Felix Leibrock Todesblau

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Inhaltsangabe zu „Todesblau“ von Felix Leibrock

Sascha Woltmann lässt sich aus Sorge um seine betagten Eltern aus dem hektischen Berlin ins eher beschauliche Weimar versetzen. Sein Problem: Hier darf er erst mal nur als Streifenpolizist arbeiten. Doch als er zu einem Tatort gerufen wird und die Leiche einer älteren Frau findet, kann er es nicht lassen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ein riskantes Unterfangen, wäre da nicht seine alte Freundin, die Polizeihauptkommissarin Mandy Hoppe, die ihm immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ein typischer deutscher Krimi, den man lesen kann, aber nichts verpasst, wenn man ihn nicht liest

— Crimehands-com
Crimehands-com

Unterhaltsame Hintergrundgeschichte die in die Vergangenheit führt. Leider fehlte mir die Spannung und das besondere Etwas.

— Seehase1977
Seehase1977

Sehr spannender Krimi, dessen Ermittlungen bis 1937 zurück führen. Das Ende ist unverhofft.

— KerstinTh
KerstinTh

Eine blaue Kathedrale, ein ehemaliges Kinderheim und zwei Mordopfer, reichlich Wortgewandtheit und gute Recherche: Spannend bis zum Schluss.

— Nachtschattenpflanze
Nachtschattenpflanze

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  • Ein toller Krimi aus Weimar

    Todesblau
    UweKirstein

    UweKirstein

    04. January 2017 um 01:32

    Ein toller Krimi. Felix Leibrock versteht es nicht nur, spannend zu erzählen, sondern auch Realität und Fiktion zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzufügen. Die Erzählstränge passen gut zu einander, man wird neugierig, wie es auf den nächsten Seiten weitergeht und die Protagonisten, allen voran Sascha Woltmann, sind gkaubwürdig. Man findet sich in ihnen wieder. Ein toller Kriminalroman in einer tollen Stadt, der Lust auf mehr macht.

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  • Klassischer deutscher Krimi mit exzellenter Charakterzeichnung

    Todesblau
    Crimehands-com

    Crimehands-com

    17. December 2016 um 15:58

    Weimar ist ein geschichtsträchtiges Pflaster im Osten Deutschlands. Goethe, Schiller und nicht zuletzt die Weimarer Republik lassen uns an die Stadt denken – wo, wenn nicht dort, lässt man eine Geschichte wie die von „Todesblau“ spielen, denn Geschichten kann man zu der knapp 65.000 Einwohner-Stadt genug erzählen. Und wem das nicht genügt, der lässt sich vom Autor zu den Schauplätzen des Buches führen. Aber genug zur Stadt, das hier soll schließlich kein Bericht für den Tourismusverband werden.Sascha Woltmannn verbrachte seine Kindheit bereits in der damals noch tief im Kommunismus steckenden DDR, bevor er in den Westen ging und dort mehrere Berufe, von Haustürvertreter bis zum Gebrauchtwagenhändler, ausübte, bis er zur Polizei ging. Jetzt ist er Streifenpolizist, will aber höher hinaus. Gut, dass er Mandy Hoppe, eine Bekannte aus seiner Kindheit, die ihn unkreativerweise oft nur „Alter“ nennt und bereits bei der Kripo ist, in Weimar wiedersieht – an Vitamin B mangelt es also nicht. Aber die trägt es ihm nach, dass er damals nach der Wende in den Westen ging, was Woltmann nicht unbedingt zum Vorteil gereicht.Was dem Autor ausgezeichnet gelingt, ist, den Figuren Ecken und Kanten zu geben. Da gibt es den selbstverliebten Kripochef, den reimenden Bäcker, den zerstreuten Universitätsprofessor und viele mehr. Woltmann selbst ist nicht gerade der Sympathieträger schlechthin, aber Antiheld trifft es ebenfalls nicht – euphemistisch gesprochen könnte man sagen, dass er seine Karriereziele mit Nachdruck verfolgt und dabei für den Leser nicht immer ganz nachvollziehbar handelt.Das ganze Buch wird ständig von einem leicht „ostalgischen“ Touch begleitet, der nicht nur realitätsnah ist, sondern dem Buch auch etwas Charme verleiht, wenngleich er doch etwas deutsch-typisch ist. Leider ist die Geschichte aber nur mäßig spannend, obwohl Leibrock versucht, Spannungselemente einzubauen – leider zu offensichtlich. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden ins Nazideutschland, die allerdings nur peripher mit dem Fall, den Woltmann und Co. bearbeiten, zu tun hat. Der Showdown ist kurz und – zumindest für den Leser – schmerzlos, aber auch nicht wirklich der Rede wert, weil nicht viel passiert.Fazit: „Todesblau“ ist nichts wirklich Außergewöhnliches und kann unter der Überschrift „more of the same“ abgehandelt werden. Kein schlechter, aber auch kein überragend guter Krimi, der es meiner Meinung nach leider versäumt, aus dem typisch deutschen Krimi-Korsett (Nazis, Ost-West-Konflikt) auszubrechen.

