Felix Leibrock

 4.2 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Todesblau, Eisesgrün und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Felix Leibrock

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Todesblau

Todesblau

 (9)
Erschienen am 01.04.2015
Eisesgrün

Eisesgrün

 (7)
Erschienen am 01.04.2016
Schattenrot

Schattenrot

 (3)
Erschienen am 01.09.2017
Almrausch

Almrausch

 (3)
Erschienen am 26.02.2009
Tempelbrand

Tempelbrand

 (1)
Erschienen am 05.03.2010
Lutherleben

Lutherleben

 (1)
Erschienen am 14.03.2011
Luthers Kreuzfahrt

Luthers Kreuzfahrt

 (1)
Erschienen am 09.03.2012
Die 10 AnGebote

Die 10 AnGebote

 (1)
Erschienen am 01.02.2007

Neue Rezensionen zu Felix Leibrock

Neu
scarlett59s avatar

Rezension zu "Todesblau" von Felix Leibrock

Hat der Autor zu viel in die Geschichte gepackt?
scarlett59vor 4 Monaten

Zum Inhalt:
Der Polizist Sascha Woltmann lässt sich von Berlin nach Weimar versetzen, da er in der Nähe seiner Eltern sein möchte. Sein Traum ist es bei der Kripo zu arbeiten, was in Berlin unmöglich war, in Weimar stehen seine Chancen aber auch nicht gut. Doch durch einen Zufall wird er in die Ermittlungen um den gewaltsamen Tod einer alten Dame eingebunden. Dieser Fall scheint jedoch größere Dimensionen zu haben, als anfangs vermutet.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang interessant und auch der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Doch nach und nach empfand ich es als recht mühsam, dem Verlauf zu folgen. Zu viele Nebenschauplätze wurden aufgebaut, die den eigentlichen Kriminalfall in den Hintergrund drängten.

Hier wurden DDR-Vergangenheit sowie alte Seilschaften, Ossi-/Wessi-Vorurteile, ansatzweise die NS-Zeit und Kulturgeschichte in einem Krimi verarbeitet. Ales für sich betrachtet sicher interessant, aber für meinen Geschmack zu komplex und damit dem Lesefluss bzw. der Spannung eher abträglich.

Fazit: m.E. hat der Autor zu viel gewollt und ich kann keine Leseempfehlung aussprechen

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Literaturliebes avatar

Rezension zu "Schattenrot" von Felix Leibrock

Geschichtsunterricht in cool
Literaturliebevor einem Jahr

Das erste Buch des Autors „Todesblau“ kenne ich nicht, sein zweites Buch „Eisesgrün“ habe ich vergangenes Jahr abgebrochen, da es mich leider nicht packen konnte. Aufgrund eines netten E-Mail Kontaktes zu Felix Leibrock habe ich nun nochmal zu ihm und zu seinem aktuellen Buch „Schattenrot“ gegriffen – und ich habe das Gefühl, diese zwei Bücher wurden von zwei verschiedenen Menschen geschrieben, denn dieses Mal wurde ich positiv überrascht.

Den Anfang des Buches bilden zwei Erzählstränge. Einmal das bereits im Klappentext erwähnte Verschwinden der 17-jährigen Schülerin Anna. Die zweite Handlung beginnt zur Nazizeit im Jahre 1944. Zunächst laufen die zwei Handlungen getrennt voneinander ab, bewegen sich im Verlauf aber immer ein kleines Stückchen weiter aufeinander zu. Irgendwann kommt schließlich noch ein dritter Handlungsstrang aus der Gegenwart mit einem Vermisstenfall aus München hinzu, der eine Verbindung zum Weimarer Fall der vermissten Anna aufweist.

Im Gegensatz zu „Eisesgrün“ fühlte ich mich dieses Mal nicht komplett überfordert von den Handlungen und den Charakteren. Wahrscheinlich lag es daran, dass der Autor sich am Anfang nur auf diese zwei Handlungsstränge konzentriert hat und einen behutsam an den dritten Handlungsverlauf heranführt. Auch wirkte es auf mich nicht mehr so sehr sprunghaft, sondern die Geschichte ließ sich viel flüssiger lesen. Ich hatte einfach nicht mehr das Gefühl, es würde alles kreuz und quer ablaufen. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich gleich von Beginn an mehr Spannung und ein zügigeres Tempo empfunden habe. Dadurch fiel es mir leicht, mich in die Geschichte zu begeben und mit den Ermittlern Mandy Hoppe und Sascha Woltmann zu spekulieren, zu überlegen und mögliche Zusammenhänge herzustellen. Wirklich interessant fand ich in diesem Buch die Handlung in der Nazizeit und die Zeit nach dem Krieg mit der sowjetischen Besatzung sowie den Speziallagern in Buchenwald. Es ist sehr offensichtlich, dass der Autor sich auf eine intensive und detaillierte Recherche begeben hat. Einige Beschreibungen aus dieser Zeit, insbesondere der Foltermethoden, waren brutal und gruselig und bereiteten mir selbst schon fast körperliche Schmerzen. Das spricht eindeutig für den bildhaften Schreibstil des Autors. Auch das Thema Wölfe schien gut ausgearbeitet und recherchiert.

Alle Handlungen sind logisch aufgebaut und zum Ende hin werden die einzelnen Fäden und Handlungen miteinander zu einem Gesamtbild verflochten. Allerdings erschien mir die Auflösung des Falls ziemlich gewollt. Das Verschwinden von Anna in Verbindung mit der Nazizeit und dem Münchner Fall erschien mir ziemlich willkürlich. Aber gut, wer weiß schon, was in den Menschen wirklich vorgeht.

