstaunlich sind die abertausend Unterscheidungskategorien der Eltern. Auch wenn ich vermute, dass einiges übertrieben dargestellt ist, haben mich diese Bezeichnungen zum Schmunzeln gebracht, denn einiges kann man ja so tatsächlich beobachten. Mich hätte stark interessiert, welche Väter zu welchen Müttern gehören, das wurde leider nicht so ganz klar. Denn die Verbindungen zwischen den verschiedenen Elterntypen geben sicher auch Anlass für einige humorvolle Gegebenheiten. Schön finde ich, dass hier nicht offen kritisiert und verbessert wird, sondern alles mit einem ordentlichen Schwung Humor genommen wird: so wird sich wohl kein Elternpaar auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie sich in diesem Buch wiederfinden sollten. Der wissenschaftliche Hintergrund tritt nicht zu häufig auf, dieses Buch ist auf Unterhaltung aus.

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  • Gute Beobachtungsstudie über Eltern

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    cachingguys

    cachingguys

    20. February 2015 um 09:00

    Die Autoren schauen einmal ganz genau hin, wer sich so auf den Spielplätzen herumtreibt Doch diesmal geht es nicht, wie in so vielen Erziehungsberatungsbüchern um die lieben Kleinen, nein es geht um die Begleitung dieser lieben Kleinen. Und wenn man anfangs schmunzelt, da das Stilmittel der Übertreibung ja gerade den Punkt verdeutlicht, kann ich aus eigener (leidvoller) Erfahrung nur sagen, dass die Realität manchmal sogar noch schlimmer ist. Insofern ist es vielleicht doch wieder ein Erziehungsratgeber, denn, wem es gelingt so selbstkritisch zu sein sich ein wenig wiederzuerkennen und dem dann reflektiert klar wird, das er mit diesem Vorbild einen Samen in seine Kinder pflanzt, wird vielleicht bereit sein, sich und sein Verhalten zu überdenken. Sehr unterhaltsam und durchaus auch informativ durch geschickt eingebaute Daten und Studien. Eine Woche auf einem Spielplatz mit einem repräsentativen Querschnitt durch die dort anzutreffenden skurrilen Mütter.- Väter.- und Kinderbetreuungstype mit ihren Schützlingen. Ein lesenswertes Buch bei dem man herzhaft lachen kann und einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Meine Leseempfehlung.

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  • Leser die in Bücher starren

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    16. February 2015 um 14:24

