Felix Genzmer Die Edda

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Inhaltsangabe zu „Die Edda“ von Felix Genzmer

Die Edda vereint Heldenlieder, moralische Spruchweisheiten und geheimnisvolle Zauberformeln zu einem Kosmos altnordischen Glaubens und Dichtens. Sie ist ein spannungsreiches Lesevergnügen für Liebhaber der wundersamen Geschichten um Götter, Helden und übersinnliche Kräfte und bringt uns eine Vergangenheit näher, die in mythische Zeiten versunken zu sein scheint. Die mit zahlreichen Schmuckabbildungen versehene Ausgabe in der bekannten Übersetzung von Felix Genzmer wird durch ihre edle Ausstattung zu einem Hausbuch der altnordischen Mythologie.

Immerhin haben mir das Vorwort und die wenigen Zwischenerklärungen ganz gut gefallen. Den Rest habe ich nicht ausgehalten.

— ErleseneBuecher
ErleseneBuecher
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    Die Edda
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    12. September 2014 um 21:09

    Was sich im Klappentext einfach großartig anhört, entpuppte sich als ein zäher, unübersichtlicher, langweiliger Kram, der vielleicht fürs Studium zu gebrauchen ist (allerdings denke ich, da gibt es auch besseres), aber bestimmt nicht als “Hausbuch”! Zum Glück kannte ich einen Großteil der Geschichten aus der Edda schon, da ich ja z.B. gerade letztens “Germanische Göttersagen” gelesen habe. Ansonsten hätte ich keinen Schimmer, worum es in diesem Buch überhaupt geht. Anscheinend wurde bei der Übersetzung darauf geachtet, dass man sehr nah am Urtext bleibt. Das finde ich ja auch erst einmal sehr löblich, aber in diesem Fall ist es für einen Normalo-Leser unerträglich. Und ich bin natürlich durch mein Studium einiges gewöhnt und liebe z.B. die Buber/Rosenzweig-Übersetzung des Alten Testaments. Aber das Buch hier ist nicht meins. Um mein Genörgel zu verdeutlichen, hier mal ein beliebiges Beispiel: Geirröds Gegner/ begleitet ihn,/ der Menschen Helfer,/ er heißt Weor;/ sieh, sie sitzen/ im Saalgiebel,/ hinterm Balken/ bergen sie sich. Vor des Riesen Blick/ barst der Pfeiler,/ der starke Balken/ brach in Stücke:/ acht Kessel krachten/ vom Querträger;/ hartgehämmert blieb/ heil nur einer. (S. 65) Wahrscheinlich war es bei diesem Buch auch ein Fehler, es in einem Stück lesen zu wollen, wobei ich schon nach jeder Geschichte eine Pause gemacht habe. Aber bei dem Klappentext erwartet man nun einmal etwas anderes. Ich werde das Buch aber trotzdem behalten, als Nachschlagewerk! Falls mich eine bestimmte Geschichte der Edda mal irgendwie mehr beschäftigt oder interessiert, dann gucke ich da noch einmal rein. Immerhin haben mir das Vorwort und die wenigen Zwischenerklärungen ganz gut gefallen. Den Rest habe ich nicht ausgehalten und habe das Buch auf Seite 194 (von 376 Seiten) abgebrochen.

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  • Rezension zu "Die Edda" von Felix Genzmer

    Die Edda
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. December 2009 um 15:11

    Bei der Edda handelt es sich um die Sammlung alter Götter- und Heldenlieder der nordischen Völker (Norweger, Schweden, Dänen), die hier im Gegensatz zu Sturlusons Prosa-Edda hier in Versform vorliegt. Die alten nordischen Götter Odin, Thor, Loki, etc wirken dabei geradezu menschlich und wesentlich greifbarer als bespielsweise der christliche Gott. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass diese Sagen erst nach der Christianisierung der nordischen Länder niedergeschrieben wurden und vermutlich weniger heidnisch sind als es einigen Leuten recht sein dürfte. Trotz allem bieten diese Gesänge / Sagen einen Einblick in die Gedankenwelt unserer Vorfahren und machen einfach Spaß zu lesen und war für mich wesentlich zugänglicher als beispielsweise das Nibelungenlied. Freunde solcher Volksdichtungen sollten übrigends auch mal einen Blick in die finnische Kalevala werfen.

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  • Rezension zu "Die Edda" von Felix Genzmer

    Die Edda
    Seeva

    Seeva

    07. May 2007 um 19:40

    Wer sich für die nordische Mythologie interessiert, wird sich an diesem Buch sicherlich erfreuen.