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  • Todesblau

    Todesblau
    Seehase1977

    Seehase1977

    10. October 2016 um 18:35

    Zum Inhalt:Der Polizist Sascha Woltmann ist gerade mit seiner Familie von Berlin in seine Heimatstadt Weimar gezogen, nicht nur, um dadurch näher bei seinen Eltern zu sein, er erhofft dort auch einen beruflichen Aufstieg vom Streifenpolizist zum Kripobeamten. Als er mit einer Kollegin an einen Tatort gerufen wird, findet er dort die Leiche einer 83jährigen Rentnerin. Die Frau wurde ermordet und Sascha Woltmann wird tatsächlich ins Ermittlerteam berufen. Hier trifft er auf seine alte Schulfreundin und Kriminalkommissarin Mandy Hoppe. Beide stürzen sich in die Ermittlungen und geraten bald an eine heiße Spur die sie in die Vergangenheit führt…„Todesblau“ von Felix Leibrock liegt schon seit der Aktion „Krimiwoche“ in meinem Regal. In diesem Rahmen durfte ich den Autor bei einer Online-Lesung live erleben, welche ich sehr unterhaltsam und witzig fand. Mein Interesse für seine Krimis war also geweckt. Leider muss ich sagen, dass mich der Krimi nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Zwar hat Felix Leibrock einen flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil und auch die Hintergründe zu diesem Roman scheint der Autor akribisch und genaustens recherchiert zu haben. Auch die Beschreibungen von Weimar und seinen Einwohnern haben mir gut gefallen, vor allem der Bäckermeister Baum hat es mir angetan. Dennoch kam für mich die Spannung viel zu kurz, obwohl der Autor diverse Tatverdächtige präsentiert und den Leser auf verschiedene Fährten lockt. Das Ende war gut gelöst, der Wow-Effekt hat sich aber auch hier leider nicht eingestellt. Die Charaktere waren mir zu Klischee behaftet und boten nichts Neues oder Überraschendes und wirkten doch arg konstruiert. Meine Kritik mag sicherlich auch daran liegen, dass ich schon so viele Kriminalromane gelesen habe, dass es manche Bücher einfach schwer haben, meinen Ansprüchen zu genügen.„Todesblau“ ist ein ordentlicher und unterhaltsamer Kriminalroman mit Schauplatz Weimar, dem aber meiner Meinung nach die Spannung und das besondere Etwas fehlen. Nichtsdestotrotz werde ich auf jeden Fall den zweiten Teil der Reihe „Eisesgrün“ von Felix Leibrock anlesen, vielleicht gelingt es dem Autor ja mit diesem Buch meine Ansprüche zufrieden zu stellen, eine Chance dafür bekommt er jedenfalls. “Todesblau“ ist für Weimar-Fans und Liebhaber von locker leicht zu lesenden Regionalkrimis genau das Richtige, mein Fazit jedoch ist, kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Spannender Krimi, dessen Ermittlung in die Vergangenheit führt.

    Todesblau
    KerstinTh

    KerstinTh

    27. July 2016 um 13:58

    Sascha Woltmann ist Polizist und zieht mit seiner Frau Yvonne und den beiden Kindern Ronny und Laura von Berlin nach Weimar, um näher bei seinen nicht mehr ganz so jungen Eltern zu wohnen. Im Polizeipräsidium trifft er auf seine ehemalige Schulfreundin Mandy Hoppe. Schon gleich kommt es zu ihrem ersten Fall. Eine 83-jährige Frau wird erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Wenig später fehlt ein Bild aus ihrer Wohnung. Was hat es damit auf sich? Ist das Bild der Mordgrund? Die Ermittlungen beginnen und führen bis in die 40er Jahre zurück.   Es handelt sich um einen spannenden Krimi, welchem eine spannende Geschichte zu Grunde liegt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und  das Buch verleitet dazu, es am Stück zu lesen. Ich fand das Buch durchgehend spannend und fesselnd. Der Schluss war für mich überraschend und ich hatte den Täter nicht auf meiner Liste des Tatverdächtigen. Es ist nicht verkehrt dieses Buch zu lesen.