ABSCHLUSSWORTE

„Schattenrot“ ist quasi endlich mal cooler Geschichtsunterricht, der in einen mitreißenden Krimi gepackt wurde. Die historischen Ereignisse wurden sehr gut recherchiert und glaubwürdig dargestellt. Das Buch legt ein zügiges Tempo vor und ist direkt von Beginn an spannend geschrieben, sodass es leichtfällt, sich auf dieses Buch einzulassen. Nach und nach ergibt sich ein Verbindung zum eigentlich Fall der vermissten Anna, wobei jede Handlung gut aufgebaut und alles schließlich logisch miteinander verknüpft wurde. Auch wenn die Auflösung um Annas Verschwinden selbst auf mich dann doch etwas willkürlich wirkte, hat mich Felix Leibrock mit „Schattenrot“ doch überrascht und mir spannende Lesestunden geschenkt. Ich bin gespannt, welchen Fall die Ermittler Hoppe und Woltmann dann nächstes Mal in Weimar lösen müssen.

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MellieJos avatar

Rezension zu "Schattenrot" von Felix Leibrock

erneut ein klasse Thriller von Felix. Vorkenntnisse sind keine erforderlich.
MellieJovor einem Jahr

5 von 5 🌟 erneut ein klasse Thriller von Felix. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Es handelt sich um eine eigene Geschichte und knüpft an keine Reihe an.


Ein Weimar-Krimi mit einem originellen Ermittlerteam, der weit in die deutsche Vergangenheit zurückreicht, vom Krimi-Pfarrer Felix Leibrock. Nach einem heißen Sommertag des Jahres 2016 geht bei der Weimarer Kripo eine Vermisstenanzeige ein: Die 17-jährige Unternehmerstochter Anna Kellermann ist am Abend zuvor nicht nach Hause gekommen. Wie Befragungen in Annas Schule ergeben, ist sie mit dem 20-jährigen Maximilian Stein zusammen, der mit Drogen dealt. Die Polizei startet einen groß angelegten Sucheinsatz. In den Fokus rückt ein Waldstück hinter dem Weimarer Klinikum. Mitschüler erzählen, Anna, die sich stark für Umweltthemen engagiert, habe mit zwei Mitschülerinnen an einer Seminarfacharbeit über Wölfe in Deutschland geschrieben. Ihr Part war es, die Geschichte der Wölfe in der DDR zu erforschen. Dazu hat sie unter anderem Förster befragt. Die Kripo findet heraus, dass Anna offenbar einem Wolfshasser auf die Spur gekommen ist, der in DDR-Zeiten mehrere der seltenen Tiere erschossen hat. Außerdem überprüft die Kripo das Alibi aller Sexualstraftäter in Thüringen. Bei einem von ihnen erhärten sich die Verdachtsmomente ... Ein Weimar-Krimi mit viel Lokalkolorit und einer dunklen Thematik von einem Autor, der sich mit recht "Krimi-Pfarrer" nennen darf!


Bei diesem sehr spannenden Buch geht der Erzähler am Beginn von zwei Erzähsträngen aus. Der Erste handelt von der engagierten Überfliegerin Anna, die einen schlechten Umgang mit einem dealenden 20 Jährigen eingeht. Selbst aber aus guten Haus stammt und Pro Tierschutz ist. Und natürlich letztendlich die Entführung war es der Freund oder Tierschutzgegner, denen sie zu nahe kam.


Der andere Erzählstrang beginnt schon in der Nazizeit und handelt von einem Verrat, der wohl oft in der Vergangenheit der DDR vorkam. 
Eine Schauspielerin denunziert einen Generalstabsoffizier weil dieser ihr nicht so zugetan ist wie gewünscht. Und bezichtigt ihn am Hitler Attentat beteiligt gewesen zu sein. Ich finde dieses Verhalten leider typisch für Menschen auch noch in der heutigen Zeit. 
Aber wenigstens fliegt ihr Verhalten nach Ende des Krieges noch auf und sie kommt ins Spezialler Nr. 2. Nach 8 Jahren Gefängnis kommt sie frei und lebt ab da in München. 


Anfangs laufen die Erzählstränge parallel nähern sich aber mit dem dem Fortgang der Geschichte immer einander an. Als dann überraschenderweise in München ein Frau von einem Promianwalt verschwindet ergeben sich Parallelen zum Fall Anna Kellermann. 


Sehr beeindruckt hat mich, die gute Recherche des historischen Parts uns auch das die beiden Ermittler Mandy Hoppe und Sascha Woltmann totale Nebenrollen spielen ganz im Gegensatz zu Todesblau und Eisesgrün, was aber gar nicht wichtig ist für die Erzählung; auch der BäcKerl Ingo Baum den ich zuvor in den Teilen liebgewonnen habe glänzt überwiegend durch Anwesenheit ausser gut getimte Tipps kommt nicht viel.


Sehr spannend fand ich auch das Thema Geheimorganisation Werwölfe zum Ende Krieges. Ziemich gewöhnungsbedürftig fand ich dann die präzise Beschreibung der Foltermethoden. Ich bin auch diesmal sehr angetan vom herausragenden Schreibstil. Hat mich total abgeholt. 


Darum gebe ich fünf Sterne und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.


Zu kaufen gibt es das Buch hier:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01N1GCHWJ/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8


Ich möchte mich bei @Knaur Ebook und bei @NetGalley Deutschland für die zur Verfügung Stellung des Ebooks bedanken. 


Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog :
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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