Felix Partenzi

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Felix PartenziSherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)
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Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)

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Rezension zu "Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)" von Felix Partenzi

Rundum gelungenes Hörspiel
Alaisvor einem Jahr

Alle Zeichen scheinen auf Veränderung zu stehen: Watson übernimmt seinen ersten (fast) eigenen Fall und Sherlock feiert seinen 40. Geburtstag - ganz gegen seine Gewohnheit mit einem rauschenden Fest im Licht der Öffentlichkeit. Doch da erscheint Moriarty ...
Dieser Fall ist der erste, den ich aus dieser Hörspiel-Reihe gehört habe, und er ist als einzelnes Hörspiel für mich vielleicht schlecht gewählt gewesen, da in diesem "finalen Fall der ersten Staffel" Fragen offen bleiben und ich deshalb nun das dringende Bedürfnis habe, gleich die nächste Folge zu hören ...
Dennoch bin ich begeistert: Johann von Bülow als Sprecher für Sherlock Holmes und Florian Lukas als Sprecher für Dr. John Watson sind erstklassige Besetzungen und die Erzählform dieses Hörspiels mit dem Blog und Kommentaren, den Medienberichten und Interviews, die die Handlung begleiten, wirkt auf mich innovativ und authentisch.
Mitreißend und unterhaltsam - ein sehr spannendes Hörvergnügen!

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derMichis avatar

Rezension zu "Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)" von Felix Partenzi

würdiges Finale für Staffel 1
derMichivor 2 Jahren

Ähnlich wie in der Doyle-Kurzgeschichte "Das letzte Problem" beginnt Watsons Bericht mit dem Ende. Das treibt die Spannung gleich zu Anfang ordentlich voran, denn die Situation in der Holmes und Moriarty sich befinden scheint tatsächlich ausweglos zu sein. Seit der zweiten Staffel von "Sherlock" weiß man, dass Stürze vom Dach und andere (un)mögliche Todesarten kreativ überlebt werden können, hier haben sich die Autoren trotz aller Anlehnung an das große Vorbild etwas eigenes einfallen lassen, das Holmes mit seiner Vergangenheit und einer ungesunden Vorliebe konfrontiert. Moriarty gebärdet sich in diesem großen Finale leider übertrieben psychopathisch, so dass es schwer fällt das viel beschworene kriminelle Genie wirklich zu fürchten oder wenigstens als würdigen Gegner für den großen Detektiv zu akzeptieren.

Bis sich der Kreis am Ende der Geschichte wieder schließt, darf Watson im Vorfeld des großen Finales noch einen Fall von Erpressung bearbeiten, der Züge der Geschichte um Charles Augustus Milverton trägt. Währenddessen bereitet Sherlock eine Falle für Moriarty vor, die so gar nicht zu dem eigenbrötlerischen Denker zu passen scheint, denn sie besteht unter anderem aus Talkshowbesuchen und einer großen Geburtstagsparty. Die Meinungsmache der beteiligten Medien wird auch in diesem Teil der Serie gut eingefangen, sei es durch Radio- und TV-Schlagzeilen oder die üblichen Blog-Kommentare, in denen sich die erfolgreiche Dekonstruktion Holmes' durch Moriarty durchzusetzen scheint.

Tatsächlich endet das Abenteuer dann auch weitgehend ohne erkennbare Hoffnung auf Fortsetzung, sieht man einmal von einem Halbsatz Moriartys ab, den er gleich zu Beginn der Handlung äußert. Da der Verlag die bisher veröffentlichten fünf Teile wiederholt als "erste Staffel" beworben hat, bleibt allen Fans die Hoffnung, dass es danach trotzdem weitergeht.

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ChrischiDs avatar

Rezension zu "Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)" von Felix Partenzi

Erschütternde Erkenntnisse und schreckliche Ereignisse
ChrischiDvor 2 Jahren

Was bewegt Sherlock Holmes, bis dato eher medienscheu und zurückgezogen, dazu, plötzlich die Öffentlichkeit zu suchen? Nicht einmal sein treuer Freund Watson weiß darauf eine zufriedenstellende Antwort zu geben. Zwar verrät der Consulting Detective ihm, dass ein genialer Schachzug gegen seinen Erzfeind Moriarty kurz bevor stünde und dieser nun endlich dingfest gemacht werden könne, aber tatsächlich zu durchschauen war das Konstrukt wohl für niemanden. Auf Holmes' Geburtstagsfeier schließlich kommt es zum Showdown, mit dem niemand hätte rechnen können... oder vielleicht doch?

Mit ebenjenem Showdown beginnt die finale fünfte Folge der ersten Staffel, der nicht nur beteiligte vor Überraschung und Erstaunen laut aufstöhnen lässt. Erst nach den erschütternden Erkenntnissen beginnt Watson in seinem Blog von den schrecklichen Ereignissen zu erzählen und der Zeit davor, die, wie es scheint, der Vorbereitung diente. Gemeinsam mit ihm und diversen Kommentatoren versucht sich der Hörer nun ein Bild davon zu machen was wirklich geschehen ist und ab wann die Sache anfing aus dem Ruder zu laufen. Oder ist gar alles genau so geschehen wie geplant? Auch gibt es aufbrausende Diskussionen darüber, ob Holmes wirklich der war, der er vorgab zu sein, so dass man selbst zumindest kurzzeitig ins Grübeln gerät, ob der Detective nicht doch alle an der Nase herumgeführt haben könnte. So richtig wahr haben will man es dann aber doch nicht und lenkt seine Gedanken schnell wieder in andere Richtungen, um die Beschreibungen objektiv verfolgen zu können und vielleicht auf wichtige Hinweise zu stoßen.

Zugegebenermaßen ist Holmes ein Meister seines Fachs und weiß seine Spuren gekonnt zu verwischen. Wenn man es überhaupt einmal schafft seinen Gedankengängen zu folgen so erfordert dies ein Höchstmaß an Konzentration, viel zu schnell hat man den roten Faden verloren. Auf Grund der Hektik, die nicht zuletzt durch das aufgeheizte Medieninteresse entsteht, wird es zunehmend schwerer etwaige Spuren zu erkennen, die der Lösung des Falls dienen.

Verwirrung herrscht bis zum Schluss, wenn nicht gar darüber hinaus. Sicherlich gibt es diverse Lösungsansätze, mögliche Verschwörungstheorien oder ähnliches, doch eines scheint in jedem Fall sicher: Die Ereignisse, wie sie wiedergegeben worden sind können so einfach nicht gewesen sein. Hier muss es sich einfach um eine exzellente Inszenierung gehandelt haben. Aufklären kann dies allerdings nur einer, und der scheint tatsächlich nicht mehr greifbar zu sein. Oder? Grübelnd verklingt diese Folge, in der Hoffnung auf eine baldige zweite Staffel, die mehr als nur eine Erklärung liefert.

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