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  • Ein spannendes Lesevergnügen

    Todesblau
    Nachtschattenpflanze

    Nachtschattenpflanze

    21. July 2016 um 18:12

    Streifenpolizist Sascha Woltman ist gerade mit seiner Familie von Berlin nach Weimar gezogen und erhofft sich hier, zur Kripo wechseln zu können. Nach einem Mord an einer alten Dame wird er tatsächlich ins Ermittlerteam gerufen und trifft hier auf seine alte Schulfreundin Mandy Hoppe. Anfängliche Zwistigkeiten stören die Zusammenarbeit, sind aber nichts im Vergleich zu den Unstimmigkeiten mit kriecherischen Kollegen und einem sehr karriereorientiertem Chef. Die Ermittler erkennen schnell, dass die Tote eine ehemalige Erzieherin eines Kinderheims der DDR ist, die nicht gerade zimperlich mit ihren Schützlingen umging. Rache als Mordmotiv steht im Raum, bis das Gespräch auf ein mysteriöses Bild kommt und sich weitere potentielle Motive und damit auch Tatverdächtige dazu gesellen. Nichts scheint zusammen zu passen, heiße Spuren sind ganz schnell wieder kalt und der Druck der Öffentlichkeit wächst. Mehrere Wendungen bringen Spannung und Verwirrung dazu und bis zum Schluss ist nicht klar zu erkennen, wie das Ganze ausgeht. Dies kurz zum Inhalt, wie immer bei Krimis und Co halte ich mich bei der Inhaltsangabe kurz, um nicht zuviel zu verraten. Und weil ich gerade den Schluss erwähnt habe: Genau der hat mir sehr gut gefallen, eben weil er nicht zu früh offensichtlich und trotzdem logisch war. Ein roter Faden zieht sich durch das gesamte Buch, ab und zu dröselt er sich in einzelne Stränge auf, aber zum Ende hin werden sie alle ordentlich verknotet. Die Idee zu der Geschichte ist gut durchdacht und mir so vorher noch nicht untergekommen. Sämtliche Themen scheinen sehr gut recherchiert u sein, auf jeden Fall klingen sie für einen Laien wie mich so. Dies hat auch die Figuren sehr authentisch wirken lassen, ein Kunstprofessor zum Beispiel muss natürlich auch als fiktive Figur wissen, wovon er redet. Dies hat Felix Leibrock perfekt umgesetzt. Auch das Ermittlerduo samt Gegenspielern wurde sehr bildlich dargestellt, ich hatte schnell das Gefühl, die Personen zu kennen. Obwohl reichlich (Neben)figuren auftreten, hatte ich nicht das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Sprachlich und stilistisch hat mich das Buch ebenfalls sehr überzeugt. Es liest sich flüssig und angenehm, Fremdwörter werden an den passenden Stellen verwendet und insgesamt lebt die Geschichte durch einen großen Wortschatz und Bildreichtum. Damit sind alle für mich wichtigen Kriterien erfüllt, um ein Buch als perfekt zu empfinden: Schöne Handlung, plausibles Ende, authentische Personen und eine sehr guter Schreibstil. So sehr ich also auch nachdenke: Ich finde nichts zu meckern, nicht mal Kleinigkeiten, die mir sauer aufgestoßen wären oder die mich gar daran hindern würden, das nächste Buch von Felix Leibrock zu lesen. Das einzig Fragwürdige ist, warum ich erst jetzt auf diesen Autor gestoßen bin ;-) Von mir gibt es demnach eine ganz deutliche Kaufempfehlung. Krimifans wird dieses Buch bestimmt gefallen und auch Leser wie ich, die sich sonst eher im düsteren Thrillersektor zuhause fühlen, sollten hier, zumindest was Idee und Schreibkunst angeht, auf ihre Kosten kommen.

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  • eBook Kommentar zu Todesblau von Felix Leibrock

    Todesblau
    John-Louis Pastor

    John-Louis Pastor

    25. February 2016 um 23:57 via eBook 'Todesblau'

    Na ja, liest sich wie ein Erstlingswerk; der Lektor hat es wohl aus versehen nicht gelesen und die auch schriftstellerischen Fehler so nicht beseitigen können.