Felix Huby Der Falschspieler

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Inhaltsangabe zu „Der Falschspieler“ von Felix Huby

Peter Heiland, Anfang 30, Single, Schwabe und Kommissar in Berlin, kann auch in seinem Urlaub nicht richtig abschalten. Er wird Zeuge, wie Usedomer Fischer in ihrem Schleppnetz eine nackte Frauenleiche an Land ziehen- und steht vor seinem nächsten Fall. Zunächst sieht es nach einem Mord in der Drogenszene aus. Doch schon bald ist klar: Es steckt weit mehr dahinter. Die Spur führt zurück nach Berlin in die Welt der Nanotechnologie. Als Peter Heiland einem Geheimnis auf die Spur kommt, das die Welt verändern könnte, gerät auch sein Leben in Gefahr.

Fazit: Irgendwie fehlt der Story der Biss, wirkt ein wenig 08/15-mäßig und wird erst originell als Opa Henry die Krimibühne betritt

— Bellexr

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    Der Falschspieler

    Bellexr

    11. January 2014 um 17:00

    Der schwäbische Kommissar Peter Heiland macht Urlaub von seiner Arbeit in Berlin und verbringt die freien Tage auf Usedom. Allerdings ist es mit der Erholung schnell vorbei als Fischer in ihrem Schleppnetz eine nackte Frauenleiche an Land ziehen. Heilands Neugier ist sofort geweckt und als dann noch festgestellt wird, dass die Tote aus Berlin kommt, ist es mit dem Urlaub vorbei und Heiland wird von seinem Chef zurück in die Hauptstadt beordert. Bei den Ermittlungen gerät schnell ein Unternehmer für Nanotechnologie ins Visier der Ermittler. Und als erste handfeste Spuren auftauchen, gibt es schon das nächste Mordopfer. So richtig wohl fühlt sich der Single auf Usedom nicht, das Wetter ist schlecht und Heiland spielt bereits mit dem Gedanken, abzureisen als die Leiche an Land gezogen wird. So ist der etwas brummige Kommissar gar nicht so böse darum, wieder nach Berlin zu reisen und in dem Fall zu ermitteln, der sich bald ziemlich kompliziert entwickelt. Unerwartete Hilfe erhält der ständig um fünf Ecken denkende Kommissar im Verlauf des Falls von seinem Opa Henry. Dieser hat nun endlich die lange schon ausgesprochene Einladung seines Enkels angenommen und ist aus dem Schwabenland nach Berlin gereist. Und der schrullige wie liebenswürdige, verschmitzte alte Herr steckt bald ebenfalls über beide Ohren in dem Fall und unterstützt die Polizei tatkräftig bei der Aufklärung. Der Krimi entwickelt sich durchaus komplex und unvorhersehbar, zudem versteht Felix Huby sein Handwerk und erzählt die Story interessant und spannend, aber irgendwie kaum fesselnd. Der zündende Funke springt einfach nicht über, bereits bekannte Charaktere nehmen zwar sofort wieder Konturen an, aber die neuen Figuren des Krimis bleiben blass. Oft musste ich bei der Erwähnung deren Namen erst einmal überlegen, wer jetzt nun wieder wer war. Und obwohl die Story gut durchdacht und vielschichtig ist, wirkt sie irgendwie doch ein wenig lustlos geschrieben. Erst als Opa Henry die Krimibühne betritt, kommt ein wenig Witz in die Geschichte und der Krimi beginnt dann auch zu unterhalten. Fazit: Irgendwie fehlt der Story etwas der Biss, wirkt ein wenig 08/15-mäßig und wird erst originell und unterhaltsam als Opa Henry die Krimibühne betritt.

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  • Rezension zu "Der Falschspieler" von Felix Huby

    Der Falschspieler

    Lyd

    06. November 2008 um 12:08

    Spannend bis zur letzten Seite. Man kennt den Täter zwar schon bei Beginn des Schlusskapitels, aber warum er es getan hat, erst zum Schluss!

  • Rezension zu "Der Falschspieler" von Felix Huby

    Der Falschspieler

    sunlight

    10. September 2008 um 19:58

    Der zweite Fall von Peter Heiland. Den schwäbischen Kommissar Peter Heiland hat es nach Berlin verschlagen. So richtig ist er in der Großstadt noch nicht angekommen und also macht er erstmal Urlaub an der Ostsee. Mieses Wetter, miese Laune und er stolpert auch noch über eine Tote am Strand. Der Urlaub ist damit gestrichen und der Fall verlagert sich dann nach Berlin, wo die Tote wohnte und arbeitete. Nanotechnologie ist das Zauberwort in diesem Krimi. Die ganze Story rankt sich um die Technologie und die damit verbundene Macht, das Geschäft, die Konkurrenz und persönlichen Vorteile. Mehr wird nicht verraten. Der Auto Felix Huby ist u.a. als Vater von Schimanski und dem schwäbischen Tatortkommissar Bienzle bekannt. Auch hier fließt wieder viel von der schwäbischen Mentalität ein. Der Kontrast zu den Berlinern (wobei keiner eine Berliner Schnauze hat) ist gut gelungen. Sogar der Opa vom Peter darf eine Gastrolle übernehmen und damit die schwäbische Lebensart nach Berlin tragen. Die Figuren sind überzeugend beschrieben und leben z.T. durch ein Privatleben mit Höhen und Tiefen, an denen der Leser teilhaben darf. Die Story ist flüssig, leicht geschrieben ohne Sprünge und mit einigen komischen Dialogen. Manchmal merkt man, dass der Autor schon etwas älter ist, z. B. wenn er formuliert: " So kam es, dass Peter und Hanna schon nach kurzer Zeit auf dem Ausziehsofa ihre zweite Liebesnacht erlebten, während der Opa Henry nebenan in Peters Schlafzimmer laut schnarchte." Dies steht im erstaunlichen Gegensatz zu Szenen am Anfang vom Buch, in dem Besuch einer Live-Porno-Show geschildert wird. Sex sells? Alles in allem ein rundherum gemütlicher Krimi, bei dem es zwar mehrere Tote zu beklagen gibt, aber trotzdem nicht das Blut zwischen den Seiten heraus fließt. Wer also Lust auf Schwaben und Berlin hat, sollte diesen Krimi in die Hand nehmen.

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