Felix Hänisch

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Das Biest in Dir 1 - Das Urteil der Götter

Das Biest in Dir 1 - Das Urteil der Götter

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Erschienen am 16.01.2012
Schattenweber

Schattenweber

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Erschienen am 21.12.2014
Das Biest in Dir (4)

Das Biest in Dir (4)

 (0)
Erschienen am 01.04.2015

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Rezension zu "Das Biest in Dir II: Die Brücke ins Jenseits" von Felix Hänisch

Das Biest in dir II Die Brücke ins Jenseits. Eine Gastrezension von Blaustrom.
thenightvor 3 Jahren

Blaustroms Meinung:

Nur knapp entkommen die Gefährten aus dem Tempel der Alben und ihre Verluste sind hoch. Niemand kommt ohne Blessuren davon, vor allem Therry hat im Tempel viel erlitten, zu den körperlichen Strapazen kommen noch die seelischen Erschütterungen. Allen ist klar, dass sie im Kampf gegen die Alben dringend Hilfe benötigen. Doch wohin und an wen sollen sie sich wenden? Die einst mächtigen und stolzen Elfen sind zu einem Schatten ihrer selbst geworden. Die Zwerge von Mittelberg dienen den Alben, ihr Hass auf die Elfen eint sie. Die Menschen sind untereinander zerstritten, der Orden der Iatas besteht nur noch aus wenigen alten Männern. An wen sollen sich die Freunde wenden, wenn das Ende der Welt bevorsteht? Die Alben schaffen es, immer mehr Verbündete auf ihre Seite zu ziehen, durch Einflüsterungen, Gedankenmanipulation und Täuschungen wiegelt Saparin auch viele Menschen gegen die Elfen auf.

Doch immerhin besitzt Therry nun zwei der legendären "Außergewöhnlichen Achtundsechzig". Schwerter, die in ferner Vergangenheit geschmiedet wurden und ihre Besitzer fast unbesiegbar machen. Mit diesen Schwertern und ihrer Fähigkeit, sich zu verwandeln, besteht sogar eine geringe Chance, dass Therry und Darius einen Gott töten können. Und nicht nur der grausame Gott Loes greift in die Geschicke Epors ein. Wer führt die Freunde zu dem jungen Elfenkönig Esnator und welche Rolle spielt der Elf Killer Kid bei den zukünftigen Ereignissen?


Kommentar:

Natürlich könnte ich mehr über den Inhalt schreiben, doch jedes Wort wäre schon fast ein Spoiler. Schlag auf Schlag folgen die Ereignisse und im Verlauf der Geschichte gibt es viele überraschende Wendungen, welche die Spannung ins unermessliche treiben.


Das zu Beginn aufgeführte Personenregister beinhaltet die Namen vieler Verstorbener. Schon das macht klar, dass der Autor keine Hemmungen hat, seine Protagonisten sterben zu lassen. Wer hier ein heile Welt Geschichte mit Liebe und Happy End erwartet, der wird enttäuscht sein. Das Buch ist gnadenlos, so wie die Welt in der Therry und Darius leben.


Felix Hänisch sieht von langatmigen Wiederholungen ab. Die Brücke ins Jenseits beginnt dort, wo das Urteil der Götter endet und schon der Prolog zeigt, dass der Leser nicht mit Samthandschuhen angefasst wird. Er beschreibt drastisch, ungeschönt und schonungslos die Auswirkungen eines Krieges. Wer den ersten Band der spannenden Geschichte nicht kennt, sollte das umgehend nachholen, denn zum Verständnis einiger Szenarien sollte man das "Urteil der Götter" unbedingt kennen.


Darius und Therry, sind geprägt durch die Ereignisse im Albenwald, härter geworden. Der junge Iatas hat seine Naivität und seinen jugendlich Schwung verloren, er ist zu einem gnadenlosen Krieger gereift. Sein altes Leben im Dorf wirkt wie ein ferner Traum, jetzt bestimmt der Kampf ums Überleben sein Denken und Handeln. Therry, die schon zu Beginn kompromissloser und härter als der junge Mann war, wird von dem Gedanken an Rache angetrieben. Ihr Hass auf die Alben kennt keine Grenzen, doch er blendet sie teilweise auch.