    Klappentext: Spielplätze sind längst nicht mehr nur Orte für die lieben Kleinen – nein, sie sind eine sandige Bühne, auf der Väter und Mütter ihre neue Rolle als Eltern öffentlich erproben. Da ist die Schnösel-Mutter im Kaschmirponcho, die ihren Heinrich zum Durchsetzen anfeuert – schließlich soll er mal eine Führungspersönlichkeit werden. Auf der Rutsche hampelt der Action-Daddy wilder als seine beiden Söhne, misstrauisch beäugt vom Business-Papa, der lieber über iPhones als über Kinderköpfe streichelt, während die Öko-Mama ihre fünfjährige Zoé mit einem kräftigen Schluck Muttermilch tröstet, wenn sie nicht gleich an der Wippe drankommt. Zwischen Schaufel und Schaukel liefern Silke und Felix Denk ein amüsantes Bild der heutigen Elterngeneration. Inhaltsangabe: Auf einem Spielplatz in der Stadt werden verschiedene Elterntypen vorgestellt und beschrieben. Die Blogger Mum , die Forenmami die ziemlich öko und eso ist, die Helikoptermami die den gesamten Hausstand und eine komplette Arztpraxis mit auf den Spielplatz schleppt, die neureiche Mami die ihre Kinder vor lauter Babysittern nicht wirklich kennt und noch diverse andere schräge und gerade Typen. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch sehr genossen , zwischendurch viel gelacht und manchmal auch den Kopf geschüttelt. Natürlich übertreibt das Autorenpaar ein wenig, das denke ich ist aber gewollt, nachdenklich macht es mich schon , dass man Eltern heutzutage in Kategorien steckt. Früher ( also als ich geboren wurde fast direkt nach dem Mittelalter , grins) ( nein Anfang der 70 ) da gab es nur Eltern oder Kinderlose. Ggf wurde noch unterschieden zwischen " guten " und " schlechten " Eltern, aber so ein Geschisse gab es zu meiner Zeit nicht. Okay es gab auch noch kein Internet....Wir liefen auch den ganzen Tag alleine durchs Dorf obwohl wir man gerade erst in die Schule gekommen waren. Allerdings und deshalb kann ich mich mit diesem Buch so herrlich anfreunden, erlebe ich das Elternsein gerade selber mit meiner zwei gewordenen Tochter. Ich konnte direkt zu jeder Kategorie eine Mami zuordnen, die ich selber kenne. Nur....in welche Kategorie stecke ich mich ? Das bleibt mein Geheimnis :) Der Stil des Buches ist genial. Einfach zu lesen und so geschrieben , dass sich niemand auf die Füße getreten fühlen kann, echt klasse. Außerdem enthält dieses Buch KEINEN einzigen Ratschlag und das finde ich so entspannend . Ich grübele gerade über der Kategorie....humorvolles Sachbuch ? oder sachliches Humorbuch ? egal, es ist einfach nur jedem zu empfehlen, der kleine Kinder hat. Leider ( oder Gott sei Dank) wohne ich seeehr ländlich mitten in Ostfriesland und auf allen Spielplätzen auf denen ich mit meiner Kleinen bin ist maximal ein anderes Kind, fast alle haben einen eigenen Garten, deshalb kenne ich die beschriebenen Szenen auf dem Spielplatz nicht selber. wir können uns eher eine Schaukel aussuchen statt anzustehen :). Ein Stern Abzug weil ich als Leser gerne gewusst hätte welcher Dad zu welcher Mama gehört, und zuwenig interfamiliäres beschrieben wurde. Das hätte für mich zum Leseverständnis beigetragen. Außerdem waren nicht alle Kategorien bedient . Die " Besserwissermama" die von meinem Gefühl her am häufigsten auftritt hatte nur ein kurzes Gastspiel. Es fehlten, die Alleinerziehende mit Freundin beide auf ihr Handy starrend mit Jaqueline und Pascal. Außerdem fehlten mir Murat mit seinen acht Geschwistern und bitteschön...die NORMALE Mutter. Auch die soll es geben wenn auch nur extrem selten. Fazit: Ein wunderbares Buch, das jeder lesen sollte der kleine Kinder hat und sich mal prächtig amüsieren möchte ohne ungefragt Ratschläge vorgesetzt zu bekommen. Sich mit "wissenschaftlich fundiertem Hintergrund" bestens unterhalten gefühlt zu haben ist ein Anspruch den dieses Buch voll und ganz erfüllt, es hätte nur viel länger sein müssen, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung .

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  • Elternklischees, Fakten und wenige Lacher.

    Eltern, die auf Schaukeln starren
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    15. February 2015 um 13:35

    Meinung: Eltern sind schon ein ulkiges Volk, daher war das Buch, das die neue Elterngeneration auf`s Korn nimmt, genau nach meinem Geschmack. Eine Woche begleiten wir Eltern und Kinder auf dem Spielplatz und werden Zeuge von witzigen, verrückten und denkwürdigen Momenten. Ich hatte mich auf ein humorvolles Buch gefreut, bei dem ich ohne Ende lachen muss, stattdessen wurden mir viele Bücher über Kindererziehung empfohlen bzw. entfohlen. Interessant war dann aber, das bisschen Geschichte über Kindererziehung zu lesen, die immer mal wieder im Buch verstreut war. Es ist wohl auch ein Stückchen Gesellschaftkritik, aber welches Elternpaar/teil gibt schon zu, in eine bestimmte Rolle verfallen zu sein. Ich hoffe nur, ich werde eine bessere Mutter als die, die hier besprochen werden. Wie oben schon geschrieben fehlten einfach die richtigen Knaller. Ab und an musste ich mal schmunzeln, aber richtig laut loslachen musste ich nie und genau das war eigentlich meine Hoffnung. Fazit: Elternklischees, Fakten und wenige Lacher.

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