Der Heckenschütze

von Felix Huby 
3,9 Sterne bei15 Bewertungen
Der Heckenschütze
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Günter-ChristianMöllers avatar

Auf der Spur des Todes

Alle 15 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Heckenschütze"

Peter Heiland ist Anfang 30, alleinstehend und geht auf Anraten seines früheren Chefs, Hauptkommissar Ernst Bienzle, von Stuttgart nach Berlin, damit er nicht zum „verhockten“ Schwaben wird, der nichts kennt außer dem Ländle. Sein erster Berliner Fall konfrontiert Heiland mit einem Serienmörder: dem Berliner Heckenschützen. Was bringt den Täter dazu, Menschen, zwischen denen es keine Verbindung zu geben scheint, wahllos und aus dem Hinterhalt wie Wild zu erlegen? Peter Heiland findet Verknüpfungspunkte: Eine Spur führt ihn in seinen schwäbischen Heimatort zurück. Es erweist sich, dass der Polizist und der Heckenschütze sich kennen müssen – das kann ein Vorteil sein, doch für wen? Plötzlich bekommt der Fall eine unerwartete persönliche Brisanz für den schwäbischen Fahnder in Berlin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596163731
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2006

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne4
  • 4 Sterne6
  • 3 Sterne5
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Günter-ChristianMöllers avatar
    Günter-ChristianMöllervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Auf der Spur des Todes
    Auf der Spur des Todes

    Oberkommissar Peter Heiland wird eines Tages von seinem Vorgesetzten Ron Wischnewski zu einem Tatort gerufen, bei dem ein Scharfschütze einen Computerfachmann getötet hat. Sie finden die Hülse der Patrone:

    ‚„Das gleiche Kaliber wie immer“, sagte der Chef der achten Mordkommission.‘
    Noch ahnt der gebürtige Schwabe nicht, dass ihn dieser Fall zurück in seine Heimat führen wird.

     Es ist der erste Fall in Berlin für Peter Heiland. Der junge Kommissar ist nicht unbedingt ein Polizist, der gerne den vorschriftsmäßigen Weg geht. Er folgt seiner Intuition. Er überlässt es den Zeugen, wie viel sie ihm sagen und was. Und folgt auch scheinbar unwichtigen Spuren, wenn sie ihn ansprechen. Er geht Wege, die sonst kaum ein anderer gehen würde. So findet er Dinge, die kein anderer findet und die sich doch als nützlich für die Aufklärung des Falles erweisen. Man kann auch nicht sagen, dass er sich gerne der Schusswaffe bedient, oder sie sorgfältig aufbewahrt. Mitunter hat er sie gar nicht bei sich.

    Das Buch war durch weg spannend und zeitweise sogar fesselnd geschrieben. Leider bin ich auch den Feinheiten des schwäbischen Dialekts nicht mächtig. Trotzdem konnte ich dem Inhalt mühelos folgen.

     

    Kommentieren0
    26
    Teilen
    Auroras avatar
    Auroravor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Heckenschütze" von Felix Huby

    Ein schwäbischer Ermittler, der sich nach Berlin versetzen lässt. Trotz seiner guten ermittlerischen Qualitäten tritt er menschlich von einem Fettnäpfchen ins nächste, was ihn überaus sympathisch macht und diesem Krimi eine ordentliche Portion Humor liefert. Beim Lesen haben ich mehrmals lauthals lachen müssen und konnte das Buch, als ich es einmal angefangen hatte, nicht mehr aus der Hand legen, sodass ich es innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe.
    Es geht hier, wie der Titel es schon sagt, um einen Heckenschützen. Allerdings schießt dieser nicht mit einem üblichen Gewehr, mit dem Soldaten als Heckenschützen ausgebildet werden, sondern mit einem Jagdgewehr. Auch erschießt er ausschließlich Personen, die etwas mit Bildung zu tun haben. Sind ihm diese Personen irgendwann mal auf den Schlips getreten. Auch scheint der Heckenschütze Peter Heiland zu kennen. Alle Spuren führen zurück ins Schwabenland, wo Peter Heiland seine eigentliche Ermittlung beginnt.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Nils avatar
    Nilvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Heckenschütze" von Felix Huby