Neben den überlebenden Gefährten aus Band eins: Therry, Darius, Skal, Nubrax und Paro, betreten einige neue Darsteller die Bühne. Ich persönlich finde den Namen Killer Kid absolut unpassend für einen Fantasyroman dieser Art , nichtsdestotrotz drückt der Name genau das aus, was die Figur darstellt. Einen gnadenloser Mörder, der eine blutige Spur durch die gesamte Geschichte zieht. Seine Motive bleiben uns verborgen, seine Taten sind unbegreiflich und bis zum Ende dieses Bandes erschließen sich dem Leser seine Beweggründe nicht. Dem Autor gelingt es dadurch, den Spannungsbogen hoch zu halten und den Leser nahtlos zu Band drei zu führen.


Meines Erachtens legt der junge Autor hier ein sprachlich versierteres Buch ab, als Band eins. Man bekommt das Gefühl, dass Felix Hänisch, wie seine beiden jungen Protagonisten, reifer und erfahrener wird und die Schreibfeder schwungvoller führt. So, als hätte er sich Anregungen und Vorschläge seiner Leser zu Herzen genommen. Wenn dieser Prozess sich fortführt, bin ich gespannt auf Band drei dieser spannenden Serie.


Das Cover ist dezent , macht jedoch neugierig. Diesmal ist es in einem satten blau, alle vier Bände zusammen ergeben eine Einheit, man kann sich diese Bände durchaus in einem Schmuckschuber vorstellen. Vielleicht kommt auch der Verlag, der diesem jungen Autor eine Chance gegeben hat, auf die Idee, Fans würden es sicherlich begrüßen. Im inneren findet der Leser eine Karte von Epsor und ein Personenregister, was dem ganzen noch eine besondere Note verleiht.


Fazit: was soll man noch sagen? Her mit" der Wahnsinn kehrt zurück".


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Rezension zu "Das Biest in Dir 1 - Das Urteil der Götter" von Felix Hänisch

3,5 Sterne. Inhaltlich eine sehr tolle, packende Geschichte mit leichten Schwächen
Birnchenvor 3 Jahren

Im Großen und Ganzen habe ich den Schreibstil von Felix Hänisch sehr gemocht, er kommt auf den Punkt und hält seine Geschichte kompakt. Er schweift nicht wie manch andere Autoren ab, wodurch eine Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird. Auf den eher wenigen Seiten den Buches passiert daher im Vergleich sehr viel, wodurch der Autor seine Leser in den Bann zieht.


Zu Beginn lernen wir Darius kennen, einen Waisenjungen, der in einem kleiner Dorf innerhalb einer Diebesbande lebt. Die Einwohner des Dorfes sind eine Gemeinschaft, die eher einer Familie gleicht. Doch als zwei Mitglieder des Ordens der Iatas auftauchen und Darius mit sich nehmen wollen, verändert sich sein Leben mit einem Schlag. Ein Schamane hat vorhergesagt, dass er zu einem großen Schicksal bestimmt ist. In dieser Zeit gibt der Autor den Charakteren die Chance sich zu entfalten und man lernt sie sehr gut kennen. Darius weiß bisher nicht viel über die Welt und saugt das gesamte Wissen, welches ihm vermittelt wird, in sich auf um in ihr bestehen zu können. Ich finde es war ein sehr guter Start in die Geschichte und ich konnte mich schnell in sie hinein finden.


Als Darius die Siegeburg (Stammsitz der Iatas) erreicht, wird ihm ein Meister zugewiesen – Skal. Dieser hat erst vor kurzem seinen Lehrling verloren und normalerweise bekommt ein Iatas nur einen Lehrling in seinem Leben zugewiesen. Hier jedoch wurde eine Ausnahme gemacht. Skal nimmt Darius mit auf eine Reise in den Albenwald, wo er ihn und seine Fähigkeiten auf die Probe stellen möchte. Bei ihnen ist Therry, ebenfalls ein Lehrling, die allerdings schon zwei Jahre dabei ist. Anfangs wirkt sie sehr unsympathisch und hält sich für etwas besseres als Darius. Aus seiner ersten Prüfung wird ein Kampf ums nackte Überleben. Sie müssen gegen Wesen kämpfen, die längst als ausgestorben galten. Diese Wesen wollen Rache an der Menschheit nehmen.


