Felix Mitterer Kein Platz für Idioten

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Inhaltsangabe zu „Kein Platz für Idioten“ von Felix Mitterer

Das Drama eines geistig behinderten Bauernsohnes: für die Eltern nur eine Belastung und ein Nichtsnutz im harten Arbeitsalltag, ausgestoßen aus der Dorfgemeinschaft, verspottet und an den Rand gedrängt. Kein Platz für Idioten ist ein literarisches Ereignis: eindringlich, authentisch und aufrüttelnd. "Kein Platz für Idioten" wurde 1977 als das erste Theaterstück des Tiroler Dramatikers Felix Mitterer uraufgeführt, seither gab es 76 Inszenierungen mit ca. 1240 Aufführungen, wobei der Autor selbst über 200mal die Rolle der behinderten Hauptfigur in Innsbruck, Wien und auf Deutschland-Tournee spielte. Das Stück wurde quer durch den deutschsprachigen Raum in zahlreiche Mundarten übersetzt sowie auch mehrmals von Fernsehanstalten (ORF, RAI, SRG, NDR) aufgezeichnet. Siebzehn Jahre nach der Uraufführung gab es einen Fernsehfilm des ZDF (Regie Gedeon Kovacs), dessen Drehbuch in manchem vom Stück abweicht.

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  • Rezension zu "Kein Platz für Idioten" von Felix Mitterer

    Kein Platz für Idioten
    Bokmask

    Bokmask

    08. August 2009 um 00:26

    Autor: Mitterer, Felix Titel: Kein Platz für Idioten Originaltitel: Verlag: Haymon tb Original Verlag: Erschienen: 2008 /05 Original Erschienen: Seiten: 143 ISBN-10: 3852188059 ISBN-13: 978-3852188058 Cover: TB Preis: 9,95 € [b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Das Drama eines geistig behinderten Bauernsohnes: für die Eltern nur eine Belastung und ein Nichtsnutz im harten Arbeitsalltag, ausgestoßen aus der Dorfgemeinschaft, verspottet und an den Rand gedrängt. Kein Platz für Idioten ist ein literarisches Ereignis: eindringlich, authentisch und aufrüttelnd. [/quote]Quelle: Amazon de [b]Meine Meinung[/b] Auf dieses Buch wurde ich durch seinen kurzen aber aussagekräftigen Klappentext aufmerksam. Dass es sich dabei um ein Bühnenstück in bayrischer Sprache handelt, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Mit dieser Sprache habe ich mich als Norddeutsche anfangs etwas schwer getan, aber nach einigen Seiten kam ich damit zurecht. Mit allen Angaben zum Bühnenbild und Szenenablauf wird die Geschichte eines geistig behinderten Bauernsohns geschildert. Die Eltern schämen sich seiner und behandeln ihn wie etwas, das nicht wert ist zu leben. Ein älterer Mann, der zur Aushilfe auf den Hof kommt, nimmt sich des Jungen an und bringt dem vermeintlichen Idioten das Lesen, Schreiben und Musizieren bei. Als das Dorf sich dem Skitourismus zuwendet, bekommen der alte Mann und der Junge auf einmal Wirtshausverbot. Da der Wirt Bedenken hat, dass sich die Gäste gestört fühlen könnten bei dem Anblick des behinderten jungen Mannes. Und so wird es regelrecht ein „Kampf“ um die ganz normalen Rechte des Jungen. Die Ausgrenzung in vielen Bereichen des normalen Lebens wird sehr schön deutlich dargestellt. Mir hat dieses Stück sehr gut gefallen, ich war mittendrin im Zuschauerraum und konnte mir die Szenen bildlich vorstellen. Für mich stellet dieses Buch einen weiteren Meilenstein gegen die Ausgrenzung von Behinderten dar. Und es darf niemals aufhören dagegen anzugehen. Auch geistig Behinderte haben ein Recht auf ein Leben unter gesunden Menschen, viele können mehr bewältigen, als man ihnen zutraut. Was auch in dieser Geschichte wieder zu Tage tritt. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir

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