Felix Francis Scharade

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Inhaltsangabe zu „Scharade“ von Felix Francis

Eigentlich sollte Jeff Hinkley, Ermittler bei der Rennsportbehörde, nur einem verdächtigen Trainer auf den Zahn fühlen, dessen Pferde bei Routinekontrollen positiv auf illegale Substanzen getestet worden waren. Und so erwartet Hinkley auf dem Cheltenham Racing Festival höchstens Pferde in Hochform und menschliche Niedertracht, nicht jedoch, Zeuge eines grausamen Mordes zu werden. Schnell wird klar, dass der Täter vor nichts zurückschreckt, um den Rennsport in die Knie zu zwingen.

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  • Gut und spannend wie gewohnt...

    Scharade

    Creed

    04. December 2017 um 21:26

    Wie nicht anders zu erwarten, hat mich auch der aktuelle Felix Francis-Roman glänzend unterhalten. Dick Francis' Sohn hat hierfür einen neuen, sympathischen Protagonisten kreiert, den er auch bei den beiden in England bereits erschienenen Nachfolgeromanen eingesetzt hat. Jeff Hinkley ist ein Undercover-Ermittler bei der britischen Rennsportbehörde BHA, der sich hier mit der Aufklärung einer Doping-Serie beschäftigen muß, die ein derartiges Ausmaß annimmt, dass das Ansehen des gesamten englischen Pferderennsports bedroht wird. Dieser Grundplot wird wie gewohnt von Felix Francis (wie schon bei seinem berühmten Vater) in Ich-Form erzählt, er ist spannend, wie immer voller interessanter, gut recherchierter Details zum Thema Rennsport und Francis gelingt es einmal mehr, die Story selbst für Menschen unterhaltsam zu machen, die mit Pferden, Jockeys oder deren Hintergrund so gar nichts am Hut haben.Felix Francis bettet die Kriminalgeschichte einmal mehr glaubhaft in die britische Rennsportszenerie ein, er läßt seinen Helden Jeff Hinkley einige heftige Blessuren einstecken (eine weitere Gemeinsamkeit mit seinem Vater - beide lassen ihre Protagonisten oftmals leiden und nicht ohne körperliche Schäden davonkommen, was den Storys zusätzlichen Realismus verleiht) und überrascht bis zum Schluß mit etlichen überraschenden Wendungen.Das Finale klärt zwar den aktuellen Fall auf, Hinkleys private Angelegenheiten werden allerdings in der Schwebe gehalten, ein Fortführen jener Erzählstränge ist also in den beiden Nachfolgeromanen zu erwarten, auf die ich mich schon jetzt freue.Fazit: Gewohnt spannend und unterhaltsam, ein solider, gut augearbeiteter Plot und massig Details zum britischen Pferderennsport. Bei Felix Francis kann man (wie schon bei seinem Vater) lesetechnisch nie etwas falsch machen.

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