Während dem gesamten Verlauf der Geschichte kann der Leser Handlungen und Gedankengänge sehr gut verfolgen und nachvollziehen, da sie sehr realistisch gehalten sind. Ich habe die Charaktere sehr ins Herz geschlossen und umso mehr hat mich das Buch gepackt. Der Autor erspart ihnen nichts, sie werden mit Gewalt, Mord, Gefahren, Vergewaltigung und Verrat konfrontiert.

Ebenso positiv fand ich, dass man von diesem Buch wirklich überrascht wird. Anfangs habe ich gedacht, dass Menschen, Elfen und Zwerge wie üblich gegen die bösen Orks kämpfen.


Dennoch wurde ich ab und an durch Grammatik- oder Rechtschreibfehler in meinem Lesefluss gestört. Auch das fehlende Genitiv trug ein wenig dazu bei. Ich denke jedoch, dass wir noch einiges von diesem Autor erwarten können, da er noch recht jung ist und das Schreiben mit der Zeit immer besser wird.


Positiv fand ich auch das Register am Anfang des Buches, wo man immer wieder einen Blick hineinwerfen konnte, um den Überblick zu behalten. Die Landkarte von Epsor hat ebenso einen tollen Überblick verschafft.

Erwähnen möchte ich auch (obwohl es nichts mit dem Inhalt von dem Buch zu tun hat), dass mir die Aufmachung von dem Buch ansonsten eher weniger gefallen hat. Hätte ich das Buch in einer Buchhandlung gesehen, hätte ich wohl nicht dazu gegriffen, was sehr schade ist. Die Seiten des Buches wirken wie selbst mit einem einfachen Drucker gedruckt und nicht wie die üblichen Buchseiten. Natürlich ist dies eine Geschmackssache und vielen wird die Aufmachung sicherlich gefallen.


Fazit:

Der Auftakt dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen, obwohl an ein paar Dingen noch gearbeitet werden kann. Ich denke, dass 3,5 Sterne sehr angemessen sind und der Autor so die Chance hat, sich mit den nächsten Bänden zu steigern (auf die ich schon sehr gespannt bin).

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Rezension zu "Das Biest in Dir 1 - Das Urteil der Götter" von Felix Hänisch

Das Biest in dir (eine Gastrezension)
thenightvor 3 Jahren

Blaustrom meint:

Darius ist ein Waisenjunge. Als Kleinkind wurde er in der Nähe eines kleines Dorfes gefunden. Dieses Dorf ist der Sammelpunkt einer Diebesbande und das Sammelbecken für verlorene Gestalten. Die Einwohner sind eine verschworene Gemeinschaft, in der sich einer um den anderen kümmert und sich alle Bewohner als eine Familie sehen.

Das behütete und zwanglose Leben ist für den Jungen vorbei, als zwei Mitglieder des Ordens der Iatas Darius mit sich nehmen. Ein Schamane habe vorhergesagt, dass dem kleinen Dieb ein großes Schicksal vorherbestimmt sei. Schnell merkt Darius, dass er so gut wie nichts über die Welt weiß und seine Kenntnisse und Fähigkeiten kaum ausreichen, um in der Welt zu bestehen. Wie ein Schwamm saugt er alles Wissen in sich auf, er ist neugierig und offen für alles.

Als er mit seinen Begleitern die Siegburg, den Stammsitz der Iatas erreicht, wird ihm ein Meister zugewiesen, der für seine Ausbildung zuständig ist. Sein Meister ist niemand anderes als Skal, der erst vor kurzem seinen Lehrling verloren hat. Normalerweise bekommt ein menschlicher Iatas während seines Lebens nur einen Zögling aber hier wird eine Ausnahme gemacht.

Schon an ihrem ersten Ausbildungstag erkennt Skal, dass in Darius mehr steckt, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Um den Jungen besser kennenzulernen und dessen Grenzen auszuloten, nimmt der Meister ihn mit zu einer Reise in den legendären Albenwald. Dort soll er Darius seine erste Herausforderung bestehen. Doch was eine kurze Prüfung sein sollte, entwickelt sich zu einem Kampf um das nackte Überleben. Zusammen mit Therry, einer anderen Iatas Anwärterin, muss Darius zu einem Kampf gegen Wesen antreten, die längst als ausgestorben galten und die an der Menschheit furchtbare Rache üben wollen. Doch er muss sich nicht nur äußeren, sondern auch inneren Dämonen stellen, genauso wie seine Freundin Therry.