    'Der Heckenschütze' ist ein spannender Krimi von Felix Huby (mit bürgerlichem Namen Eberhard Hungerbühler). Das ganze spielt 2001 in einem heißen Sommer in Berlin. Es ist der erste Fall von Peter Heiland, ein schwäbischer Kommissar der seit kurzer Zeit in der Hauptstadt tätig ist und sich noch nicht ganz zu Recht findet. Ein Fall hält die Stadt in Atmen, auch die Sonderkommission unter Ron Wischnewski. Mehrere Menschen wurden mit nur einem Schuss aus der Ferne kaltblütig umgebracht. Wer oder was steckt dahinter? Wie stehen die Opfer in Verbindung?
    Peter Heiland kann tatkräftig die Lösung des Falls auf seine Art vorantreiben und muss sogar nach Baden-Württemberg, in die alte Heimat, fahren um weiter zu kommen.
    Der Krimi liest sich total flüssig, wie ein Tator in Buchformat. Ich fand ihn sehr gut. Super spannend und gut geschrieben!

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Heckenschütze" von Felix Huby

    Um nicht ein "verhockter" Schwabe zu werden, geht Peter Heiland, Anfang 30 und Single, auf Anraten seinen Ex-Chefs Bienzle von Stuttgart nach Berlin. Schnell bekommt er seinen ersten Fall. Der Berliner Heckenschütze: Ein Verrückter erschießt scheinbar wahllos aus dem Hinterhalt Menschen und Heiland ermittelt. Schon bald führt ihn eine Spur wieder zurück in seine schwäbische Heimat.
    .
    Flüssig, spannend und ein wenig verschmitzt ist die Schreibweise von Felix Huby, sodass man fast sofort in den Krimi eintaucht und daran festhält. Die Erzählweise ist in wechselnden Perspektiven so angelegt,dass man den Täter recht früh zwar kennt, jedoch bezüglich seines Motivs lange Zeit im Dunkeln tappt. Dies erhöht natürlich die Spannung noch, die sich sowieso über das ganze Buch hinweg mühelos hält.
    .
    Die Story ist an sich schlüssig umgesetzt, allerdings ist hier ein-, zweimal der Zufall doch etwas zu offensichtlich. Worüber man aber gerne hinwegsieht. Die Charaktere sind von Felix Huby herzlich und detailreich beschrieben. Seinen Protagonisten Heiland stellt er als jungen, etwas schüchternen Mann dar, dessen Charakter mit Sicherheit noch ausbaufähig ist. Besonders die Figur von Heilands Opa ist dermaßen lebensnah, humoristisch und originell beschrieben, dass man ihn buchstäblich vor Augen hat und sich jedes Mal freut, wenn er mit seiner schwäbischen Mundart zu Worte kommt.
    .
    Alles in allem ein solider und spannender Krimi mit einem interessanten neuen Kommissar.

    Kommentieren0
    26
    Teilen
    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Heckenschütze" von Felix Huby

    Nach etlichen Kriminalromanen um den Stuttgarter Hauptkommissar Ernst Bienzle stellt der Autor Felix Huby einen neuen Ermittler vor: Peter Heiland, 32, Schüler von Kommissar Bienzle aus Stuttgart. Peter Heiland ermittelt seit kurzem und erstmals in Berlin. Und gleich sein erster Fall sprengt fast die Vorstellungskraft des hoch aufgeschossenen, schlaksigen Schwaben. Mit seinem neuen Kommissar Heiland als Bienzle -Nachfolger schuf der Autor Felix Huby ( eigentlich Eberhard Hungerbühler ) einen neuen sympathischen Protagonisten. Sehr empfehlenswert.

    Kommentieren0
    24
    Teilen
    Florias avatar
    Floria
    bahes avatar
    bahe
    petzs avatar
    petz
    kiddos avatar
    kiddo
    DaniLeserattes avatar
    DaniLeserattevor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Felix Hubys neuer Kommissar: Peter Heiland

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks