Felix Leibrock Eisesgrün

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(2)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Eisesgrün“ von Felix Leibrock

In Felix Leibrocks zweitem Weimar-Krimi "Eisesgrün" entdecken zwei Landschaftspfleger merkwürdige Hügelgräber. Das erste, kaum größer als ein Maulwurfshügel, enthält eine Holzkiste mit einer Puppe. Das zweite einen Golden Retriever. Das dritte schließlich zwingt die beiden, die Polizei zu verständigen …

Der zweite Weimarkrimi vom Krimipfarrer knöpft sich die Pharma-Industrie vor

— BookCats
BookCats

Skandal im beschaulichen Weimar: Kleiner Kriminalfall entwickelt sich zu rasantem Thriller mit Gänsehautgarantie

— Nachtschattenpflanze
Nachtschattenpflanze

Stöbern in Krimi & Thriller

SOG

Sehr spannender, vielschichtiger Thriller über ein sehr bewegendes Thema

dieschmitt

Ich soll nicht lügen

Ein spannendes Buch , was mich in die Tiefen der menschlichen Seele entführt hat.

Lischen1273

Murder Park

Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt im Dunklen!

romi89

AchtNacht

Ich auf einer Abschussliste? Ein purer Albtraum....

Wonni1986

Der zweite Reiter

Spannender Fall und gute Atmosphäre.

Fleur91

Der letzte Befehl

Guter Thriller über den Beginn von Jack Reacher, teilweise etwas in die Länge gezogen, aber durchaus empfehlenswert!

meisterlampe

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nach 'Todesblau' nun 'Eisesgrün, es ist faszinierend, spannend und lehrreich

    Eisesgrün
    UweKirstein

    UweKirstein

    04. January 2017 um 01:36

    Man kann die positiven Eindrücke, die 'Todesblau' hinterlassen hat, nur wiederholen. Eine beeindruckende Story, mit interessanten Charakteren, in einer beindruckenden Kulisse (wer Weimar ein bißchen kennt, hat beim Lesen noch mehr Vergnügen). Felix Leibrock hat wieder gut recherchiert und ein Thema aufgegriffen, an das manche Leute und Firmen sicher nicht so gern erinnert werden. Wieder ein gutes Stück Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte, verpackt in einem spannenden Krimi. Ich finde einen Krimi (oder überhaupt ein Buch) immer dann gelungen, wenn ich mich vom Lesen losreißen muss, um andere Aufgaben wahrzunehmen, oder (welch seltenes Glück) wenn ich nicht aufhören kann, bis die Geschichte zu Ende ist. Das war bei Todesblau so, das war hier wieder so und es wird beim nächsten, 'schattenroten' Fall ganz sicher wieder so sein.

    Mehr
  • Menschenversuche in Weimar

    Eisesgrün
    BookCats

    BookCats

    09. December 2016 um 20:00

    Leibrock überzeugt durch fundierte Recherche und seine Liebe zu Weimar. Der wohlrecherchierte, gesellschaftskritische Blick auf das eher unbekannte Thema, zu Zeiten des kalten Krieges durchgeführter Menschenversuche im Bereich der Pharmazie und biologischen Kriegsführung ist ein ebenso genialer Aufhänger für Leibrocks Krimi, wie ein schockierendes Stück Geschichte, das nicht nur Deutschland betrifft und auch heutzutage vermutlich nicht aus der Welt ist. Leibrock spielt dabei auf die Nachfolger des von trauriger Berühmtheit geprägten Falls Joseph Mengeles, der bereits vor dem zweiten Weltkrieg in Konzentrationslagern widerwärtige Menschenversuche durchführte an. Die Geschichte von Eisesgrün verstehe ich als eine ganz klare Warnung, dass der beliebte Spruch: „In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt!“ schon viel zu oft ad absurdum geführt wurde und endlich ein Umdenken stattfinden sollte. Wann immer die Gier nach Profit und Macht ungesunde Ausmaße annimmt, werden andere geschädigt und der Wunsch nach Vergeltung und Gerechtigkeit geweckt. Werden wir wirklich niemals aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?

    Mehr
  • Skandal im beschaulichen Weimar: Kleiner Kriminalfall entwickelt sich zu rasantem Thriller mit Gänse

    Eisesgrün
    Nachtschattenpflanze

    Nachtschattenpflanze

    21. July 2016 um 18:14

    Wie auch schon im ersten Buch Felix Leibrocks, „Todesblau“, kommt dem Ermittlerduo Sascha Woltmann und Mandy Hoppe eher unerwartet eine große Aufgabe zu. Sascha, seines Zeichens immer noch unterforderter Streifenpolizist, bekommt eher nebenbei einen Tipp gesteckt, der ihn an ein früheres Verbrechen erinnert. Auch wenn sich dies erstmal als Sackgasse entpuppt, beginnen sich die Ereignisse bald zu überschlagen. Mitten im beschaulichen Weimar finden sich immer mehr sogenannte Hochgräber. Erst mit materiellen Opfern, dann mit solchen, die wenigstens schon länger tot sind. Aber ein guter Krimi wäre kein solcher, wenn es keine Steigerung gäbe...In der spannenden Geschichte verwickeln sich immer mehr Handlungsstränge rasant ineinander, tragische Familiengeschichten wechseln sich ab mit dubiosen Machenschaften der Pharmaindustrie zu DDR-Zeiten, eine geheimnisvolle Sekte treibt ihr Unwesen und mittendrin versucht die Weimarer Polizei, mehreren Morden auf die Spur zu kommen. Das Buch beginnt nicht sonderlich schockierend, es braucht einige Zeit, um den verschiedenen Handlungen folgen zu können und zu verstehen, welche Rolle sie für den weiteren Verlauf spielen. Ab dem ersten Drittel der Geschichte zieht das Tempo jedoch stetig an, was anfangs eher nach unspektakulärem Kriminalfall aussieht, entpuppt sich zu immer mehr Gänsehautmomenten. Spätestens da hatte mich Felix Leibrock wieder in den Bann seiner Geschichte gezogen, meine Befürchtungen, dass es dieses Mal etwas seichter sein könnte, als in „Todesblau“, verkehrten sich glücklicherweise ins Gegenteil. Insbesondere die Praktiken der Sekte „Axt Satans“ bewirkten ein angenehm-gruseliges Herzklopfen (verbunden mit dem Gefühl der wohligen Sicherheit, die ein heimisches Sofa beim Lesen vermittelt). Im Vergleich zum ersten Buch ist die Geschichte noch verzwickter und vielschichtiger, die verschiedenen Wege, Verdächtigen und potentiellen Mordmotive noch mehr miteinander verflochten. Die handelnden Figuren bieten weitere Einblicke in ihr Privatleben und wirken auch in „Eisesgrün“ sehr überzeugend und authentisch. Hier ist es aber noch eher die Handlung, die großartige Steigerung im Verlauf der Geschichte, die mich als Leserin wieder begeistert zurückgelassen hat. Bei einem guten Buch möchte man, dass es schnell zu Ende ist, um den Ausgang zu erfahren. Andererseits will man gerade dies nicht, weil damit auch die fesselnde Lesezeit vorbei ist. Demnach ist „Eisesgrün“ nicht nur ein gutes Buch für mich, sondern ein mitreißendes, es wird kaum möglich sein, mindestens die letzten 100 Seiten nicht in einem Rutsch durchzulesen. An den Schreibstil hatte ich nach dem Lesen des ersten Bandes hohe Erwartungen, die auch hier in keinster Weise enttäuscht wurden, ebenso ergeht es mir mit der Schlüssigkeit der Handlung. Auch die hervorragende Recherchearbeit des Autors zeigt sich wieder, dieses Mal unter anderem deutlich in medizinischen Belangen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Der Schluss ist logisch und passend, alle losen Fäden finden zum Hauptknoten und die mittlerweile bekannten Figuren würde ich liebend gerne in einem weiteren Buch wiederfinden. Insgesamt hat mir „Eisesgrün“ noch ein bisschen besser gefallen als „Todesblau“, allerdings nur, weil es etwas blutrünstiger ist und noch eher in den Bereich des Thrillers geht. Kritikpunkte habe ich bei beiden nicht finden können, von mir gibt es eine klare und deutliche Kaufempfehlung für beide. Wenn ich Noten vergeben müsste, wäre „Todesblau“ eine 1 und „Eisesgrün“ eine 1 mit Sternchen.

    Mehr
  • Weimar kriminalistisch erleben

    Eisesgrün
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    19. April 2016 um 12:12

    „EISESGRÜN“ hat mich genauso fasziniert und gefangen genommen wie „Todesblau“ – der Vorgänger und erste Fall für Sascha Woltmann und Mandy Hoppe.   Ich möchte euch berichten, was im Kriminalroman Eisesgrün erzählt wird und wir mir das Buch gefallen hat …   Daten zum Buch: =============   ·  Taschenbuch: 368 Seiten ·  Verlag: Knaur TB (1. April 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3426516179 ·  ISBN-13: 978-3426516171 ·  Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 3,2 x 19,5 cm   PREIS: 9,99 Euro   Wir lernen mit diesem Kriminalroman die thüringische Dichterstadt Weimar wieder ein wenig mehr kennen. Man spürt, wie der Autor diese Stadt mag – wie gut er sich in ihr auskennt. Der regionale Aspekt wird sehr gut bedient, man spürt die Stimmung – fühlt sich in Weimar …   Es ist Frühling und in einem Park (davon gibt es in Weimar einige !!!) wird von zwei Landschaftspflegern ein Hügelgrab entdeckt. Dabei bleibt es aber nicht – noch weitere Absonderlichkeiten werden gefunden, so eine Puppe …. Von beiden lassen die Landschaftspfleger erst einmal nichts verlauten – vielleicht hätten sie gleich mit der Sprache rausrücken sollen …   Woltmann ist noch immer Streifenpolizist und seine Frau ohne Arbeit – nur für einige Stunden beschäftigt. Er möchte unbedingt zur Kripo wechseln und versucht mit allen Mitteln, sich positiv hervorzuheben – man lernt ihn und seine Kollegin Hoppe wieder ein Stück weit mehr kennen – sehr detailliert und bildhaft werden sie im Lauf der Handlung charakterisiert.   Brillant kann man die Struktur des Krimis nennen, die mir sehr gut gefallen hat. Klug konstruiert und mit einem Spannungsbogen versehen, der seinesgleichen sucht. Wir gehen zurück in DDR-Zeiten zur Pharmaindustrie – mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten – eines steht fest, das Ende ist gänzlich anders, als ich es während des Lesens dachte – das macht einen guten Krimi aus. Ich war immer wieder drauf und dran – zu denken, dass ich weiß, wie alles zusammenhängt, zu guter letzt, passierte dann aber etwas, was alles wieder herum riss …   Toll geschrieben, bin schon gespannt auf den nächsten Weimar-Fall von Felix Leibrock !!!

    Mehr