Kommentar:

Schon das Äußere des Buches und die Gestaltung sind ein wahrer Augenschmaus. Der Geschichte eine Liste der dramatis personae voranzustellen, regt die Neugier des Lesers an, man fragt sich sofort, was die Bezeichnungen bedeuten oder was sich dahinter verbirgt. Ein geschickter Schachzug des Autors.


Felix Hänisch beginnt die Geschichte langsam, er lässt den Figuren Raum, sich zu entfalten. Wir lernen Darius zuerst näher kennen, seine Ängste, seine Gedanken und seine Motivation. Er wird aus seinem beschaulichen aber ärmlichen Leben gerissen und lernt eine völlig neue Welt kennen. Bisher erstreckte sich seine Welt auf ein paar Meilen Umkreis, seine Gedanken richteten sich fast ausschließlich auf den nächsten Raubzug oder die nächste Mahlzeit. Eine kleine, beschränkte aber vertraute Umgebung, die keine Überraschungen aber dafür auch kaum Gefahren zu bieten hatte.


Der Prozess von einem jungen, unbedarften Dieb zu einem Lehrling der Iatas vollzieht sich langsam und nachvollziehbar. Durch seine jugendliche Neugier und sein etwas tölpelhaften Charme gewinnt Darius die Sympathien des Lesers. Zusammen mit seinem Lehrer Skal, der durch den Jungen eine neue Chance erhält, bilden sie ein gutes Team. Als Therry zu ihnen stößt, kommt etwas Schwung in die Geschichte. Sie ist, anders als Darius, keineswegs behütet aufgewachsen und musste sich dem Ernst des Lebens schon viel früher Stellen. Sie ist schon seit zwei Jahren in der Ausbildung und lässt den Jungen spüren, dass sie der Meinung ist, sie sei bei weitem besser zu einer Iatas geeignet als er. Doch schon bald muss sie ihre Ansichten grundlegend ändern.


Die beiden jungen Menschen haben Lasten zu tragen, die fast zu schwer für ihre unschuldigen Gemüter sind. Sie lernen das Leben in all seiner Grausamkeit kennen, Mord, Vergewaltigung, Verrat und brutale Kämpfe. Hier handelt es sich um keine heile Welt Geschichte, der Autor lässt seine Protagonisten leiden, er schenkt ihnen nichts. Niemand kommt ungeschoren davon. Doch dies stählt sie und schweißt sie zusammen. Obwohl man als Leser zu Beginn denkt, es handele sich wieder nur um eine Geschichte in der die guten Elfen, Menschen Zwerge gegen die bösen Orks und Trolle kämpfen, wird man positiv überrascht.


Aufgrund einiger Grammatik- oder Rechtschreibfehler und des fehlenden Genitiv, stockt das Auge des Lesers widerholt. Doch Schreiben ist ein Lernprozess und schon dieses Debut zeigt, dass der erst zwanzigjährige Autor über eine meisterhafte Erzählkunst verfügt. Wie ein Rohdiamant, der erst noch geschliffen werden muss, um seine wahre Pracht zu entfalten, so wird der Autor sicher noch an seinem Schreibstil feilen und ihn verfeinern. Lobenswert ist auch die Kürze des ersten Bandes. Während sich viele Autoren in Wörtern verlieren und ihre Geschichte unendlich in die Länge ziehen, kommt Herr Hänisch kurz und knapp auf den Punkt, schweift nicht ab und fesselt die Aufmerksamkeit des Lesers von Anfang bis Ende. Alleine dafür und auf Grund seines jungen Alters bekommt er einen halben Punkt mehr als die üblichen vier Punkte, die ich für ein gutes Buch vergebe. Für fünf Punkte reicht es noch nicht, die vergebe ich an wahre Meister wie Steven Erikson oder Brandon Sanderson. Aber Felix Hänisch ist auf dem besten Weg und ich wünsche ihm mit seiner Geschichte viel Erfolg.


Fazit:

Ich bin neugierig, wie die Geschichte von Darius und Therry weiter geht. Und Neugier muss ein Autor erzeugen, um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Hier wurde inhaltlich alles richtig gemacht, an dem Genitiv kann man sicherlich zukünftig arbeiten.

Sie gibt dafür 4,5 Sterne

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